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Medizin

Beiträge zum Thema: Behinderung

März 2017

Multiple Sklerose: Cladribin verringert Hirnatrophie signifikant

Multiple Sklerose: Cladribin verringert Hirnatrophie signifikant
© Edler von Rabenstein / Fotolia.com

Eine Publikation, zu den Ergebnissen einer Post-hoc Analyse der Phase-III-CLARITY-Studie, die im Multiple Sclerosis Journal veröffentlicht wurde, zeigte, dass Cladribin-Tabletten bei Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS) die jährliche Rate des Gehirnschwunds (Hirnatrophie) im Vergleich zu Placebo verringerten. Außerdem ergab die Analyse, dass Patienten mit niedrigeren Hirnatrophieraten die höchste Wahrscheinlichkeit aufwiesen, auch noch nach zwei Jahren von einem Fortschreiten der Behinderung frei zu sein (1). Dies unterstützt...

Multiple Sklerose: Fatigue – ein unterschätztes Symptom

Die schubförmig remittierende Multiple Sklerose (RRMS) kann die Patienten einschränken: Einerseits durch die körperlichen Symptome infolge von Krankheitsschüben und fortschreitender körperlicher Behinderung, andererseits durch eine komplexe Begleitsymptomatik im Alltags- und Berufsleben. Zu den häufigsten und am stärksten belastenden Symptomen der MS zählt das Fatigue-Syndrom. Im Rahmen einer Pressekonferenz von Sanofi Genzyme erläuterte Prof. Dr. Mathias Mäurer, Würzburg, die Auswirkungen der Fatigue auf die Lebensqualität und...

Vorhofflimmern bei Schlaganfallpatienten mit verlängertem Langzeit-EKG sicher diagnostizieren

Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Ursachen für Schlaganfälle – diese Herzrhythmusstörung gilt als Vorbote für Schlaganfall und hat für die Betroffenen oft lebenslange Einschränkungen und Behinderungen zur Folge. Sollte man Schlaganfallpatienten intensiver auf Vorhofflimmern untersuchen? Dieser Frage sind Prof. Rolf Wachter, Leitender Oberarzt der Klinik für Kardiologie und Pneumologie der Universitätsmedizin Göttingen (Direktor: Prof. Dr. Gerd Hasenfuß) und Wissenschaftler im Deutschen Zentrum für...

Cladribin-Tabletten verringern Hirnatrophie signifikant bei Multiple-Sklerose-Patienten

Ergebnisse einer Post-hoc Analyse der Phase-III-CLARITY-Studie zeigen, dass Cladribin-Tabletten bei Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS) die jährliche Rate des Gehirnschwunds (Hirnatrophie) im Vergleich zu Placebo verringerten (1). Außerdem ergab die Analyse, dass Patienten mit niedrigeren Hirnatrophieraten die höchste Wahrscheinlichkeit aufwiesen, auch noch nach zwei Jahren von einem Fortschreiten der Behinderung frei zu sein(1). Dies unterstützt bereits vorliegende Erkenntnisse, dass bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) ein...

Februar 2017

Hämophiliebehandlung optimieren mit spezialisierter Physiotherapie und gewichtsadaptierter Faktorendosierung

Jeder Mensch mit Hämophilie ist anders – und benötigt daher eine individuell auf ihn zugeschnittene Behandlung: sowohl bei der Dosierung der zu substituierenden Faktorpräparate als auch bei der Vorbeugung bzw. Behandlung krankheitsbedingter Gelenkveränderungen. Über die Chancen einer individualisierten Hämophilietherapie diskutierten Experten anlässlich der 61. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH).

