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Medizin

Beiträge zum Thema: Arzt

Januar 2017

CED-App für bessere Arzt-Patienten-Kommunikation

Jeder zweite Nutzer der CED-App, die speziell für Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) entwickelt wurde, teilt die Daten zum Krankheitsverlauf mit seinem behandelnden Arzt. Dies ergab eine von DocCheck Research* unabhängig durchgeführte Online-Befragung unter Anwendern der App. Damit fördert die CED-App die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Behandler und Patient: Der Arzt erhält ein ganzheitliches Bild des Gesundheitszustandes seines Patienten, während der Patient eine aktive Rolle bei der Verlaufskontrolle übernehmen...

Insulin glargin bewährte Option beim Start der Insulintherapie

Der Start der Insulintherapie stellt sowohl die behandelnden Ärzte, die Diabetesberater als auch die betroffenen Patienten immer wieder vor große Herausforderungen. Bei einem von Lilly und Boehringer Ingelheim unterstützten Satellitensymposium im Rahmen der Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) diskutierten Diabetologen und Diabetesberater gemeinsam unter der Leitung von Prof. Petra-Maria Schumm-Draeger, München, interessante Fallstudien zum Start der Insulintherapie bei Menschen mit Diabetes. „Nach unzureichender Wirkung oraler Antidiabetika...

Herzstiftung warnt vor Überanstrengung bei starker Kälte

Für manche Menschen bedeutet starke Kälte ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Niedrige Temperaturen können insbesondere für ein krankes Herz eine gefährliche Zusatzbelastung darstellen – bis hin zur Auslösung eines lebensbedrohlichen Angina pectoris-Anfalls oder Herzinfarkts. Starke Kälte belastet die Herzkranzgefäße, indem sich die Gefäße verengen und die Blutversorgung Herzmuskels vermindern, der dadurch weniger Sauerstoff bekommt. Gleichzeitig werden auch die Widerstandsgefäße im übrigen Körper verengt...

Dezember 2016

Vorhofflimmern: Hohe Adhärenz- und Persistenzraten für Apixaban in der Langzeitanwendung

Ein aktuelles Update der Adhärenz-Studie AEGEAN* weist anhaltend hohe Adhärenz- und Persistenzraten für die Therapie mit Apixaban bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (VHF) nach. Mit einer Adhärenz von rund 90% und einer Persistenz von über 85% bei einer Beobachtungsdauer von 48 Wochen (1-Jahres-Follow-up) wurde die Behandlung mit Apixaban zweimal täglich von den Patienten sehr gut angenommen. Die Daten wurden kürzlich erstmals anlässlich der American Heart Association (AHA) Scientific Sessions in New Orleans (Louisiana/USA)...

Gesund durch die kalte Jahreszeit trotz seltener Atemwegserkrankung Alpha-1

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – was für gesunde Menschen ein unangenehmes Übel ist, kann bei Menschen mit einer Atemwegserkankung ernsthafte Folgen haben. Denn der Körper kann Infekte nicht so leicht bekämpfen, wie es bei einem gesunden Menschen der Fall ist. Besonders Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen wie COPD, Asthma oder dem erblich bedingten Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (kurz Alpha-1) sollten deshalb in den Herbst- und Wintermonaten ver-stärkt auf Ihre Gesundheit achten.  

Notaufnahmen immer öfter als Hausarzt-Ersatz missbraucht

Lieber in die Notaufnahme als in die Arztpraxis: Immer häufiger suchen Patientinnen und Patienten, die keinen notfallmedizinischen Bedarf haben, Rettungsstellen auf. Das bringt die Notaufnahmen an ihre Grenzen. Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben nun Frauen und Männer aus ländlichen und städtischen Regionen zu ihren Motiven befragt, eine Rettungsstelle aufzusuchen. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt im British Medical Journal veröffentlicht.

