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Medizin

Beiträge zum Thema: Antibiotika

Februar 2017

Infusionsbeutel: Portdesign optimiert Durchflussrate

Infusionsbeutel: Portdesign optimiert Durchflussrate
© Fresenius Kabi

Der freeflex®+ Infusionsbeutel für die nadelfreie Arzneimittelzubereitung wurde anwenderfreundlicher gemacht: Ein neues Portdesign sorgt für eine optimierte Durchflussrate. Dadurch können Flüssigkeiten mit geringem Kraftaufwand zugespritzt und entnommen werden. Die Handhabung ist damit einfacher. Durch die nadelfreie Medikamentenzubereitung können Nadelstichverletzungen und Beschädigungen des Beutels bei der Herstellung vermieden werden. freeflex®+ Infusionsbeutel sind daher sehr sicher. Das Beutelmaterial ist mit zahlreichen...

Impfstoff gegen Clostridium difficile: Phase-II-Studie mit positiven Ergebnissen

Aus einer Zwischenanalyse einer Phase-II-Studie zum Impfstoffkandidaten Clostridium-difficile (C. difficile) liegen positive erste Daten vor. Auf Grundlage dieser Ergebnisse werden im ersten Halbjahr 2017 Phase-III-Studien begonnen. Durch die Impfung soll C.-difficile-Infektionen (CDI) vorgebeugt werden. Der Impfstoff soll eine funktionelle Antikörperreaktion einleiten, durch die die beiden von C. difficile gebildeten Toxine (A und B) neutralisiert werden können. Die beiden Toxine sind die Hauptverursacher der typischen C.-difficile-Symptomatik (1).

MRSA: Voraussetzungen für die Anwendbarkeit von Antivirulenz-Strategien

MRSA: Voraussetzungen für die Anwendbarkeit von Antivirulenz-Strategien
© HZI/Manfred Rohde

Antibiotikaresistenzen sind eine der größten Herausforderungen der modernen Medizin. Viele der gängigen Antibiotika zeigen schon heute keine Wirkung mehr. Daher sind Alternativen zur Behandlung von Infektionen mit multiresistenten Bakterien, wie beispielsweise die Antivirulenz-Therapie, dringend notwendig. Antivirulenz-Therapien zielen darauf ab, die Eigenschaften eines Erregers, die eine erfolgreiche Besiedlung des Wirtes ermöglichen – sogenannte Virulenzfaktoren – durch spezifische Arzneistoffe direkt im Körper abzuschwächen. Um die...

Software sagt aus Genomdaten Eigenschaften von Bakterien vorher

Software sagt aus Genomdaten Eigenschaften von Bakterien vorher
© HZI/Manfred Rohde

Moderne Sequenziertechniken machen es heutzutage möglich, das gesamte Genom eines Bakteriums in kurzer Zeit zu entschlüsseln. Das Ergebnis ist eine riesige Datenmenge, in der sich Tausende Gene verbergen. Welche Eigenschaften diese Gene dem Bakterium verleihen, müssen Wissenschaftler jedoch aufwändig analysieren. Bioinformatiker haben nun eine Software entwickelt, die aus Genomdaten insgesamt 67 Eigenschaften des Bakteriums vorhersagen kann. Zu diesen Merkmalen gehören zum Beispiel bevorzugte Nahrungsquellen, bestimmte Resistenzen oder die Beweglichkeit der...

Medikamente gegen Helicobacter pylori – Neutronen klären Enzymfunktion

Medikamente gegen Helicobacter pylori – Neutronen klären Enzymfunktion
© Andreas Ostermann / TUM

Helicobacter pylori steht unter dringendem Verdacht Magenkrebs auszulösen. Jetzt hat ein internationales Forscherteam mit Hilfe von Neutronen die Funktionsweise eines wichtigen Enzyms im Stoffwechsel des Bakteriums entschlüsselt. Es gilt als Angriffspunkt für neue Medikamente. Die Messungen hierzu führten sie an der Neutronenquelle in Oak Ridge (USA) und der Forschungs-Neutronenquelle FRM II der Technischen Universität München (TUM) durch.

Januar 2017

Experteninterview: Antibiotikaresistenzen erschweren Typhus-Behandlung

Die Therapie des Typhus wird in den letzten Jahren durch Antibiotikaresistenzen zunehmend schwieriger. Eine kürzlich im Lancet Infectious Diseases publizierte nepalesische Studie musste wegen hochresistenter Typhus-Stämme gegen die beiden Antibiotika Ciprofloxacin und Gatifloxacin sogar abgebrochen werden (1). Es wird davon ausgegangen, dass sich die hochresistenten Stämme weiter ausbreiten werden (2). Reisende in Endemiegebiete sollten deshalb vorbeugende Maßnahmen treffen. Besonders gefährdet seien beispielsweise Ältere und Personen mit reduzierter...

