Sonntag, 9. August 2020
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

Beiträge zum Thema: Biomarker

November 2017

PML-Risiko steigt mit jeder Natalizumab-Infusion: Daten zur Risikostratifizierung

Das Risiko, unter Natalizumab eine virusinduzierte progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) zu entwickeln, steigt für Multiple-Sklerose-Patienten, die eine immunsuppressive Therapie benötigen, mit jeder Infusion des Medikaments. Dies zeigt eine retrospektive Datenanalyse, die im Fachmagazin „Lancet Neurology“ veröffentlicht wurde. Die Publikation stellt ein neues Protokoll für eine individuelle Risikobewertung für die PML vor.

Dupilumab reduzierte Steroid-Einsatz, Asthmaanfälle und verbesserte die Lungenfunktion

Dupilumab reduzierte Steroid-Einsatz, Asthmaanfälle und verbesserte die Lungenfunktion
© Markus Schnatmann / Fotolia.com

Die klinische Phase-III-Studie zur Untersuchung von Dupilumab bei erwachsenen und jugendlichen Patienten mit schwerem steroidabhängigem Asthma hat ihren primären Endpunkt und wichtige sekundäre Endpunkte erreicht. Zum primären Endpunkt: Nach 24 Wochen reduzierte Dupilumab als Ergänzung zur Standardtherapie den Einsatz von oralen Kortikosteroiden (OCS) zur Erhaltungstherapie in der Gesamtpopulation im Durchschnitt signifikant um 70% (mediane Reduktion um 100%), während mit Placebo nur eine Reduktion von 42% erreicht wurde (mediane Reduktion von 50%) (p <...

ATTR Amyloidose mit Polyneuropathie: Vollständige positive Ergebnisse Phase-III-Studie zu Patisiran

Aktuell wurden vollständige positive Ergebnisse aus der Phase-III-Studie APOLLO zu Patisiran, (untersuchtes RNAi-Therapeutikum) öffentlich, das für Patienten mit erblicher ATTR-Amyloidose (hATTR) mit Polyneuropathie entwickelt wurde. Diese klinischen Daten wurden auf dem 1. Europäischen ATTR-Amyloidose-Treffen für Patienten und Ärzte am 2. und 3. November 2017 in Paris, Frankreich, vorgestellt. Auf Basis dieser Ergebnisse beabsichtigt Alnylam einen Zulassungsantrag für neue Arzneimittel (ZNA) für Patisiran gegen Ende 2017 und einen Antrag auf...

August 2017

Interview: Diagnostik und Therapie der Präeklampsie

Präeklampsie ist eine der häufigsten Komplikationen in der Schwangerschaft und tritt in Deutschland bei etwa 2-3% aller Schwangerschaften auf (1). Die Erkrankung kann zu akuten, lebensbedrohlichen Komplikationen wie Krampfanfällen oder HELLP-Syndrom, zu Nieren- und Leberversagen, inneren Blutungen und plötzlicher Plazentaablösung führen. Sie ist damit auch heute neben iatrogener Frühgeburtlichkeit noch Hauptursache von Krankheit und Tod in der Schwangerschaft – sowohl bei der werdenden Mutter als auch beim ungeborenen Kind. Da eine kausale Therapie...

Ebola: Frühe Immunantwort gibt Aufschluss über Impfschutz

Die jüngsten Ausbrüche neuer, bedrohlicher Krankheitserreger wie Ebola oder Zika verdeutlichen, wie wichtig eine schnelle Entwicklung wirksamer Impfstoffe ist. Die Wirksamkeit neuer Vakzine vorhersagen zu können, bleibt aber eine Herausforderung in der Impfstoff-Entwicklung. DZIF-Wissenschaftlern am Heinrich-Pette-Institut und am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist es nun in einer Studie gelungen, schon frühzeitig die längerfristige Immunantwort im Menschen nach einer Impfung mit dem neu entwickelten Ebola-Impfstoff „rVSV-ZEBOV“...

