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Medizin

Beiträge zum Thema: Ärzte

Dezember 2016

Mangelnde Adhärenz bei Gichtpatienten: MyTherapy App als digitale Therapieunterstützung

Patienten mit chronischen Erkrankungen dauerhaft zur Therapieadhärenz zu motivieren, stellt für Ärzte häufig eine Herausforderung dar. Gerade bei Erkrankungen mit längeren symptomfreien Intervallen, wie der Symptomatischen Hyperurikämie (Gicht), scheint die Therapietreue besonders schwierig zu sein: Beim akuten Gichtanfall helfen Medikamente direkt, Schmerzen zu lindern, während die Medikamenteneinnahme in beschwerdefreien Zeiten bei vielen Patienten in Vergessenheit gerät.

Neues Design für Arzneimittelverpackungen von Hexal

Die Arzneimittelverpackungen des Pharmaunternehmens Hexal sollen künftig auf ein verbessertes Design umgestellt werden. Anlass dafür sind die neuen Vorgaben der Europäischen Union für die Sicherheitsmerkmale von Medikamentenverpackungen. Denn ab 09.02.2019 dürfen in Deutschland verschreibungspflichtige Arzneimittel nur noch dann in Verkehr gebracht werden, wenn sie diesen Vorgaben entsprechen. Statt die Faltschachteln für seine Medikamente aber nur anzupassen, hat Hexal sich das Ziel gesetzt, sie bis Ende 2018 nach und nach Kundenbedürfnissen entsprechend...

Rückenschmerz: Mit Tapentadol frühzeitig in Chronifizierungsprozesse eingreifen

In der Regel beginnt jeder chronische Schmerz mit einem starken akuten Schmerz. Das gilt auch für den Rückenschmerz, der häufig chronifiziert. Von Anfang an sollten die Weichen richtig gestellt werden, damit aus einem Patienten mit starken, lang anhaltenden oder häufig wiederkehrenden Schmerzen kein chronischer Schmerzpatient wird. Hier ist insbesondere der Hausarzt oder Orthopäde gefordert, bei dem sich der schmerzgeplagte Patient in der Regel zuerst vorstellt.

Gastroenterologen: Zwei Drittel der befragten Klinikärzte sehen Patientenversorgung beeinträchtigt

Zu wenig Zeit für Patienten, Unterbesetzung in Pflege und Ärzteschaft und das Dilemma, Therapieentscheidungen mit Blick auf begrenzte finanzielle Mittel treffen zu müssen: Der Kostendruck in deutschen Krankenhäusern fordert seinen Tribut. Auch die Gastroenterologie ist davon betroffen. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung im Auftrag des Berufsverbandes Gastroenterologie Deutschland (BVGD), für die 642 Chef-, Ober- und Assistenzärzte der Gastroenterologie befragt wurden.  

Lungenemphysem: GOLD-Behandlungsempfehlungen beinhalten Endobronchialventile

Die Global Initiative for chronic obstructive Lung Disease (GOLD) hat eine umfassende Überarbeitung ihrer Empfehlungen zum Krankheitsmanagement der chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) herausgegeben (1). Erstmals empfehlen die GOLD-Standards eine bronchoskopische Reduktion des Lungenvolumens unter Verwendung von Endobronchialventilen als Behandlungsoption für Patienten mit einem fortgeschrittenen Lungenemphysem, die keine kollaterale Ventilation aufweisen.

Hohe Adhärenz von VHF-Patienten unter Dabigatran

Dabigatran-Patienten mit neu diagnostiziertem nicht valvulärem Vorhofflimmern (VHF) zeigen eine hohe Therapie-Adhärenz – das belegt eine Analyse des GLORIA™-AF-Registers (1). Die Wahrscheinlichkeit für eine andauernde Antikoagulation betrug bei Dabigatran (Pradaxa®)-Patienten nach einem Jahr 76,6%. Nach zwei Jahren lagen die Werte noch bei 69,2%. Die neuen Daten der von Boehringer Ingelheim unterstützten Studie wurden im Rahmen des Kongresses der American Society of Hematology (ASH) in San Diego, Kalifornien, präsentiert.

Deutsche Hochdruckliga plant Zertifizierung Digitaler "Gesundheitshelfer"

Zahlreiche Smartphone-Anwendungen („Apps“), aber auch sogenannte Wearables, geben vor, Körperfunktionen zu messen und die Nutzer bei der Krankheitsvorsorge zu unterstützen. Jedoch halten nicht alle, was sie versprechen. Die Deutsche Hochdruckliga DHL® plant deshalb eine Zertifizierung der Apps. Sie soll den Patienten und Ärzten eine Orientierungshilfe geben und dem derzeitigen Wildwuchs bei den digitalen Gesundheitshelfern entgegen wirken.

Wirbelsäulenschmerzkongress: Fachübergreifende Behandlung als zentraler Erfolgsfaktor

Wirbelsäulenschmerzkongress: Fachübergreifende Behandlung als zentraler Erfolgsfaktor
©Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Am 26. November 2016 fand unter der Leitung von Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde in München und Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga e.V., der 5. Wirbelsäulenschmerzkongress statt. Rund 100 Teilnehmer diskutierten über moderne Behandlungsoptionen im Bereich der Wirbelsäulenmedizin. Zentrales Ergebnis des Expertenaustausches ist der zunehmende Stellenwert von interdisziplinären Therapieansätzen. „Komplexe Rückenschmerzen lassen sich selten mit vorgefertigten Maßnahmen behandeln. In diesen Fällen bedarf es...

