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Medizin

Beiträge zum Thema: Prophylaxe

September 2018

Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern: Apixaban zeigt gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Nutzen

Schlaganfallprophylaxe bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern: Apixaban zeigt gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Nutzen
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Im Zeitraum 2017 bis zum Jahr 2030 könnten in Deutschland laut einer Studie des unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstituts WifOR (1) durch den Einsatz von Apixaban (Eliquis®) in der Schlaganfallprophylaxe bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) verglichen mit Warfarin zusätzlich 52.185 schwere klinische Ereignisse vermieden werden – darunter 14.319 Todesfälle (1)*. Volkswirtschaftlich betrachtet führt die dadurch gewonnene Lebenszeit zu 5,47 Mrd. Euro an potentiellen Bruttowertschöpfungseffekten bis zum Jahr 2030...

Rivaroxaban kann das Risiko für Schlaganfälle und systemische Embolien bei gebrechlichen Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern signifikant senken

Daten für Xarelto® (Rivaroxaban) deuten darauf hin, dass das Risiko für Schlaganfälle und systemische Embolien in der zweijährigen Nachbeobachtung im Vergleich zu Warfarin um 32% gesenkt wurde, ohne signifikante Unterschiede bezüglich schwerer Blutungen. In der Analyse wurden Rivaroxaban, Apixaban und Dabigatran im Vergleich zu Warfarin untersucht.

Zuzahlungsbefreiung und neue Verpackung: Weitere Vereinfachung der NOAK-Therapie mit Edoxaban macht Therapie noch sicherer

Seit dem 1. September 2018 ist Edoxaban (LIXIANA®) als erster und einziger Faktor-Xa-Inhibitor für viele gesetzlich versicherte Patienten von der Zuzahlung befreit. Zudem ist Edoxaban ab Ende September 2018 als erstes NOAK in einer neuen patientenfreundlicheren Verpackung verfügbar, wodurch die tägliche Medikamenten-Einnahme vereinfacht und die langfristige Therapietreue der Patienten unterstützt wird. Neben der 1x täglichen Einnahme unabhängig von den Mahlzeiten führen diese beiden Neuerungen zu einer weiteren Vereinfachung der...

HAVEN 3-Studie: Emicizumab Faktor VIII-Präparaten auch bei Patienten mit Hämophilie A ohne Inhibitoren überlegen

HAVEN 3-Studie: Emicizumab Faktor VIII-Präparaten auch bei Patienten mit Hämophilie A ohne Inhibitoren überlegen
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Seit Februar 2018 ist Hemlibra®▼ (Emicizumab) zur Blutungsprophylaxe von Patienten mit Hämophilie A und Inhibitoren zugelassen (alle Altersgruppen). Die Ergebnisse der HAVEN 3-Studie zeigen, dass der bispezifische monoklonale Antikörper das Potenzial hat, auch eine grundlegende Veränderung in der Behandlung von Hämophilie A-Patienten ohne Inhibitoren einzuleiten: Die im New England Journal of Medicine publizierte randomisierte Studie (1) hat für Hämophilie A-Patienten ohne Inhibitoren für Emicizumab bei lediglich 1x wöchentlicher bzw....

August 2018

EU-Zulassung für Rivaroxaban bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit

EU-Zulassung für Rivaroxaban bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit
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Die Europäische Kommission hat Rivaroxaban (Xarelto®) in der Dosierung von 2,5 mg 2x täglich in Kombination mit Acetylsalicylsäure (ASS) 75-100 mg 1x täglich zugelassen zur Prophylaxe atherothrombotischer Ereignisse bei erwachsenen Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) oder symptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankkeit (pAVK) und einem hohen Risiko für ischämische Ereignisse. Das erste Land, in dem Rivaroxaban für diese Patienten verfügbar sein wird, ist Deutschland.

Sporadische Lymphangioleiomyomatose (LAM): Sirolimus erhält EU-Zulassungserweiterung

Die Europäischen Kommission (EC) hat Sirolimus zur Behandlung von Patienten mit sporadischer Lymphangioleiomyomatose (LAM) zugelassen hat. Sirolimus ist nun auch für die Behandlung dieser seltenen progredienten Lungenerkrankung indiziert. Sirolimus (Rapamune®) ist damit die erste zugelassene medikamentöse Therapie für Patienten mit sporadischer LAM, um deren Lungenfunktion zu stabilisieren. „Die Zulassung von Sirolimus ist ein enorm wichtiger Schritt für Patientinnen, die an dieser seltenen Lungenerkrankung leiden. Unser Ziel ist es, dass...

Neue Fertigspritze für die VTE-Prophylaxe bei Hochrisikopatienten zugelassen

Mit der neuen 4.500 Anti-Xa I.E. Fertigspritze (inno-hep®, Tinzaparin) vervollständigt LEO Pharma sein Portfolio für die Therapie und Prophylaxe von Thrombosen. Damit steht Tinzaparin erstmals auch als Fertigspritze in der Dosierung von 4.500 Anti-Xa I.E./ml zur Prophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) zur Verfügung. Das niedermolekulare Heparin wird bei hohem VTE-Risiko 1x täglich angewendet, solange das VTE-Risiko besteht. Es ist indiziert bei erwachsenen chirurgischen Patienten sowie bei Erwachsenen mit internistischen Erkrankungen, die...

Juli 2018

Positives CHMP-Votum für Rivaroxaban bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit

Positives CHMP-Votum für Rivaroxaban bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit

Das positive CHMP-Votum beruht auf den Ergebnissen der bislang größten klinischen Phase-III-Studie mit Rivaroxaban, COMPASS. Nach einer Zulassung wäre Rivaroxaban der einzige nicht-Vitamin-K-abhängige orale Gerinnungshemmer (NOAK), der in Kombination mit Acetylsalicylsäure (ASS) zur Prophylaxe von thrombotischen Ereignissen bei erwachsenen Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder symptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankheit und hohem Risiko für ischämische Ereignisse verfügbar ist.

