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Medizin

Beiträge zum Thema: exazerbation

08. Mai 2019

Rheumatoide Arthritis: Studie zu Kombinationstherapie Immunblocker + TNF-Blocker

Rheumatoide Arthritis: Studie zu Kombinationstherapie Immunblocker + TNF-Blocker
© sebra - stock.adobe.com

Eine frühzeitige Behandlung mit dem Immunblocker Methotrexat kann bei der rheumatoiden Arthritis die Zerstörung der Gelenke nicht immer verhindern. Ob der zusätzliche Einsatz eines modernen Medikaments aus der Gruppe der Biologika sinnvoll ist, könnte in Zukunft durch Gentests ermittelt werden. Dies zeigen neue Studienergebnisse, die jetzt in der Fachzeitschrift „Clinical and Experimental Rheumatology“ vorgestellt wurden.  

Lipödem: Klinische Studie zu Liposuktion und Schmerzlinderung

Lipödem: Klinische Studie zu Liposuktion und Schmerzlinderung
© Stockfotos-MG - stock.adobe.com

Die Vor- und Nachteile einer operativen Fettabsaugung als Behandlung gegen die chronische Fettverteilungsstörung bei Frauen – das Lipödem – untersuchen im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) die Hautklinik am Klinikum Darmstadt und das Zentrum für Klinische Studien Köln (ZKS) an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln. Die Konsortialführung obliegt beim ZKS-Leiter Prof Dr. med. Oliver Cornely, die klinische Studienleitung bei Klinikdirektor PD Dr. med. Maurizio Podda.

Seltene Hauterkrankungen: Forum „Seltene Erkrankungen der Haut“ bietet Netzwerk

Seltene Hauterkrankungen: Forum „Seltene Erkrankungen der Haut“ bietet Netzwerk
© irissca - stock.adobe.com

Eine Erkrankung gilt als selten, wenn weniger als 5 Personen von 10.000 Einwohnern betroffen sind. In Deutschland sind etwa 4 Millionen Menschen von einer seltenen Erkrankung betroffen. So selten sind diese Erkrankungen also gar nicht. Insgesamt gibt es etwa 7.000 verschiedene seltene Erkrankungen. Die Haut ist davon häufig betroffen: Bekannt sind mehr als 400 diverse Hauterkrankungen, die als selten gelten.

23. April 2019

Hereditäre Transthyrethin-Amyloidose mit Polyneuropathie: Verzögerter Krankheitsverlauf durch frühzeitige Diagnose

Hereditäre Transthyrethin-Amyloidose mit Polyneuropathie: Verzögerter Krankheitsverlauf durch frühzeitige Diagnose
© fotomowo - stock.adobe.com

Die hereditäre Transthyrethin-Amyloidose mit Polyneuropathie (hATTR-PN) ist eine seltene und irreversible neurodegenerative Erkrankung mit letalem Verlauf (1). Die seltene Erkrankung wird oft erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt. Früh diagnostiziert kann sie z. B. durch eine orale Therapie mit Tafamidis (Vyndaqel®) behandelt und der Krankheitsverlauf verzögert werden (2,3). Die „Red Flags“ um eine hATTR-PN zu erkennen, erörterten Experten im Rahmen eines Symposiums von Pfizer bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für...

Gefäßverschluss: Risikogen verringert Aspirin-Wirkung

Gefäßverschluss: Risikogen verringert Aspirin-Wirkung
© blindturtle - stock.adobe.com

Ein großes Problem nach dem Einsetzen eines Stents in ein Blutgefäß sind Gerinnsel, die den Stent erneut verstopfen. Vorbeugend erhalten die Patienten deshalb blutverdünnende Medikamente, unter anderem Aspirin. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Deutschen Herzzentrum München, Klinik an der Technischen Universität München (TUM) konnten nun zeigen, dass das Risikogen GUCY1A3 die blutgerinnungshemmende Wirkung von Aspirin verringert und die Wahrscheinlichkeit eines erneuten...

