Montag, 10. August 2020
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

Beiträge zum Thema: AMNOG

Dezember 2015

Stellungnahme zum IQWiG-Bericht zur Nutzenbewertung von Evolocumab

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) seine Empfehlung zur frühen Nutzenbewertung des PCSK9-Antikörpers Evolocumab (Handelsname: Repatha®) übermittelt. Laut IQWiG-Methodik wurden die betrachteten Studiendaten über 12 Wochen aufgrund der Beobachtungsdauer als nicht geeignet angesehen und somit nicht zur Ableitung eines Zusatznutzens herangezogen. Die europäische Zulassungsagentur EMA (European Medical Agency) hatte Evolocumab auf Basis des sehr...

IQWiG: Evolocumab - Kein Anhaltspunkt für Zusatznutzen

Evolocumab (Handelsname Repatha) ist seit Juli 2015 für zwei Anwendungsgebiete zugelassen: zum einen für Hypercholesterinämie oder gemischte Dyslipidämie, zum anderen für homozygote familiäre Hypercholesterinämie. Das Medikament kommt für Patientinnen und Patienten infrage, bei denen eine Diät und andere Arzneimittel den Cholesterinspiegel nicht ausreichend senken. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob Evolocumab gegenüber der...

Secukinumab erstes Erstlinien-Biologikum mit beträchtlichem Zusatznutzen bei mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat Cosentyx® (Wirkstoff: Secukinumab) einen beträchtlichen Zusatznutzen für die Behandlung der mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasis bei erwachsenen Patienten attestiert. Der Zusatznutzen wurde festgestellt für Patienten, die mit Biologika oder anderen systemischen Therapien vorbehandelt waren. Novartis begrüßt die Entscheidung des G-BA, die den patientenrelevanten Nutzen von Cosentyx unterstreicht.

November 2015

Medikamentenfreisetzende AK-Stents bei koronarer Herzkrankheit: Kein Anhaltspunkt für Nutzen

Nach wie vor unklar ist der Nutzen einer Behandlung mit antikörperbeschichteten, medikamentenfreisetzenden Stents (AK-DES) im Vergleich zu allein medikamentenfreisetzenden Stents (DES) bei Patientinnen und Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit (KHK), die eine Stent-Implantation benötigen. Zu diesem Ergebnis kommt ein am 20. November 2015 veröffentlichter Abschlussbericht, den das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) erstellt hat.

Insulin degludec plus Liraglutid: Erneut kein Anhaltspunkt für Zusatznutzen bei Typ-2-Diabetes

Die Fixkombination der beiden Wirkstoffe Insulin degludec und Liraglutid (Handelsname Xultophy) ist seit Juni 2015 auchfür Erwachsene mit Diabetes mellitus Typ 2 zugelassen, bei denen orale Antidiabetika (OAD) in Kombination mit einem GLP-1-Rezeptoragonisten zur Blutzuckerkontrolle nicht ausreichen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob diese Fixkombination gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet.

Proteomanalyse zur Erkennung einer diabetischen Nephropathie: Nutzen bleibt unklar

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat den Nutzen einer diagnostisch-therapeutischen Strategie mit einer Proteomanalyse zur Erkennung einer diabetischen Nephropathie (DNP) bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus und arteriellem Hypertonus im Vergleich zur konventionellen diagnostischen Strategie untersucht. Nach der Veröffentlichung des Vorberichts im Juni 2015 hatten interessierte Personen und Institutionen die Möglichkeit, zu den vorläufigen Ergebnissen Stellung zu beziehen.

IQWiG: Beträchtlicher Zusatznutzen mit Edoxaban für bestimmte Patienten

Seit Juni 2015 ist Edoxaban (Handelsname Lixiana) bei Erwachsenen für zwei Anwendungsgebiete zugelassen: zum einen als Prophylaxe gegen Schlaganfall und systemische Embolien bei Erwachsenen mit Vorhofflimmern (NVAF) sowie weiteren Risikofaktoren für Schlaganfall, zum anderen zur Behandlung und Prophylaxe von tiefen Venenthrombosen und Lungenembolien. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen...

IQWiG legt vorläufige Ergebnisse von Leitlinien-Recherche zur Behandlung von Osteoporose vor

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 2. November 2015 die vorläufigen Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Indikation Osteoporose veröffentlicht. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für ein mögliches neues Disease-Management-Programm (DMP) Osteoporose von Bedeutung sein könnten. Bis zum 30. November können interessierte Personen und Institutionen zu diesem Vorbericht Stellungnahmen abgeben.

