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Medizin

Beiträge zum Thema: Behinderung

August 2018

EU-Zulassung für Rivaroxaban bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit

EU-Zulassung für Rivaroxaban bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit
© psdesign1 / Fotolia.com

Die Europäische Kommission hat Rivaroxaban (Xarelto®) in der Dosierung von 2,5 mg 2x täglich in Kombination mit Acetylsalicylsäure (ASS) 75-100 mg 1x täglich zugelassen zur Prophylaxe atherothrombotischer Ereignisse bei erwachsenen Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) oder symptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankkeit (pAVK) und einem hohen Risiko für ischämische Ereignisse. Das erste Land, in dem Rivaroxaban für diese Patienten verfügbar sein wird, ist Deutschland.

Wie anpassungsfähig ist das junge Gehirn?: Gesunde Studienteilnehmer für Vergleichsstudie gesucht

Wie anpassungsfähig ist das junge Gehirn?: Gesunde Studienteilnehmer für Vergleichsstudie gesucht
© Dzianis Rakhuba / Fotolia.com

An der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Tübingen startet in Kooperation mit der Klinik für Kinderneurologie Vogtareuth eine Studie zum besseren Verständnis von neuronalen Netzwerken. Besonderes Interesse gilt hierbei der sogenannten Plastizität, also der Fähigkeit des jungen Gehirns, Funktionen in anderen Hirnregionen zu verankern, wenn die hierfür eigentlich zuständigen Areale ausgefallen sind, beispielsweise durch einen Schlaganfall. Um die Daten von Menschen mit Hirnschädigungen mit denen gesunder...

RRMS: Indirekter Vergleich der klinischen Wirksamkeit zeigt Überlegenheit von Peginterferon beta-1a im Vergleich zu Interferon beta-1a

RRMS: Indirekter Vergleich der klinischen Wirksamkeit zeigt Überlegenheit von Peginterferon beta-1a im Vergleich zu Interferon beta-1a
© ag visuell / Fotolia.com

Aktuelle adjustierte, gematchte indirekte Vergleiche von Daten aus publizierten Phase-III-Studien zeigen deutlich die Überlegenheit einer Therapie mit Peginterferon beta-1a (Plegridy®) im Vergleich zu Interferon beta-1a (s.c.) bei Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS). Unter Peginterferon beta-1a blieben über 2 Jahre signifikant mehr Patienten schubfrei als unter Interferon beta-1a (s.c.) (75,1% vs. 57,5%, p<0,0001). Auch der Anteil der Patienten mit bestätigter Verschlechterung der Behinderung (confirmed disability...

Juli 2018

Patientenzentrierte, individualisierte Therapie der RRMS

Keine Krankheitsaktivität – so lautet das übergeordnete Therapieziel bei schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS). Bei frühzeitigem Beginn einer auf den Patienten und seine individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Medikation ist es bereits heute möglich, dieses ambitionierte Ziel auch im klinischen Alltag zu erreichen – so Prof. Dr. Volker Limmroth aus Köln bei einer Presseveranstaltung von Sanofi Genzyme. Ein patientenfreundliches Therapieregime und der Nachweis eines günstigen Nutzen/Risiko-Verhältnisses sowie...

Proximale Muskelschwäche + Hyper-CK-Ämie = „Red flags“ für Morbus Pompe

Proximale Muskelschwäche + Hyper-CK-Ämie = „Red flags“ für Morbus Pompe
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Proximale Muskelschwäche ist ein unspezifisches Symptom, das auf eine Vielzahl neuromuskulärer Erkrankungen hindeuten kann. In Kombination mit einer persistierenden Hyper-CK-Ämie sollte bei der Differential­diagnose jedoch unbedingt Morbus Pompe berücksichtigt werden. Ein einfacher Trockenbluttest kann hier Gewissheit bringen. Seit 12 Jahren steht eine kausale Therapie zur Verfügung. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie ist entscheidend, um die progrediente Degeneration der Skelett- und Atemmuskulatur verzögern zu können und einer...

Multiple Sklerose genauer verstehen: Höchstauflösende 3D-Nano-Mikroskopie soll neue Erkenntnisse für Diagnostik und Therapieansätze bringen

Multiple Sklerose genauer verstehen: Höchstauflösende 3D-Nano-Mikroskopie soll neue Erkenntnisse für Diagnostik und Therapieansätze bringen
© UMG

Göttinger und Heidelberger Forscher entwickeln höchstauflösendes Mikroskopieverfahren zur Untersuchung von Schädigungen an Nervenzellen und deren Fortsätzen im Gehirn bei Multipler Sklerose. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Inititativprojekt NanoPatho im Programm „Photonik" mit 7,7 Mio Euro für drei Jahre.

