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Medizin

Beiträge zum Thema: Psoriasis

Dezember 2019

Chronisch-entzündliche Erkrankungen: Patientengerechte Versorgung in der Praxis

Chronisch-entzündliche Erkrankungen: Patientengerechte Versorgung in der Praxis
© Monkey Business / Fotolia.com

Die Einführung von TNF-Inhibitoren und weiterer Biologika brachte große Fortschritte in der Behandlung verschiedener chronisch-entzündlicher Erkrankungen. Biologika führten zu einer Neudefinition der Therapieziele und sind heute etablierter Bestandteil einer leitliniengereichten Versorgung in der Rheumatologie, Gastroenterologie und Dermatologie. Zunehmend verfügbare kostengünstigere Biosimilars ermöglichen mehr Patienten, von diesen hoch wirksamen Therapieoptionen zu profitieren. Auf einer Presseveranstaltung im Rahmen des interdisziplinären Biogen...

Psoriasis-Arthritis: Bessere Wirksamkeit von Ixekizumab vs. Adalimumab in Vergleichsstudie bestätigt

Während der Jahrestagung des American College of Rheumatology (ACR) in Atlanta richtete sich ein besonderes Augenmerk auf die Veröffentlichung der 52-Wochendaten der direkten Vergleichsstudie SPIRIT-H2H zwischen dem Interleukin(IL)-17A-Inhibitor Ixekizumab und dem Tumornekrosefaktor(TNF)-α-Inhibitor Adalimumab (1). Die Ergebnisse der bereits auf der diesjährigen Tagung der EULAR präsentierten 24 Wochen-Daten (2) konnten nach 52 Wochen bestätigt werden: So hatten nach 52 Wochen 39% der mit Ixekizumab behandelten Patienten den innovativen kombinierten Endpunkt...

November 2019

Psoriasis-Arthritis: Upadacitinib erreicht in Phase III alle primären und gewichteten sekundären Endpunkte

Upadacitinib (Rinvoq®) erreichte mit beiden untersuchten Dosierungen (15 mg und 30 mg einmal täglich) den primären Endpunkt ACR20-Ansprechen in Woche 12 bei erwachsenen Patienten mit aktiver Psoriasis-Arthritis und unzureichendem Ansprechen auf bDMARDs gegenüber Placebo (1). 57% (15 mg) bzw. 64% (30 mg) der Patienten unter Upadacitinib erreichten in Woche 12 ein ACR20-Ansprechen versus 24% unter Placebo (1). In Woche 16 erreichten 52% (15 mg) bzw. 57% (30 mg) der Patienten unter Upadacitinib ein PASI75-Ansprechen, im Behandlungsarm mit Placebo waren es 16%...

Ankylosierende Spondylitis: Zulassung für 300-mg-Dosierung von Secukinumab

Ankylosierende Spondylitis: Zulassung für 300-mg-Dosierung von Secukinumab
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Ab sofort können Patienten mit ankylosierender Spondylitis (AS) auch mit der 300-mg-Dosierung des Interleukin(IL)-17A-Inhibitors Secukinumab (Cosentyx®) behandelt werden. Nachdem die Therapie von AS-Patienten bisher lediglich in der Dosierung von 150 mg möglich gewesen war, hat die Europäische Kommission, basierend auf den Daten der MEASURE 3-Studie, nun einer Zulassungsanpassung zugestimmt. Abhängig vom klinischen Ansprechen kann die Dosis damit auch auf 300 mg Secukinumab erhöht werden. Die Entscheidung der Europäischen Kommission beruht auf...

Plaque-Psoriasis: Dauerhafte PASI-Ansprechraten unter Risankizumab

Plaque-Psoriasis: Dauerhafte PASI-Ansprechraten unter Risankizumab
© 2017 Ban Orsolic - stockadobe.com

Die Therapie mit dem IL-23/p19-Inhibitor Risankizumab (SKYRIZI) kann unabhängig von Baseline-Merkmalen oder Vortherapie der Patienten zu hohen und dauerhaften PASI-Ansprechraten führen (1). Dies zeigte eine Subanalyse der beiden Phase-III-Studien UltIMMa-1 und -2. Analysiert wurden die PASI 90‑Ansprechraten unter Risankizumab unter anderem hinsichtlich Alter, Geschlecht, BMI (Body‑Mass‑Index) und Vortherapie (inklusive vorheriger Biologika-Therapie) im Vergleich zu Ustekinumab. Nach 52 Wochen erreichten 80,6% der Patienten, die bereits mit Biologika vorbehandelt...

September 2019

Psoriasis-Arthritis: IL-17a-Inhibitor im direkten Vergleich mit Adalimumab

Bei der Behandlung schwererer Formen der Psoriasis-Arthritis (PsA) kann durch den Einsatz moderner Medikamente wie der Biologika ein deutlich breiteres Wirkspektrum erzielt werden als zuvor. Auf einem Satellitensymposium von Lilly auf dem aktuellen DGRh-Kongress in Dresden wurden diesbezüglich neue Daten zu dem IL-17a-Inhibitor Ixekizumab vorgestellt. Mit der Spirit-H2H Studie wurde erstmals in dieser Krankheitsentität ein direkter Vergleich zwischen Ixekizumab und Adalimumab durchgeführt, die Dr. med. Frank Behrens, Frankfurt/M., referierte.

