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Medizin

Beiträge zum Thema: CED

September 2019

Komplexe perianale Fisteln bei Morbus Crohn: Stammzelltherapie verhindert Rezidiv

Komplexe perianale Fisteln bei Morbus Crohn: Stammzelltherapie verhindert Rezidiv
© CLIPAREA.com - Fotolia

Viszeralmedizinische Kompetenzzentren, wie sie am Agaplesion Markus Krankenhaus (AMK) in Frankfurt am Main integriert sind, tragen dazu bei, die Versorgung von Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) zu optimieren. Die enge Zusammenarbeit von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen, regelmäßige CED-Fallkonferenzen sowie die kurzen Wege am Zentrum helfen, auch bei schwierigen Fällen schnell die bestmögliche Behandlung für den Patienten zu finden. Eine besondere therapeutische Herausforderung stellen komplexe perianale Fisteln bei...

Dapagliflozin erweist sich als hochwirksames Herzinsuffizienz-Medikament

Die eigentlich zur Therapie des Typ 2-Diabetes entwickelten SGLT-2-Hemmer (Gliflozine) reduzieren kardiovaskuläre Todesfälle, Krankenhausaufnahmen wegen einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz, die Gesamtsterblichkeit und verbessern die Lebensqualität bei chronischer Herzmuskelschwäche. Dies zeigt die aktuelle DAPA HF-Studie, die während des Kongresses der europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in Paris vorgestellt wurde.

Mai 2019

CED: Spezielle Behandlung bei Kindern und Jugendlichen

CED: Spezielle Behandlung bei Kindern und Jugendlichen
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa bei Kindern und Jugendlichen stehen im Mittelpunkt bundesweit stattfindender Veranstaltungen der Gastro-Liga zum Welt-CED-Aktionstag am 19. Mai. Die Erkrankungen stellen in dieser Altersgruppe eine besondere Herausforderung für Betroffene, Angehörige, Mediziner und Pflegekräfte dar. In einer Spezialambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm finden junge Patienten Hilfe. Die Klinik lädt zudem am Samstag, 18. Mai von 10:00 bis 15:00 Uhr...

März 2019

CED: Umstellung auf Infliximab-Biosimilar unbedenklich

CED: Umstellung auf Infliximab-Biosimilar unbedenklich
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (IBD), die im Rahmen einer anti-TNF-Therapie mit dem Antikörper Infliximab (Remicade®) behandelt werden, ist eine Umstellung auf das Infliximab-Biosimilar CT-P13 (Remsima®) (1) ohne Wirksamkeitsverlust oder Sicherheitsbedenken möglich. Das zeigen die Ergebnisse verschiedener Studien, die im März 2019 im Rahmen des 14. Kongresses der European Crohn’s and Colitis Organisation (ECCO) in Kopenhagen, Dänemark, präsentiert wurden (2-4).

Colitis ulcerosa: Ergebnisse der Erhaltungstherapie mit Ustekinumab

Colitis ulcerosa: Ergebnisse der Erhaltungstherapie mit Ustekinumab
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Die Ergebnisse zu Wirksamkeit und Verträglichkeit von Ustekinumab in der Erhaltungstherapie von Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa liegen vor (1). Die Analyse zeigt, dass die UNIFI-Erhaltungsstudie ihren primären Endpunkt erreichte: Unter dem IL-12/23-Inhibitor waren zu Woche 44 signifikant mehr Patienten in klinischer Remission als im Placebo-Arm (p < 0,001 bzw. p=0,002 bei Gabe von Ustekinumab alle 8 Wochen bzw. 12 Wochen) (1). Zuvor hatten alle Teilnehmer dieser Erhaltungsstudie unter Ustekinumab (130 mg i.v. oder 6 mg/kg Körpergewicht...

CED: Diskussion um T2T und PRO

Bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) haben sich die Behandlungsmöglichkeiten in jüngster Zeit deutlich erweitert. Es gibt inzwischen ein ganzes Füllhorn an Therapieoptionen, wodurch sich die Chancen verbessern, Therapieerfolge zu erzielen. Die Behandlung wird andererseits komplexer und es gibt zudem noch viele offene Fragen. Die verschiedenen Optionen in ihrer Bedeutung zu diskutieren und zu werten, war Ziel des Falk Kolloquiums „CED kontrovers“.

