Mittwoch, 1. April 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Biologika

Januar 2020

Rheumatoide Arthritis: Ultraschall für bessere Therapieeffekte

Rheumatoide Arthritis: Ultraschall für bessere Therapieeffekte
© Sharon McCutcheon on Unsplash

Die häufigste rheumatisch-entzündliche Erkrankung ist die Rheumatoide Arthritis, die etwa ein halbes bis ein Prozent der Bevölkerung betrifft. Im Gegensatz zur verbreiteten Arthrose der Fingergelenke ist die Rheumatoide Arthritis nicht auf Abnützungserscheinungen zurückzuführen, sondern auf eine Störung des Immunsystems, das beginnt, körpereigene Strukturen und insbesondere Gelenke anzugreifen. Diese Krankheit betrifft nicht nur alte Menschen, sondern tritt üblicherweise im mittleren Lebensalter auf, manchmal auch bereits bei jungen Erwachsenen...

CED: Zielgerichtete Behandlungsstrategien

CED: Zielgerichtete Behandlungsstrategien
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Die VARSITY-Studie (1) vergleicht mit dem α4β7-Integrin-Antagonisten Vedolizumab (Entyvio®)* und dem TNFα-Blocker Adalimumab erstmals 2 zugelassene zielgerichtete Biologikatherapien bei Culitis ulcerosa (CU). In die multizentrische, randomisierte, doppelblinde, Double-Dummy, aktiv kontrollierte Phase-IIIb-Studie wurden 769 erwachsene Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver CU eingeschlossen, davon maximal 25% Anti-TNFα-Vorbehandelte. Über die Hälfte der Patienten wies zu Studienbeginn eine schwere CU auf (1).

RA: Ungedeckter therapeutischer Optimierungsbedarf

RA: Ungedeckter therapeutischer Optimierungsbedarf
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Im Rahmen einer Presseveranstaltung nahm die Rheumatologin Prof. Rieke Alten, Berlin, eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis vor. Trotz großer Fortschritte in den vergangenen Jahren bestehe nach wie vor ein bislang nicht gedeckter therapeutischer Optimierungsbedarf. Die Einführung der JAK-Inhibitoren eröffnete diesbezüglich weitere Perspektiven und Behandlungsoptionen.

Dezember 2019

Tofacitinib bei Colitis ulcerosa: Wann und für welche Patienten?

Tofacitinib bei Colitis ulcerosa: Wann und für welche Patienten?
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Die Häufigkeit der Colitis ulcerosa in westlichen Industrienationen steigt; etwa der Hälfte der Patienten benötigt Biologika. Jetzt wurde die S3-Leitlinie der DGVS (Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten) zur Diagnostik und Therapie der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung aktualisiert. Auf einer Presseveranstaltung des Herstellers Pfizer ordneten Experten den Stellenwert des JAK-Inhibitors Tofacitinib (Xeljanz®) ein.

Colitis ulcerosa: JAK-Inhibitor Tofacitinib in aktualisierte S3-Leitlinie aufgenommen

Colitis ulcerosa: JAK-Inhibitor Tofacitinib in aktualisierte S3-Leitlinie aufgenommen
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Der Januskinase (JAK)-Inhibitor Tofacitinib (Xeljanz®) hat Einzug in die aktualisierte S3-Leitlinie Colitis ulcerosa (CU) der DGVS (Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten) gehalten. Demnach wird Tofacitinib – als zusätzliche verfügbare Therapie gleichberechtigt neben den Biologika – für CU-Patienten mit steroidrefraktärem und steroidabhängigem Erkrankungsverlauf, bei nicht-ausreichendem Ansprechen auf Thiopurine sowie bei primärem oder sekundärem Therapieversagen unter...

