Dienstag, 18. Februar 2020
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Medizin

Juli 2012

Experte Psychosomatischer Medizin: "Genitalbeschneidung bei Jungen stellt Trauma dar"

Die Beschneidung der Vorhaut (Zirkumzision) ist der älteste und am häufigsten durchgeführte operative Eingriff überhaupt. Prof. Dr. Matthias Franz, stellvertretender Direktor des Klinischen Instituts für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, warnt deutlich vor den Gefahren der meist religiös motivierten Operation: „Die Entfernung der Vorhaut im Säuglings- oder Kindesalter stellt ein Trauma dar und kann zu andauernden körperlichen, sexuellen oder psychischen Komplikationen und Leidenszuständen führen. Diese Problematik...

EULAR 2012: Neue Daten aus der REALISTIC- und FasT-Studie mit Certolizumab Pegol

Die beim diesjährigen EULAR-Kongress vorgestellten neuen Daten zu Certolizumab Pegol (CZP) bei Rheumatoider Arthritis ergaben: ein schnelles Ansprechen mit guter und frühzeitiger Vorhersagbarkeit des Therapieerfolgs – unter realistischen Bedingungen. So zeigten die Daten der laufenden nichtinterventionellen Studie (NIS) FasT aus dem Praxisalltag, dass der prozentuale Anteil der Patienten, die bereits nach Woche 12 eine Remission*(REM) oder eine niedrige Krankheitsaktivität (LDA) erreichten, mit ca. 60% auch den Ergebnissen nach...

Vorbeugen, erkennen, behandeln: Patientenbuch zum Herzinfarkt

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind immer noch die häufigste Todesursache in Deutschland. In ihrer Neuerscheinung „Herzinfarkt – das Patientenbuch“ klärt die Stiftung „Bremer Herzen“ über Risikofaktoren, Anzeichen, Notfallmaßnahmen und Rehabilitation bei Herzinfarkten auf. Auf 64 Seiten informieren die Autoren Betroffene, wie sie herzgesünder leben, was bei einem akuten Infarkt zu tun ist, welche Interventionsmöglichkeiten die Kardiologie hat und wie ein Leben auch nach einem kardiovaskulären Ereignis lebenswert ist....

Deutsche Krebshilfe fördert Studie zur Therapie beim Blasenkrebs mit 860.000 Euro

Mit 860.000 Euro fördert die Deutsche Krebshilfe eine Studie zur Therapie des oberflächlichen Harnblasenkrebs. Auf deutscher Seite wird diese Studie durch die Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Jena geleitet. Prof. Dr. Marc-Oliver Grimm, Direktor der Klinik für Urologie am UKJ: „Das oberflächliche Harnblasenkarzinom liegt auf Rang fünf der häufigsten Krebsarten in Deutschland. Jährlich erkranken in Deutschland rund 16.000 Personen daran.“

Koronare Herzkrankheit erkennen und behandeln

Die Koronare Herzkrankheit (KHK) zählt weltweit zu den häufigsten Herzerkrankungen. Millionen von Menschen leiden an Verengungen der Herzkranzgefäße. Allein in Deutschland werden jährlich rund 665 000 Patienten wegen einer KHK in Krankenhäuser eingeliefert. Bei dieser Erkrankung kommt es infolge einer Verengung der Herzkranzgefäße zu einer Mangeldurchblutung des Herzens, im schlimmsten Fall führt sie zum Herzinfarkt und zur Herzschwäche. Die KHK zählt zu den bedeutendsten Ursachen für Invalidität und Tod, dies gilt...

Aktuelle Praxisstudie zu Rotigotin bei Restless-Legs-Syndrom

Nicht nur nachts ist RLS (Restless-Legs-Syndrom) für Patienten ein Thema. Auch tagsüber können die charakteristischen Symptome auftreten. So beantworteten acht von zehn RLS-Patienten bei der Praxisstudie „RLSPRACTISE“ die Frage, ob sie „während des Tages RLS-typische Symptome haben“ mit „ja“. 68,3% der 526 Patienten mit mittelschwerem bis schwerem RLS wurden bei der Studie aufgrund mangelnder Wirksamkeit der Vormedikation auf das transdermale System Rotigotin umgestellt (1). Das Ergebnis: Der über 24 Stunden konstante...

Doping in Freizeit- und Leistungssport: Verbotene Hormonpräparate immer raffinierter

Bei den Olympischen Sommerspielen in London müssen sich die Sportler so vielen Dopingtests unterziehen wie nie zuvor. Denn die Vielfalt und der oft hormonähnliche Aufbau der heutzutage verwendeten Präparate zwingt Doping-Fahnder zu immer komplexeren Verfahren, um die verbotenen Substanzen nachzuweisen. Allerdings beschränke sich Doping nicht auf den Leistungssport, betont die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Verbreitet seien diese Präparate, die oft körpereigenen Stoffen ähneln, auch im Freizeitsport und in Fitnessstudios.

