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Medizin

Beiträge zum Thema: COPD

Mai 2013

COPD: Daten zu dualem Bronchodilatator QVA149 zeigen Verbesserung der Lungenfunktion, Verringerung der Atemnot und Reduktion der Exazerbationsrate

Neue Daten des Novartis COPD-Portfolios wurden gestern auf dem Jahreskongress der American Thoracic Society (ATS) vorgestellt, der vom 17. bis 22. Mai in Philadelphia, USA stattfindet. Insgesamt präsentierte Novartis 34 Abstracts aus dem Atemwegsbereich, darunter aktuelle Forschungsergebnisse des IGNITE-Studienprogramms inklusive Ergebnissen der BLAZE(1)- und SPARK(2,3,6,7)-Studie, sowie gepoolte Analysen der GLOW1- und GLOW2-Studien (4,8,9,10).

COPD: Signifikant weniger kardiovaskuläre Ereignisse unter Roflumilast

Eine Add-on-Therapie mit Roflumilast (Daxas®) kann positiven Einfluss auf die kardiovaskuläre Sicherheit von COPD-Patienten haben. Dies zeigt eine Post-hoc-Analyse der klinischen Sicherheitsdaten von 12.054 Patienten aus 14 COPD-Studien: Unter Roflumilast war die Rate schwerer unerwünschter kardiovaskulärer Ereignisse (MACEA) signifikant geringer als unter Placebo (p = 0,019). Die Untersuchung wurde unter der Leitung von Professor William B. White mit dem Titel "Cardiovascular Safety In Patients Receiving Roflumilast for the Treatment of...

Dualer Bronchodilatator QVA149 reduziert Exazerbationen und verbessert Lungenfunktion und Lebensqualität von COPD-Patienten

Aktuell im Lancet Respiratory Medicine veröffentlichte Ergebnisse der 64-wöchigen SPARK-Studie zeigen eine signifikante Überlegenheit des dualen Bronchodilatators QVA149 (Indacaterol 110 μg/Glycopyrronium 50 μg) bei der Reduktion von Exazerbationen chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) gegenüber Glycopyrronium 50 μg (1). SPARK ist die erste Studie zur Erforschung der Effekte der dualen Bronchodilatation auf Exazerbationen mit einer Fixkombination aus einem langwirksamen Beta2-Agonisten (LABA) und einem langwirksamen ...

April 2013

COPD-Symptomatik: Atemwegstonus unterliegt tageszeitlichen Schwankungen

Der Tonus der Atemwege ist keineswegs ein stabiler Parameter, sondern unterliegt einer tageszeitlichen Veränderung. Diese zirkadiane Rhythmik macht sich dadurch bemerkbar, dass nicht nur Asthmatiker, sondern auch COPD-Patienten nachts und in den frühen Morgenstunden über entsprechende Beschwerden klagen, welche die körperliche Aktivität über mehrere Stunden einschränken können. Die Konsequenz daraus ist die Chronotherapie. Werden Bronchodilatatoren zweimal täglich appliziert, ergibt sich für die zweite Tageshälfte ein...

PDE4-Inhibition verbessert Lebensqualität bei schwerer COPD

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist weltweit eine wichtige Ursache von Sterblichkeit, Krankheit und hohen Gesundheitskosten. Generell ist die COPD irreversibel, aber die Rate von Exazerbationen kann medikamentös verringert werden. Mit Roflumilast steht eine antiinflammatorische Dauertherapie für die schwere COPD zur Verfügung, deren Wirksamkeit in der nicht-interventionellen Studie DAKOTA auf dem DGP 2013 bestätigt wurde.

Februar 2013

Glycopyrronium vorteilhaft für die Adhärenz von COPD-Patienten

Nur rund 50% aller Patienten mit chronischen Erkrankungen wie COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) wenden ihre Medikamente regelmäßig so an, wie vom Arzt verordnet (1). Folgen einer ungenügenden Therapietreue bei COPD-Patienten sind deutlich verschlechterte Symptomkontrolle und Lebensqualität, mehr Exazerbationen, Notfallbehandlungen und Klinikeinweisungen sowie höhere Behandlungskosten. Gefördert wird die Adhärenz von COPD-Patienten bei der inhalativen Therapie durch Medikamente mit schnellem Wirkeintritt, die nur einmal täglich...

Therapietreue COPD-Patienten überleben länger

Die große Therapietreue gilt bei chronischen Krankheiten als Garant für eine erfolgreiche Behandlung. Doch gerade bei Patienten mit chronischen Leiden ist es um die Therapietreue, auch als Compliance oder Adhärenz bezeichnet, sehr schlecht bestellt. Deutlich verbessern lässt sich die missliche Situation beispielsweise bei COPD-Patienten mit Medikamenten, die dank ihres raschen Wirkungseintritts nur noch einmal täglich inhaliert zu werden brauchen. Auch eine intensivere Kommunikation zwischen Arzt und Patient kann die Compliance fördern.

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