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Medizin

Beiträge zum Thema: Früherkennung

April 2019

COPD: Aktualisierte Praxis-Leitlinien

COPD: Aktualisierte Praxis-Leitlinien
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„Die gerade aktualisierten Praxis-Leitlinien zur COPD sollen in kompakter Kürze den Arzt in die Lage versetzen, diese auch zur Kenntnis zu nehmen“, sagte Dr. med. Thomas Voshaar, Moers, auf einer Presseveranstaltung von Berlin Chemie vor dem Hintergrund des DGP-Kongresses in München. In diesen wird in übersichtlichen Algorithmen dargestellt, wann eine LAMA-Monotherapie noch ausreichend ist, ab welchen Zeitpunkt LAMA/LABA indiziert ist, und vor allem: welches die Kriterien für den Einsatz inhalativer Kortikosteroide (ICS) bei dieser Erkrankung sind (1).

Schlaganfallbehandlung im ländlichen Raum: Chancen und Grenzen der Telemedizin

Schlaganfallbehandlung im ländlichen Raum: Chancen und Grenzen der Telemedizin
© Rawf8 / Fotolia.com

Bei Schlaganfall-Patienten zählt jede Minute – je früher die Betroffenen die richtige medizinische Betreuung bekommen, desto größer sind ihre Chancen, Schäden im Gehirn zu vermeiden. Eine ideale Versorgung bieten spezialisierte Schlaganfall-Stationen – sogenannte Stroke Units – mit hochqualifizierten Fachärzten. Aber anders als in den urbanen Zentren, die in der Regel gut mit diesen Einrichtungen ausgestattet sind, mangelt es in ländlichen Regionen oft daran. Wie die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) erklärt, bietet die...

Pränataldiagnostik: Zusätzliche Ultraschalluntersuchung bei nicht-invasiven Tests empfohlen

Pränataldiagnostik: Zusätzliche Ultraschalluntersuchung bei nicht-invasiven Tests empfohlen
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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat vor Kurzem vorgeschlagen, dass die in Deutschland seit 2012 angebotenen Screeningtests, bei denen das Blutplasma der Schwangeren auf Trisomien und die Geschlechtschromosomen untersucht wird, künftig für Risikoschwangere zur Kassenleistung werden sollen. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) machen darauf aufmerksam, dass eine differenzierte sonografische Untersuchung vor dem Test stattfinden muss.

Arzt-Patienten-Kommunikation: Pflegepersonal von großer Bedeutung

Arzt-Patienten-Kommunikation: Pflegepersonal von großer Bedeutung
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Eine gute Arzt-Patienten-Kommunikation ist eine Grundvoraussetzung für den Aufbau einer tragfähigen therapeutischen Beziehung und somit für den Therapieerfolg. Das gilt nicht nur für die ambulante Behandlung, sondern ebenso für die stationäre Versorgung. In dem Arzt-Patienten-Verhältnis spielt die Pflege eine wichtige Rolle. Über innovative Ansätze zur Verbesserung der Kommunikation mit Patienten und Angehörigen diskutierte ein interprofessionelles Panel im Rahmen des Deutschen Pflegetags.

Burnout bei Krankenhausärzten: Chirurgenpräsident fordert Bürokratie-Abbau und Klinik-Kitas

Immer mehr Krankenhausärzte resignieren vor überbordender Bürokratie, ökonomischem Druck und zunehmender Arbeitsverdichtung. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), Professor Dr. med. Matthias Anthuber, fordert daher ein Umsteuern und appelliert an die gesundheitspolitisch Verantwortlichen, das durch Ärzte erbrachte Ausmaß an Verwaltungstätigkeit zurückzubauen. Zugleich müssten mehr Klinik-Kitas mit Rund-um-die-Uhr-Betreuung eingerichtet werden, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.

Virtuelles Herzklappentraining für Hausärzte

Virtuelles Herzklappentraining für Hausärzte

Hausärzte spielen bei der Diagnose von Herzklappenerkrankungen, die mit einem Stethoskop einfach erkannt werden können, eine entscheidende Rolle. Herzklappentrainer.de ist das erste virtuelle Training, bei dem Hausärzte ihre Fähigkeiten in Bezug auf Auskultationen verbessern können und lernen, Herzgeräusche besser zu identifizieren und Herzklappenfehler wie beispielsweise die Aortenklappenstenose zu diagnostizieren. Der Herzklappentrainer ist ein innovatives Online-Fortbildungs-Programm, das sowohl als Smartphone-App als auch in Form eines Desktop-Trainings...

