Mittwoch, 21. August 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Krebsforschung

April 2015

Metastasenbildung: Zusammenspiel von Tumorzellen und Thrombozyten

Sind Menschen an einem bösartigen Tumor erkrankt, können sich überall in ihrem Körper Metastasen bilden, die die Heilungschancen häufig erheblich verschlechtern. Wie die Absiedlungen der ursprünglichen Geschwulst genau entstehen, untersuchten Wissenschaftler des Instituts für Molekularbiologie und Dr. Alexander Carpinteiro, Oberarzt der Klinik für Hämatologie der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und berichten darüber im Fachmagazin Embo Molecular Medicine.

Welche Rolle Lipide bei der Entstehung von Krebs spielen

Fette haben nicht den besten Ruf: Wer zu viel davon zu sich nimmt, riskiert auf Dauer nicht nur Übergewicht, sondern auch zahlreiche Folgeerkrankungen. Und so versucht in der gerade begonnenen Fastenzeit vermutlich so mancher durch bewusste Ernährung auf fettreiches Essen zu verzichten. Dabei sind Lipide  für unseren Organismus essenziell und das nicht nur als Energiespeicher. Ohne Lipide wäre keine Zelle unseres Körpers lebensfähig: denn die Zellmembranen bestehen zum größten Teil aus Lipiden.

Mammakarzinom: Verlust der Circadianen-Uhr-Genexpression mit Progress assoziiert

Der Kampf gegen Brustkrebs hängt nicht zuletzt von den Fortschritten der Forschung ab - beispielsweise auf dem Gebiet der Analyse von Tumorgewebe. Die Nachwuchsforscherin Dr. Cristina Cadenas am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) hat nun entdeckt, dass sogenannte Uhrgene in Zusammenhang mit Tumorwachstum stehen. Ihre Analyse wurde auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie e.V. (DGPT) mit dem GT Toxicology Preis ausgezeichnet. Alle Lebewesen unterliegen einem...

April 2014

Forscher entdecken Störungen in Signalwegen, die Darmkrebszellen ermöglichen, Metastasen zu bilden

Wenn Krebszellen auswandern: Forscherinnen und Forscher der Universität Freiburg haben Schalter gefunden, die Darmkrebszellen umlegen, damit sie sich aus ihrem Zellverbund losreißen und in umgebendes Gewebe eindringen können. Dieses Auswandern ist der erste Schritt der Metastasierung, bei dem der Krebs Tochtertumore in weiteren Geweben bildet. Prof. Dr. Andreas Hecht und seine Arbeitsgruppe am Institut für Molekulare Medizin der Universität Freiburg haben die Erkenntnisse in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)...

Neues Behandlungsprinzip in der Krebstherapie: Ausschalten von Mitochondrien verhindert Tumor-Angiogenese

Wissenschaftlern des Exzellenzclusters CECAD, Universität zu Köln, ist es gelungen, ein neues Behandlungsprinzip in der Krebstherapie zu entwickeln. Wachsende Tumore regen die Neubildung von Blutgefäßen an, die Sauerstoff und Nährstoffe zuführen und Stoffwechselabfälle abführen. Ohne die notwendige Durchblutung wird das Wachstum von Tumoren stark verzögert. Die Vergiftung der Mitochondrien verhindert die Neubildung von Blutgefäßen, hat aber keinen Einfluss auf bereits vorhandene Blutgefäße. Dafür verwendeten...

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