Sonntag, 12. Juli 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Versorgungsforschung

April 2020

Akute respiratorische Insuffizienz bei COVID-19: Positionspapier der DGP zur praktischen Umsetzung der apparativen Differentialtherapie

Akute respiratorische Insuffizienz bei COVID-19: Positionspapier der DGP zur praktischen Umsetzung der apparativen Differentialtherapie
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Der Stellenwert der invasiven und nicht-invasiven Beatmung bei einem akuten respiratorischen Versagen und COVID-19 wird zurzeit viel diskutiert und kommentiert. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie (DGP) hat heute ein Positionspapier zur praktischen Umsetzung der apparativen Differentialtherapie der akuten respiratorischen Insuffizienz bei COVID-19 veröffentlicht. Die Empfehlungen wurden von Prof.Dr. med. Michael Pfeifer, Präsident der DGP, und Prof. Dr. med. Torsten Bauer, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Lungenklinik Heckeshorn, kommentiert.

Schwerer COVID-19-Verlauf: Erste Behandlung mit Sarilumab außerhalb der USA

Schwerer COVID-19-Verlauf: Erste Behandlung mit Sarilumab außerhalb der USA
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Im Rahmen des weltweiten klinischen Studienprogramms zu Sarilumab (Kevzara®) bei Patienten mit schwerem COVID-19-Verlauf und stationärer Behandlung im Krankenhaus wurde der erste Patient nun außerhalb der USA behandelt. Dieses Studienprogramm ist mittlerweile in Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich, Kanada, Russland und den USA angelaufen – Länder, die von COVID-19 teilweise besonders stark betroffen sind.

COVID-19 und Diabetes: Handlungsempfehlungen für die Praxis

COVID-19 und Diabetes: Handlungsempfehlungen für die Praxis
© Sherry Yates / Fotolia.com

In den letzten 2 Wochen ist die weltweite Mortalitätsrate durch COVID-19 um 2,5% auf 6,3% gestiegen. Auch in Deutschland liegt die zu Beginn der Pandemie sehr niedrige Mortalitätsrate derzeit (Stand 14.04.2020) bei 2,5%. Daher ist es angezeigt, vulnerable Patientengruppen wie Patienten mit diabetologischen Vorerkrankungen besonders in den Blick zu nehmen. Der Diabetologe Dr. Christian Toussaint, Berlin, gab heute Tipps für die Praxis.

Aktualisierte S3-Leitlinie: Langzeitanwendung von Opioiden bei chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen (LONTS)

Aktualisierte S3-Leitlinie: Langzeitanwendung von Opioiden bei chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen (LONTS)
© familylifestyle - stock.adobe.com

„Gute Leitlinien zur Patientenbehandlung sind für eine evidenz-orientierte schmerzmedizinische Versorgung unverzichtbar“, erklärt Prof. Dr. Claudia Sommer, Präsidentin der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. anlässlich der jüngst erfolgten Überarbeitung der LONTS-Leitlinie zur Langzeitanwendung von Opioiden bei chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen. Der von LONTS empfohlene kritische Umgang mit Opioiden bei chronischen nicht-tumorbedingten Schmerzen ist wichtiges Leitbild der individuellen Therapieentscheidung in der Schmerzmedizin.

Beatmung bei COVID-19: Lungenärzte kündigen Empfehlung an

Beatmung bei COVID-19: Lungenärzte kündigen Empfehlung an
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Der Stellenwert der invasiven und nicht-invasiven Beatmung bei einem akuten respiratorischen Versagen und COVID-19 wird zurzeit viel diskutiert und kommentiert. Aktuell werden eine Reihe von Aspekten unkritisch nebeneinandergestellt und Einzelmeinungen im Internet haben ein Gewicht, das sie aus Sicht einer wissenschaftlichen Fachgesellschaft nicht bekommen sollten. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) wird zusammen mit anderen Fachgesellschaften in einer Empfehlung zur Beatmungstherapie und anderen Unterstützungsverfahren bei COVID-19 eine...

Funktionelle Beschwerden: Neue Patientenleitlinie

Funktionelle Beschwerden: Neue Patientenleitlinie
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Schmerzen in unterschiedlichen Körperregionen, Schwindel oder chronische Erschöpfung ohne erkennbaren Grund, Verdauungsbeschwerden, obwohl der Darm nicht erkrankt scheint: Das Spektrum funktioneller Beschwerden – auch Belastungs- und Stressbeschwerden genannt – ist groß. Und sie sind häufig: Rund jeder dritte Arztbesuch geht auf sie zurück. Patienten und auch Ärzte wissen jedoch oft zu wenig über Mechanismen, Auslöser, Verstärker oder geeignete Behandlungsmöglichkeiten. Für eine bessere Versorgung von Betroffenen gibt es...

Arzneimittelversorgung: Unterstützung in Italien während der COVID-19-Pandemie

Arzneimittelversorgung: Unterstützung in Italien während der COVID-19-Pandemie
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Chiesi hat als Antwort auf die anhaltende COVID-19-Pandemie eine Reihe neuer Maßnahmen zur Unterstützung von Mitarbeitenden, Patienten und Gesundheitsdienstleistern angekündigt. Die Maßnahmen beinhalten einen 3 Millionen-Euro-Fonds zur Unterstützung der Coronavirus-Bekämpfung in Italien. Die Notfall-Management-Teams auf Konzernebene und in allen Tochtergesellschaften beobachten seit der Ausrufung des Notstands sehr genau alle Entwicklungen der COVID-19-Pandemie. Es wurde eine Reihe von Maßnahmen eingeführt, um die kontinuierliche Versorgung mit...

