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Medizin

Beiträge zum Thema: Typ-2-Diabetes

Mai 2019

Diabetisches Fußsyndrom: Rauchstopp beugt Amputation vor

Diabetisches Fußsyndrom: Rauchstopp beugt Amputation vor
© svort / Fotolia.com

Jedes Jahr gibt es in Deutschland knapp 39.000 Amputationen aufgrund eines DFS. Zigarettenkonsum steigert das Risiko dafür zusätzlich. Darauf macht die gemeinnützige Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai 2019 aufmerksam. Im Rahmen einer Pressekonferenz am 4. Juni in Berlin zum Thema „Diabetes kostet Lebenszeit – Folgeerkrankungen auch Lebensqualität!“ erläutern Experten neueste Zahlen und Fakten rund um Folgeerkrankungen. Zwei Betroffene, darunter Eventmanager Michael...

Typ-2-Diabetes mit kardiovaskulärer Erkrankung: Kombinationsbehandlung verbessert Funktionsstörungen

Typ-2-Diabetes mit kardiovaskulärer Erkrankung: Kombinationsbehandlung verbessert Funktionsstörungen
© Sherry Young / Fotolia.com

Beim Typ-2-Diabetes (T2D) und kardiovaskulären Erkrankungen (CVD) handelt es sich um ein gefährliches Duo, weil sich beide Erkrankungen gegenseitig verstärken und zu einer potenziert schlechteren Prognose führen, erläuterte Dr. med. Anselm K. Gitt, Ludwigshafen, auf einem von MSD unterstützten Symposium während des Kardiologenkongresses 2019 in Mannheim. Daher sei, wie andere Fachärzte weiter ausführten, bei dieser Komorbidität eine – auch initiale – Kombinationsbehandlung indiziert.

Typ-2-Diabetes: Lebensstilintervention und Bariatrische Chirurgie in der Diskussion

Typ-2-Diabetes: Lebensstilintervention und Bariatrische Chirurgie in der Diskussion
© LiliGraphie - stock.adobe.com

Weltweit leiden rund 425 Millionen Erwachsene an Diabetes mellitus. 95% der rund 7 Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland sind an einem Typ-2-Diabetes erkrankt. Hochrechnungen aus den Daten der gesetzlichen Krankenversicherung lassen eine Zunahme um mehr als 50% innerhalb der nächsten 20 Jahre erwarten. Forschende des Deutschen Diabetes Zentrums (DDZ) in Düsseldorf und des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin prognostizieren, dass im Jahr 2040 bis zu 12 Millionen Menschen in Deutschland von Typ-2-Diabetes betroffen sein könnten. Bereits jetzt werden hierzulande 12%...

Schlafapnoe: Zungenschrittmacher nach erfolgloser Atemmasken-Behandlung

Schlafapnoe: Zungenschrittmacher nach erfolgloser Atemmasken-Behandlung
© Jenny Sturm / Fotolia.com

Ein Zungenschrittmacher, der durch elektrische Stimulierung des Zungennervs nachts die Atemwege freihält, verhilft Menschen mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom nicht nur zu einem erholsamen Schlaf. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Behandlung auch den Blutzucker bessert und langfristig vor einem Diabetes schützen könnte. Über die Studie und weitere aktuelle Ergebnisse im Zusammenhang mit der Atemwegsstimulation spricht der Studienautor anlässlich der 90. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie...

Liraglutid bietet effektive Stoffwechselkontrolle mit signifikanter kardiovaskulärer Risikoreduktion

Liraglutid bietet effektive Stoffwechselkontrolle mit signifikanter kardiovaskulärer Risikoreduktion
© Chinnapong / Fotolia.com

Je jünger Menschen mit Typ-2-Diabetes zum Diagnosezeitpunkt sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie im Laufe ihres Lebens kardiovaskulär erkranken (1). Entscheidend für die spätere Prognose des Patienten mit Typ 2 Diabetes ist es, das individuelle kardiovaskuläre Risiko zu beachten und frühzeitig kardioorientiert zu therapieren. Überzeugende Evidenz im Sinne eines multifaktoriellen Ansatzes zeigt der GLP-1 Rezeptor-Agonist (RA) Liraglutid (Victoza®), der eine effektive Stoffwechselkontrolle mit signifikanter kardiovaskulärer...

