Montag, 6. April 2020
Navigation öffnen

Medizin

Beiträge zum Thema: Biomarker

Mai 2017

Fettsäuren im Blut geben Auskunft über die Höhe des Ballaststoffverzehrs

Fettsäuren im Blut geben Auskunft über die Höhe des Ballaststoffverzehrs
© Till Budde/DIfE

Um die Ballaststoffaufnahme von Personen abzuschätzen, waren Forscher bislang auf die Selbstauskünfte der Studienteilnehmer zu ihren Ernährungsgewohnheiten angewiesen. Nun haben Wissenschaftler des DIfE eine neue Möglichkeit gefunden, wie man die individuelle Aufnahme von Ballaststoffen anhand der Blutwerte bestimmter Fettsäuren objektiv bewerten und mengenmäßig einordnen kann. Die Entdeckung könnte künftig dazu beitragen, die Aussagekraft von Ernährungsstudien zu verbessern sowie individuelle Ernährungsempfehlungen zu präzisieren.

Ältere Menschen mit CED verdienen mehr Aufmerksamkeit

Europas Bevölkerung wird immer älter: Schon 2020 werden etwa 40% der Deutschen über 50 Jahre alt sein. Darauf muss sich die Gesundheitsversorgung auch im Bereich der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen stärker einstellen. Die meisten klinischen Studien fokussieren sich auf jüngere Patientengruppen. Doch wie kann man auch Begleiterkrankungen, Polypharmazie und den Abbau kognitiver Fähigkeiten berücksichtigen, um die Behandlung älterer Menschen zu verbessern?

April 2017

Der Weg zur optimalen individualisierten Therapiestrategie bei CED

Der Weg zur optimalen individualisierten Therapiestrategie bei CED
© Syda Productions / Fotolia.com

Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) sind die beiden häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Bei der Versorgung von CED-Patienten ist neben einer frühzeitigen Diagnose entscheidend, ein individuell auf den Patienten zugeschnittenes Behandlungskonzept zu entwickeln, das ihm eine hohe Lebensqualität ermöglicht. Es ist jedoch oft schwierig, aus der Vielzahl der aktuellen neuen Behandlungsoptionen den besten Ansatz für den einzelnen Patienten zu wählen. Eine wichtige Therapieoption stellt hierbei der...

Biomarker CD32a zur Identifizierung ruhender HIV-infizierter Zellen

Biomarker CD32a zur Identifizierung ruhender HIV-infizierter Zellen
© Dan Race / Fotolia.com

Französische Forscher haben einen Biomarker identifiziert, der die Differenzierung zwischen Schläfer-Zellen mit HIV und gesunden Zellen ermöglicht. Mit dieser Entdeckung können Reservoir-Zellen* isoliert und analysiert werden. Diese Zellen sind verantwortlich für die Viruspersistenz, da durch sie die Viruslast des Patienten unter der Nachweisgrenze verbleibt. Dieses Ergebnis ebnet den Weg für neue therapeutische Ansätze.

Februar 2017

Frühe Parkinson-Diagnose: Alpha-Synuclein in der Haut als Biomarker

Neurologen ist es erstmals gelungen, die Parkinson-Erkrankung über eine kleine Hautprobe festzustellen – Jahre vor Ausbruch der typischen Bewegungsstörungen. Die Diagnose gelingt durch den Nachweis von pathologischen Eiweißablagerungen in den feinen Nervenenden der Haut, teilen die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Parkinson Gesellschaft (DPG) mit. Die Arbeit, die jetzt in Acta Neuropathologica erschienen ist, gilt als Meilenstein in der Parkinson-Diagnostik und wird zur Entwicklung von neuen Therapien führen.

Genvariante lässt in Verbindung mit fettreicher Ernährung den Blutdruck steigen

Das körpereigene Enzym ACE spielt eine große Rolle bei der Blutdruckregulation. Wie eine Zwillingsstudie unter Führung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) nun erstmals zeigt, lässt fettreiches Essen die Enzymspiegel im Blut innerhalb von sechs Wochen ansteigen. Träger einer bestimmten ACE-Genvariante reagierten zudem mit einer Blutdruckerhöhung. Die identifizierte Variante ließe sich daher möglicherweise als ein ernährungsabhängiger Risiko-Marker nutzen, so die Forscher. Neben LDL-Cholesterin könne ACE...

Hepatologie: Fortschritte in der Diagnostik und Therapie

In einigen Bereichen der Hepatologie wie etwa der Behandlung der Hepatitis C hat es in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gegeben. Doch auch auf anderen Feldern tritt die Hepatologie derzeit wohl in eine neue Ära ein. Bei verschiedenen hepatologischen Krankheitsbildern sind weitere relevante Neuerungen in Diagnostik und Therapie offenbar in greifbare Nähe gerückt. Bei welchen Erkrankungen sich Fortschritte abzeichnen, wie relevant diese sind und wo es noch offene Fragen gibt, diskutierten internationale Experten bei einem Workshop.

Sekundärer Hyperparathyreoidismus: Etelcalcetid zeigt Absenkung der Parathormonkonzentration bei dialysepflichtigen Erwachsenen

Aktuell wurden die Ergebnisse aus drei Phase-III-Studien zu Etelcalcetid (Parsabiv®) im Journal of the American Medical Association (JAMA) veröffentlicht (1,2). Die Studien, in denen Etelcalcetid bei über 1.700 dialysepflichtigen Erwachsenen mit sekundärem Hyperparathyreoidismus (sHPT) untersucht wurde, zeigten, dass das Arzneimittel zu einer statistisch signifikanten und klinisch relevanten Absenkung der bei sHPT charakteristischen Parathormonkonzentration (PTH) im Serum führte. sHPT ist ein schweres Krankheitsbild, das bei Patienten mit chronischer...

  ...  

Das könnte Sie auch interessieren

Rauchen ist Hauptursache für chronische Lungenkrankheit, die nicht heilbar ist

Rauchen ist Hauptursache für chronische Lungenkrankheit, die nicht heilbar ist
© Eric Limon / Fotolia.com

COPD – diese vier Buchstaben stehen für eine chronische Lungenkrankheit (chronic obstructive pulmonary disease). Sie stehen gleichzeitig auch für die weltweite Nummer Drei unter den Todesursachen. Bei 90 Prozent aller Fälle hierzulande ist die Hauptursache ziemlich klar bestimmt: das Rauchen. Zum Welt-COPD-Tag am 15. November weist Prof. Hubert Wirtz, Leiter der Abteilung für Pneumologie am UKL, auf unangenehme Wahrheiten rund um diese Krankheit hin: "COPD verkürzt die Lebenserwartung. Es ist nicht heilbar."

Adipositas im Kindes- und Jugendalter

Adipositas im Kindes- und Jugendalter
© kwanchaichaiudom / fotolia.com

Laut der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle 2), die vom Robert Koch-Institut durchgeführt wurde, haben nach dem Referenzsystem der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 26,3% der 5- bis 17-Jährigen Übergewicht; 8,8% sind von Adipositas betroffen (1). In der Versorgung dieser Kinder und Jugendlichen gibt es erhebliche Defizite: So werden in Deutschland überzeugende, wissenschaftlich-basierte Behandlungs- und Betreuungskonzepte im Gesundheitssystem nicht unterstützt und in der Regel von den Kostenträgern nicht finanziert....

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden