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Medizin

Beiträge zum Thema: Gesundheit

Februar 2017

Individualisiertes Coaching-Konzept für CED-Patienten mit Vedolizumab-Therapie

Für Patienten, die unter einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) leiden und mit Vedolizumab (Entyvio®) behandelt werden wurde jetzt ein umfassendes Unterstützungsprogramm gestartet. Einzigartig ist dabei der Ansatz, Informationsangebote mit einem individualisierten Coaching zu verbinden. Inwieweit solche Programme die medizinisch-fachliche Betreuung von CED-Patienten sinnvoll ergänzen und unterstützen können, erörterten Experten.

EU-Zulassung für Tenofoviralafenamid zur Behandlung der chronischen Hepatitis B

Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Vemlidy® (Tenofoviralafenamid, TAF) 25 mg, als einmal täglich einzunehmende Tablette zur Behandlung der chronischen Hepatitis-B-Virus (HBV)-Infektion bei Erwachsenen und Jugendlichen (ab 12 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 35 kg) erteilt. Dies ermöglicht nun die Vermarktung von TAF in den (noch) 28 Ländern der Europäischen Union sowie in Norwegen und Island. In Deutschland wird Gilead Vemlidy® voraussichtlich ab 1. April 2017 zur Verfügung stellen.

Innovative Krankenversorgung im Bereich seltener Erkrankungen

Das Klinikum der Universität München ist an einem nationalen Versorgungsforschungsprojekt namens TRANSLATE NAMSE beteiligt, das mit 13,4 Millionen Euro aus dem Innovationsfons der Bundesregierung finanziert wird. NAMSE steht für das "Nationale Aktionsbündnis für Menschen mit Seltenen Erkrankungen" und soll als nationales Projekt zur Verbesserung der Krankenversorgung dieser Patientengruppe beitragen. Insgesamt werden durch den Fond in der aktuellen Förderphase 225 Millionen Euro für neue Versorgungsformen vergeben, 29 Projekte werden bundesweit...

Januar 2017

Beschleunigtes Zulassungsverfahren für Glecaprevir/Pibrentasvir zur Behandlung der chronischen Hepatitis C aller Genotypen

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat den Zulassungsantrag für das sich in der Prüfphase befindliche Therapieregime Glecaprevir/Pibrentasvir (G/P) zur Behandlung von Patienten mit chronischer Hepatitis C aller Genotypen (GT1-6) angenommen und ein beschleunigtes Zulassungsverfahren gewährt. Bei Zulassung von G/P stünde therapienaiven chronischen Hepatitis-C-Patienten aller Genotypen (GT1-6) ohne Leberzirrhose eine 8-Wochen-Therapie zur Verfügung. Diese Patientengruppe bildet die Mehrheit der heutigen Hepatitis-C-Patienten.

Kreuzbandriss: IQWiG-Vorbericht über aktive Bewegungsschiene

Ob Patientinnen und Patienten, bei denen das vordere Kreuzband gerissen ist, bei der Rehabilitation vom Training mit aktiven Bewegungsschienen profitieren können, wird derzeit vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht. Die vorläufigen Ergebnisse liegen nun vor. Demnach bleiben Nutzen und Schaden unklar, da es für ihre Anwendung in Kliniken nur wenige Studien mit kaum belastbaren Daten gibt. Für den häuslichen Bereich gibt es gar keine Studien. Personen und Institutionen können bis zum 22. Februar...

Muskelaufbau stärkt Gehirnfunktion bei leichten kognitiven Beeinträchtigungen

Eine Studie zeigt, dass über Fünfundfünfzigjährige mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen ihre Gehirnfunktion mit Muskelaufbau stärken können. Von leichten kognitiven Beeinträchtigungen (LKB: auch "Leichte kognitive Störung"; engl.: "Mild cognitive impairment", MCI) wird gesprochen, wenn Menschen bemerkbare reduzierte kognitive Fähigkeiten aufweisen, also beispielsweise unter Gedächtnisverlust (einer Vorstufe von Alzheimer) leiden, sie aber noch ein selbstständiges Leben führen können.

Latente Infektion: Feinstaub weckt schlafende Viren in der Lunge

Nanopartikel aus Verbrennungsmotoren können Viren aktivieren, die in Lungengewebszellen ruhen, haben Forscher des Helmholtz Zentrums München herausgefunden. Um dem Immunsystem zu entgehen, verbergen sich einige Viren in Zellen ihres Wirtes und verharren dort (latente Infektion). Wird das Immunsystem geschwächt oder ändern sich bestimmte Bedingungen, werden die Viren wieder aktiv, beginnen sich zu vermehren und zerstören die Wirtszelle.

Sport: Bereits ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche verringern Erkrankungsrisiko signifikant

Sport: Bereits ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche verringern Erkrankungsrisiko signifikant
© 2kphoto / Fotolia.com

Einer Studie der University of Sydney zufolge können körperliche Aktivitäten von nur ein bis zwei Trainingseinheiten pro Woche schon ausreichen, um das Todesrisiko von Herz-Kreislauferkrankungen sowie Krebs zu senken. Die Ergebnisse, welche im JAMA Internal Medicine Magazin veröffentlicht wurden, zeigen, dass bereits wenige Trainingseinheiten, die sich gut in eine vielbeschäftigte Lebensweise einfügen lassen, gesundheitliche Vorteile liefern, auch bei Übergewichtigen und Menschen mit gesundheitlichen Risikofaktoren.

