Montag, 6. April 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Biomarker

November 2017

Dupilumab reduzierte Steroid-Einsatz, Asthmaanfälle und verbesserte die Lungenfunktion

Dupilumab reduzierte Steroid-Einsatz, Asthmaanfälle und verbesserte die Lungenfunktion
© Markus Schnatmann / Fotolia.com

Die klinische Phase-III-Studie zur Untersuchung von Dupilumab bei erwachsenen und jugendlichen Patienten mit schwerem steroidabhängigem Asthma hat ihren primären Endpunkt und wichtige sekundäre Endpunkte erreicht. Zum primären Endpunkt: Nach 24 Wochen reduzierte Dupilumab als Ergänzung zur Standardtherapie den Einsatz von oralen Kortikosteroiden (OCS) zur Erhaltungstherapie in der Gesamtpopulation im Durchschnitt signifikant um 70% (mediane Reduktion um 100%), während mit Placebo nur eine Reduktion von 42% erreicht wurde (mediane Reduktion von 50%) (p <...

ATTR Amyloidose mit Polyneuropathie: Vollständige positive Ergebnisse Phase-III-Studie zu Patisiran

Aktuell wurden vollständige positive Ergebnisse aus der Phase-III-Studie APOLLO zu Patisiran, (untersuchtes RNAi-Therapeutikum) öffentlich, das für Patienten mit erblicher ATTR-Amyloidose (hATTR) mit Polyneuropathie entwickelt wurde. Diese klinischen Daten wurden auf dem 1. Europäischen ATTR-Amyloidose-Treffen für Patienten und Ärzte am 2. und 3. November 2017 in Paris, Frankreich, vorgestellt. Auf Basis dieser Ergebnisse beabsichtigt Alnylam einen Zulassungsantrag für neue Arzneimittel (ZNA) für Patisiran gegen Ende 2017 und einen Antrag auf...

August 2017

Interview: Diagnostik und Therapie der Präeklampsie

Präeklampsie ist eine der häufigsten Komplikationen in der Schwangerschaft und tritt in Deutschland bei etwa 2-3% aller Schwangerschaften auf (1). Die Erkrankung kann zu akuten, lebensbedrohlichen Komplikationen wie Krampfanfällen oder HELLP-Syndrom, zu Nieren- und Leberversagen, inneren Blutungen und plötzlicher Plazentaablösung führen. Sie ist damit auch heute neben iatrogener Frühgeburtlichkeit noch Hauptursache von Krankheit und Tod in der Schwangerschaft – sowohl bei der werdenden Mutter als auch beim ungeborenen Kind. Da eine kausale Therapie...

Ebola: Frühe Immunantwort gibt Aufschluss über Impfschutz

Die jüngsten Ausbrüche neuer, bedrohlicher Krankheitserreger wie Ebola oder Zika verdeutlichen, wie wichtig eine schnelle Entwicklung wirksamer Impfstoffe ist. Die Wirksamkeit neuer Vakzine vorhersagen zu können, bleibt aber eine Herausforderung in der Impfstoff-Entwicklung. DZIF-Wissenschaftlern am Heinrich-Pette-Institut und am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist es nun in einer Studie gelungen, schon frühzeitig die längerfristige Immunantwort im Menschen nach einer Impfung mit dem neu entwickelten Ebola-Impfstoff „rVSV-ZEBOV“...

Neuartiger Biomarker zur besseren Diagnostik der Herzschwäche

Um Herzerkrankungen wie die Koronare Herzkrankheit (KHK), Herzinfarkt und Herzschwäche (Herzinsuffizienz) früh und zielgerecht zu behandeln und bei Patienten dadurch Klinikaufenthalte oder lebensbedrohliche Verläufe zu verhindern, sind präzise Diagnoseverfahren gefragt. Standard in der Herzmedizin sind Biomarker wie Troponin T und NT-proBNP, die im Blut einen Herzinfarkt bzw. eine Herzmuskelschwäche anzeigen. Allerdings sind diese Proteinmarker in ihrer Aussagekraft für den weiteren Verlauf und zu erwartende Risiken der Herzerkrankung begrenzt. Forscher...