April 2019

Typ-2-Diabetes: Postprandiale Blutzuckerkontrolle mit Insulin-aspart-Formulierung

Typ-2-Diabetes: Postprandiale Blutzuckerkontrolle mit Insulin-aspart-Formulierung
© Robert Kneschke - stock.adobe.com

Nach dem Essen auftretende Blutzuckerspitzen (Postprandiale Hyperglykämien, PPH) können zu einer unzureichenden Diabeteseinstellung beitragen und das Risiko für Folgekomplikationen erhöhen (1,2). Auf einer Presseveranstaltung in Frankfurt* wurde daher die Frage aufgeworfen, ob Blutzuckermessungen nach den Mahlzeiten zur Routinekontrolle auch bei Menschen mit Typ-2-Diabetes werden sollten und wann ein Therapiewechsel auf ein Mahlzeiteninsulin in Frage kommt.

Typ-2-Diabetes: GLP-1 Rezeptor-Agonist Liraglutid im DMP gelistet

Die Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse bei Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D) rückt als Therapieziel immer mehr in den Behandlungsfokus. Diesem Paradigmenwechsel hat nun auch der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mit der Aktualisierung der DMP-Anforderungen-Richtlinie (DMP-A-RL) Diabetes mellitus Typ 2 Rechnung getragen: So ist Liraglutid (Victoza®) (1) als erster und einziger GLP-1 Rezeptor-Agonist (RA) künftig im Disease Management Programm (DMP) T2D aufgeführt (2).

März 2019

Patientenpräferenz-Studien zeigen die Erwartungen an eine Diabetestherapie

Patientenpräferenz-Studien zeigen die Erwartungen an eine Diabetestherapie
© Sherry Yates / Fotolia.com

Wenn bei Menschen mit Typ-2-Diabetes der Beginn einer Injektionstherapie zur glykämischen Kontrolle ansteht, sind Arzt-Patienten-Gespräche besonders wichtig. Die Mehrheit der Patienten wünscht sich, ihre Therapie flexibel in den Alltag zu integrieren und eine möglichst geringe Anzahl von Injektionen. Eine entsprechende Option bietet die einmal wöchentliche, mit den ADA/EASD-Empfehlungen konforme, Injektionstherapie mit einem GLP-1-Rezeptor-Agonisten.

Diabetes Typ II: G-BA bestätigt Zusatznutzen für Sitagliptin + Metformin

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute einen Zusatznutzen für Sitagliptin (JANUVIA®, XELEVIA®) in der Kombination mit Metformin bestätigt. Bereits im Oktober 2013 und im Dezember 2016 hatte der G-BA Sitagliptin einen Zusatznutzen in der Behandlung des Typ-2-Diabetes zugesprochen. MSD hatte im Oktober letzten Jahres ein drittes Dossier eingereicht, das weitere Studienergebnisse sowie zusätzliche Evidenz gemäß den Vorgaben des G-BA enthielt.

Gefäßverschlüsse bei Diabetes: 80% der Fußamputationen sind vermeidbar

Jedes Jahr verlieren Diabetes-Patienten mehr als 40.000 Füße und Beine. Durch die konsequente Prävention von Fußgeschwüren und die rechtzeitige Therapie von Gefäßverschlüssen ließen sich bis zu 80% dieser Amputationen vermeiden, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG). Wohin sich betroffene Patienten wenden sollen, werden Experten auf einer Pressekonferenz zum 136. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) erläutern.