COVID-19: Softwaregestütztes Ersteinschätzungsverfahren SmED

COVID-19: Softwaregestütztes Ersteinschätzungsverfahren SmED
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Seit dem 1. April 2020 verfügen die Vermittlungszentralen der Kassenärztlichen Vereinigungen über ein neues Instrument zur schnellen symptomatischen Ersteinschätzung auf eine mögliche Coronavirus‐Erkrankung. Das vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) für die Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 bereitgestellte softwaregestützte medizinische Ersteinschätzungsverfahren SmED (Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland) ist durch ein „COVID‐Modul“ ergänzt worden.

Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie: Tafamidis bietet Behandlungsoption für seltene Erkrankung

Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie: Tafamidis bietet Behandlungsoption für seltene Erkrankung
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Mit Tafamidis 61 mg (Vyndaqel®) steht die im Februar 2020 zugelassene Therapie für erwachsene Patienten, die an einer Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM) erkrankt sind, ab sofort zur Verfügung. Damit gibt es sowohl für Patienten, die vom Wildtyp dieser Erkrankung betroffen sind, als auch für diejenigen mit der hereditären Variante, erstmals eine spezifische pharmakologische Behandlung (1). In der über 30 Monate laufenden Zulassungsstudie ATTR-ACT2 bewirkte Tafamidis eine signifikante Reduktion der Gesamtmortalität um 30%...

März 2020

Corona in Deutschland: Aktuelles Statement des RKI

Corona in Deutschland: Aktuelles Statement des RKI
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Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Leiter des Robert-Koch-Instituts (RKI), gab am heutigen Dienstag Vormittag einen Bericht zur aktuellen Lage in der Corona-Pandemie: Die zu verzeichnenden Todefälle betreffen weiterhin hochaltrige Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen. Am DIVI-Intensivregister sind 63% der deutschen Intensivkliniken beteiligt. Eine Eindämmung der Infektion über Handydaten ist datenschutzrechtlich nicht durchführbar.

Coronavirus in Bayern: Söder zieht Bilanz

Coronavirus in Bayern: Söder zieht Bilanz
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Heute Mittag zog der bayerische Ministerpräsident in einer Pressekonferenz eine erste Bilanz der seit dem 16. März geltenden Maßnahmen: Aktuell verdoppele sich die Zahl der Infizierten alle 5-6 Tage, vor den Ausgangsbeschränkungen sei eine Verdoppelung alle 2,8 Tage erkennbar gewesen. Da die Lage aber weiterhin „sehr, sehr enrst“ sei, sieht Söder keinen Anlass für einen vorzeitigen Exit und verlängert die bestehenden Ausgangsbeschränkungen bis einschließlich 19. April 2020.

SARS-CoV-2: Schnelltest erhält Notfall-Zulassung

SARS-CoV-2: Schnelltest erhält Notfall-Zulassung
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Anfang März wurde der weltweit erste hochsensible SARS-CoV-2-Schnelltest auf den Markt gebracht, der COVID-19 Antikörper sicher im Blut detektiert. Der Schnelltest erfüllt die Anforderung der Weltgesundheitsorganisation WHO und hat neben der CE-Kennzeichnung und einer internationalen Apothekennummer nun auch von der US-Arzneimittelbehörde FDA eine Notfall-Zulassung erhalten. „Die beschleunigte Zulassung ermöglicht eine Erhöhung der Verfügbarkeit unseres IDV-Tests. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, Hausärzte, Mediziner sowie medizinisches...

Beatmung schwerer COVID-19-Fälle: Marburger Team entwickelt Alternativen

Beatmung schwerer COVID-19-Fälle: Marburger Team entwickelt Alternativen
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Weltweit gibt es zu wenige hochleistungsfähige Beatmungsgeräte, um gleichzeitig viele schwere COVID-19-Fälle zu versorgen. Auch wenn die Kliniken in Deutschland gut vorbereitet sind, könnte sich ein Engpass ergeben, wenn die jetzt getroffenen Maßnahmen des Bundes und der Länder nicht greifen und es zu einer hohen Zahl von schweren Krankheitsfällen kommt. Das in Marburg entwickelte Gerät kann zur Kompensation fehlender Beatmungsplätze in der Corona-Pandemie eingesetzt werden.

Schmerzmedizinische Versorgung in Zeiten des Coronavirus: Tipps für die Praxis

Schmerzmedizinische Versorgung in Zeiten des Coronavirus: Tipps für die Praxis
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Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und ihre Mitglieder halten auch in Zeiten der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus die Versorgung chronischer Schmerzpatienten in Deutschland aufrecht. „Wir müssen Ansteckungsmöglichkeiten so gut es geht vermeiden und gleichzeitig die Versorgung unserer Patienten sicherstellen,“ sagt Dr. Johannes Horlemann, Präsident der DGS. Da viele chronische Schmerzpatienten zur älteren Generation gehören, stehen Schmerzmediziner vor einer besonderen Herausforderung. Um den persönlichen Kontakt zu...

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • USA offiziell aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgetreten – Der Austritt wird in einem Jahr gültig (dpa, 08.07.2020).
  • USA offiziell aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgetreten – Der Austritt wird in einem Jahr gültig (dpa, 08.07.2020).

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