Molekulare Mechanismen von CA-MRSA

Molekulare Mechanismen von CA-MRSA
© Universität Tübingen

Staphylococcus aureus gehört zu den am meisten gefürchteten multiresistenten Erregern. Vor allem bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem verursacht das Bakterium oft lebensbedrohliche Infektionen. In den letzten Jahren sind weltweit besonders aggressive Stämme von S. aureus aufgetaucht, die „Community-Associated Methicillin-Resistant Staphylococcus aureus“ oder CA-MRSA, die selbst bei gesunden Menschen schwerwiegende Infektionen von Haut und Gewebe auslösen können. Forscher konnten nun einen wesentlichen Mechanismus dieses Infektionsgeschehens...

Clostridium difficile-Infektion: Bezlotoxumab jetzt in der EU zugelassen

Die Europäische Kommission hat am 18. Januar 2017 die Zulassung für den humanen monoklonalen Antikörper Bezlotoxumab (ZINPLAVA®) erteilt. Bezlotoxumab ist als erster Wirkstoff zur Prävention der Rekurrenz einer Clostridium difficile-Infektion (CDI) bei erwachsenen Patienten mit einem hohen Rekurrenzrisiko für eine CDI zugelassen. Bezlotoxumab wird während der antibakteriellen Therapie gegen eine CDI als intravenöse Einmalinfusion gegeben.

Neue Arteriosklerose-Theorie: Ein Infarkt der Arterienwand führt zu Ablagerungen

Neue Arteriosklerose-Theorie: Ein Infarkt der Arterienwand führt zu Ablagerungen
©Alexandr Mitiuc / Fotolia.com

Die seit Jahrzehnten vertretene Lehrmeinung geht von einer „Verkalkung" der Arterien, zum Beispiel der Herzkranzgefäße aus, nachdem sich Fette aus dem Blut an der Innenwand der Blutgefäße angelagert haben. Als Reaktion des Immunsystems, so die bisherige Auffassung, bilden sich dort Plaques, die mit der Zeit das Gefäß verstopfen können, mit Herzinfarkt und Schlaganfall als den häufigsten Folgen. Der Herzchirurg Prof. Dr. Axel Haverich vertritt jedoch eine ganz andere Theorie: Die Fettablagerungen kommen nicht aus dem Blut, sondern sind...

Antiinfektiva-Portfolio von AstraZeneca geht auf Pfizer über

Pfizer hat die Übernahme der Entwicklungs- und Vermarktungsrechte an den Antiinfektiva von AstraZeneca bekannt gegeben. Die Vereinbarung betrifft hauptsächlich Regionen außerhalb der USA. Sie umfasst die Rechte für die Vermarktung des neu in der EU zugelassenen Antibiotikums Zavicefta™ (Ceftazidim-Avibactam) sowie die bereits auf dem Markt verfügbaren Antibiotika Meronem™ (Meropenem) und Zinforo™ (Ceftarolinfosamil). Des Weiteren gehen die Rechte für die in der klinischen Entwicklung befindlichen Wirkstoffe Aztreonam-Avibactam (ATM-AVI) und...

FDA-Fast-Track Designation für RHB-104 gegen nichttuberkulöse Mykobakterien-Infektionen

Die orale Antibiotika-Kombinationstherapie RHB-104 hat intrazelluläre, anti-mykobakterielle und anti-inflammatorische Eigenschaften. Nun hat RHB-104 eine Fast-Track-Designation von der FDA erhalten. Nichttuberkulöse Mykobakterien-Infektionen (NTM) treten am häufigsten als Lungenentzündung, Lymphadenitis, Haut- oder Weichgewebeinfektionen auf. Die Inzidenz dieser Infektionen ist in den letzten 20 Jahren gestiegen und erfordert aufgrund der Resistenzentwicklungsgefahr eine längere Behandlungsdauer mit Kombinations-Regimen.

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Blasenentzündungen sind kein Phänomen der kalten Jahreszeit, auch in den Sommermonaten tritt die Infektion häufig auf. Denn wenn nasse Badekleidung nicht rasch genug ausgezogen oder die abendliche Kühle unterschätzt wird, macht man es Bakterien unfreiwillig leicht. Harnwegsinfektionen werden oft sofort mit einem Antibiotikum behandelt. Noch immer zu wenig bekannt ist: Antibiotika sind bei diesem Krankheitsbild in vielen Fällen unnötig. Ihr unkritischer Einsatz trägt zudem zur Entstehung von Antibiotikaresistenzen bei. Darauf weist die Deutsche...

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Eine Studie mit mehr als 218.000 Teilnehmern aus über 50 Ländern zeigt: Nicht nur Obst, Gemüse und Nüsse sind herzgesund und verlängern das Leben, sondern auch nicht-verarbeitetes Fleisch und Milchprodukte. Die konsumierte Menge raffinierter Kohlenhydrate sollte begrenzt werden. Diese Studienergebnisse dürfen allerdings nicht als Freibrief für exzessiven Konsum für Fleisch und fetten Käse gesehen werden, sondern als Plädoyer für eine ausgewogene Ernährung, sagen deutsche Kardiologen.

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