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Medizin

Beiträge zum Thema: Arzneimitteltherapie

April 2017

Alirocumab bei kardiovaskulären Hochrisikopatienten: ein Update

Hochrisikopatienten benötigen eine rasche und anhaltende leitliniengerechte LDL-C-Senkung und profitieren von einer PCSK9-Inhibition mit Alirocumab (Praluent®) . Darauf deutet auch eine aktuelle Post-Hoc-Analyse der ODYSSEY LONG TERM Studie hin. Die Analyse zeigte, dass Alirocumab das Risiko der Patienten, ein kardiovaskuläres Ereignis zu erleiden, signifikant verringerte (1). Das Gesamtrisiko für solche Ereignisse reduzierte sich jeweils um 26,5% (p=0,0109) mit jeder Senkung des LDL-C-Levels um 38,6 mg/dl (~1,0 mmol/l) (1).

Behandlung und Vorbeugung von Harnwegsinfekten

Eine Unterkühlung der Beckenregion aufgrund trügerischer Temperaturen im Frühsommer begünstigt schmerzhafte Harnwegsinfekte. Betroffen sind überwiegend Frauen, die über häufigen, starken Harndrang sowie Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen klagen und vom Arzt eine rasche Abhilfe erwarten. Nicht immer sind Antibiotika nötig. Das natürliche Medizinprodukt Utipro® plus erschwert die Anhaftung von Bakterien auf der Darmmukosa und setzt damit am Ort der Ursache an. Durch leichte Ansäuerung des Urins wirkt es unterstützend...

Erfolg von HPV-Impfprogrammen

Erfolg von HPV-Impfprogrammen
© Eisenhans / Fotolia.com

Die Immunisierung gegen Humane Papillomaviren (HPV) zeigt erste Erfolge. Darauf weisen Real World bzw. populationsbasierte Daten aus Australien, Schweden und Dänemark hin. In diesen Ländern wurde die HPV-Impfung in nationale Impfprogramme aufgenommen. Seit mehr als zehn Jahren sind HPV-Impfstoffe verfügbar. Seither zeigten sich sowohl Reduktionen von HPV-assoziierten Genitalwarzen als auch von bestimmten HPV-assoziierten zervikalen Krebsvorstufen. 2015 wurde in Deutschland GARDASIL® 9 zugelassen: ein nonavalenter Impfstoff, der gegen neun HPV-Typen (6, 11, 16,...

Opioide: Dosisoptimierung bei chronischen Schmerzen

Opioide: Dosisoptimierung bei chronischen Schmerzen

In Deutschland leben etwa 12 bis 15 Millionen Menschen mit chronischen Schmerzen (1). Neben Nerven- und Tumorerkrankungen als Ursache ist bei einem Großteil der Bewegungsapparat betroffen, etwa durch rheumatische Beschwerden, Osteoporose oder entzündliche Gelenkerkrankungen (2,3). Chronische Schmerzen werden heute multimodal behandelt. Über den Einsatz von starken Opioiden im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie berichtete Dr. Sabine Hesselbarth, Regionales Schmerz- und PalliativZentrum DGS Mainz, auf einem Pressegespräch von Mundipharma anlässlich des 28....

März 2017

Rheumatoide Arthritis: EU-Zulassung für Tofacitinib

Die Europäische Kommission hat jetzt die Zulassung von Tofacitinib (Xeljanz®) 5 mg zweimal täglich (BID) für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver Rheumatoider Arthritis (RA) erteilt, die auf ein oder mehrere krankheitsmodifizierende antirheumatische Arzneimittel (DMARDs) unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben. Tofacitinib kann bei einer Intoleranz gegenüber MTX oder wenn eine Behandlung mit MTX nicht angezeigt ist, auch als Monotherapie gegeben werden. Tofacitinib gehört zur neuen...

Zielgerichtete Therapieansätze bei schwerem Asthma und COPD

Auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) diskutierten Experten über derzeitige und zukünftige Therapieoptionen bei Asthma und COPD – mit einem Fokus auf zielgerichtete Therapien. Vor allem bei schwerem Asthma können Biologika mit ihren neuen Wirkmechanismen für Patienten, deren Erkrankung mit Inhalativa  nur unzureichend kontrollierbar ist, eine Verbesserung der Asthma-Symptome und einen Verzicht auf orale Kortikosteroide ermöglichen. Auch bei der chronisch-obstruktiven...

Cannabinoidtherapie nach aktueller Gesetzesänderung

Cannabinoidtherapie nach aktueller Gesetzesänderung
© yellowj / Fotolia.com

Am 10. März 2017 ist die vom Deutschen Bundestag verabschiedete Änderung des Betäubungsmittelgesetzes in Kraft getreten. Durch die vieldiskutierte Gesetzesmodifikation sind medizinische Cannabisextrakte und getrocknete Cannabisblüten nun verkehrs- und verschreibungsfähig und können im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet werden. Die Fachgesellschaften begrüßen diese Gesetzesänderung und sehen darin eine Reformierung der Cannabinoidtherapie für schwerkranke Patienten.