CED: Monitoring des Krankheitsverlaufs via App

CED: Monitoring des Krankheitsverlaufs via App
© buchachon / Fotolia.com

Mit der PartnerApp stellt AbbVie einen neuen kostenfreien Service vor, der das Monitoring des Krankheitsverlaufs chronisch-entzündlicher Erkrankungen (CED) flexibler und übersichtlicher gestalten kann. Ab sofort können Adalimumab-Patienten, die am Serviceprogramm AbbVie Care teilnehmen, das Tool nutzen. Die App verknüpft die sogenannte CED Disk zur Selbstbeurteilung der Krankheitslast und ein Stuhltagebuch zur Dokumentation mit der Calprotectin-Messung via IBDoc®. Über das Partner-Portal kann der behandelnde Gastroenterologe unkompliziert auf die...

Januar 2019

Colitis ulcerosa: Antrag auf Zulassungserweiterung von Ustekinumab

Colitis ulcerosa: Antrag auf Zulassungserweiterung von Ustekinumab
© Alex / Fotolia.com

Bei der European Medicines Agency (EMA) wurde eine Zulassungserweiterung (Typ-II Variation) von Ustekinumab beantragt. Ziel ist es, eine Zulassung dieses Medikaments zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa zu erhalten. Der Antrag stützt sich auf Ergebnisse aus dem UNIFI-Studienprogramm. Die beiden randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Phase-III-Studien schließen erwachsene Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa ein. Untersucht werden die Wirksamkeit und Verträglichkeit von...

CED: TRM-Zellen lösen Entzündungen aus

CED: TRM-Zellen lösen Entzündungen aus
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Mehr als 400.000 Menschen in Deutschland sind von den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa betroffen, die in Schüben verlaufen und das Darmgewebe zerstören. Die chronische Entzündung kann nach wie vor bei einer Vielzahl von Patienten nicht ausreichend in den Griff bekommen werden. Zudem war bisher weitgehend unklar, wie Entzündungsschübe ausgelöst werden. Forscher konnten nun zeigen, dass bestimmten Zellen im Darm eine Schlüsselrolle bei der Auslösung von Erkrankungsschüben zukommt. Hierdurch ergeben...

CED: Identifizierte Bakterien-Signatur beeinflusst Krankheitsverlauf und Therapieerfolg

CED: Identifizierte Bakterien-Signatur beeinflusst Krankheitsverlauf und Therapieerfolg
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Forschende konnten bei chronisch entzündlichen Darmkrankheiten charakteristische Veränderungen bei Darmbakterien identifizieren – eine Bakterien-Signatur, die den Krankheitsverlauf und Therapieerfolg beeinflusst. Zudem stellten sie fest, dass auch Alter und Fitness großen Einfluss auf den Krankheitsverlauf ausüben. Je sportlicher die Betroffenen waren, desto besser kamen sie mit ihrer Krankheit zurecht.

Plaque-Psoriasis: Interleukin (IL)-23-Hemmer zeigt Überlegenheit in Phase-III-Studie

Plaque-Psoriasis: Interleukin (IL)-23-Hemmer zeigt Überlegenheit in Phase-III-Studie
© ©Milan Lipowski / Fotolia.com

Auf dem dritten Inflammatory Skin Disease Summit (ISDS) in Wien wurden die Ergebnisse der Phase-III-Studie ECLIPSE vorgestellt, die die Wirksamkeit von Guselkumab in Bezug auf Plaque-Psoriasis untersuchte. Im primären Endpunkt, dem PASI 90-Ansprechen* zu Woche 48, erwies sich Guselkumab als signifikant und klinisch relevant überlegen gegenüber Secukinumab. Es sind die ersten Daten eines direkten Vergleichs zwischen dem Interleukin (IL)-23-Hemmer und dem IL-17-Inhibitor.

Reizdarmsyndrom: Mikro-Entzündungen lösen Symptome aus

Reizdarmsyndrom: Mikro-Entzündungen lösen Symptome aus
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Nach einer Analyse zahlreicher Einzelstudien (1), wird am Dogma, dass Reizdarm primär psychische Ursachen hat, gerüttelt: Die vorliegenden Beweise sprechen dafür, dass zahlreiche kleine Entzündungen im Darm und auf Nervenebene die Reizdarmsymptome auslösen und verstärken — so lautet das Fazit der Autoren. Lange Zeit hat man bei dieser „funktionellen Erkrankung“ keine organischen Ursachen gefunden, sodass vorwiegend psychische Probleme als Ursache bei Reizdarm diskutiert wurden.

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