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Medizin

Beiträge zum Thema: Infektionskrankheiten

Juli 2017

Die Zukunft: Medikamente individuell dosieren

Die Zukunft: Medikamente individuell dosieren
© Robert Kneschke / Fotolia

Personalisierte Medikamententherapien, bei welchen die Dosis, die Dosierungsintervalle und die Dauer der Behandlung individuell an die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten angepasst werden, stellen sich zunehmend als vielversprechend dar. Häufig werden Medikamente so dosiert, dass jeder Patient die gleiche standardisierte Wirkstoffmenge erhält. Dabei werden jedoch oft die individuellen Aspekte, beispielsweise der Gesundheitszustand, die Stoffwechselfunktion oder andere körperliche Voraussetzungen der Patienten, nicht ausreichend berücksichtigt.

Glückshormon Dopamin steuert Immunabwehr

In spezialisierten Bereichen der Lymphknoten werden  Antikörper für eine möglichst spezifische Immunantwort gegen Pathogene optimiert und die geeignetsten von ihnen selektiert. Eine internationale Gruppe von Forschern entdeckte und simulierte jetzt einen durch den Neurotransmitter Dopamin gesteuerten Mechanismus in den Keimzentren des Menschen. Dabei konnten die Forscher einen fördernden Einfluss von Dopamin auf eine frühere und stärkere Bildung von Antikörpern feststellen. Eine über Neurotransmitter regulierte Antikörperbildung in den...

LOEWE-Zentrum erforscht vernachlässigte Tropenkrankheiten

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert im Rahmen der „Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (LOEWE) ein neues LOEWE-Zentrum zur Erforschung vernachlässigter Tropenkrankheiten. Partner in dem Zentrum sind die Justus-Liebig-Universität Gießen (Federführung), die Philipps-Universität Marburg, die Goethe-Universität Frankfurt, das Paul-Ehrlich-Institut in Langen und die Technische Hochschule Mittelhessen. Das Zentrum erhält eine Gesamtfördersumme in Höhe von 19...

Immunabwehr: Wie Guanylat-Bindungsproteine helfen, Erreger in Vesikel zu verpacken

Forscher haben neue Einblicke in die Mechanismen erlangt, mit denen Proteine im menschlichen Körper bei der Immunabwehr helfen. Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien werden in Membranvesikel verpackt und dort unschädlich gemacht. Dafür entscheidend sind die Guanylat-Bindungsproteine. Wie sie zu dem Prozess beitragen, untersuchten Forscher der Ruhr-Universität Bochum, des Paul-Ehrlich-Instituts und der Universität zu Köln gemeinsam mit weiteren Partnern aus Erlangen und Genf.

Juni 2017

März 2017

Tuberkulose und Antibiotikaresistenzen schnell nachweisen

Zunehmende Antibiotikaresistenzen erfordern diagnostische Testsysteme, die schnelle und ausführliche Informationen liefern. Der neue PCR-basierte Test FluoroType MTBDR weist Tuberkulose-(TB-)Erreger samt wichtigen Antibiotikaresistenzen innerhalb von drei Stunden nach. Die zu Grunde liegende Technologie wurde von einer Forschungsgruppe der Brandeis University in den USA erfunden und von Hain Lifescience zu einem In-vitro-Diagnostikprodukt weiterentwickelt.

Mit Gendaten sagen Bioinformatiker Antibiotikaresistenzen vorher

Mit Gendaten sagen Bioinformatiker Antibiotikaresistenzen vorher

Jedes Jahr sterben in der Europäischen Union etwa 25.000 Menschen an antibiotikaresistenten und damit schwer behandelbaren Bakterien. Zwar existieren Diagnoseverfahren, um solche Resistenzen vorab zu erkennen, jedoch sind diese zeitaufwendig. Forscher arbeiten daher mit dem Diagnostikentwickler Curetis zusammen, um die gefährlichen Resistenzen schneller aufzudecken. Ihre Geheimwaffe: Eine umfassende Gendatenbank und leistungsfähige Algorithmen. Ihre heutigen Schnelltests und ihren Ausblick auf die Zukunft präsentieren sie vom  20.-24.03.17 auf der Computermesse...

Februar 2017

Nährstoffaufnahme beeinflusst postprandiale Immunantwort

Dass es beim Typ-2-Diabetes zu einer chronischen Entzündung mit negativen Auswirkungen kommt, ist bekannt. In mehreren klinischen Studien wird daher als Diabetestherapie die Überproduktion von Interleukin-1beta (IL-1beta) gehemmt. Dieser Botenstoff löst bei Diabetespatienten eine chronische Entzündung aus und lässt die Insulin-produzierenden Betazellen absterben. Dieselbe Entzündung hat aber auch positive Aspekte, wie Forschende von der Abteilung Biomedizin Universität und Universitätsspital Basel berichten: Wenn die Entzündungsreaktion...