Aspekte zur Therapie der Multiplen Sklerose

Der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS) liegt eine Störung des regulatorischen immunologischen Netzwerks zugrunde, was in unterschiedlicher Ausprägung zu Demyelinisierung und axonalem Schaden führt. Wichtige Ziele der Therapie bestehen darin, einem Fortschreiten der Behinderung durch eine patientenorientierte Behandlung entgegenzuwirken und weitere Schübe zu vermeiden. Doch wie lässt sich die Forderung nach einer gemeinsam mit dem Patienten getroffenen Therapieentscheidung in der Routineversorgung der MS umsetzen? Welche Stolpersteine sind zu...

Januar 2017

Ocrelizumab wirksam gegen zwei Formen von Multipler Sklerose

Die Behandlung von Multipler Sklerose macht weiter große Fortschritte. Nun zeigt sich, dass das neue Medikament Ocrelizumab dem bereits zugelassenen Medikament Interferon β-1A in der Behandlung der schubförmig verlaufenden Multiplen Sklerose deutlich überlegen ist. Zudem hat mit Ocrelizumab erstmals überhaupt ein Medikament eine Wirkung in der Behandlung der primär progredienten Multiplen Sklerose erzielt und das Fortschreiten der Behinderung verzögert. Die Ergebnisse der internationalen Phase-3-Studien, die maßgebend auch am...

Intravenöse Thrombolyse-Therapie des Schlaganfalls „Off-Label“ – WAKE-UP Studie soll Klarheit zur Patientenauswahl bringen

Intravenöse Thrombolyse-Therapie des Schlaganfalls „Off-Label“  – WAKE-UP Studie soll Klarheit zur Patientenauswahl bringen
© pixologic / Fotolia.com

Beim ischämischen Schlaganfall, der zweithäufigsten Todesursache und häufigsten Ursache für bleibende Behinderung im Erwachsenenalter in der westlichen Welt, steht mit der systemischen Thrombolyse eine effektive und sichere Akutbehandlung zur Verfügung, die allerdings an strenge Indikationskriterien gebunden ist. Diese Therapie mit der Verabreichung eines Gerinnsel-auflösenden Medikaments ist nur innerhalb der ersten 4,5 Stunden nach dem Schlaganfallereignis zugelassen. Bei jedem fünften Patienten ist der genaue Zeitpunkt des Schlaganfalls jedoch...

DGN: Multiple Sklerose – Was können wir wirklich von Ocrelizumab erwarten?

Mit Ocrelizumab steht bald eine Therapieoption zur Verfügung, die das Fortschreiten der primär progredienten Multiplen Sklerose (MS) nachweislich verlangsamt. Die Substanz reduziert die Zahl der Läsionen im Gehirn und bremst die Krankheitsprogression, wie die jetzt veröffentlichten Ergebnisse der ORATORIO-Studie belegen. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) ordnen die Bedeutung der Ergebnisse ein.

Suche nach individuellen MS-Therapien

Effektive und individuelle Therapien gegen Multiple Sklerose (MS) entwickeln: So lautet das Ziel des internationalen Projekts "MultipleMS", das mit 15 Millionen Euro von der Europäischen Kommission über das Horizon2020-Programm gefördert wird. 21 Universitäten und Unternehmen aus Europa und den USA arbeiten gemeinsam an einer besseren medizinischen Versorgung. Die Koordination übernimmt das Karolinska Insitut in Schweden. Die Technische Universität (TUM) ist mit zwei Millionen Euro Fördervolumen zweitgrößter Partner.  

MS: Positive Phase-III-Studiendaten zu Prüfmedikament Ocrelizumab

Im New England Journal of Medicine wurden positive Ergebnisse aus insgesamt drei Phase-III-Studien zu Ocrelizumab in der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) veröffentlicht (1,2). Der humanisierte monoklonale Antikörper ist das erste und bislang einzige Prüfmedikament, das sich im Rahmen randomisierter klinischer Studien als überlegen sowohl in der Behandlung der schubförmigen MS (RMS) als auch der primär progredienten MS (PPMS) gezeigt hat (1,2). Von zentraler Bedeutung ist dabei sein neuer spezifischer Wirkmechanismus: Ocrelizumab setzt selektiv an...

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