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Medizin

Mai 2012

Patientenbroschüren zu Arthrose, Gelenkschmerzen und Osteoporose jetzt auch in türkischer Sprache kostenlos verfügbar

Türkischsprachige Patienten und deren Angehörige können ab sofort aktuelle, übersichtliche und patientenverständliche Ratgeber zu drei wichtigen Krankheitsbildern kostenfrei als Druckexemplar bestellen oder online als Download beziehen. Im Informationsblatt zur Arthrose werden Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten der Erkrankung erklärt und Hinweise zum richtigen Verhalten gegeben. In der zweiten Broschüre zum Thema Gelenkschmerzen werden verschiedene mögliche Ursachen und die Behandlungsmöglichkeiten dieser Beschwerden erläutert. Der dritte Ratgeber zeigt die drei Grundpfeiler für...

Palliativmedizin im Dialog: Interaktive und praxisnahe Fortbildung zu den vorrangigen Problemen der palliativen Patientenversorgung

Multidisziplinäre Therapieansätze sind der Schlüssel zu einer optimalen Versorgung von Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen. Im praktischen Alltag stellen die palliativtherapeutischen Vorgehensweisen die behandelnden Ärzte – Kliniker wie niedergelassene – häufig vor erhebliche Herausforderungen. Wie kann der einzelne Arzt den zahlreichen Anforderungen gerecht werden? Welche Art der Schmerztherapie ist in welcher Situation besonders hilfreich? Welche Fallstricke sind zu beachten? Worauf sollte man sich in Krisensituationen einstellen? Wie bringt man sich erfolgreich in ein...

Unimedizin Greifswald beteiligt sich an der ersten großen deutschlandweiten COPD-Studie

In Deutschland existiert bislang keine Datenbasis, die es ermöglicht, den Verlauf der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung im Detail zu untersuchen. Experten vermuten, dass bei Entstehung und Verlauf der COPD sowohl lokale als auch systemische entzündliche Prozesse eine Rolle spielen. Auch die Tatsache, dass COPD häufig zusammen mit anderen Erkrankungen, beispielsweise des Herz-Kreislaufsystems, auftritt, bedarf einer näheren Untersuchung. Es ist nämlich nicht klar, in welcher Weise der Verlauf der COPD von diesen anderen Erkrankungen abhängt oder sogar durch sie bestimmt ist. Die...

Rolle der mRNA bei der Entstehung von Herz- und Gefäß-Erkrankungen

Mindestens 30 Prozent der Gene im menschlichen Körper werden durch winzige Stückchen der Ribonukleinsäure reguliert, die ursprünglich als wertlose „junk-RNA“ galten. Die heute als microRNAs bekannten Molekülketten wurden zuerst 1993 beim Fadenwurm C. elegans entdeckt. Inzwischen sind beim Menschen mehr als 1500 microRNAs beschrieben worden. Die Arbeitsgruppe von Prof. Stefanie Dimmeler erforscht die Rolle der RNA-Schnipsel bei der Entstehung von Herz- und Gefäß-Erkrankungen.

TGN1412 – wichtiger Kofaktor identifiziert – Potenziale und Risiken superagonistischer Antikörper

Vor sechs Jahren kam es bei einer klinischen Studie mit dem monoklonalen Antikörper TGN1412 bei den Studienteilnehmern zu einer Entgleisung des Immunsystems mit Multiorganversagen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben jetzt die Interaktion des induzierbaren Kostimulators "ICOS" auf der T Zelle mit seinem Liganden "LICOS" auf der Endothelzelle als wichtigen Auslöser der Immunreaktion durch TGN1412 identifiziert. Dass über zwei kostimulatorische Signale eine polyklonale T Zellaktivierung induziert werden kann, zeigt zum einen die Möglichkeiten, zum anderen aber auch die Risiken solcher...

Übergewicht als Hauptrisikofaktor für Schlafstörungen

Etwa 840 000 Frauen und über 1,5 Millionen Männer zwischen 30 und 60 Jahren haben gefährliche Atemaussetzer im Schlaf – die so genannte obstruktive Schlafapnoe (OSA). Meist sind Menschen mit starkem Übergewicht betroffen. Sie leiden infolge eines nicht-erholsamen Schlafes unter Tagesschläfrigkeit, sind weniger leistungsfähig und häufig unfallgefährdet. Bei schwerer Schlafapnoe steigt die Gefahr von Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Störungen oder Diabetes Typ 2.

Hepatitis C: Virale Heilung durch interferonfreie Therapie bei bis zu 82 Prozent der Patienten (GT1a und 1b)

Neue Studienergebnisse der größten interferonfreien Phase-II-Studie zeigen, dass bis zu 82 Prozent der Hepatitis-C (HCV)-Patienten nach nur 28-wöchiger Behandlung eine virale Heilung erreichten. (1) Diese Ergebnisse wurden bei Patienten mit den häufigen Genotypen 1a CC und 1b beobachtet, die mit direkt wirksamen in der klinischen Prüfung befindlichen antiviralen Substanzen von Boehringer Ingelheim behandelt wurden.

Europäische Allergiestudie: Große Unterschiede bei Pollen-Aggressivität

In einer europaweiten Studie untersuchten Wissenschaftler das allergische Potenzial von Birken, Gräsern und Oliven. Die Pollen dieser drei Pflanzen sind in Europa die wesentlichen Auslöser für Heuschnupfen. Die allergische Reaktion gegen eine bestimmte Pollenart kann dabei höchst unterschiedlich ausfallen. Wie die Forscher der Hialine-Studie jetzt feststellten, variiert auch die Schlagkraft der Pollen: Abhängig von Zeit und Region produzieren die Pollen verschieden große Mengen an Eiweißverbindungen, die letztlich für die allergische Immunantwort verantwortlich sind.

