Donnerstag, 21. März 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Behinderung

März 2019

Schwangerschaft: Qualität des Spermas nimmt mit zunehmendem Alter ab

Schwangerschaft: Qualität des Spermas nimmt mit zunehmendem Alter ab
© Christoph Burgstedt / Fotolia.com

Die verbreitete Annahme, dass Spermien nicht altern, ist überholt. Auch männliche Keimzellen unterliegen Alterungsprozessen. Studien weisen darauf hin, dass die DNA der Samenzellen über die Jahre Schaden nehmen kann. Die Folge: das Risiko von Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen des Nachwuchses steigt. Ebenso erleiden die Partnerinnen häufiger Komplikationen in der Schwangerschaft. Die neuen Erkenntnisse, die Andrologen zur Fruchtbarkeit des älteren Mannes haben, und was dies für ältere Paare mit Kinderwunsch bedeutet, diskutieren Experten auf der...

Ullrich-Turner-Syndrom: Hormon- und Stoffwechselexperten gründen spezielle Behandlungszentren

Ullrich-Turner-Syndrom: Hormon- und Stoffwechselexperten gründen spezielle Behandlungszentren
© koya979 / Fotolia.com

Mädchen und Frauen mit Ullrich-Turner-Syndrom (UTS) kommen mit nur einem X-Chromosom auf die Welt. Sie können ihr Leben lang von verschiedenen Erkrankungen des Immunsystems, der Schilddrüse oder des Herzens betroffen sein. Dennoch werden vor allem erwachsene Frauen in Deutschland nicht ausreichend von Ärzten betreut. Deshalb gründen die Deutsche Gesellschaft für Kinderendokrinologie und -diabetologie (DGKED), die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und die Turner-Syndrom-Vereinigung Deutschland gemeinsam spezielle Turner-Behandlungszentren....

November 2018

Entscheidungen über Leben und Tod: „Die Wünsche am Lebensende sind äußerst individuell“

Notfall- und Intensivmediziner erleben täglich chronisch kranke und betagte Patienten in der letzten Lebensphase. Regelmäßig muss dann entschieden werden, welche intensivmedizinischen Maßnahmen fortgesetzt werden oder ob auf eine primär palliative Behandlung umgestellt wird. Welche Wünsche Patienten für diese Situation haben, berichtet Prof. Dr. Gian Domenico Borasio zur Eröffnung des Kongresses DIVI 2018 in seinem Festvortrag „Ich habe genug – was sich Patienten für das Lebensende wünschen, und warum man viel wissen muss, um...

Autismus: Genprodukt als Auslöser im Mausmodell identifiziert

Autismus: Genprodukt als Auslöser im Mausmodell identifiziert
© BillionPhotos.com / Fotolia.com

Etwa 1% der PatientInnen mit Autismus-Spektrum-Störung und geistiger Behinderung haben eine Mutation in einem Gen namens SETD5. WissenschaftlerInnen haben nun entdeckt, was auf molekularer Ebene passiert, wenn das Gen bei Mäusen mutiert wird, und wie dies das Verhalten der Mäuse verändert. Das ist ein wichtiger Schritt, um zu verstehen, wie Mutationen im SETD5-Gen kognitive Veränderungen bei betroffenen PatientInnen verursachen können. Die Studie wurde von Gaia Novarino, Professorin am IST Austria, und Kyung-Min Noh, Heidelberg, geleitet. Die Ergebnisse, die...

Leben mit Epilepsie: Informationsbroschüre für Patienten und behandelnde Ärzte

Leben mit Epilepsie: Informationsbroschüre für Patienten und behandelnde Ärzte
© fotogestoeber / Fotolia.com

Unter welchen Voraussetzungen dürfen Epilepsie-Patienten Auto fahren, was sollten sie beachten, wenn sie eine längere Reise planen und welche Rechte und Pflichten ergeben sich durch die Erkrankung im Berufsleben? Dies alles sind Fragen, die für Patienten mit Epilepsie relevant sind. Antworten darauf liefert der Ratgeber „Epilepsie“ von der neuraxFoundation gGmbH, der im Oktober 2018 aktualisiert und neu aufgelegt wurde. Darüber hinaus liefert der Hauptratgeber „Sozialrecht“ weitere übergreifende Informationen zu sozialrechtlichen...