Interview: Diagnostik und Therapie der Präeklampsie

Präeklampsie ist eine der häufigsten Komplikationen in der Schwangerschaft und tritt in Deutschland bei etwa 2 bis 3% aller Schwangerschaften auf (1). Die Erkrankung kann zu akuten, lebensbedrohlichen Komplikationen, wie Krampfanfällen oder HELLP-Syndrom, zu Nieren- und Leberversagen, inneren Blutungen und plötzlicher Plazentaablösung, führen. Sie ist damit auch heute neben iatrogener Frühgeburtlichkeit noch Hauptursache von Krankheit und Tod in der Schwangerschaft – sowohl bei der werdenden Mutter als auch beim ungeborenen Kind.

Stammzellmangel im Blut als Ursache für Herzinsuffizienz identifiziert

Stammzelltherapien für Herzerkrankungen haben die hochgesteckten Erwartungen von Wissenschaftlern, Patienten und Gesellschaft bezüglich ihrer klinischen Eignung bisher nicht erfüllen können, obwohl umfangreiche Nachweise in Tiermodellen gemacht wurden. Der Wissenschaftler und Herzchirurg Prof. Gustav Steinhoff, Rostock, und sein Forschungsteam haben die Ursache für das Therapieversagen in der Reaktionsfähigkeit der Knochenmarkstammzellen gefunden.

Hemmung der Stammzellen im Knochenmark beeinflusst Herzfunktion

Stammzelltherapien für Herzerkrankungen haben die hochgesteckten Erwartungen von Wissenschaftlern, Patienten und Gesellschaft bezüglich ihrer klinischen Eignung bisher nicht erfüllen können, obwohl umfangreiche Nachweise in Tiermodellen gemacht wurden. Forscher nun haben die Ursache für das Therapieversagen in der Reaktionsfähigkeit der Knochenmarkstammzellen gefunden. In der randomisierten doppelblinden Placebo kontrollierten Phase-III-Studie PERFECT mit Stammzelltherapie und Bypassoperation, wurde in 40% der Patienten ein Therapieversagen festgestellt. Bei...

Juni 2017

Rheumatoide Arthritis: Verbesserte Lebensqualität mit Sirukumab in Phase-III-Studie SIRROUND-T

Auf dem diesjährigen EULAR-Kongress (Annual European Congress of Rheumatology) in Madrid, Spanien, wurden Langzeitergebnisse der Phase-III-Zulassungsstudie SIRROUND-T präsentiert: Sirukumab konnte in einer 52-wöchigen Behandlung die Symptomatik einer mittelschweren bis schweren aktiven rheumatoiden Arthritis (RA) bei erwachsenen Patienten verbessern, die auf Tumornekrosefaktor-(TNF)-alpha-Inhibitoren nur unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen hatten (1).

Bei unklarer linksventrikulärer Hypertrophie an Morbus Fabry denken

Morbus Fabry manifestiert sich häufig kardial: Mehr als 50% aller Betroffenen haben eine Herzbeteiligung (1). Am häufigsten wird eine konzentrische linksventrikuläre Hypertrophie (LVH) beobachtet (1). „Bei einer unklaren linksventrikulären Hypertrophie oder einem prominenten Papillarmuskel sollte auch Morbus Fabry als mögliche Ursache in Betracht gezogen werden“, betonte Prof. Thomas Thum, Hannover, auf einem Symposium von Sanofi-Genzyme im Rahmen der 83. DGK*-Jahrestagung (2). Einer aktuell veröffentlichten Studie nach kann zudem der Einsatz der...

Zuckeralkohol Erythrit als Biomarker für Adipositas

Zuckeralkohol Erythrit als Biomarker für Adipositas
© Kurhan / Fotolia.com

Ein internationales Forschungsteam, an dem Wissenschaftler der Technischen Universität Braunschweig beteiligt sind, hat eine chemische Substanz identifiziert, die als Früherkennungszeichen für eine einsetzende Fettleibigkeit genutzt werden kann. Solch ein Biomarker für Adipositas war bisher nicht bekannt. Es handelt sich um den Zuckeralkohol Erythrit. Die Forscher um Prof. Dr. Karsten Hiller, Leiter der Abteilung Bioinformatik und Biochemie am Braunschweiger Zentrum für Systembiologie (BRICS) der TU Braunschweig konnten nachweisen, dass Menschen, die stark an...

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