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Medizin

Beiträge zum Thema: Psoriasis

Juli 2014

Innovation zur Keratolyse bei Plaques-Psoriasis

Die S3 Leitlinie (1) empfiehlt bei leichterer Psoriasis, topische Therapien mit Licht, Harnstoff oder Salicylsäure durchzuführen, bei schweren werden Glukokortikoide oder Biologika als systemische Therapie dazugegeben. Voraussetzung für die Wirksamkeit topischer Therapien ist die Keratolyse. Bisher gab es zwei Keratolytika, Urea und Salicylsäure in jeweils 3-10%iger Konzentration. Nun gibt es mit LOYON®, einer Kombination aus Dimeticon und einem Trockenemolliens, Cetiol CC, ein innovatives, rein physikalisch wirkendes Keratolytikum, das durch eine ...

Biologika-Therapie der Plaque-Psoriasis: Etanercept - keine klinisch signifikante Immunogenität

Das komplexe Krankheitsgeschehen der Plaque-Psoriasis und die individuelle Situation der betroffenen Patienten erfordern eine maßgeschneiderte Therapie. Die Kriterien zur Therapieauswahl sind ausgesprochen vielschichtig und werfen insbesondere beim praktischen Einsatz von Biologika häufig Fragen auf, wie PD Dr. Marc Alexander Radtke, Hamburg, erläuterte.* Zwischen den für die Psoriasis-Therapie zugelassenen Biologika gibt es Unterschiede im immunogenen Potenzial, die klinisch relevant sein können. Das einzige humane lösliche ...

Psoriasis: miR-21 als Target?

Für die entzündliche Hauterkrankung Psoriasis gibt es bislang nur limitierte Behandlungsoptionen. Charakterisiert wird die Erkrankung durch ein komplexes Zusammenspiel von Keratinozyten, Immunzellen und inflammatorischen Mediatoren. MicroRNAs regulieren die Genexpression und spielen deshalb eine wichtige Rolle im Krankheitsgeschehen. Mehrere miRNAs wurden beschrieben, welche die Psoriasis hochregulieren, ohne dass man sie als ursächlich für die Krankheitsentwicklung bezeichnen konnte. Die Autoren haben in dieser Studie bestätigt, dass miR-21 in ...

Personalisierte Medizin: Zwei-Gen-Test zur Unterscheidung von Psoriasis und Ekzem

Die chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen Psoriasis, Inzidenz etwa 3% in der Bevölkerung, und Ekzem (10% Inzidenz) können sich in ihrem äußeren Erscheinungsbild ähnlich sein. Hautärzte mussten bisher aufgrund ihrer Erfahrung und der Untersuchung von Gewebeproben entscheiden. Nun hat ein Forscherteam des Helmholtz Zentrums München und der TU München die molekularen Vorgänge, die bei beiden Erkrankungen ablaufen, analysiert und entscheidende Unterschiede gefunden. Damit konnten sie die Wege der Entstehung der jeweiligen...

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