Typ-2-Diabetes: Frühzeitige Intensivierung der Blutzuckerkontrolle

Typ-2-Diabetes: Frühzeitige Intensivierung der Blutzuckerkontrolle
© Andrey Popov / Fotolia.com

Laut einer Analyse der Daten des National Health and Nutrition Examination Surveys, die in den Jahren 2007 bis 2012 erhoben wurden, erreichte etwa ein Drittel der insgesamt 20,5 Millionen Erwachsenen mit diagnostiziertem Diabetes in den USA nicht ihren individuellen Hämoglobin-A1c-Zielwert (HbA1c) (1). Häufig wird die Behandlung nicht sofort intensiviert, wenn mit einer Metformin-Monotherapie keine zufriedenstellende Blutzuckerkontrolle erreicht wird (2). Eine ungenügende Kontrolle des Blutzuckers ist mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen...

Diabetes: Studien bestätigen Wirkprofil von Insulin glargin

Diabetes: Studien bestätigen Wirkprofil von Insulin glargin
© neirfy / Fotolia.com

Wie wirkt eine bestimmte Therapie bei einem individuellen Patienten? Diese Frage will die „Präzisionsmedizin“ mit Hilfe detaillierter Algorithmen beantworten. Lernende Maschinen verarbeiten dafür riesige Datenmengen aus zahlreichen unterschiedlichen Quellen. Einen wichtigen Beitrag zur Präzisionsmedizin liefert die Real-World-Evidenz, wie die von Professor Dr. Jochen Seufert, Freiburg, vorgestellten Studien Toujeo-1, TOP-2, Toujeo-Neo T2DM und Toujeo-Neo T1DM.* Die Untersuchungen bestätigen das positive Wirkprofil von Insulin glargin 300 Einheiten/...

Februar 2019

Antikoagulation: Kasuistiken belegen breite Evidenz von Faktor Xa-Inhibitor bei Patienten mit Komorbiditäten

Entscheidungen zur Prophylaxe thromboembolischer Ereignisse beruhen im Praxisalltag auf der klinischen Evidenz, den Leitlinienempfehlungen sowie auf patientenindividuellen Faktoren. Anhand von typischen Kasuistiken lässt sich verdeutlichen, welche Risikofaktoren in der Praxis häufig vorkommen und welchen Einfluss das auf die Therapieentscheidung hat. Einen hohen Bedarf für eine Thromboembolieprophylaxe haben beispielsweise Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und Komorbiditäten wie eingeschränkter Nierenfunktion und Diabetes, Patienten mit...

Typ-2-Diabetes: Senkung des Hospitalisierungsrisikos aufgrund von Herzinsuffizienz

Typ-2-Diabetes: Senkung des Hospitalisierungsrisikos aufgrund von Herzinsuffizienz
© Chinnapong / Fotolia.com

Die Kohortenstudie EMPRISE (EMPagliflozin compaRative effectIveness and SafEty) analysierte Daten aus dem Versorgungsalltag von etwa 35.000 Menschen mit Typ-2-Diabetes in den USA hinsichtlich der Anwendung von Empagliflozin. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass Empagliflozin im Vergleich zu DPP4-Inhibitoren das relative Risiko von 44% bei Hospitalisierungen aufgrund von Herzinsuffizienz (HHI) im Praxisalltag senken kann (1).

CED: Körpereigener Mechanismus entdeckt

Eine Forschergruppe am Uniklinikum Tübingen berichtet erstmals über einen von ihr entdeckten neuen Mechanismus, wie körpereigene antibiotische Stoffe das Mikrobiom und seine Bakterienzusammensetzung regulieren. Dieser Mechanismus liefert ein grundlegendes Verständnis über den Aufbau der Darmbarriere. „Es stößt die Tür auf für zukünftige Ansatzpunkte für neue Therapien, aber auch für die Antibiotika-Entwicklung“, sagt der Leiter der Arbeitsgruppe, Professor Dr. med. Jan Wehkamp vom Universitätsklinikum Tübingen.

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