Projekt PHAGO: Immunregulierende Therapien für Alzheimerpatienten entwickeln

Die Innovative Medicines Initiative (IMI) fördert das Forschungsprojekt PHAGO, in dem neue immunregulierende Therapien für Alzheimerpatienten entwickelt werden sollen. Seit vielen Jahren weiß man, dass sich bei den betroffenen Personen spezielle Immunzellen mit gestörter Funktion an sogenannten Amyloid-Plagues ansammeln, einer für Alzheimer charakteristischen Veränderung im Gehirn. Erst vor kurzem konnten systembiologische Untersuchungen – basierend auf Genom-Studien und Untersuchungen der Hirn-spezifischen Gen-Muster – feststellen, dass die...

"myAir" verbessert Therapietreue von Schlafapnoe-Patienten bei CPAP-Behandlung erheblich

Eine neue europäische Untersuchung von Price Waterhouse Coopers weist nach, dass Patienten mit Schlafapnoe, die ResMeds myAir nutzen, eine größere Therapietreue in ihrer CPAP-Behandlung aufweisen als Patienten, die myAir nicht benutzen. myAir ist ein digitales Online-Support-Programm  das es Patienten ermöglicht, ihre eigene Behandlung zu verfolgen und personalisierte, motivationssteigernde Coaching-Nachrichten zu erhalten.

Blutkonserven: Sechs Wochen Lagerung sind zu lang, da Eisenkonzentration ansteigt

Blutkonserven: Sechs Wochen Lagerung sind zu lang, da Eisenkonzentration ansteigt
© ksena32 / Fotolia.com

Die Haltbarkeit von frisch gespendetem Blut lässt sich mit den derzeit eingesetzten Verfahren auf bis zu 42 Tage verlängern. Wenn Blutkonserven aber über 35 Tage alt sind, könnten sie die Gesundheit der Empfänger gefährden, wie eine neue Studie zeigt. Forscher des Columbia University Medical Center verlangen nun von der US-amerikanischen Food & Drug Administration, Blutkonserven bereits nach fünf statt nach sechs Wochen Lagerung zu entsorgen.  

Retardiertes Oxycodon/Naloxon in der Therapie des Restless Legs Syndroms: Positive Auswirkungen auf Schlaf und Lebensqualität

Das Restless Legs Syndrom (RLS) zählt mit einer altersabhängigen Prävalenz von 3-10% zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Charakteristisch ist ein oft mit Sensibilitätsstörungen verbundener starker Bewegungsdrang der Beine, der besonders in Ruhe oder bei Entspannung auftritt und sich durch Bewegung bessert. Da die Symptome vor allem abends und nachts auftreten, leiden die Betroffenen unter Schlafstörungen, die zu Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen und Erschöpfungszuständen führen können.

Wirksamkeit und Verträglichkeit des Interleukin-6-Inhibitors Sirukumab bei mittelschwerer bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis

Daten aus der Head-to-head Studie SIRROUND-H zeigen, dass Patienten, die Sirukumab* als Monotherapie bekamen, eine signifikant größere Verbesserung des Disease Activity Score (DAS28) – dem ersten der zwei ko-primären Endpunkte – zeigten, als solche, die eine Monotherapie mit Adalimumab bekamen. Die Wissenschaftler stellten ebenfalls Ergebnisse einer zweiten Studie (SIRROUND-T) vor, die zeigten, dass Patienten mit einem fehlendem Anti-TNF-α-Ansprechen oder einer Unverträglichkeit gegenüber einer oder mehrerer Anti-TNF-α-Therapien eine...

Wirtschaftliches MRSA-Screening mit PCR-basierten Tests: Schnelleres Ergebnis, kürzere Isolation

Wirtschaftliches MRSA-Screening mit PCR-basierten Tests: Schnelleres Ergebnis, kürzere Isolation
© A Oller / Fotolia.com

MRSA – über die Fachkreise hinaus bekannt, kürzen diese vier Buchstaben den Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus ab, der seinen Teil zu den ca. 2,6 Millionen pro Jahr in Europa im Krankenhaus erworbenen Infektionen (1) beiträgt. Krankenhäuser sollen asymptomatische MRSA-Träger schon bei der Aufnahme über ein Screening identifizieren. Die dazugehörige Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) lässt den Verantwortlichen vor Ort etwas Spielraum bei der konkreten Umsetzung. Sie müssen den Spagat schaffen, Keimträger...

CED-App für bessere Arzt-Patienten-Kommunikation

Jeder zweite Nutzer der CED-App, die speziell für Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) entwickelt wurde, teilt die Daten zum Krankheitsverlauf mit seinem behandelnden Arzt. Dies ergab eine von DocCheck Research* unabhängig durchgeführte Online-Befragung unter Anwendern der App. Damit fördert die CED-App die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Behandler und Patient: Der Arzt erhält ein ganzheitliches Bild des Gesundheitszustandes seines Patienten, während der Patient eine aktive Rolle bei der Verlaufskontrolle übernehmen...

Herzstiftung warnt vor Überanstrengung bei starker Kälte

Für manche Menschen bedeutet starke Kälte ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Niedrige Temperaturen können insbesondere für ein krankes Herz eine gefährliche Zusatzbelastung darstellen – bis hin zur Auslösung eines lebensbedrohlichen Angina pectoris-Anfalls oder Herzinfarkts. Starke Kälte belastet die Herzkranzgefäße, indem sich die Gefäße verengen und die Blutversorgung Herzmuskels vermindern, der dadurch weniger Sauerstoff bekommt. Gleichzeitig werden auch die Widerstandsgefäße im übrigen Körper verengt...

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Italien verlängert Notstand bis Oktober (dpa, 29.07.2020).
  • Italien verlängert Notstand bis Oktober (dpa, 29.07.2020).

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