Schlaganfall: Schlüsselenzym hemmt Zusammenbruch der Blut-Hirn-Schranke

Nach einem Schlaganfall muss das Gehirn wieder durchblutet werden – das Blutgerinnsel wird entweder durch Medikamente aufgelöst oder mechanisch entfernt. In seltenen Fällen kann die anschließende Wiederdurchblutung (Reperfusion) jedoch dazu führen, dass die lebenswichtige Blut-Hirn-Schranke zusammenbricht. Wie es dazu kommen kann, haben Wissenschaftler der Universität Maastricht, der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Universitätsklinikums Essen nun genauer unter die Lupe genommen.

Hereditäres Angioödem: Selektiver Bradykinin-B2-Rezeptor-Antagonist Icatibant für Notfälle

Hereditäres Angioödem: Selektiver Bradykinin-B2-Rezeptor-Antagonist Icatibant für Notfälle
© NIKOLAS HOFFMANN / Fotolia.com

Bei Kopf-Hals-Ödemen ist in der Notfallmedizin selten Zeit für eine genaue differentialdiagnostische Abklärung. Infrage kommende Mediatoren für die lebensbedrohlichen Schwellungen sind Histamin und Bradykinin. Hinter Letzterem kann sich das hereditäre Angioödem (HAE) verbergen, bei dem eine vermehrte Bradykinin-Bildung durch einen C1-Inhibitor-Mangel ausgelöst wird. Sind die Atemwege während der Attacke gesichert und erhärtet sich der Verdacht auf ein Bradykinin-vermitteltes Ödem, sollte rasch eine entsprechende Therapie eingeleitet werden....

Alzheimer und MS: Sensitives Monitoring entscheidend für Therapie

Alzheimer und MS: Sensitives Monitoring entscheidend für Therapie
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Eine stetige Neurodegeneration und damit eine fortschreitende Krankheitsprogression finden sowohl bei der Alzheimer-Krankheit (AD) als auch Multipler Sklerose (MS) statt. Durch neue Biomarker-gestützte Monitoring-Optionen aus der Bildgebung ist es möglich, Krankheitsaktivität früher zu erkennen und Progressionsverläufe dezidierter darzustellen. Bei einer Krankheitsaktivität ohne sichtbare oder spürbare Symptome bietet sich dadurch die Chance frühzeitig therapeutisch einzugreifen. Dies ist entscheidend für die spätere Prognose wie sich am...

Schutz vor Burnout: Persönlichkeitstraining für Pflegekräfte

Schutz vor Burnout: Persönlichkeitstraining für Pflegekräfte
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Die eigenen Grenzen zu achten, seine psychischen Grundbedürfnisse zu kennen und zu schützen und sein Potenzial auszuschöpfen, ohne sich dauerhaft zu überfordern, sind wichtige Voraussetzungen für den Berufsalltag – vor allem in der Pflege. Welche Bedeutung Freude, Glück und Humor für Pflegekräfte und Patienten haben und wie es gelingen kann, sich durch frühes Persönlichkeitstraining vor den Belastungen des Berufsalltags zu schützen, war Thema eines von Servier unterstützten Symposiums beim Deutschen Pflegetag 2019.

Psoriasis: Interdisziplinäre Behandlung von Haut und Gelenken

Psoriasis: Interdisziplinäre Behandlung von Haut und Gelenken
© Milan Lipowski / Fotolia.com

Bei bis zu einem Drittel der Psoriasis-Patienten entwickelt sich im Verlauf der Systemerkrankung eine Psoriasis-Arthritis (PsA). Bereits binnen 2 Jahren kommt es bei jedem zweiten Betroffenen mit PsA zu Gelenkerosionen (1). Ziele einer umfassenden Therapie sind die Vermeidung irreversibler Gelenkschäden, die Linderung schmerzhafter Entzündungen der Sehnenansätze, eine möglichst symptomfreie Haut oder gar die Verhinderung einer artikulären Beteiligung. Hierfür ist eine frühzeitige, wirkungsvolle Therapie sowie eine enge Kooperation zwischen Dermatologen...

März 2019

Postpartale Depression: Erhöhtes Risiko für Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes

Postpartale Depression: Erhöhtes Risiko für Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes
© pathdoc / Fotolia.com

Bis zu 15% aller jungen Mütter entwickeln nach der Entbindung eine postpartale Depression (PPD), auch Wochenbett-Depression genannt. Im Gegensatz zu einem kurzzeitig anhaltenden „Baby-Blues“ birgt sie das Risiko für eine dauerhafte Depression oder für Bindungsstörungen zum Kind. Nun zeigt eine aktuelle Meta-Studie aus dem Journal „Diabetes Research and Clinical Practice“, dass Frauen mit einem Schwangerschaftsdiabetes (GDM) häufiger unter PPD leiden als Frauen ohne diese Stoffwechselerkrankung. Aufgrund des erhöhten Risikos empfiehlt...