November 2016

Orthopädie: Viele Patienten beherzigen Rat ihres Arztes zu Schonung einer verletzten Extremität nicht

Sich schonen, mehr Bewegung, gesündere Ernährung – neben Rezepten für Medikamente bekommen Patienten von Ärzten häufig weitere Anweisungen für den Alltag an die Hand, um den Genesungsprozess zu unterstützen. Nach einer Verletzung der unteren Extremität soll zum Beispiel häufig das verletzte Bein für einen bestimmten Zeitraum nicht belastet werden. Aber halten sich Patienten tatsächlich an diese Anweisung?

Multiple Sklerose: Makrozyklische Kontrastmittel lagern sich weniger im Gehirn ab

Aus wissenschaftlichen Studien der vergangenen Jahre wissen wir, dass sich gadoliniumhaltige Kontrastmittel, die regelmäßig bei MRT-Untersuchungen eingesetzt werden, dauerhaft in bestimmten Regionen des Gehirns ablagern können. Gadolinium ist ein Metall aus der Gruppe der Seltenen Erden, bei MRT-Untersuchungen sorgt es dafür, dass Organe und Gewebe besser sichtbar werden. Wissenschaftler haben jetzt gemeinsam untersucht, inwiefern die wiederholte Verabreichung gadoliniumhaltiger MRT-Kontrastmittel zu einer Ablagerung des Metalls im Gehirn von Patienten mit Multipler...

Clostridium difficile-Infektionen: „Schnelle und schweregradgerechte Behandlung verhindert Rezidive und Todesfälle“

„Bei Patienten mit Clostridium difficile-Infektionen (CDI) kommt es vor allem auf eine schnelle und schweregradgerechte Behandlung an. So lassen sich Rezidive und Todesfälle verhindern“, sagte Prof. Dr. Martin Storr, Gastroenterologe am Internistenzentrum / MVZ Gauting-Starnberg. Fidaxomicin (DificlirTM) hat in Studien bewiesen, dass es Rezidive signifikant häufiger verhindert als Vancomycin und so die anhaltende Heilungsrate erhöht (1,2).

Positionspapier zur optimalen stationären Betreuung von Diabetes-Patienten

Positionspapier zur optimalen stationären Betreuung von Diabetes-Patienten
©DDG

3 von 10 Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden, haben erhöhte Blutzuckerwerte, häufig ohne es zu wissen. Ein Diabetes mellitus gefährdet jedoch die Genesung, wenn er nicht erkannt oder nicht richtig mitbehandelt wird. Ein Positionspapier der DDG gibt nun eine Reihe von Empfehlungen, die Ärzte bei der stationären Betreuung von Diabetespatienten unterstützen sollen. Ziel ist die Vermeidung von schweren Komplikationen, Medikationsfehlern und verlängerten Liegezeiten.

Aktualisierte Phase-III-Daten belegen erneut Sicherheits- und Wirksamkeitsprofil von Idarucizumab in Notfallsituationen

Die aktualisierten Ergebnisse der Phase-III-Studie RE-VERSE AD™ zeigen erneut, dass 5 g Idarucizumab (Praxbind®) eine minutenschnelle Aufhebung des antikoagulatorischen Effekts von Dabigatran (Pradaxa®) bewirkten (1). Der primäre Endpunkt, die Aufhebung des antikoagulatorischen Effekts von Dabigatran innerhalb von vier Stunden, wurde bei 100% der Patienten erreicht. Die von Boehringer Ingelheim vorgestellten Daten umfassen nunmehr 494 Patienten – RE-VERSE AD™ ist damit die größte Patientenstudie, in der ein NOAK-spezifisches...

EU-Zulassung für Etelcalcetid für CKD-Patienten mit sekundärem Hyperparathyreoidismus (sHPT) unter Hämodialysetherapie

Amgen hat von der Europäischen Kommission (EC) die Zulassung für Parsabiv® (Etelcalcetid) erhalten. Die Zulassung gilt für die Behandlung des sekundären Hyperparathyreoidismus (sHPT) bei erwachsenen Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung (CKD), welche mittels Hämodialyse behandelt werden. Parsabiv® ist das erste Calcimimetikum, das dreimal pro Woche am Ende einer Hämodialysesitzung vom Arzt intravenös angewendet werden kann.

Acne inversa: Adalimumab einzige zugelassene systemische Therapie

Acne inversa (AI) ist eine schwerwiegende systemische Hauterkrankung, die mit verschiedenen Begleiterkrankungen assoziiert sein kann. Betroffene leiden unter einer deutlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität – nicht zuletzt wegen der nach wie vor unzureichenden Versorgungssituation. Um die Erkrankung bestmöglich kontrollieren zu können, ist neben der frühzeitigen Diagnose ein umfassendes Therapiemanagement erforderlich, bei dem der TNF-Antagonist Adalimumab eine entscheidende Rolle spielt. Über diese und weitere Herausforderungen der Acne inversa...

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Italien verlängert Notstand bis Oktober (dpa, 29.07.2020).
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