Montag, 20. Januar 2020
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

Beiträge zum Thema: Typ-2-Diabetes

Juni 2012

NOXXON startet Phase IIa Studie mit Anti-CCL2/MCP-1 Spiegelmer NOX-E36 zur Behandlung der diabetischen Nephropathie

NOXXON Pharma AG gab heute die Behandlung des ersten Patienten in einer Phase IIa-Studie mit dem Anti-CCL2/MCP-1 (C-C Chemokin Ligand 2 bzw. Monocyte Chemoattractant Protein-1) Spiegelmer NOX-E36 zur Behandlung von Patienten mit diabetischer Nephropathie bekannt. Etwa ein Drittel aller Patienten mit Diabetes mellitus entwickelt eine diabetische Nephropathie. Dabei handelt es sich um eine fortschreitende Erkrankung, die eine der Hauptursachen für das terminale Nierenversagen und die damit verbundene Dialysepflichtigkeit ist. Die Rekrutierung von Immunzellen durch das Chemokin...

Anforderungen an eine moderne Therapie bei Typ-2-Diabetikern: Ein Blick von der Theorie in den Praxisalltag

Die Behandlung des Diabetes Typ-2 stellt den Arzt täglich vor neue Herausforderungen. In der Praxis muss er ein individuell angepasstes Behandlungsschema für die heterogene Patientengruppe der Typ-2-Diabetiker entwickeln. Bei älteren Patienten erschweren Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen sowie geriatrische Syndrome (z. B. Behinderungen, Mangelernährung) die Diabetes-Therapie. Da in diesem Fall zahlreiche Therapienoptionen kontraindiziert sind, gestaltet sich eine optimale Behandlung häufig schwierig, und es ist die besondere Aufmerksamkeit des behandelnden...

GLP-1-Agonist Lixisenatid reduziert in Kombination mit Basalinsulin plus OADs signifikant den HbA1c und die postprandiale Glukose

Sanofi gab Daten bekannt, die zeigen, dass Lixisenatid, ein in der Forschung befindlicher einmal täglich verabreichter GLP-1-Agonist, in Kombination mit Basalinsulin plus oralen Antidiabetika (OADs) bei Menschen mit Typ-2-Diabetes, die entweder mit einer Insulintherapie beginnen oder bereits mit Insulin (im Durchschnitt seit 3,1 Jahren) behandelt werden, den HbA1c-Wert signifikant reduziert.

Analyse zu Linagliptin zeigt Verbesserung der Albuminurie bei Patienten mit hohem Risiko für abnehmende Nierenfunktion

Boehringer Ingelheim und Eli Lilly and Company haben die Ergebnisse einer Post-hoc Analyse-bekanntgegeben. Die Daten zeigen, dass die Gabe von Linagliptin bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und hohem Risiko für eine abnehmende Nierenfunktion (vorliegende Albuminurie) mit einem verbesserten Blutzuckerspiegel und einer signifikanten Reduzierung des Albumin-Kreatinin-Quotienten (ACR) um 33% (p<0,05) verglichen mit dem Ausgangswert einhergeht (1). Der ACR dient zur Messung der Albuminurie unter anderem bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und abnehmender Nierenfunktion.

Mai 2012

Fixkombination Linagliptin/Metformin für die Zulassung zur Behandlung des Typ-2-Diabetes in Europa empfohlen

Boehringer Ingelheim und Eli Lilly and Company haben eine positive Empfehlung zur EU-weiten Zulassung für die Kombination des DPP-4-Inhibitors Linagliptin* mit Metforminhydrochlorid (Metformin-HCl) in einer Tablette erhalten. Der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) empfiehlt die Zulassung der Fixkombination in Verbindung mit einer Diät und Bewegung zur Verbesserung der Blutzuckereinstellung bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes, wenn diese durch die maximal verträgliche Dosis Metformin allein unzureichend eingestellt sind, oder bei Erwachsenen, die...

Diabetesforscher: "Ohne Fettleber entwickelt sich kein Typ-2-Diabetes"

In der Pathogenese des Typ-2-Diabetes spielen die Fettleber und die Insulinresistenz des Gehirns eine zentrale Rolle. Die Adipositas steigert ebenfalls das Risiko, an einem manifesten Typ-2-Diabetes zu erkranken, ist aber nicht dessen Hauptursache. Immerhin besagen neue Erkenntnisse, dass vier von fünf Menschen mit Adipositas niemals an einem Typ-2-Diabetes erkranken. Für einen Fortschritt sorgten in den vergangenen Jahren die inkretinbasierten therapeutischen Optionen, welche die GLP-1-Analoga und die DPP-4-Inhibitoren zu bieten haben. Sie senken nicht nur zuverlässig die Blutzuckerwerte,...

DIALOGUE-Register: Erstes prospektives Register über Typ-2-Diabetiker mit manifester Hypertonie in Deutschland

Rund 90 Prozent der Typ-2-Diabetiker leiden gleichzeitig an Hypertonie, was auf gemeinsame Risikofaktoren wie falsche Ernährung und mangelnde Bewegung sowie die steigende Lebenserwartung zurückzuführen ist. Schon Diabetes allein erhöht das Risiko für Folgeerkrankungen wie etwa Schlaganfall oder Lungenödeme. Ein Patient mit Typ-2-Diabetes und Hypertonie hat ein bis zu vierfach erhöhtes kardiovaskuläres Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko gegenüber einem Nicht-Diabetiker mit Bluthochdruck (1).