Neuartiger Biomarker zur besseren Diagnostik der Herzschwäche

Um Herzerkrankungen wie die Koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinfarkt und Herzschwäche (Herzinsuffizienz) früh und zielgerecht zu behandeln und bei Patienten dadurch Klinikaufenthalte oder lebensbedrohliche Verläufe zu verhindern, sind präzise Diagnoseverfahren gefragt. Standard in der Herzmedizin sind Biomarker wie Troponin T und NT-proBNP, die im Blut einen Herzinfarkt bzw. eine Herzmuskelschwäche anzeigen. Allerdings sind diese Proteinmarker in ihrer Aussagekraft für den weiteren Verlauf und zu erwartende Risiken der Herzerkrankung begrenzt. Forscher...

Interview: Diagnostik und Therapie der Präeklampsie

Präeklampsie ist eine der häufigsten Komplikationen in der Schwangerschaft und tritt in Deutschland bei etwa 2 bis 3% aller Schwangerschaften auf (1). Die Erkrankung kann zu akuten, lebensbedrohlichen Komplikationen, wie Krampfanfällen oder HELLP-Syndrom, zu Nieren- und Leberversagen, inneren Blutungen und plötzlicher Plazentaablösung, führen. Sie ist damit auch heute neben iatrogener Frühgeburtlichkeit noch Hauptursache von Krankheit und Tod in der Schwangerschaft – sowohl bei der werdenden Mutter als auch beim ungeborenen Kind.

Stammzellmangel im Blut als Ursache für Herzinsuffizienz identifiziert

Stammzelltherapien für Herzerkrankungen haben die hochgesteckten Erwartungen von Wissenschaftlern, Patienten und Gesellschaft bezüglich ihrer klinischen Eignung bisher nicht erfüllen können, obwohl umfangreiche Nachweise in Tiermodellen gemacht wurden. Der Wissenschaftler und Herzchirurg Prof. Gustav Steinhoff, Rostock, und sein Forschungsteam haben die Ursache für das Therapieversagen in der Reaktionsfähigkeit der Knochenmarkstammzellen gefunden.

  ...  

Das könnte Sie auch interessieren

Mit achtsamer Lebensweise Burn-out vorbeugen

Mit achtsamer Lebensweise Burn-out vorbeugen
© natalialeb - stock.adobe.com

Nach einer Studie des Lebensversicherungskonzerns Swiss Life lag der Personalausfall im Jahr 2018 zu 37 Prozent an Krankheiten bedingt durch psychische Belastung am Arbeitsplatz. Zu den häufigsten Gründen der Krankmeldungen zählten Burn-out und Depressionen. „Menschen leben heute in einer Welt von stetiger Erreichbarkeit. Auch am späten Abend nach der eigentlichen Arbeitszeit, am Wochenende oder sogar im Urlaub erreichen sie E-Mails oder Anrufe, sodass sie nicht zur Ruhe kommen. Deshalb fühlen sich immer mehr Menschen körperlich sowie emotional...

Nüsse sind kein Ersatz für die Darmspiegelung

Nüsse sind kein Ersatz für die Darmspiegelung
© fredredhat / Fotolia.com

Magen-Darm-Ärzte mahnen zur Vorsicht bei Meldungen über bestimmte Nahrungsmittel, die vor Krebs schützen sollen. „Öffentliche Erklärungen wie gerade mal wieder von Ernährungswissenschaftlern der Uni Jena über den Schutzmechanismus von Nüssen sind eher irreführend als hilfreich“, betont Dr. Dagmar Mainz, die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte. „Auch Nusskonsumenten sind vor Darmkrebs nicht gefeit. Sicherheit bietet nur die Darmspiegelung.“

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Italien verlängert Notstand bis Oktober (dpa, 29.07.2020).
  • Italien verlängert Notstand bis Oktober (dpa, 29.07.2020).

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden