Donnerstag, 21. März 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Arzneimitteltherapie

März 2019

Multiple Sklerose: Fertigpen vereinfacht Medikation

Multiple Sklerose: Fertigpen vereinfacht Medikation
© ag visuell / Fotolia.com

Ziel bei der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) ist es, eine langfristige und auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten zugeschnittene Therapie zu finden. Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit spielen dabei eine entscheidende Rolle. Daneben sind alltagsrelevante und adhärenzsteigernde Aspekte von besonderer Bedeutung. Mit einem neuartigen Fertigpen für Patienten mit schubförmig remittierender MS steht eine Medikation zur Verfügung, die die 3 Mal wöchentliche subkutane Gabe vom bewährten Original-Immunmodulator Glatirameracetat 40...

Opioid-induzierte Opstipation (OIC): Therapie mit PAMORA

In der neuen Praxisleitlinie der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) zur Opioid-induzierten Obstipation (OIC) (1) wird eine äußerst relevante Nebenwirkung der Schmerztherapie mit Opioiden thematisiert, unterstreicht der DGS-Präsident Dr. med. Johannes Horlemann, Kevelaer. Der Bedarf an valider Information in dieser Hinsicht sei auch deshalb besonders groß, weil dieser Art von Obstipation nicht mit den üblichen Laxanzien zu begegnen sei. Therapeutisch ist hierbei eine Antagonierung der µ-Opioid-Rezeptoren in der Peripherie indiziert.

Nicht-valvuläres Vorhofflimmern: Verträglichkeit von Apixaban

Auf der Jahreskonferenz des American College of Cardiology (ACC) wurden erstmals Ergebnisse der Phase-IV-Studie AUGUSTUS präsentiert (1). Darin wurde Apixaban (Eliquis®) vs. den Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Warfarin bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und akutem Koronarsyndrom (ACS) und/oder perkutaner Koronarintervention (PCI) untersucht (1). Nach einer Beobachtungsdauer von 6 Monaten konnte gezeigt werden, dass bei nvVHF-Patienten mit ACS und/oder PCI, die mit einen P2Y12-Inhibitor mit oder ohne Acetylsalicylsäure (ASS) behandelt...

Tiefe Hirnstimulation bei Depressionen: Mögliche Option nach Scheitern anderer Therapien

Tiefe Hirnstimulation bei Depressionen: Mögliche Option nach Scheitern anderer Therapien
© nenetus / Fotolia.com

Menschen mit schwerster, behandlungsresistenter Depression könnten nicht nur akut, sondern auch langfristig von einer Tiefen Hirnstimulation profitieren, wie Forscher des Universitätsklinikums Freiburg gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Bonn in einer aktuellen Studie zeigen. Bei den 16 Patienten wurde mittels hauchdünner Elektroden ein Teil des Belohnungssystems im Gehirn stimuliert, was bei allen Patienten eine deutliche Besserung der Beschwerden brachte. Im Schnitt halbierte sich die Schwere der Depression, und die Hälfte der Probanden lag sogar unterhalb des...

Typ-2-Diabetes: Frühzeitige Intensivierung der Blutzuckerkontrolle

Typ-2-Diabetes: Frühzeitige Intensivierung der Blutzuckerkontrolle
© Andrey Popov / Fotolia.com

Laut einer Analyse der Daten des National Health and Nutrition Examination Surveys, die in den Jahren 2007 bis 2012 erhoben wurden, erreichte etwa ein Drittel der insgesamt 20,5 Millionen Erwachsenen mit diagnostiziertem Diabetes in den USA nicht ihren individuellen Hämoglobin-A1c-Zielwert (HbA1c) (1). Häufig wird die Behandlung nicht sofort intensiviert, wenn mit einer Metformin-Monotherapie keine zufriedenstellende Blutzuckerkontrolle erreicht wird (2). Eine ungenügende Kontrolle des Blutzuckers ist mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen...

Analgesie: Beobachtungsstudie zur THC-Cannabiol-Kombination

Auf dem 30. Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt diskutierten Schmerzexperten den seit 2017 gesetzlich zugelassenen Einsatz von Cannabinoiden in der Analgesie. Für den Arzt ist es gegenwärtig äußerst schwierig bei der Vielzahl der auf dem Markt befindlichen Substanzen einen Überblick zu gewinnen. Auf einem von Almirall unterstütztem Symposium diskutierte der Pharmakologe Prof. Dr. med. Beat Lutz, Mainz, 2 wesentliche Präparate, nämlich THC und Cannabiol (CBD). PD Dr. med. Michael A. Überall, Nürnberg, stellte eine...

CED: Diskussion um T2T und PRO

Bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) haben sich die Behandlungsmöglichkeiten in jüngster Zeit deutlich erweitert. Es gibt inzwischen ein ganzes Füllhorn an Therapieoptionen, wodurch sich die Chancen verbessern, Therapieerfolge zu erzielen. Die Behandlung wird andererseits komplexer und es gibt zudem noch viele offene Fragen. Die verschiedenen Optionen in ihrer Bedeutung zu diskutieren und zu werten, war Ziel des Falk Kolloquiums „CED kontrovers“.

Opioid-induzierte Opstipation (OIC): Neue Leitlinie für die Praxis

Opioid-induzierte Opstipation (OIC): Neue Leitlinie für die Praxis
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Obwohl die Opioid-­induzierte Obstipation (OIC) eine altbekannte und schwerwiegende Nebenwirkung der Schmerztherapie darstellt, wurde sie bislang nur stiefmütterlich behandelt – mit quälenden Folgen für die Betroffenen. „Mit der PraxisLeitlinie OIC können wir bestehende Wissenslücken füllen und vielen Patienten besser helfen“, erklärte DGS-­Präsident Dr. med. Johannes Horlemann anlässlich einer Themen-­Pressekonferenz beim Deutschen Schmerz-­ und Palliativtag. Die neue PraxisLeitlinie wurde gemeinschaftlich von...

