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Medizin

Beiträge zum Thema: CED

November 2020

Versorgungsstrukturprojekt für Mukoviszidose-Patienten mit seltenen Mutationen

Versorgungsstrukturprojekt für Mukoviszidose-Patienten mit seltenen Mutationen
© Dragana Gordic - stock.adobe.com

Dr. Simon Gräber, Assistenzarzt an der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist der Christiane Herzog Preisträger 2020. Mit dem Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro wird Gräber an der Charité eine Versorgungs- und Forschungs-Infrastruktur aufbauen, um Mukoviszidose-Patienten mit seltenen Mutationen zu untersuchen. Sein Ziel ist es, auch für diese Patienten eine wirksame Therapie zu finden. Zugelassene Medikamente, aber auch in der Entwicklung befindliche CFTR-Modulatoren sollen individuell im Labor an Zellen der Patienten getestet werden....

Herzschwäche-Therapie: Kann Digitalis die Kraft des Herzens erhöhen?

Herzschwäche-Therapie: Kann Digitalis die Kraft des Herzens erhöhen?
© Adiano - stock.adobe.com

In Deutschland leiden bis zu 4 Millionen Menschen an einer chronischen Herzinsuffizienz. Trotz beachtlicher Fortschritte in Prävention und Therapie ist die Herzschwäche immer noch einer der Hauptgründe für Krankenhausaufenthalte und eine der häufigsten Todesursachen. Ob Patienten mit Herzinsuffizienz, die zusätzlich zur Standardtherapie das Medikament Digitoxin bekommen, länger und besser leben, wird zurzeit in einer großen klinischen Studie untersucht. Die DIGIT-HF Studie (DIGitoxin to Improve ouTcomes in patients with advanced chronic Heart...

CED: Herausforderungen Kinderwunsch, Schwangerschaft oder Krebserkrankung

Die Betreuung von Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) im Praxisalltag stellt den Arzt immer wieder vor Herausforderungen. Dazu zählt etwa die Behandlung von Patientinnen mit Kinderwunsch und während einer Schwangerschaft sowie von Patienten mit Krebserkrankung. Im Rahmen eines Medical Academy Webinars wurden aktuelle wissenschaftliche Daten und darauf basierende praxisrelevante Empfehlungen zu diesen besonderen Aspekten der CED-Therapie von Experten zusammengefasst und kommentiert.

Der CED-Patient – gut aufgehoben im multidisziplinären Team

Ein multidisziplinäres Team ist für die Betreuung und Behandlung von Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und der möglichen Komplikationen, wie z.B. komplexe perianale Fisteln bei Morbus Crohn oder Kurzdarmsyndrom mit Darmversagen, von großer Bedeutung. Auf einem virtuellen Symposium anlässlich des Best of DGVS verdeutlichten Experten den Stellenwert der Zusammenarbeit des Gastroenterologen mit dem Patienten, dem Chirurgen oder dem Ernährungsmediziner sowie Ärzten anderer Fachbereiche unter anderem bei der individualisierten...

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: Versorgungsrisiken in Zeiten der Pandemie

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: Versorgungsrisiken in Zeiten der Pandemie
© SciePro - stock.adobe.com

Chronisch kranke Menschen, die im Zuge von Krankheitsschüben geschwächt sind und immun-suppressiv behandelt werden müssen, bedürfen in Zeiten epidemischer Infektionswellen besonderer Aufmerksamkeit, wenn ihr Wohlergehen sichergestellt werden soll. Die in den Fachgesellschaften für Darmerkrankungen organisierten Mediziner in Deutschland sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Sie haben in einer interdisziplinären online-Konferenz unter Einbeziehung von niedergelassenen Magen-Darm-Ärzten sowie der Vertretungen des Praxispersonals und der Patienten über...

Juni 2020

Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn: Vedolizumab s.c. bietet größeren Handlungsspielraum in der Erhaltungstherapie

Seit nunmehr 6 Jahren steht der darmselektiv wirkende α4β7-Integrin-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®) zur Behandlung von Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) zur Verfügung. Jetzt kann die Therapie flexibler gestaltet werden: Die subkutane (s.c.) Formulierung von Vedolizumab erhielt die Zulassung für die Erhaltungstherapie von erwachsenen Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von CU und MC (1). Die Anwendung erfolgte bislang ausschließlich intravenös (i.v.). Im Rahmen der virtuellen Launch-Pressekonferenz von Takeda...

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Frühzeitige Behandlung von Eisenmangel ist relevant

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen: Frühzeitige Behandlung von Eisenmangel ist relevant
© SciePro - stock.adobe.com

Eisenmangel ist ein globales Thema und betrifft häufig auch Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED); so leiden bis zu 80% unter Eisenmangel und Eisenmangelanämie, was mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität und Leistungsfähigkeit verbunden sein kann. Ein Screening auf Eisenmangel sollte daher Standard sein, da die Lebensqualität durch den Ausgleich eines Eisenmangels/der Eisenmangelanämie zügig verbessert werden kann.

CU und MC: Flexible Gestaltung der Erhaltungstherapie durch Vedolizumab

Seit nunmehr 6 Jahren steht der darmselektiv wirkende α4β7-Integrin-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®) zur Behandlung von Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) zur Verfügung. Jetzt kann die Therapie flexibler gestaltet werden: Die subkutane (s.c.) Formulierung von Vedolizumab erhielt die Zulassung für die Erhaltungstherapie von erwachsenen Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von CU und MC (1). Die Anwendung erfolgte bislang ausschließlich intravenös (i.v.). Experten stellten die Ergebnisse der Zulassungsstudien...

April 2020

Tofacitinib: überzeugende Langzeitdaten bei mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa

Tofacitinib: überzeugende Langzeitdaten bei mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa
©absolutimages - stock.adobe.com

Der orale Januskinase-Inhibitor Tofacitinib (Xeljanz®) hat seine gute Wirksamkeit und Sicherheit in der Induktions- und Erhaltungstherapie von Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa (CU) im umfassenden OCTAVE-Studien-Programm unter Beweis gestellt. Auch für die Langzeittherapie ist Tofacitinib eine vielversprechende Option, wie beim Kongress der European Crohn‘s and Colitis Organisation (ECCO) 2020 deutlich wurde: Die aktuellen Daten der noch laufenden offenen Langzeitextensionsstudie (OLE) OCTAVE Open zeigen anhaltend hohe Raten für die Endpunkte...

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Ursache für chronisch entzündliche Darmerkrankungen?

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Ursache für chronisch entzündliche Darmerkrankungen?
© Crystal light - stock.adobe.com

Die Inzidenz chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Neben genetischen Komponenten wird der westlichen Ernährung eine zentrale ursächliche Rolle zugeschrieben. Welche Bestandteile der Nahrung maßgeblich sind, haben Wissenschaftler aus Innsbruck untersucht. Nun liegen erste Ergebnisse vor, die zeigen, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren in einer westlichen Diät eine Entzündungsreaktion im Darm auslösen können.

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