Schmerztherapie: Mechanismen zur Toleranzentwicklung gegen Opiate

Ein internationales Wissenschaftlerteam hat weitere molekulare Details der Toleranzentwicklung gegen Opiate gefunden. In seiner Studie beschreibt es unterschiedliche Mechanismen in Ablauf und Geschwindigkeit für Morphin und synthetische Opioide, die zur Desensibilisierung der Opioidrezeptoren führen. Die jetzt in „Science Signaling“ veröffentlichten Ergebnisse liefern wichtige Ansätze für die Entwicklung synthetischer Wirkstoffe mit geringer Toleranzentwicklung und reduziertem Suchtpotenzial.

Neue Leitlinie "Kopfschmerz bei Übergebrauch von Schmerzmitteln"

Neue Leitlinie "Kopfschmerz bei Übergebrauch von Schmerzmitteln"
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Zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert: Schmerz- und Migränemittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und in eine chronische Krankheit verwandeln. Menschen mit häufigen Kopfschmerzen sollten vorbeugend dagegen aktiv werden, um nicht in einen Teufelskreis von Schmerzen und Medikation zu geraten, empfehlen die Deutsche Gesellschaft für Neurologie und die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft in ihrer neuen Leitlinie zur Diagnose und Therapie des Kopfschmerzes durch Übergebrauch von Schmerz- und Migränemitteln.

Neurologen: Migräne erhöht Risiko für Gefäßerkrankungen

Neurologen: Migräne erhöht Risiko für Gefäßerkrankungen
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Menschen mit Migräne besitzen ein erhöhtes Risiko für Gefäßerkrankungen. „Zwei große aktuelle Studien aus den USA und aus Dänemark zeigen, dass Migränepatienten etwas häufiger Herzinfarkte, Schlaganfälle und venöse Thrombosen erleiden“, so Privatdozent Dr. med. Charly Gaul, Generalsekretär der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG). „Zwar ist die Sterblichkeit von Menschen mit Migräne insgesamt nicht höher als in der Allgemeinbevölkerung. Ärzte, die Migränepatienten...

Juni 2018

Sicherheitsprofil von Apixaban im deutschen Versorgungsalltag

Sicherheitsprofil von Apixaban im deutschen Versorgungsalltag
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„Das Prinzip der NOAK ist eines der am besten untersuchten Prinzipien, die wir in der Inneren Medizin, Kardiologie und Neurologie haben“, erläuterte Prof. Dr. Stefan Hohnloser, Frankfurt. Eine aktuell veröffentlichte retrospektive Datenbankanalyse zeigt nun, dass das Sicherheitsprofil von Apixaban auch im Versorgungsalltag mit dem Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Phenprocoumon vergleichbar ist – bei reduziertem Risiko für Schlaganfälle oder systemische Embolien und schwere Blutungsereignisse.

Umdenken in der Therapie des Typ-2-Diabetes

Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes multipliziert sich das Mortalitätsrisiko mit der Anzahl der Begleiterkrankungen (1). Kardiovaskuläre Komplikationen haben einen entscheidenden Anteil an der Diabetes-assoziierten Morbidität und Mortalität (2), und Nierenerkrankungen erhöhen die mit Diabetes verbundene Mortalität (3). Zudem besitzen Patienten mit Typ-2-Diabetes und chronischen Nierenerkrankungen ein signifikant erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse (4). Eine moderne Therapie des Typ-2-Diabetes sollte daher neben einer effektiven...

NVHF: EU-Zulassungserweiterung für Apixaban

NVHF: EU-Zulassungserweiterung für Apixaban
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Die Europäische Kommission hat Apixaban jetzt auch zur Behandlung von Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (NVHF), die sich einer Kardioversion unterziehen müssen und die bislang keine Antikoagulation erhalten haben, zugelassen (1). Grundlage für die Zulassungserweiterung in der Europäischen Union waren die Daten der klinischen Phase-IV-Studie EMANATE*, die kürzlich im European Heart Journal veröffentlicht wurden (2). Die Ergebnisse zeigen, dass Apixaban bei Patienten mit früher Kardioversion vergleichbar wirksam und verträglich wie...

Sicherheit und Wirksamkeit von Rivaroxaban bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Herzinsuffizienz bestätigt

Sicherheit und Wirksamkeit von Rivaroxaban bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Herzinsuffizienz bestätigt
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Eine Subanalyse der COMPASS-Studie bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) und peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) mit oder ohne Herzinsuffizienz (HI) ist Ende Mai vorgestellt worden. Die Ergebnisse zeigen, dass bei Patienten mit gleichzeitiger leichter bis mittelschwerer Herzinsuffizienz die vaskuläre Dosierung von 2,5 mg Rivaroxaban zweimal täglich in Kombination mit 100 mg Acetylsalicylsäure (ASS) einmal täglich zu einer signifikanten Reduktion des primären Endpunkts, der Kombination von Herzinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulären...

Immer mehr homsexuelle Männer nutzen Medikamente zur HIV-Prophylaxe

Immer mehr homsexuelle Männer nutzen Medikamente zur HIV-Prophylaxe
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Immer mehr gesunde Menschen in Deutschland nehmen einer Studie zufolge Medikamente zum Schutz vor einer möglichen HIV-Infektion. Aktuell griffen in Deutschland rund 4.500 vor allem schwule Männer auf die HIV-Prophylaxe "PrEP" zurück, sagte Studienleiter Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für HIV-Forschung an der Uniklinik Essen, am Freitag. Im Oktober 2017 seien es erst rund 1.000 gewesen.

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