Plaque-Psoriasis: Guselkumab zeigt signifikante Verbesserung des Hautbildes

Auf dem diesjährigen Annual Meeting der American Academy of Dermatology (AAD) in Orlando, Florida, wurden die Ergebnisse von zwei pivotalen Phase-3-Studien zur Bewertung der Wirksamkeit und Verträglichkeit von Guselkumab vorgestellt. Guselkumab ist ein subkutan verabreichter monoklonaler Antikörper gegen Interleukin (IL)-23 zur Behandlung von Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis (1,2,3). Daten aus der Phase-3 randomisierten, doppelblinden und Placebo- sowie Komparator-kontrollierten VOYAGE-2-Studie (n=992) zeigten, dass mit Guselkumab behandelte...

Alirocumab senkt LDL-C bei Hochrisikopatienten signifikant

Eine Post-Hoc-Analyse zum Risiko der Patienten mit atherosklerotischer kardiovaskulärer Erkrankung (ASCVD) der Studie ODYSSEY LONG TERM liefert erste Hinweise darauf, dass Alirocumab (Praluent®) die kardiovaskuläre Ereignisrate bei bestimmten Hochrisikopatienten signifikant senkt (1,2). Diese und weitere aktuelle Daten zu Alirocumab aus dem ODYSSEY Studienprogramm wurden im Rahmen der diesjährigen Scientific Sessions des American College of Cardiology (ACC) präsentiert.

Rheumatoide Arthritis: Monotherapie mit Tocilizumab im Praxisalltag bewährt

Rheumatoide Arthritis: Monotherapie mit Tocilizumab im Praxisalltag bewährt
© Anna Jurkovska / Fotolia.com

In der Praxis erhalten 40% der Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) Tocilizumab (RoACTEMRA®) als Monotherapie. Zu diesem Ergebnis kommt die nicht-interventionelle Studie (NIS) ACT-SOLO (1). Die Studie bestätigt zudem erneut,  dass RA-Patienten von der schnellen und anhaltenden Wirksamkeit des IL-6-Inhibitors profitieren – unabhängig davon, ob sie RoACTEMRA als Monotherapie oder in Kombination mit konventionellen krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (DMARDs) erhalten (1).

Hämophilie A: Faktor VIII-Produkt ermöglicht Flexibilität bei der Dosierung

Das rekombinante Faktor VIII-Produkt (rFVIII) Kovaltry® steht seit Februar 2016 mit verbesserten Charakteristika für die Behandlung und Prophylaxe von Blutungen bei Patienten mit Hämophilie A zur Verfügung. In einer kürzlich publizierten randomisierten Crossover-Studie konnte jetzt erneut gezeigt werden, dass sich Kovaltry® durch eine signifikant verlängerte Halbwertszeit und Verweildauer im Plasma im Vergleich zu einem anderen rFVIII-Produkt auszeichnet (1).

Herzinsuffizienz: Phase-III-Studie zu Relaxin-Rezeptor-Agonist erreicht primäre Endpunkte nicht

Aktuell gibt es neue Informationen über die Ergebnisse der globalen Phase-III-Studie RELAX-AHF-2. Die Studie untersuchte die Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit von RLX030 (Serelaxin) bei der Behandlung von Patienten mit akuter Herzinsuffizienz (AHF). Die RELAX-AHF-2-Studie hat die primären Endpunkte (Reduktion kardiovaskulärer Mortalität in den ersten 180 Tagen und eine Verringerung des Ereignisses „Worsening Heart Failure“ (erneute Verschlechterung bei initial stabilisierten Patienten im Krankenhaus) in den ersten fünf Tagen) nicht...

Multiple Sklerose: Cladribin verringert Hirnatrophie signifikant

Multiple Sklerose: Cladribin verringert Hirnatrophie signifikant
© Edler von Rabenstein / Fotolia.com

Eine Publikation, zu den Ergebnissen einer Post-hoc Analyse der Phase-III-CLARITY-Studie, die im Multiple Sclerosis Journal veröffentlicht wurde, zeigte, dass Cladribin-Tabletten bei Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS) die jährliche Rate des Gehirnschwunds (Hirnatrophie) im Vergleich zu Placebo verringerten. Außerdem ergab die Analyse, dass Patienten mit niedrigeren Hirnatrophieraten die höchste Wahrscheinlichkeit aufwiesen, auch noch nach zwei Jahren von einem Fortschreiten der Behinderung frei zu sein (1). Dies unterstützt...

Phase-III-Verlängerungsstudie zur Behandlung von Charcot-Marie-Tooth Neuropathie Typ 1A startet

Gerade wurde der Einschluss der ersten beiden Patienten in die am La Timone University Hospital (Marseille, Frankreich) durchgeführte internationale Phase-3-Verlängerungsstudie PLEO-CMT-FU mit PXT3003 verkündet. PXT3003 ist die führende PLEODRUGTM von Pharnext zur Behandlung von Patienten mit leichter bis mäßiger Charcot-Marie-Tooth Neuropathie Typ 1A (CMT1A), einer seltenen und den Patienten beeinträchtigenden erblichen peripheren Neuropathie, für die bisher keine zufriedenstellenden zugelassenen Therapien zur Verfügung stehen.

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