Typ-2-Diabetes: Conkunitzin-S1 aus der Kegelschnecke könnte als nebenwirkungsarmes Therapeutikum fungieren

Kegelschnecken sind im Meer lebende Raubtiere. Sie lauern am Grund des Meeres kleinen Fischen auf und injizieren ihrer Beute durch einen Rüssel einen Giftcocktail, der sie lähmt. Die Einzelbestandteile dieser Gifte, die sogenannten Conopeptide, sind bekannt für ihre außergewöhnlichen pharmakologischen Eigenschaften und ihr pharmazeutisches Potenzial. So wird mit Ziconotid (Prialt) bereits ein Conopeptid als Schmerzmittel eingesetzt und stellt eines der ersten Medikamente überhaupt dar, die aus einem marinen Organismus stammen.

Magen-Darm-Erkrankungen als Risikofaktoren für Osteoporose in vielen Richtlinien nicht berücksichtigt

Es gibt immer mehr Belege für einen Zusammenhang zwischen Osteoporose und Störungen des Magen-Darm-Trakts. Gastroenterologen sind daher aufgefordert, sich künftig stärker am Kampf gegen die Osteoporose zu beteiligen. Außerdem ist es an der Zeit, den Risikofaktoren im Zusammenhang mit Magen-Darm-Erkrankungen in den europäischen Richtlinien zur Osteoporose-Prävention einen höheren Stellenwert einzuräumen. Dazu Frau Professor Heidi-Ingrid Maaroos der Universität von Tartu, Estland, im Namen der United European Gastroenterology (UEG): „Es muss noch viel mehr getan werden, um ein Bewusstsein...

Zielgerichtete Therapien für Rheumatoide Arthritis und weitere Autoimmunerkrankungen im Fokus der Forschung

Das in den internationalen EULAREmpfehlungen zur Behandlung der RA festgehaltene „Tight Control“-Konzept schreibt ein engmaschiges Monitoring der Krankheitsaktivität innerhalb von 12 Wochen und im Bedarfsfall eine Anpassung der Therapie vor.(1) Zudem konnte man in Studien zu Biologika feststellen, dass ein Therapieansprechen nach 12 Wochen mit der langfristigen Prognose korreliert – je besser das Ansprechen zu Woche 12, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer niedrigen Krankheitsaktivität nach einem Jahr. (2)

Mädchen und Mütter frühzeitig über die HPV-Impfung aufklären

Impfungen gehören zu den kosteneffektivsten Präventionsmaßnahmen im Gesundheitswesen, dennoch sind hohe Impfraten keine Selbstverständlichkeit. „Trotz des wirksamen und langanhaltenden Impfschutzes vor Humanen Papillomviren (HPV), liegt in Deutschland die Impfrate bei nur ca. 30 Prozent. Und dies, obwohl die Ständige Impfkommission (STIKO) bereits seit 2007 eine Impfempfehlung für alle Mädchen von 12 bis 17 Jahren gegen die HPV-Typen 16 und 18 ausgesprochen hat [1]“, betonte Prof. Dr. Elmar A. Joura auf dem Symposium von Sanofi Pasteur MSD im Rahmen des 30. Jahrestreffens der European...

Schlaganfallbeauftragter soll Kommunikation zwischen Versorgern, Patient und Angehörigen verbessern

Schlaganfallpatienten benötigen auch nach der Akutbehandlung im Krankenhaus und der Rehabilitation eine langfristige, qualifizierte Nachsorge. Leider können viele Betroffene darauf heute nicht bedarfsgerecht zurückgreifen, weil den Betroffenen und Angehörigen oftmals schon ein qualifizierter Ansprechpartner für die vielfältigen, individuell aber sehr unterschiedlichen Versorgungserfordernisse fehlt. Um diesem Problem zu begegnen, ist im Rahmen der Berliner Schlaganfall‐Allianz (BSA) ein Aufgabenprofil für einen solchen Ansprechpartner, der „Schlaganfallbeauftragte“ entwickelt worden.

Nach Infarkt: Körpereigenes Protein schwächt das Herz zusätzlich

Ein körpereigenes Eiweiß schädigt bei chronischer Herzschwäche, z.B. nach einem Herzinfarkt, das angegriffene Herz zusätzlich: Es verringert die Fähigkeit der Herzmuskelzellen, sich zusammenzuziehen, das Herz verliert an Pumpkraft. Die molekularen Zusammenhänge haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg um Dr. Philip Raake erforscht und jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Circulation“ veröffentlicht. Das schwächende Protein GRK2, das im Herzen von Patienten mit Herzinsuffizienz in mehr als doppelt so hoher Konzentration wie bei Gesunden vorkommt, ist ein...

Viele Erwachsene haben keinen ausreichenden Impfschutz gegen Pertussis und Polio

Während die Impfraten bezüglich Pertussis und Polio bei Kindern bis zum Vorschulalter sehr gut sind, weisen Jugendliche und Erwachsene erhebliche Impflücken auf. Aktuelle Umfrage-Ergebnisse zeigen, dass nur etwa 31% einen vollständigen Polio-Impfschutz vorweisen können. Noch düsterer sieht es bei der Pertussis-Impfung aus. Nur 15% der Befragten konnten einen aktuellen Impfschutz nachweisen (1). „Dabei ist Pertussis längst nicht nur eine Kinderkrankheit.

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