11. April 2019

Parkinson: Entstehung – Diagnostik – Therapie

Parkinson: Entstehung – Diagnostik – Therapie
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Die Parkinson‐Krankheit ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Nur die Alzheimer‐Krankheit ist noch häufiger. Namensgeber ist der englische Arzt James Parkinson (1755-1824), der die Hauptsymptome 1817 erstmals beschrieben hat und auf dessen Geburtstag am 11. April der Welt‐Parkinson‐Tag fällt. Im Durchschnitt erkranken Patienten mit etwa 60 Jahren an Parkinson. Dem Ausbruch gehen aber vermutlich jahrzehntelange Veränderungen im Körper voraus.

Parkinson: Jeder fünfte Patient erhält keine Medikamente

Parkinson: Jeder fünfte Patient erhält keine Medikamente
© Sébastien Templé / Fotolia.com

„Gut jeder fünfte deutsche Parkinson‐Patient wird nicht medikamentös behandelt. Offensichtlich gibt es einen Bruch in der Versorgung, wenn die Patienten vom eigenen Zuhause ins Pflegeheim kommen“, sagte Prof. Dr. Dirk Woitalla, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) e.V. Um solche Versorgungslücken zu schließen, forderte er eng verzahnte, regionale Versorgungsstrukturen zwischen Haus‐ und Fachärzten, stationären Pflegeheimen und Spezialkliniken.

Welt-Parkinson-Tag: Ursächliche Therapieformen im Fokus

Welt-Parkinson-Tag: Ursächliche Therapieformen im Fokus
© kamasigns / Fotolia.com

Die Behandlung der Parkinson‐Krankheit könnte dank vielversprechender neuer Forschungsergebnisse bald einen entscheidenden Schritt vorankommen: „Zum ersten Mal sind Therapien in Reichweite, die an den Ursachen ansetzen, statt lediglich die Symptome zu bekämpfen“, sagte Prof. Dr. Günter Höglinger, Erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen e.V. (DPG), anlässlich des Welt‐Parkinson‐Tag am 11. April. „Derzeit werden weltweit zahlreiche innovative Therapieformen in klinischen Studien getestet. Sie...

10. April 2019

COPD: Aktualisierte Praxis-Leitlinien

COPD: Aktualisierte Praxis-Leitlinien
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„Die gerade aktualisierten Praxis-Leitlinien zur COPD sollen in kompakter Kürze den Arzt in die Lage versetzen, diese auch zur Kenntnis zu nehmen“, sagte Dr. med. Thomas Voshaar, Moers, auf einer Presseveranstaltung von Berlin Chemie vor dem Hintergrund des DGP-Kongresses in München. In diesen wird in übersichtlichen Algorithmen dargestellt, wann eine LAMA-Monotherapie noch ausreichend ist, ab welchen Zeitpunkt LAMA/LABA indiziert ist, und vor allem: welches die Kriterien für den Einsatz inhalativer Kortikosteroide (ICS) bei dieser Erkrankung sind (1).

Neue Leitlinien für Lungenerkrankungen durch nichttuberkulöse Mykobakterien gefordert

Neue Leitlinien für Lungenerkrankungen durch nichttuberkulöse Mykobakterien gefordert
© Markus Schnatmann / Fotolia.com

Eindringlich plädierte Prof. Dirk Wagner, Freiburg, im Rahmen des DGP-Kongresses 2019 in München für eine leitliniengerechte Behandlung von Lungenerkrankungen durch nichttuberkulöse Mykobakterien (NTM-LD) (1). Einer aktuellen Umfrage von 2017 zufolge würden in Deutschland weniger als 5% der Patienten gemäß den aktuellen Konsensus-Empfehlungen behandelt (2). Dabei ließe sich die hohe Mortalität bei NTM-Lungenerkrankungen durch Einhaltung der Behandlungsempfehlungen reduzieren (3). Je nach Erreger variiere der Erfolg einer leitliniengerechten...

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