Dienstag, 26. Mai 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Biologika

Mai 2017

Therapiefortschritte bei cholestatischen Lebererkrankungen und NASH

Nach den sensationellen Behandlungserfolgen bei der Hepatitis C deuten sich nun auch bei weiteren chronischen Lebererkrankungen wie der nicht-alkoholischen Steatohepatitis (NASH) und den cholestatischen Lebererkrankungen Therapiefortschritte an. Bei diesen Krankheitsbildern sind neue Therapeutika in der Entwicklung und signalisieren einen „Aufbruch in ein neues Zeitalter“, wie beim 23. Symposium Aktuelle Hepatologie 2017 “Hot Topics” der Falk Foundation e.V. im Rahmen der 123. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Mannheim dargelegt wurde.

MTX überzeugt in der Langzeittherapie bei Psoriasis

Die Psoriasis geht mit einer hohen Krankheitslast einher, die die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigt. Das Therapiemanagement dieser chronischen Hauterkrankung, die häufig mit verschiedenen Komorbiditäten einhergeht, stellt Ärzte immer wieder vor Herausforderungen – auch angesichts neuerer Systemtherapeutika. Im Medac-Mittagsseminar anlässlich der diesjährigen DDG-Tagung in Berlin präsentierte Prof. Dr. Kristian Reich (Dermatologikum Hamburg) die neuen Daten der ersten Langzeitstudie zu subkutanem Methotrexat bei...

Ältere Menschen mit CED verdienen mehr Aufmerksamkeit

Europas Bevölkerung wird immer älter: Schon 2020 werden etwa 40% der Deutschen über 50 Jahre alt sein. Darauf muss sich die Gesundheitsversorgung auch im Bereich der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen stärker einstellen. Die meisten klinischen Studien fokussieren sich auf jüngere Patientengruppen. Doch wie kann man auch Begleiterkrankungen, Polypharmazie und den Abbau kognitiver Fähigkeiten berücksichtigen, um die Behandlung älterer Menschen zu verbessern?

April 2017

Der Weg zur optimalen individualisierten Therapiestrategie bei CED

Der Weg zur optimalen individualisierten Therapiestrategie bei CED
© Syda Productions / Fotolia.com

Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) sind die beiden häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Bei der Versorgung von CED-Patienten ist neben einer frühzeitigen Diagnose entscheidend, ein individuell auf den Patienten zugeschnittenes Behandlungskonzept zu entwickeln, das ihm eine hohe Lebensqualität ermöglicht. Es ist jedoch oft schwierig, aus der Vielzahl der aktuellen neuen Behandlungsoptionen den besten Ansatz für den einzelnen Patienten zu wählen. Eine wichtige Therapieoption stellt hierbei der...

Reslizumab verbessert die Chancen auf Asthmakontrolle

Reslizumab verbessert die Chancen auf Asthmakontrolle
Eosinophiler (© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com)

Auch schweres Asthma lässt sich dank neuer zielgerichteter medikamentöser Therapiestrategien heute oft unter Kontrolle bringen. Besonders deutlich werden die Fortschritte bei der Behandlung des schweren Asthmas mit erhöhten Eosinophilenzahlen im Blut. Wie es durch eine sinnvolle Phänotypisierung gelingen kann, im klinischen Alltag eine personalisierte Therapie umzusetzen, stand im Vordergrund eines von Teva unterstützen Satellitensymposiums im Rahmen des 58. DGP-Kongresses.

JAK-Inhibitor Baricitinib zur Behandlung Erwachsener mit rheumatoider Arthritis

Seit dem 1. April steht Baricitinib (Olumiant®) in Deutschland zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis im Handel zur Verfügungi. Olumiant® ist angezeigt zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis (RA) bei erwachsenen Patienten, die auf eine vorangegangene Behandlung mit einem oder mehreren krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (DMARDs) unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben (1).

März 2017

Zielgerichtete Therapieansätze bei schwerem Asthma und COPD

Auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) diskutierten Experten über derzeitige und zukünftige Therapieoptionen bei Asthma und COPD – mit einem Fokus auf zielgerichtete Therapien. Vor allem bei schwerem Asthma können Biologika mit ihren neuen Wirkmechanismen für Patienten, deren Erkrankung mit Inhalativa  nur unzureichend kontrollierbar ist, eine Verbesserung der Asthma-Symptome und einen Verzicht auf orale Kortikosteroide ermöglichen. Auch bei der chronisch-obstruktiven...