Lymphödem vs. Lipödem: Differentialdiagnostik und Therapie

Lymphödem vs. Lipödem: Differentialdiagnostik und Therapie
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Eine frühzeitige Diagnose ist sowohl beim Lip- als auch beim Lymphödem entscheidend, um Exazerbationen zu verhindern. Im frühen Stadium ist die Unterscheidung zwischen Lymph- und Lipödem oftmals schwierig, da die voluminösen Beine, die bei beiden Erkrankungen zum Erscheinungsbild gehören, auf eine Vielzahl anderer Erkrankungen hinweisen können. Dr. med. Carina Wenzel erläuterte auf dem 4. Regensburger und 4. Deutschen Lymphtag Differentialdiagnostik und Therapie.

Tuberkulose: Die Suche nach neuen Medikamenten geht weiter

Tuberkulose: Die Suche nach neuen Medikamenten geht weiter
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Vor fast 140 Jahren entdeckte Robert Koch den Tuberkulosebazillus. Und doch ist die Tuberkulose noch immer die Infektionskrankheit mit den meisten Todesfällen weltweit, die Behandlung wird durch Resistenzen zunehmend erschwert und ein wirksamer Impfstoff ist noch nicht in der Anwendung. Doch es gibt hoffnungsvolle Ansätze: Genomanalysen, neue Wirkstoffe und Behandlungsschemata sorgen für Fortschritte. Prof. Stefan Niemann vom Forschungszentrum Borstel erläutert die aktuelle Tuberkulose-Forschung.

Alzheimer: Aducanumab gescheitert

Alzheimer: Aducanumab gescheitert
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Der Wirkstoff Aducanumab zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit im Frühstadium ist gescheitert. Eine Zwischenanalyse der beiden Phase-III-Studien mit mehr als 3.200 Probanden habe keinen Hinweis auf einen Erfolg der Studien gegeben, teilte der US-Biotechkonzern Biogen mit. Aducanumab sollte auf Grundlage einer Immunisierung wirken. Es handelte sich um einen Antikörper, der sich gegen das für die Alzheimer-Krankheit charakteristische Beta-Amyloid richtete. Die Hoffnung war, den Verlauf der Alzheimer-Erkrankung dadurch zu verlangsamen.

Gefäßverschlüsse bei Diabetes: 80% der Fußamputationen sind vermeidbar

Jedes Jahr verlieren Diabetes-Patienten mehr als 40.000 Füße und Beine. Durch die konsequente Prävention von Fußgeschwüren und die rechtzeitige Therapie von Gefäßverschlüssen ließen sich bis zu 80% dieser Amputationen vermeiden, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG). Wohin sich betroffene Patienten wenden sollen, werden Experten auf einer Pressekonferenz zum 136. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) erläutern.

Transplantation: Standards für psychosoziale Versorgung gefordert

Die Verpflanzung eines Organs findet immer in einer Krisensituation statt, die nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche des Empfängers betrifft. Meist geht der Transplantation eine lange Phase schwerer Erkrankung voraus mit Klinikaufenthalten, Abhängigkeit von Maschinen, Ungewissheit und Todesangst. Unbehandelte psychische Probleme und andere ungünstige psychosoziale Faktoren, etwa unrealistische Erwartungen an den Eingriff, können mit der Grund sein, weshalb das transplantierte Organ abgestoßen wird. Wie Transplantatempfänger und Lebendorganspender...

ADHS: Mögliche Therapieoption mit elektrischer Hirnstimulation

Eine neue Behandlung für Betroffene mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) entwickeln – das ist das Ziel eines Forscherteams um den Oldenburger Psychologen Prof. Dr. Christoph Herrmann. Unter Leitung der Firma neuroConn in Ilmenau wollen die Wissenschaftler eine besondere Form der elektrischen Hirnstimulation so einsetzen, dass sie die Aufmerksamkeit von ADHS-Patienten positiv beeinflusst. Das Bundesforschungsministerium (BMBF) fördert das Verbundprojekt „Mobiles System zur ADHS-Therapie mittels Transkranieller Elektrischer...

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Erster Lockdown seit Monaten – Ab 14 Uhr dürfen die Berchtesgadener nur noch aus trifftigen Gründen ihre Wohnungen verlassen (dpa, 20.10.2020).
  • Erster Lockdown seit Monaten – Ab 14 Uhr dürfen die Berchtesgadener nur noch aus trifftigen Gründen ihre Wohnungen verlassen (dpa, 20.10.2020).