Natalizumab bei hochaktiver RRMS: Gute Steuerbarkeit und positives Nutzen-Risiko-Verhältnis in der Langzeittherapie

Die Fortschritte im Bereich Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose (MS) haben in den vergangenen Jahren zu einer wesentlichen Verbesserung der Behandlungsergebnisse geführt. Häufig ist jedoch im Laufe der Zeit eine Therapieumstellung nötig. In diesen Fällen ist eine rasche Reversibilität und damit eine gute Steuerbarkeit des Wirkmechanismus von Vorteil. Mittlerweile vorliegende Langzeitdaten zu Natalizumab (Tysabri®) und Praxiserfahrungen über zwölf Jahre zeigen das positive Nutzen-Risiko-Profil des Wirkstoffs unter Anwendung des...

Mai 2018

MS-Patienten eine normale Familienplanung ermöglichen

Patienten mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS) sollten in regelmäßigen Abständen auch auf ihre Familienplanung angesprochen werden: „Das Thema der Familienplanung ist in das neurologische Gespräch ganz selbstverständlich mit aufzunehmen“, erklärte dazu Dr. Birte Elias-Hamp aus Hamburg bei einer Pressekonferenz von Sanofi Genzyme in Berlin. Dabei sollte man versuchen, den Frauen Ängste vor einer Schwangerschaft zu nehmen, sie umfassend über die Faktenlage und darüber, was sie in puncto MS und Schwangerschaft...

Initiative PNM+ startet durch: Bessere Versorgung für Parkinson-Patienten

Morbus Parkinson ist eine der bekanntesten und häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems, rund 300.000 Menschen in Deutschland leiden daran. Tendenz steigend – allein aufgrund des demographischen Wandels. Auch 200 Jahre nach ihrer Entdeckung kann die Erkrankung nicht geheilt werden: Die Parkinson-Therapie zielt darauf ab, Krankheitszeichen und Begleiterscheinungen zu lindern. Die komplexe Erkrankung stellt die Fachkräfte dabei jedoch vor große Herausforderungen. In der Region Münsterland und Osnabrück arbeiten ab sofort Experten im Parkinsonnetz...

RRMS: Behandlungseffekte von Alemtuzumab über 7 Jahre

RRMS: Behandlungseffekte von Alemtuzumab über 7 Jahre
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Bei den Patienten mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS), die mit Alemtuzumab (Lemtrada®) behandelt wurden, waren Behandlungseffekte auf die Krankheitsaktivität zu beobachten, die laut Daten aus der Verlängerung von 2 Zulassungsstudien über 7 Jahre lang anhielten. Diese Ergebnisse wurden anlässlich des 70. Jahreskongresses der American Academy of Neurology (AAN) in Los Angeles (Kalifornien, USA) vorgestellt.

Multiple Sklerose: Mit MRT lebensbedrohliche Folgen der Behandlung verhindern

Sie helfen effektiv, ihre möglichen Nebenwirkungen können aber auch gefährlich sein: Medikamente, mit denen seit einigen Jahren die Multiple Sklerose (MS) behandelt wird. Die neuere Generation der MS-Arzneimittel wie beispielsweise Natalizumab können die für die Erkrankung typischen schubweise auftretenden Entzündungen in Gehirn und Rückenmark sehr wirkungsvoll verhindern. Doch sie unterdrücken das Immunsystem des Patienten. So können Viren reaktiviert werden, ins Gehirn einwandern und dieses substanziell schädigen, was Behinderungen oder...

Februar 2018

Wirksamkeit und Flexibilität von Dimethylfumarat in der RRMS-Langzeittherapie bestätigt

Dimethylfumarat, DMF (Tecfidera®) steht seit 4 Jahren zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS) in Deutschland zur Verfügung. Die Wirkung des oral einzunehmenden Immunmodulators überzeugt auch in der Langzeittherapie: 52,1% der neudiagnostizierten mit DMF behandelten Patienten wiesen über einen Zeitraum von mittlerweile acht Jahren keine klinische Krankheitsaktivität auf (1).  Bei einer mittleren jährlichen Schubrate von 0,14 blieben 58,3% der Patienten ohne Schub und 84% ohne...

Multiple Sklerose-Therapie: Arzt-Patientengespräch auf Wirkung fokussieren

Multiple Sklerose-Therapie: Arzt-Patientengespräch auf Wirkung fokussieren

Das Spektrum der möglichen Therapieoptionen hat sich bei der Multiplen Sklerose (MS) in den vergangenen Jahren deutlich erweitert. Damit ist das Arzt-Patientengespräch erheblich komplexer geworden. Bei der Wahl der individuellen Behandlungsform sollten dem Patienten aber nicht ausschließlich die potenziellen Nebenwirkungen einer Therapie vor Augen geführt werden, sondern auch die mögliche Effizienz einer Therapieoption und das günstige Nutzen-Risiko-Profil angemessen dargestellt werden. „Es ist wenig vertrauensbildend, wenn wir im...

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