Migräne: Versorgungssituation in Deutschland

Migräne: Versorgungssituation in Deutschland
© ArtemFurman.com / Fotolia.com

Mehr als 50 Millionen Menschen in Europa leiden an Migräne (1), die als ernstzunehmende neurologische Erkrankung immer noch unterdiagnostiziert ist. Aufgrund der stark belastenden Symptome wie Kopfschmerzattacken, Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit gehört Migräne zu den häufigsten 3 Gründen für ein Leben mit deutlichen Einschränkungen (2). Die Migräne kann unter bestimmten Konstellationen chronisch werden und daher sollten die Patienten neben einer guten Aufklärung eine adäquate Akuttherapie und eine entsprechende...

Schweres Asthma: CHMP-Empfehlung für Dupilumab

Schweres Asthma: CHMP-Empfehlung für Dupilumab
© Orawan / Fotolia.com

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat am 28. Februar eine positive Empfehlung zum Zulassungsantrag für Dupilumab (Dupixent®) bei schwerem Asthma ausgesprochen. Der Ausschuss empfiehlt in der Europäischen Union eine Zulassung zur Anwendung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren als Add-on Erhaltungstherapie für schweres Asthma mit Typ-2-Inflammation, gekennzeichnet durch eine erhöhte Anzahl Eosinophiler im Blut und/oder erhöhtes FeNO, das trotz hochdosierter inhalativer...

Rheumatoide Arthritis: Flexible Medikation mit JAK1- und JAK2-Inhibitor Baricitinib

Die Ansprüche an eine Therapie der rheumatoiden Arthritis (RA) steigen mit dem Fortschritt und Erfolg der verfügbaren Behandlungsoptionen. Eine Kontrolle der Krankheitsaktivität ist laut Leitlinien nicht mehr ausreichend; grundsätzliches Ziel ist die vollständige Remission. Dabei sollte die Therapie möglichst ohne Glukokortikoide auskommen und die individuellen Patientenbedürfnisse berücksichtigen (1). Da mit zunehmender Anzahl der Komorbiditäten sowohl die gesundheitlichen Einschränkungen als auch das Risiko für Komplikationen...

Verordnungshäufigkeit von Psychostimulanzien bei jungen ADHS-Patienten gesunken

Verordnungshäufigkeit von Psychostimulanzien bei jungen ADHS-Patienten gesunken
© Inga Nielsen / Fotolia.com

Psychostimulanzien bei Kindern und Jugendlichen mit der Diagnose Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) werden immer seltener verordnet. Zwischen 2009 und 2016 ging die Verordnungshäufigkeit von knapp 50 auf 44% zurück. Gleichzeitig ist die Bedeutung von Fachärzten aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie bei der Verordnung von Methylphenidat, dem am häufigsten verschriebenen Medikament dieser Gruppe, deutlich gewachsen. 2009 hatten diese lediglich einen Verordnungsanteil von 28%, 2016 waren es bereits 41%. Das entspricht einem...

Hypertonie: Grenzwerte verschieben sich bei hochaltrigen Patienten

Hypertonie: Grenzwerte verschieben sich bei hochaltrigen Patienten
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Bislang haben Mediziner angenommen, dass es für ältere Menschen gesünder ist, wenn ihr Blutdruck auf unter 140/90 mmHg eingestellt wird. Forschende der Charité-Universitätsmedizin Berlin haben jetzt festgestellt, dass diese Annahme nicht für alle Bluthochdruckpatienten gilt. Im Gegenteil: Bei Menschen, die älter als 80 Jahre sind oder die bereits einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt hatten, steigt das Sterberisiko sogar.

Schutz vor kardiovaskulären Ereignissen: Statin-Gabe auch bei hochaltrigen Menschen sinnvoll

Auch Menschen über 75 Jahre profitieren von der Einnahme eines Cholesterin-Senkers und schützen sich damit vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Dies zeigt eine Meta-Analyse klinischer Studien zur Statin-Gabe (1). Da die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Alter steigt, könnte der Nutzen sogar höher sein als bei jüngeren Menschen, insbesondere dann, wenn schon arteriosklerotische Folgeerkrankungen oder ein Diabetes bestehen, meinen Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Die Medikamente werden bislang vorwiegend jüngeren Patienten...

Viren: Strategien zur körpereigenen Abwehr untersucht

Viren: Strategien zur körpereigenen Abwehr untersucht
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So vielfältig wie Virenangriffe auf den Körper sind auch dessen Verteidigungsstrategien. Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Max-Planck-Instituts für Biochemie hat einen wichtigen Teil der angeborenen Virenabwehr systematisch untersucht: „Interferon-stimulierte Gene“, kurz: ISGs. Dabei wurde erstmals erfasst, welche Strategien ISGs verwenden, um die körpereigene Virusabwehr aufzubauen.

CED: Monitoring des Krankheitsverlaufs via App

CED: Monitoring des Krankheitsverlaufs via App
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Mit der PartnerApp stellt AbbVie einen neuen kostenfreien Service vor, der das Monitoring des Krankheitsverlaufs chronisch-entzündlicher Erkrankungen (CED) flexibler und übersichtlicher gestalten kann. Ab sofort können Adalimumab-Patienten, die am Serviceprogramm AbbVie Care teilnehmen, das Tool nutzen. Die App verknüpft die sogenannte CED Disk zur Selbstbeurteilung der Krankheitslast und ein Stuhltagebuch zur Dokumentation mit der Calprotectin-Messung via IBDoc®. Über das Partner-Portal kann der behandelnde Gastroenterologe unkompliziert auf die...

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