August 2015

G-BA schließt Nutzenbewertungsverfahren für Apremilast zur Behandlung der Plaque-Psoriasis ab

Sechs Monate nach der Markteinführung von OTEZLA® (Apremilast) für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis oder aktiver Psoriasis-Arthritis hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) heute seinen Beschluss zur Nutzenbewertung für das oral einzunehmende Arzneimittel veröffentlicht. Mit seinem Beschluss bestätigte der G-BA die bisherigen Einschätzungen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), dass ein Zusatznutzen von Apremilast gegenüber...

"IQWiG-Bericht wird tatsächlichem Nutzen von Insulin degludec und Liraglutid für Menschen mit Typ 2 Diabetes nicht gerecht"

Novo Nordisk stimmt mit dem aktuell veröffentlichten Bericht zur frühen Nutzenbewertung von IDegLira (Handelsname Xultophy®) durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) nicht überein. IDegLira, die erste Fixkombination aus einem Basalinsulin (Insulin degludec) und einem GLP-1 Analogon (Liraglutid) in einem einzigen Pen zur 1x täglichen Gabe, ist seit Mai 2015 in Deutschland verfügbar. Das IQWiG kommt in seiner Bewertung zu dem Schluss, dass sich aus dem vorgelegten Dossier kein Beleg für...

Vortioxetin bei Depression: Kein Anhaltspunkt für Zusatznutzen

Vortioxetin (Handelsname Brintellix) ist seit Dezember 2013 zur Behandlung von Depressionen bei Erwachsenen zugelassen, steht aber erst seit Mai 2015 tatsächlich zur Verfügung. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Ein solcher Zusatznutzen lässt sich aus dem Dossier jedoch nicht ableiten, da es keine für die Bewertung verwertbaren Daten enthält.

IQWiG: Insulin degludec plus Liraglutid - Kein Anhaltspunkt für Zusatznutzen bei Typ-2-Diabetes

Die feste Kombination der beiden Wirkstoffe Insulin degludec und Liraglutid (Handelsname Xultophy) ist seit September 2014 für Erwachsene mit Diabetes mellitus Typ 2 zugelassen. Sie wird zusätzlich zu anderen blutzuckersenkenden Medikamenten gespritzt, wenn diese allein oder in Kombination mit Basalinsulin nicht ausreichen, um den Blutzucker zu senken. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob diese Fixkombination gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie...

Zurück
   

Das könnte Sie auch interessieren

10 populäre medizinische Irrtümer des Volksmundes

10 populäre medizinische Irrtümer des Volksmundes
©Halfpoint - stock.adobe.com

Ist der Schlaf vor Mitternacht wirklich der gesündeste? Müssen wir tatsächlich jeden Tag mindestens 2 Liter Wasser trinken? Wachsen nach dem Tode Haare und Nägel weiter? Wissenschaftler aus USA und Deutschland haben eine Reihe von medizinischen Mythen unter die wissenschaftliche Lupe genommen. Ergebnis: Bei vielen populären Empfehlungen, die selbst viele Ärzte weitergeben, handelt es sich in Wahrheit um Märchen.

Diabetes geht auch auf die Knochen: Osteoporose vorbeugen, Brüche vermeiden

Diabetes geht auch auf die Knochen: Osteoporose vorbeugen, Brüche vermeiden
© lev dolgachov / Fotolia.com

Die Osteoporose ist in Deutschland weit verbreitet: Etwa 6,3 Millionen sind davon betroffen. Die Techniker Krankenkasse fand im Jahr 2009 bei nahezu einem Viertel der über 50-jährigen Frauen in Deutschland einen Osteoporose-bedingten Knochenbruch oder knochenstabilisierende Medikamente. Auch Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 haben ein erhöhtes Osteoporoserisiko und dadurch auch für Knochenbrüche. Diese können Folgeerkrankungen wie Immobilität, Lungenentzündungen oder Langzeitbehinderung nach sich ziehen. Folgeerkrankungen sind mit erheblichen...

Steigende Zahl älterer Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2

Steigende Zahl älterer Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2
© Robert Kneschke / Fotolia.com

Aktuell sind in Deutschland rund 17 Millionen Menschen älter als 65 Jahre. Die Zahl wird aufgrund der sich verändernden Altersstruktur auf voraussichtlich 22 Millionen im Jahr 2030 anwachsen. Die Anzahl der Hochbetagten (80 Jahre und älter) wird von derzeit vier Millionen auf sechs Millionen im Jahr 2030 ansteigen. Gleichzeitig erkranken immer mehr Menschen an Diabetes Typ 2, so dass Diabetologinnen und Diabetologen sowie Pflegende künftig viele geriatrische Patienten mit Diabetes versorgen werden: Es ist davon auszugehen, dass in Deutschland derzeit rund vier Millionen...

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Italien verlängert Notstand bis Oktober (dpa, 29.07.2020).
  • Italien verlängert Notstand bis Oktober (dpa, 29.07.2020).

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden