Donnerstag, 21. März 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Autoimmunerkrankungen

März 2019

Multiple Sklerose: Fertigpen vereinfacht Medikation

Multiple Sklerose: Fertigpen vereinfacht Medikation
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Ziel bei der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) ist es, eine langfristige und auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten zugeschnittene Therapie zu finden. Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit spielen dabei eine entscheidende Rolle. Daneben sind alltagsrelevante und adhärenzsteigernde Aspekte von besonderer Bedeutung. Mit einem neuartigen Fertigpen für Patienten mit schubförmig remittierender MS steht eine Medikation zur Verfügung, die die 3 Mal wöchentliche subkutane Gabe vom bewährten Original-Immunmodulator Glatirameracetat 40...

IgG4-Syndrome: Spezialsprechstunde für Patienten

IgG4-Syndrome: Spezialsprechstunde für Patienten
© psdesign1 / Fotolia.com

IgG4-Syndrome treten bei Autoimmunerkrankungen auf, die systemisch verlaufen und mehrere Organe betreffen. Die Prävalenzrate für die autoimmune Pankreatitis beträgt beispielsweise 2,2:100 000 Menschen. Aufgrund der variablen klinischen Präsentation wurden diese Multiorganerkrankungen früher nur einzelnen Organsystemen zugeschrieben. Um betroffenen Patienten besser helfen zu können, bietet die Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum Essen nun eine Spezialsprechstunde an.  

Januar 2019

Viren: Analyseverfahren soll Transplantationspatienten helfen

Viren: Analyseverfahren soll Transplantationspatienten helfen
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Das Cytomegalievirus bleibt nach einer Infektion lebenslang im Körper. Bei gesunden Menschen wird es in der Regel unter Kontrolle gehalten, gefährlich kann es aber bei einem schwachen Immunsystem werden sowie während der Schwangerschaft. DZIF-Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München haben nun ein Analyseverfahren entwickelt, mit dem eine Virusinfektion anhand der Immunreaktion sehr genau erkannt wird. Das Verfahren könnte in Zukunft helfen, Schutzlücken frühzeitig zu identifizieren und Transplantationen sicherer zu machen.

Multiple Sklerose: Unbekannte Immunzelltypen entdeckt

Multiple Sklerose: Unbekannte Immunzelltypen entdeckt
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Forscher konnten im Tiermodell nachweisen, dass bislang völlig unbekannte Immunzelltypen im Verlauf von Multipler Sklerose (MS) im entzündeten Gehirn zu finden sind. Der Nachweis gelang mittels einer neuen, hochauflösenden Methode zur Untersuchung von Einzelzellen. So konnten die Forscher eine Art Immunzell-Atlas für das Gehirn erstellen. Sie zeigten außerdem, wie diese Zellen die Autoimmun-Erkrankung MS vorantreiben.

Epstein-Barr-Viren: Neue Impfstrategie

Epstein-Barr-Viren: Neue Impfstrategie
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Das Epstein-Barr-Virus (EBV) ist weit verbreitet, und meist bleibt die Infektion ohne Folgen. Doch das Virus kann auch schwer krank machen. Einen wirksamen Impfschutz gibt es bislang nicht, da der Erreger schwer zu fassen ist. Jetzt haben Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg eine neue Strategie für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen EBV entwickelt, der das Immunsystem zeitgleich auf verschiedene Stadien des Erregers vorbereitet. Die Forscher sind davon überzeugt, damit einen entscheidenden Fortschritt bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen...

Dezember 2018

Seltene Erkrankungen: FCAS geht auf Funktionsstörung des NLRP12-Proteins zurück

Seltene Erkrankungen: FCAS geht auf Funktionsstörung des NLRP12-Proteins zurück
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Ausschlag, Fieber, Gelenkschmerzen, Entzündungen im Darm – das „Familiäre kälteinduzierte autoinflammatorische Syndrom“ (FCAS) ist zwar äußerst selten, doch für die Betroffenen sehr belastend. Die Patienten weisen eine Genmutation auf, wodurch die Funktion eines Proteins namens NLRP12 gestört ist, das normalerweise Entzündungsprozessen entgegenwirkt. Nun haben Wissenschaftler nachgewiesen, dass an dem Vorgang ein weiteres Protein, das sogenannte NOD2, beteiligt ist – eine Erkenntnis, welche die Forschung zu entzündlichen...

Ätiologie von Autoimmunkrankheiten: Untersuchung von Autoantikörpern soll Aufschluss geben

Ätiologie von Autoimmunkrankheiten: Untersuchung von Autoantikörpern soll Aufschluss geben
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Autoantikörper werden üblicherweise mit Autoimmunerkrankungen, wie zum Beispiel Rheuma, in Verbindung gebracht. Tatsächlich sind sie jedoch auch bei gesunden Menschen ein normaler Teil des Immunsystems. Es gibt offenbar ein Netzwerk von Autoantikörpern, das, fein aufeinander abgestimmt, viele Prozesse im Körper reguliert und zum Beispiel Entzündungsvorgänge beeinflussen kann. Bei Krankheiten ist dieses Netzwerk funktioneller Antikörper gestört, wie die Lübecker Professorin Gabriela Riemekasten und ihr Team von der Klinik für...

Morbus Basedow: Diagnostik mittels Ultraschall

Morbus Basedow: Diagnostik mittels Ultraschall
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Rund 600.000 Frauen in Deutschland sind von der Schilddrüsenerkrankung Morbus Basedow betroffen. Bei Männern tritt sie deutlich seltener auf. Emotionale Verletzbarkeit, Haarausfall, innere Unruhe, Schwitzen, Zittern und Durchfall sind einige der typischen Symptome. Da die Anzeichen denen einer Schilddrüsenüberfunktion ähneln und nur manche Patienten die bekannten hervortretenden Augen zeigen, können die Erkrankungen leicht verwechselt werden. Um rechtzeitig eine Therapie einleiten zu können, führen Ärzte diverse diagnostische Untersuchungen...

Systemischer Lupus erythematodes: Ustekinumab verbessert Krankheitsaktivität

Eine randomisierte, Placebo-kontrollierte Cross-over-Phase-II-Studie bei Patienten mit aktivem systemischen Lupus erythematodes (SLE) zeigt (1): Fast 2 Drittel der Patienten unter Ustekinumab waren nach 48 Wochen Behandlungszeit ohne Krankheitsaktivität. Studienteilnehmer im Placeboarm wechselten nach 24 Wochen in den Verum-Arm. Bei ihnen stieg der Anteil ohne Krankheitsaktivität nach 48 Wochen auf über die Hälfte an.

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