Kongress-Highlights zu Insulin degludec

Insulin degludec ist der erste Vertreter einer neuen Generation ultra-langwirksamer Basalinsuline. Es bildet nach der Injektion ein subkutanes Depot aus löslichen Multi-Hexameren. Von den Enden dieser Multi-Hexamere lösen sich im Zeitverlauf einzelne Monomere ab, die langsam und kontinuierlich in die Blutbahn resorbiert werden. Das sorgt für ein flaches, stabiles und gleichmäßiges Wirkprofil. Erreicht werden diese pharmakokinetischen Eigenschaften von Insulin degludec durch die Addition einer Fettsäurekette über einen sogenannten Linker ...

Frauenärzte der GenoGyn: Demenzerkrankungen in der Menopause vorbeugen

Mit der Lebenserwartung steigt das Risiko für altersassoziierte Erkrankungen, allen voran das Risiko für neurodegenerative Veränderungen. Aufgrund der längeren Lebensspanne der Frau schätzen Experten, dass heute rund 800 000 der 1,2 Millionen Demenzkranken in Deutschland weiblich sind. Damit rückt die Prävention ins Visier von Gynäkologen, die zunehmend die Rolle eines Facharztes für Frauengesundheit einnehmen. „Frauen in der Menopause stehen im Mittelpunkt der Prävention neurodegenerativer Erkrankungen“, sagt Frauenarzt...

Stammzellforscher treffen auf Systembiologen – Modellvorhersagen treffen auf klinische Studien

Mehr als 400 internationale Wissenschaftler werden sich vom 18. bis 20. Juli 2012 auf dem 4. Internationalen Stammzellkongress Dresden über die Stammzellbiologie vom Modell bis zur Anwendung austauschen. Dieses Mal sind dazu auch explizit Systembiologen eingeladen worden, um quantitative Methoden sowie theoretische Herangehensweisen in Vorträgen und Diskussionen einzubringen. Das ist die Besonderheit dieses Dresdner Kongresses, da sich hier Forscher dieser verschiedenen Disziplinen das erste Mal in dieser Form auf einem Kongress treffen.

Parkinson-Studie: Bedeutung von Risiko-Genen für die Krankheitsentstehung

Wissenschaftler am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und dem Universitätsklinikum Tübingen haben als Leiter einer internationalen Studie die Bedeutung neuer genetischer Risiko-Faktoren für die Parkinson-Krankheit in verschiedenen Bevölkerungsgruppen nachgewiesen. Die Studie basiert auf der genetischen Untersuchung von mehr als 17.000 Patienten und gesunden Kontrollpersonen. Erstmals belegt die Studie als eine der bisher größten genetischen Untersuchungen zur Parkinson-Krankheit die Bedeutung von Risiko-Genen für die ...

Wasser im Schwimmbecken mit Hilfe von Kupfer-Ionen aufbereiten

Je länger der diesjährige Sommer sich von seiner kalten Seite zeigt, desto mehr steigt die Vorfreude der Besitzer von privaten Schwimmbecken auf heiße Zeiten und die Abkühlung im eigenen Garten. Damit sich im Wasser keine Bakterien und Algen vermehren können, kommt in der Regel Chlor zum Einsatz. Doch das ist nicht ungefährlich: Kinder wie Erwachsene können unter dem chemischen Zusatz leiden - von roten Augen bis zur Chlorallergie. Ein Verfahren zur Aufbereitung des Wassers in Schwimmbecken ohne Chlor haben Chemiker der Technischen...

Dilatative Kardiomyopathie bei Wolfshunden/ Erkenntnisse auf Menschen übertragbar

Bei Irischen Wolfshunden wird häufig eine tödliche Herzerkrankung diagnostiziert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Tierzucht und Vererbungsforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) konnten jetzt in Kooperation mit einer veterinärmedizinischen Herzspezialistin aus Wissen im Westerwald und Forschern aus Uppsala und Lyon Genorte identifizieren, die an der Entstehung der dilatativen Kardiomyopathie (DCM) beim Irischen Wolfshund beteiligt sind. Die Ergebnisse dieser Studie haben die Wissenschaftler im...

Pollen: Blütenstaub lässt Wolken gefrieren

Pollen haben nicht nur empfindliche Auswirkungen auf die Nasen von Allergiker, sondern auch auf das Wetter und das Klima, fand ein Forschungsteam der TU Wien heraus. Blütenpollen können für das Gefrieren von Wolken verantwortlich sein und damit einen wichtigen Einfluss auf das Klima ausüben. Bisher hatte man diesen Effekt für sehr gering gehalten, weil in großer Höhe kaum noch Pollen zu finden sind. Allerdings besitzen Pollen an ihrer Oberfläche viele verschiedene Makromoleküle. An der TU Wien konnte man nun zeigen, dass genau solche ...

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