Plaque-Psoriasis: Überlegene Wirksamkeit von Ixekizumab im Vergleich zu Ustekinumab

Plaque-Psoriasis: Überlegene Wirksamkeit von Ixekizumab im Vergleich zu Ustekinumab
© elena / Fotolia.com

Bei der diesjährigen Jahrestagung der American Academy of Dermatology (AAD) in Orlando wurden neue Studiendaten zum Interleukin(IL)-17A-Inhibitor Ixekizumab (Taltz®) von Lilly zur Behandlung von Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis* vorgestellt. Diese zeigen eine überlegene Wirksamkeit im Vergleich zum IL-12/23-Inhibitor Ustekinumab (Stelara®) über einen Zeitraum von 24 Wochen (1). Die Daten der Phase-III-Studie IXORA S bestätigen bisherige Ergebnisse aus dem Studienprogramm UNCOVER, die bereits ein hohes...

Plaque-Psoriasis: IL-17A-Inhibitor Ixekizumab ab März in Deutschland verfügbar

In der Therapie der Plaque-Psoriasis erweitert ab März ein neuer Player das Spektrum der Biologika: Der Interleukin(IL)-17A-Inhibitor Ixekizumab (Taltz®) zeigte in den Zulassungsstudien UNCOVER bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis ein hohes Maß an Erscheinungsfreiheit: „Sieben von zehn Patienten bekommen eine 90%ige Verbesserung“, berichtete Prof. Kristian Reich, Hamburg, bei der Launch-Pressekonferenz.

Januar 2017

Plaque-Psoriasis: Erste Erfahrungen mit Interleukin-17A-Inhibitor Ixekizumab in der klinischen Routine

Bei der Jahrestagung der ÖGDV in Wien diskutierte eine Expertenrunde den Stellenwert der neuen Therapieoption Ixekizumab (Handelsname Taltz®) vor dem Hintergrund heutiger Patientenerwartungen und -bedürfnisse. Ixekizumab ist ein neuer Interleukin(IL)-17A-Inhibitor zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, die für eine systemische Therapie in Frage kommen. Der humanisierte monoklonale Antikörper, der speziell für eine hohe Bindungsaffinität und Spezifität für das Zytokin IL-17A,...

Wirksamkeit und Verträglichkeit des Interleukin-6-Inhibitors Sirukumab bei mittelschwerer bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis

Daten aus der Head-to-head Studie SIRROUND-H zeigen, dass Patienten, die Sirukumab* als Monotherapie bekamen, eine signifikant größere Verbesserung des Disease Activity Score (DAS28) – dem ersten der zwei ko-primären Endpunkte – zeigten, als solche, die eine Monotherapie mit Adalimumab bekamen. Die Wissenschaftler stellten ebenfalls Ergebnisse einer zweiten Studie (SIRROUND-T) vor, die zeigten, dass Patienten mit einem fehlendem Anti-TNF-α-Ansprechen oder einer Unverträglichkeit gegenüber einer oder mehrerer Anti-TNF-α-Therapien eine...

November 2016

Ergebnisse der Phase-III-Studie MONARCH zu Sarilumab bei aktiver mittelschwerer bis schwerer rheumatoider Arthritis

Ergebnisse der Phase III-Studie SARIL-RA-MONARCH zeigen, dass eine Monotherapie mit dem in der klinischen Prüfung befindlichen humanen, monoklonalen IL-6-Rezeptorantagonisten Sarilumab einer Monotherapie mit Adalimumab hinsichtlich der Verbesserung des klinischen Bildes und der Symptome einer rheumatoiden Arthritis (RA) bei erwachsenen Patienten überlegen ist. Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer oral session beim Jahreskongress des American College of Rheumatology in Washington, DC vorgestellt.

Morbus Crohn: Biologikum Ustekinumab erhält Zulassungserweiterung

Der rein humane monoklonale Antikörper Ustekinumab hat sich seit längerem in den Indikationen der Psoriasis und Psoriasis-Arthritis bewährt. Aufgrund der Ergebnisse des UNITI-Studienprogramms, vorgestellt von Prof. Dr. med. Axel Dignaß, Frankfurt, hat das Biologikum im November 2016 eine Erweiterung der Zulassung für die Behandlung des moderaten bis schweren M. Crohn (MC) erhalten. Die Resultate dieser Untersuchungen zeigen, dass auch Patienten, die mit zwei oder drei TNF-α-Präparaten vorbehandelt waren, noch von dieser Therapieoption profitieren...

Daten zur Rheumatoiden Arthritis und weiteren Autoimmunerkrankungen auf ACR/ARHP 2016

Bristol-Myers Squibb hat auf der Jahrestagung des ACR (American College of Rheumatology) und der ARHP (Association of Rheumatology Health Professionals) in Washington insgesamt 23 Abstracts zur Rheumatoiden Arthritis (RA) und zu weiteren Autoimmunerkrankungen vorgestellt. Darunter waren auch Analysen von Real-World-Daten, in denen die Rolle von prognostisch ungünstigen Faktoren bei Patienten mit mäßiger bis schwerer RA untersucht wurde. Der Fokus lag dabei auf Antikörpern gegen zyklisch citrullinierte Peptide (Anti-CCP, auch bekannt als ACPA).

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