Chronisch-entzündliche Erkrankungen: Patientengerechte Versorgung in der Praxis

Chronisch-entzündliche Erkrankungen: Patientengerechte Versorgung in der Praxis
© Monkey Business / Fotolia.com

Die Einführung von TNF-Inhibitoren und weiterer Biologika brachte große Fortschritte in der Behandlung verschiedener chronisch-entzündlicher Erkrankungen. Biologika führten zu einer Neudefinition der Therapieziele und sind heute etablierter Bestandteil einer leitliniengereichten Versorgung in der Rheumatologie, Gastroenterologie und Dermatologie. Zunehmend verfügbare kostengünstigere Biosimilars ermöglichen mehr Patienten, von diesen hoch wirksamen Therapieoptionen zu profitieren. Auf einer Presseveranstaltung im Rahmen des interdisziplinären Biogen...

November 2019

Schweres Asthma: Optimaler Einsatz von Biologika verbessert Therapieergebnisse

„Mit dem optimalen Einsatz von Biologika lassen sich bei Patienten mit schwerem Asthma die Therapieergebnisse verbessern. Die Einführung von Dupilumab hat dabei die therapeutischen Optionen erweitert und es gibt heute mehr Möglichkeiten, die richtige Therapie für den richtigen Patienten auszuwählen“, erklärte Prof. Dr. Roland Buhl, Mainz, im Rahmen eines wissenschaftlichen ADVENT-Symposiums in München und ergänzte: „Orale Kortikosteroide (OCS) haben dagegen angesichts ihrer Nebenwirkungen insbesondere in der Langzeittherapie erheblich an...

Rheuma: Zu viele Kilos hemmen die Wirkung von Medikamenten

Menschen mit starkem Übergewicht erkranken nicht nur häufiger an einer rheumatoiden Arthritis, bei ihnen wirken auch viele Rheumamedikamente weniger gut. Nach einer aktuellen Analyse von Daten des Patientenregisters „RABBIT“, die heute in der Fachzeitschrift Rheumatology veröffentlicht wird, sind darunter auch einige Biologika, die gezielt Entzündungsprozesse stoppen sollen. Botenstoffe aus den überflüssigen Fettzellen scheinen für die schlechtere Wirkung der Medikamente verantwortlich zu sein. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie...

Plaque-Psoriasis: Dauerhafte PASI-Ansprechraten unter Risankizumab

Plaque-Psoriasis: Dauerhafte PASI-Ansprechraten unter Risankizumab
© 2017 Ban Orsolic - stockadobe.com

Die Therapie mit dem IL-23/p19-Inhibitor Risankizumab (SKYRIZI) kann unabhängig von Baseline-Merkmalen oder Vortherapie der Patienten zu hohen und dauerhaften PASI-Ansprechraten führen (1). Dies zeigte eine Subanalyse der beiden Phase-III-Studien UltIMMa-1 und -2. Analysiert wurden die PASI 90‑Ansprechraten unter Risankizumab unter anderem hinsichtlich Alter, Geschlecht, BMI (Body‑Mass‑Index) und Vortherapie (inklusive vorheriger Biologika-Therapie) im Vergleich zu Ustekinumab. Nach 52 Wochen erreichten 80,6% der Patienten, die bereits mit Biologika vorbehandelt...

CED: Vedolizumab in Hinblick auf Mukosaheilung und klinischer Remission in Head-to-Head-Studie überlegen

CED: Vedolizumab in Hinblick auf Mukosaheilung und klinischer Remission in Head-to-Head-Studie überlegen
© magicmine / Fotolia.com

VARSITY ist die erste Head-to-Head-Studie, die 2 Biologikabehandlungen bei aktiver Colitis ulcerosa (CU) vergleicht. VARSITY zeigte eine überlegene Wirksamkeit des α4β7-Integrin-Antagonisten Vedolizumab (Entyvio®) gegenüber dem TNFα-Blocker Adalimumab in Woche 52 in Hinblick auf klinische Remission* und Mukosaheilung** bei erwachsenen Patienten mit mittelschwer bis schwer aktiver Colitis ulcerosa (1). Auch bei weiteren explorativen Endpunkten*** erzielte Vedolizumab bessere Ergebnisse vs. Adalimumab (1).

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