DPP-4-Inhibitor Linagliptin kommt nicht auf den deutschen Markt

Linagliptin aus der innovativen Wirkstoffklasse der DPP-4-Inhibitoren ist zwar in 25 Ländern weltweit zugelassen, kann jedoch den Typ-2-Diabetikern in Deutschland nach wie vor nicht verordnet werden. Der Grund: Weil im Rahmen der frühen Nutzenbewertung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) dem Pharmakon kein Zusatznutzen gegenüber einer zweckmäßigen Vergleichstherapie mit Sulfonylharnstoffen attestiert wurde, hätte Boehringer Ingelheim einen für eine Innovation nicht akzeptablen Erstattungspreis auf dem Generika-Niveau der Sulfonylharnstoffe hinnehmen müssen. Deshalb hat der...

Diabetes-Risiko: Bauchumfang unter halber Körpergröße halten

Jahrzehntelang hat die Medizin das Körpergewicht von Menschen durch die Körpergröße dividiert, um daraus Aussagen etwa über das Risiko für Herzerkrankungen und Diabetes zu treffen. Diese Methode hat jedoch ausgedient, behaupten Forscher der britischen Oxford Brookes University beim Europäischen Adipositas-Kongress in Lyon. Viel aussagekräftiger als der Body-Mass-Index (BMI) ist nämlich der Height-to-Waist-Index, also das Verhältnis der Körpergröße zum Taillenumfang, konnten sie in einer umfangreichen Studie belegen.

Können Luftschadstoffe Diabetes Typ 2 auslösen?

Jährlich erkranken etwa 270000 Menschen in Deutschland neu an Diabetes Typ 2. Lange galten Faktoren wie Vererbung und Übergewicht als Hauptursachen für die Entstehung der Stoffwechselerkankung. Seit einigen Jahren werden jedoch auch Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung, Belastung mit Pestiziden und Passivrauchen mit der Entwicklung eines Typ-2-Diabetes in Zusammenhang gebracht. Insbesondere Luftschadstoffe wie Feinstaub und Stickstoffoxide könnten den Energiestoffwechsel stören.

Krebsrisiko bei Diabetes Typ 2 erhöht: Deutsche Diabetes Gesellschaft empfiehlt Vorsorge und Metformin

Diabetes Typ 2 erhöht das Risiko, an Krebs zu erkranken und daran zu versterben. Aber auch die Diabetestherapie selbst hat Einfluss auf die Entstehung von Krebs, wie eine neue Übersichtsarbeit von Professor Dr. med. Norbert Stefan und Kollegen aus dem Universitätsklinikum Tübingen in der Zeitschrift DMW zeigt. „Die Daten sprechen dafür, dass Metformin im Gegensatz zu anderen Therapieformen vor Krebs schützt“, resümiert Professor Dr. med. Stephan Matthaei, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).

  ...  
Weiter

Das könnte Sie auch interessieren

Diabetes geht auch auf die Knochen: Osteoporose vorbeugen, Brüche vermeiden

Diabetes geht auch auf die Knochen: Osteoporose vorbeugen, Brüche vermeiden
© lev dolgachov / Fotolia.com

Die Osteoporose ist in Deutschland weit verbreitet: Etwa 6,3 Millionen sind davon betroffen. Die Techniker Krankenkasse fand im Jahr 2009 bei nahezu einem Viertel der über 50-jährigen Frauen in Deutschland einen Osteoporose-bedingten Knochenbruch oder knochenstabilisierende Medikamente. Auch Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 haben ein erhöhtes Osteoporoserisiko und dadurch auch für Knochenbrüche. Diese können Folgeerkrankungen wie Immobilität, Lungenentzündungen oder Langzeitbehinderung nach sich ziehen. Folgeerkrankungen sind mit erheblichen...

Oft unerkannt: Frauenkrankheit Lipödem

Oft unerkannt: Frauenkrankheit Lipödem
© vanillya / fotolia.com

Etwa jede zehnte Frau in Deutschland leidet unter einem Lipödem, auch als Reiterhosenphänomen bekannt. Hierbei treten symmetrische schwammige Schwellungen an den Beinen und in 30 Prozent der Krankheitsfälle auch an den Armen auf. Die Ursache: eine Fettverteilungsstörung, die mit Wassereinlagerungen einhergeht. Lipödempatienten stehen aus mehreren Gründen unter einem sehr hohen Leidensdruck. Sie haben nicht nur sehr starke Berührungs- und Druckschmerzen, sondern auch Spannungsgefühle, sodass bereits einfache Tätigkeiten wie Haare föhnen oder...

Der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung rät zur Patientenverfügung

Der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung rät zur Patientenverfügung
© Pixelot / fotolia.com

Die Patientenverfügung ist wichtig, wenn durch Unfall, Krankheit oder Alter der eigene Wille nicht mehr ausgedrückt werden kann. Denn: Angehörige dürfen im Ernstfall keine medizinischen Entscheidungen treffen. Darauf weist Christian Bredl, Chef der Techniker Krankenkasse (TK) in Bayern, hin. Er rät deshalb dazu, rechtzeitig eine Patientenverfügung schriftlich zu fixieren.