Multiple Sklerose: Blutmarker zeigt Nervenschädigung an, Siponimod bremst Progression

Multiple Sklerose: Blutmarker zeigt Nervenschädigung an, Siponimod bremst Progression
© ag visuell / Fotolia.com

Die Multiple-Sklerose-Forschung verzeichnet neue Durchbrüche. „Erstmals wurde ein Biomarker im Blut identifiziert, der zuverlässige Aussagen über das Ausmaß neuronaler Schäden, den Krankheitsverlauf und das Ansprechen auf eine MS-Therapie erlaubt“, berichtet Professor Frauke Zipp, MS-Expertin der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Vorstandsmitglied des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS). Zipp, die bei der Neurowoche 2018 in Berlin aktuelle Studien zu Prognose und Therapie der entzündlichen Erkrankung...

August 2018

EU-Zulassung für Rivaroxaban bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit

EU-Zulassung für Rivaroxaban bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit
© psdesign1 / Fotolia.com

Die Europäische Kommission hat Rivaroxaban (Xarelto®) in der Dosierung von 2,5 mg 2x täglich in Kombination mit Acetylsalicylsäure (ASS) 75-100 mg 1x täglich zugelassen zur Prophylaxe atherothrombotischer Ereignisse bei erwachsenen Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) oder symptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankkeit (pAVK) und einem hohen Risiko für ischämische Ereignisse. Das erste Land, in dem Rivaroxaban für diese Patienten verfügbar sein wird, ist Deutschland.

Wie anpassungsfähig ist das junge Gehirn?: Gesunde Studienteilnehmer für Vergleichsstudie gesucht

Wie anpassungsfähig ist das junge Gehirn?: Gesunde Studienteilnehmer für Vergleichsstudie gesucht
© Dzianis Rakhuba / Fotolia.com

An der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Tübingen startet in Kooperation mit der Klinik für Kinderneurologie Vogtareuth eine Studie zum besseren Verständnis von neuronalen Netzwerken. Besonderes Interesse gilt hierbei der sogenannten Plastizität, also der Fähigkeit des jungen Gehirns, Funktionen in anderen Hirnregionen zu verankern, wenn die hierfür eigentlich zuständigen Areale ausgefallen sind, beispielsweise durch einen Schlaganfall. Um die Daten von Menschen mit Hirnschädigungen mit denen gesunder...

RRMS: Indirekter Vergleich der klinischen Wirksamkeit zeigt Überlegenheit von Peginterferon beta-1a im Vergleich zu Interferon beta-1a

RRMS: Indirekter Vergleich der klinischen Wirksamkeit zeigt Überlegenheit von Peginterferon beta-1a im Vergleich zu Interferon beta-1a
© ag visuell / Fotolia.com

Aktuelle adjustierte, gematchte indirekte Vergleiche von Daten aus publizierten Phase-III-Studien zeigen deutlich die Überlegenheit einer Therapie mit Peginterferon beta-1a (Plegridy®) im Vergleich zu Interferon beta-1a (s.c.) bei Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS). Unter Peginterferon beta-1a blieben über 2 Jahre signifikant mehr Patienten schubfrei als unter Interferon beta-1a (s.c.) (75,1% vs. 57,5%, p<0,0001). Auch der Anteil der Patienten mit bestätigter Verschlechterung der Behinderung (confirmed disability...

Juli 2018

Patientenzentrierte, individualisierte Therapie der RRMS

Keine Krankheitsaktivität – so lautet das übergeordnete Therapieziel bei schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS). Bei frühzeitigem Beginn einer auf den Patienten und seine individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Medikation ist es bereits heute möglich, dieses ambitionierte Ziel auch im klinischen Alltag zu erreichen – so Prof. Dr. Volker Limmroth aus Köln bei einer Presseveranstaltung von Sanofi Genzyme. Ein patientenfreundliches Therapieregime und der Nachweis eines günstigen Nutzen/Risiko-Verhältnisses sowie...

Proximale Muskelschwäche + Hyper-CK-Ämie = „Red flags“ für Morbus Pompe

Proximale Muskelschwäche + Hyper-CK-Ämie = „Red flags“ für Morbus Pompe
© Anatomy Insider / Fotolia.com

Proximale Muskelschwäche ist ein unspezifisches Symptom, das auf eine Vielzahl neuromuskulärer Erkrankungen hindeuten kann. In Kombination mit einer persistierenden Hyper-CK-Ämie sollte bei der Differential­diagnose jedoch unbedingt Morbus Pompe berücksichtigt werden. Ein einfacher Trockenbluttest kann hier Gewissheit bringen. Seit 12 Jahren steht eine kausale Therapie zur Verfügung. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie ist entscheidend, um die progrediente Degeneration der Skelett- und Atemmuskulatur verzögern zu können und einer...

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