Colitis ulcerosa: Zulassungserweiterung für rein humanen monoklonalen Antikörper Ustekinumab

Die Europäische Kommission hat den rein humanen monoklonalen Antikörper Ustekinumab (Stelara®) für die Behandlung mittelschwerer bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa zugelassen. Diese Zulassungserweiterung schließt jene Patienten ein, die zuvor entweder auf eine konventionelle Therapie oder auf ein Biologikum unzureichend angesprochen haben, nicht mehr darauf ansprechen oder eine Unverträglichkeit oder eine Kontraindikation gegen eine entsprechende Behandlung aufweisen. Das Biologikum kann somit direkt nach einer konventionellen Therapie eingesetzt...

Rheumatische Erkrankungen: Keine Unterschiede zwischen Biosimilar und Adalimumab-Originatorpräparat

Seit fast einem Jahr sind Adalimumab-Biosimilars wie Hulio® für die Therapie von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, wie der rheumatoiden Arthritis, Psoriasis-Arthritis und axialen Spondylarthritis, in Deutschland erhältlich und haben sich in kürzester Zeit am Markt etabliert. Allein in der ersten Jahreshälfte 2019 entfielen 36,3% aller Adalimumab-Verordnungen auf Biosimilar-Produkte (1). Dabei gibt es aus wissenschaftlicher Sicht keine Argumente, die gegen eine kosteneffizientere Biosimilar-Therapie sprechen. „Studien zeigen, weder in...

COPD: Biomarker Eosinophile weiterhin kontrovers diskutiert

Nach dem GOLD-Update 2019 bestimmen immer mehr behandelnde Ärzte bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) den Anteil von Eosinophilen im Blut. Denn der aktuelle Report definiert erstmals Eosinophilen-Schwellen-Werte, die für ein gutes Ansprechen auf eine Therapie mit einem inhalativen Kortikosteroid (ICS) sprechen (1). Trotzdem wird der Stellenwert dieses Biomarkers noch kontrovers diskutiert. Die deutschen Leitlinien halten sich bezüglich der Empfehlung eines Schwellenwertes zurück (2). Generell zeichnet sich ab, dass es eine spezifische Gruppe...

JAK-Inhibitor Tofacitinib bei Rheumatoider Arthritis: Langzeiterfahrungen von 9,5 Jahren

Mit insgesamt mehr als 200.000 behandelten Patienten weltweit (1) in allen zugelassenen Indikationen – Rheumatoide Arthritis (RA), Psoriasis-Arthritis (PsA) und Colitis ulcerosa (CU) – hat sich der orale Januskinase (JAK)-Inhibitor Tofacitinib (Xeljanz®) (2) im klinischen Alltag etabliert. Bei der Behandlung der RA liegen mittlerweile Langzeitdaten aus 9,5 Jahren vor, die die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit von Tofacitinib sowohl in der Kombination mit Methotrexat (MTX) als auch in der Monotherapie zeigen (3). Über den Stellenwert von Tofacitinib...

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© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Der „World Brain Day“ widmet sich am 22. Juli dem Thema Migräne. In Deutschland sind etwa 10% der Bevölkerung von Migräne betroffen, Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer. Doch viele werden nicht diagnostiziert und ärztlich behandelt – sie therapieren sich stattdessen lieber selbst. Nicht selten führt das zu Chronifizierung und neuen Kopfschmerzen, denn Schmerzmedikamente können bei häufiger Einnahme Kopfschmerzen verursachen oder verstärken. Dabei lasse sich durch eine leitliniengerechte und individualisierte Therapie...

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Bissverletzungen von Haustieren dürfen keinesfalls unterschätzt werden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hin. Was manchmal zunächst harmlos aussieht, sollte trotzdem ernst genommen werden. Denn bei einem Biss werden Krankheitserreger des Tieres auf den Menschen übertragen. Die Eintrittspforte kann sich dabei sofort verschieben und somit verschließen. Unbehandelt können schwere Entzündungen entstehen, bei denen neben der Haut auch Muskeln, Sehnen, Nerven und Knochen dauerhaft geschädigt werden können. Daher...

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„In Deutschland sind etwa 400.000 Menschen von den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betroffen“, sagt der CED-Experte der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, PD Dr. Bernd Bokemeyer. „Die Diagnose wird bei etwa einem Viertel der Patienten schon vor dem 18. Lebensjahr gestellt. Ein Viertel dieser erkrankten Jugendlichen hat seine Diagnose sogar schon vor dem zehnten Lebensjahr erhalten.“  

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Italien verlängert Notstand bis Oktober (dpa, 29.07.2020).
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