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Medizin

Beiträge zum Thema: Biomarker

April 2017

Der Weg zur optimalen individualisierten Therapiestrategie bei CED

Der Weg zur optimalen individualisierten Therapiestrategie bei CED
© Syda Productions / Fotolia.com

Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) sind die beiden häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Bei der Versorgung von CED-Patienten ist neben einer frühzeitigen Diagnose entscheidend, ein individuell auf den Patienten zugeschnittenes Behandlungskonzept zu entwickeln, das ihm eine hohe Lebensqualität ermöglicht. Es ist jedoch oft schwierig, aus der Vielzahl der aktuellen neuen Behandlungsoptionen den besten Ansatz für den einzelnen Patienten zu wählen. Eine wichtige Therapieoption stellt hierbei der...

Biomarker CD32a zur Identifizierung ruhender HIV-infizierter Zellen

Biomarker CD32a zur Identifizierung ruhender HIV-infizierter Zellen
© Dan Race / Fotolia.com

Französische Forscher haben einen Biomarker identifiziert, der die Differenzierung zwischen Schläfer-Zellen mit HIV und gesunden Zellen ermöglicht. Mit dieser Entdeckung können Reservoir-Zellen* isoliert und analysiert werden. Diese Zellen sind verantwortlich für die Viruspersistenz, da durch sie die Viruslast des Patienten unter der Nachweisgrenze verbleibt. Dieses Ergebnis ebnet den Weg für neue therapeutische Ansätze.

Februar 2017

Frühe Parkinson-Diagnose: Alpha-Synuclein in der Haut als Biomarker

Neurologen ist es erstmals gelungen, die Parkinson-Erkrankung über eine kleine Hautprobe festzustellen – Jahre vor Ausbruch der typischen Bewegungsstörungen. Die Diagnose gelingt durch den Nachweis von pathologischen Eiweißablagerungen in den feinen Nervenenden der Haut, teilen die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Parkinson Gesellschaft (DPG) mit. Die Arbeit, die jetzt in Acta Neuropathologica erschienen ist, gilt als Meilenstein in der Parkinson-Diagnostik und wird zur Entwicklung von neuen Therapien führen.

Genvariante lässt in Verbindung mit fettreicher Ernährung den Blutdruck steigen

Das körpereigene Enzym ACE spielt eine große Rolle bei der Blutdruckregulation. Wie eine Zwillingsstudie unter Führung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) nun erstmals zeigt, lässt fettreiches Essen die Enzymspiegel im Blut innerhalb von sechs Wochen ansteigen. Träger einer bestimmten ACE-Genvariante reagierten zudem mit einer Blutdruckerhöhung. Die identifizierte Variante ließe sich daher möglicherweise als ein ernährungsabhängiger Risiko-Marker nutzen, so die Forscher. Neben LDL-Cholesterin könne ACE...

Hepatologie: Fortschritte in der Diagnostik und Therapie

In einigen Bereichen der Hepatologie wie etwa der Behandlung der Hepatitis C hat es in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gegeben. Doch auch auf anderen Feldern tritt die Hepatologie derzeit wohl in eine neue Ära ein. Bei verschiedenen hepatologischen Krankheitsbildern sind weitere relevante Neuerungen in Diagnostik und Therapie offenbar in greifbare Nähe gerückt. Bei welchen Erkrankungen sich Fortschritte abzeichnen, wie relevant diese sind und wo es noch offene Fragen gibt, diskutierten internationale Experten bei einem Workshop.

Sekundärer Hyperparathyreoidismus: Etelcalcetid zeigt Absenkung der Parathormonkonzentration bei dialysepflichtigen Erwachsenen

Aktuell wurden die Ergebnisse aus drei Phase-III-Studien zu Etelcalcetid (Parsabiv®) im Journal of the American Medical Association (JAMA) veröffentlicht (1,2). Die Studien, in denen Etelcalcetid bei über 1.700 dialysepflichtigen Erwachsenen mit sekundärem Hyperparathyreoidismus (sHPT) untersucht wurde, zeigten, dass das Arzneimittel zu einer statistisch signifikanten und klinisch relevanten Absenkung der bei sHPT charakteristischen Parathormonkonzentration (PTH) im Serum führte. sHPT ist ein schweres Krankheitsbild, das bei Patienten mit chronischer...

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Dank moderner Medikamente können die rund 87.000 Menschen in Deutschland mit HIV beziehungsweise AIDS heute fast normal leben. Stattdessen belasten mitunter Ausgrenzung, Zurückweisung und Angst Betroffene heute schwerer als die eigentliche Erkrankung. „Vorurteile und mangelndes Wissen sind oft die Hauptursachen für Ausgrenzung und Zurückweisung von HIV-Positiven. Dem wollen wir unter anderem mit einer Telefon-Hotline entgegenwirken“, so Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin der BARMER.