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Medizin

Beiträge zum Thema: Arzt

November 2016

Initiativen wollen für das Thema Eisenmangel sensibilisieren

Ein Drittel der Welt-Bevölkerung ist sich laut WHO von einem Eisenmangel bzw. einer Eisenmangelanämie betroffen (1, 2). Vor allem ältere Menschen sind häufig davon betroffen, besonders jene, die unter chronischen Erkrankungen, wie z.B. chronischer Nierenerkrankung (3, 4), Herzinsuffizienz (5) oder einer entzündlichen Darmerkrankung (2,6) leiden. Hier stellt Eisenmangel eine häufige Komorbidität dar. Zudem wirkt sich Eisenmangel signifikant auf die Lebensqualität (QoL) (7) aus und kann klinische Ergebnisse beeinflussen.

Diabetes-Folgeschäden: Kampagne „Aktiv gegen den Zuckerfuß“

In Deutschland leiden etwa 2,5 Millionen Menschen mit Diabetes mellitus infolge ihrer Erkrankung an diabetischer Neuropathie. Diese Nervenschädigungen sind die Hauptursache für das diabetische Fußsyndrom, welches bis zum Verlust des Fußes durch Amputation führen kann. Und die Bilanz ist erschreckend: Rund 40.000 Amputationen gehen in Deutschland Jahr für Jahr auf das Konto des Diabetes. Die Kampagne „Aktiv gegen den Zuckerfuß“ hat sich daher zum Ziel gesetzt, möglichst viele (potenziell) Betroffene über das oft unterschätzte...

EU-Zulassung für Etelcalcetid für CKD-Patienten mit sekundärem Hyperparathyreoidismus (sHPT) unter Hämodialysetherapie

Amgen hat von der Europäischen Kommission (EC) die Zulassung für Parsabiv® (Etelcalcetid) erhalten. Die Zulassung gilt für die Behandlung des sekundären Hyperparathyreoidismus (sHPT) bei erwachsenen Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung (CKD), welche mittels Hämodialyse behandelt werden. Parsabiv® ist das erste Calcimimetikum, das dreimal pro Woche am Ende einer Hämodialysesitzung vom Arzt intravenös angewendet werden kann.

Telemedizin kann Bluthochdruck-Behandlung verbessern

Viele Menschen mit hohem Blutdruck besitzen ein Messgerät sowie eine Health-App auf ihrem Smartphone und führen so ihr Blutdrucktagebuch. Eine qualifizierte Rückmeldung durch einen Arzt erhalten sie bislang jedoch nicht. Diesen Weg der Behandlungs-Optimierung verspricht das europäische Projekt EUSTAR, das derzeit unter der Schirmherrschaft der European Society of Hypertension (ESH) durchgeführt wird. Dr. Egbert Schulz stellt das Projekt im Rahmen des 40. Wissenschaftlichen Kongresses der Deutschen Hochdruckliga in Berlin vor.

Geriatrische Patienten: Wie vermeiden Hausärzte am besten inadäquate Medikationen?

„Noch wissen wir also nicht, wie wir das Problem der potenziell inadäquaten Medikation am besten in den Griff bekommen“, sagt Studienkoordinator PD Dr. Ulrich Thiem, Chefarzt der Klinik für Geriatrie im Geriatrie-Zentrum Haus Berge in Essen. Mit der RIME-Studie („Reduction of potentially Inappropriate Medication in the Elderly”) wollten die Wissenschaftler herausfinden, wie sich potenziell inadäquate Medikation bei noch selbstständig lebenden Senioren in hausärztlicher Behandlung reduzieren lässt.

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