Mangelnde Adhärenz bei Gichtpatienten: MyTherapy App als digitale Therapieunterstützung

Patienten mit chronischen Erkrankungen dauerhaft zur Therapieadhärenz zu motivieren, stellt für Ärzte häufig eine Herausforderung dar. Gerade bei Erkrankungen mit längeren symptomfreien Intervallen, wie der Symptomatischen Hyperurikämie (Gicht), scheint die Therapietreue besonders schwierig zu sein: Beim akuten Gichtanfall helfen Medikamente direkt, Schmerzen zu lindern, während die Medikamenteneinnahme in beschwerdefreien Zeiten bei vielen Patienten in Vergessenheit gerät.

Rückenschmerz: Mit Tapentadol frühzeitig in Chronifizierungsprozesse eingreifen

In der Regel beginnt jeder chronische Schmerz mit einem starken akuten Schmerz. Das gilt auch für den Rückenschmerz, der häufig chronifiziert. Von Anfang an sollten die Weichen richtig gestellt werden, damit aus einem Patienten mit starken, lang anhaltenden oder häufig wiederkehrenden Schmerzen kein chronischer Schmerzpatient wird. Hier ist insbesondere der Hausarzt oder Orthopäde gefordert, bei dem sich der schmerzgeplagte Patient in der Regel zuerst vorstellt.

Gelenk-OPs: Hoher Dokumentationsaufwand zur Qualitätssicherung

Rund 400.000 künstliche Gelenke setzen Operateure jährlich in Deutschland in Hüfte und Knie ein. Die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik (AE) nutzt ihr 20-jähriges Bestehen für ein Resumee darüber, wie sich die Endoprothetik in den vergangenen Jahren entwickelt hat und wie hohe Qualität in der Behandlung – von der Entscheidung für oder gegen eine OP bis hin zur optimalen Nachsorge – weiterhin gesichert werden kann. Endoprothetik-Experten untermauern ihre Forderung nach einem verpflichtenden Endoprothesenregister.

Hohe Adhärenz von VHF-Patienten unter Dabigatran

Dabigatran-Patienten mit neu diagnostiziertem nicht valvulärem Vorhofflimmern (VHF) zeigen eine hohe Therapie-Adhärenz – das belegt eine Analyse des GLORIA™-AF-Registers (1). Die Wahrscheinlichkeit für eine andauernde Antikoagulation betrug bei Dabigatran (Pradaxa®)-Patienten nach einem Jahr 76,6%. Nach zwei Jahren lagen die Werte noch bei 69,2%. Die neuen Daten der von Boehringer Ingelheim unterstützten Studie wurden im Rahmen des Kongresses der American Society of Hematology (ASH) in San Diego, Kalifornien, präsentiert.

Biomarker für chronische Nierenerkrankungen lässt Rückschlüsse auf Dihydralazin-Ansprechen zu

Dr. Björn Tampe, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik für Nephrologie und Rheumatologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), ist vom Verband Deutsche Nierenzentren (DN) e.V. mit dem Bernd Tersteegen-Preis 2016 ausgezeichnet worden. Der Nierenexperte erhielt die Auszeichnung für eine Arbeit, in der erstmalig ein im Blut nachweisbarer, auf DNA-Nachweis basierender Biomarker für chronische Nierenerkrankungen entdeckt wurde. Dr. Tampe konnte zudem nachweisen, dass ein altes Medikament gegen Bluthochdruck offenbar dabei hilft, schädliche epigenetische...

KHK: Arteriosklerose-Plaque-Regression unter Evolocumab plus optimierte Statin-Therapie

Die Zugabe von Repatha® (Evolocumab) kann zu einer optimierten Statin-Therapie bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) zu einer Regression von atherosklerotischen Plaques führen. Die detaillierten Ergebnisse aus der Phase-III-Studie GLAGOV, einer Studie mit koronarer intravaskulärer Bildgebung, wurden im Rahmen einer Late-Breaking Clinical Trials Session anlässlich der American Heart Association (AHA) Scientific Sessions 2016 vorgestellt und gleichzeitig im Journal of the American Medical Association publiziert (1).

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