Viren sichern ihren Lebenszyklus trotz begrenzter Mittel effektiv

Virologen haben bei den Flaviviridae einen molekularen Schalter identifiziert, der die Vervielfältigung der Viren steuert. Pestiviren wie z.B. das Virus der klassischen Schweinepest sind wirtschaftlich hoch relevante Tierseuchenerreger. Zu den Flaviviridae gehören außerdem humanpathogene Viren wie das Hepatitis-C-Virus sowie das Dengue-, das Zika- und Gelbfieber-Virus (flavus= gelb). Im Lebenszyklus dieser Viren sind während der Assemblierung der infektiösen Viruspartikel neben den Strukturproteinen auch die Nichtstrukturproteine (NS) sowie verschiedene...

Malaria-Impfstoff zeigt Impfschutz von bis zu 100%

Malaria-Impfstoff zeigt Impfschutz von bis zu 100%
© Universität Tübingen

In einer klinischen Studie mit einem neuen Impfstoff gegen Malaria haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums und der Universität Tübingen einen Impfschutz von bis zu 100% erreicht. Wie Prof. Peter Kremsner und Dr. Benjamin Mordmüller vom Tübinger Institut für Tropenmedizin und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) berichteten, wurden für die Impfung Malaria-Parasiten eingesetzt. Der Impfstoff basiert auf vollständig lebensfähigen, nicht abgeschwächten Malaria-Erregern, die gleichzeitig mit einem Malaria-Medikament...

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Schuppenflechte in Gelenken: Neue Therapien bei Psoriasis-Arthritis

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© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Mit Rheuma werden gemeinhin Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen bezeichnet, oft einhergehend mit einer Einschränkung der Funktionsfähigkeit. Etwa 200 bis 400 einzelne Erkrankungen werden mittlerweile unter Rheuma verzeichnet, die sich im Beschwerdebild, dem Verlauf und der Prognose sehr unterscheiden. Entgegen weit verbreiteter Meinung ist es keine Erkrankung nur älterer Menschen, betont Prof. Christoph Baerwald, 1. Sprecher des Rheumazentrums am Universitätsklinikum Leipzig anlässlich des...

Der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung rät zur Patientenverfügung

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© Pixelot / fotolia.com

Die Patientenverfügung ist wichtig, wenn durch Unfall, Krankheit oder Alter der eigene Wille nicht mehr ausgedrückt werden kann. Denn: Angehörige dürfen im Ernstfall keine medizinischen Entscheidungen treffen. Darauf weist Christian Bredl, Chef der Techniker Krankenkasse (TK) in Bayern, hin. Er rät deshalb dazu, rechtzeitig eine Patientenverfügung schriftlich zu fixieren.  

Reha-Maßnahme bei Diabetes Typ 2 – so geht‘s

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Sie wissen nicht, wie Sie am Arbeitsplatz mit Ihrer Diabeteserkrankung umgehen sollen? Sie bekommen Ihren Langzeit-Blutzuckerwert HbA1c nicht in den Griff oder leiden zusätzlich unter Depressionen? Sie müssten dringend abnehmen, sich mehr bewegen und gesund ernähren? Dann könnte eine medizinische Rehabilitation die richtige Maßnahme für Sie sein. Was bei der Antragstellung zu beachten ist, erklären Experten. 

Pflege: „24-Stunden-Betreuung“ nicht wörtlich verstehen

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Auch wenn es so klingt: Bei Angeboten einer „24-Stunden-Betreuung“ zu Hause kann die Pflegekraft nicht rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Es gilt das Arbeitszeitgesetz, erklärt die Verbraucherzentrale Berlin. Somit sei ein Arbeitstag in der Regel nach maximal 10 Stunden zuzüglich Pause vorbei, auch wenn die Pflegekraft mit im Haus wohnt. Wer tatsächlich auf 24 Stunden Betreuung Wert legt, muss für die Ruhe- und Pausenzeiten der Pflegekraft genügend Ersatz einplanen.

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • England führt Maskenpflicht im Handel ein – Maßnahme gilt ab 24. Juli 2020 (dpa, 14.07.2020).
  • England führt Maskenpflicht im Handel ein – Maßnahme gilt ab 24. Juli 2020 (dpa, 14.07.2020).

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