Mittwoch, 19. Februar 2020
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

Beiträge zum Thema: Computer

April 2019

Arzt-Patienten-Kommunikation: Pflegepersonal von großer Bedeutung

Arzt-Patienten-Kommunikation: Pflegepersonal von großer Bedeutung
© Andrey Popov / Fotolia.com

Eine gute Arzt-Patienten-Kommunikation ist eine Grundvoraussetzung für den Aufbau einer tragfähigen therapeutischen Beziehung und somit für den Therapieerfolg. Das gilt nicht nur für die ambulante Behandlung, sondern ebenso für die stationäre Versorgung. In dem Arzt-Patienten-Verhältnis spielt die Pflege eine wichtige Rolle. Über innovative Ansätze zur Verbesserung der Kommunikation mit Patienten und Angehörigen diskutierte ein interprofessionelles Panel im Rahmen des Deutschen Pflegetags.

Aphasie nach Schlaganfall: Individualisierte Therapie mit Brain-Computer-Interface

Aphasie nach Schlaganfall: Individualisierte Therapie mit Brain-Computer-Interface
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Sprachstörungen sind eine häufige Folge von Schlaganfällen. Ein vielversprechender neuer Therapieansatz zur Wiedererlangung des Sprachvermögens nutzt die Neuroplastizität, also die Fähigkeit des Gehirns, seine Strukturen ein Leben lang ändern zu können. Er setzt an der „Reparatur“ der durch Einblutung oder Blutgerinnsel gestörten Gehirnregelkreise für die Sprache an. Dabei misst ein EEG, das mit einem PC verbunden ist, live die Gehirnaktivität des Patienten (Brain-Computer-Interface (BCI)), während dieser...

Halluzinogene: Psychedelische Substanzen verändern Thalamus-Funktion

Halluzinogene: Psychedelische Substanzen verändern Thalamus-Funktion
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Wissenschaftler der Monash University in Melbourne sind Teil eines globalen Teams, das die weltweit erste nicht-invasive Computertechnologie entwickelt hat, um zu erforschen, wie das Gehirn Informationen verarbeitet, wenn es unter dem Einfluss von Halluzinogenen wie LSD steht. Dank einer neuen nicht-invasiven Technologie konnten Wissenschaftler feststellen, dass der Thalamus unter dem Einfluss psychedelischer Substanzen seine Schutzfunktion verliert und dem Kortex eine Fülle von Informationen liefert. Dies löst dann den sogenannten LSD-Trip aus.

Neue DFG-Forschungsgruppe zu seltenen genetischen Erkrankungen

Neue DFG-Forschungsgruppe zu seltenen genetischen Erkrankungen
© Giovanni Cancemi / Fotolia.com

Wie können seltene genetische Erkrankungen besser erkannt und schneller diagnostiziert werden? Um diesem Ziel näher zu kommen, möchte eine neue Forschungsgruppe an der Charité – Universitätsmedizin Berlin wichtige nicht kodierende Abschnitte unseres Erbgutes identifizieren und zuverlässig interpretieren. Ziel ist es, eine Software zu entwickeln, um Gesamtgenom-Daten im klinischen Alltag zu analysieren. Die Forschungsgruppe wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 3,5 Millionen Euro für 3 Jahre gefördert.

Schutz vor Burnout: Persönlichkeitstraining für Pflegekräfte

Schutz vor Burnout: Persönlichkeitstraining für Pflegekräfte
© Robert Kneschke / Fotolia.com

Die eigenen Grenzen zu achten, seine psychischen Grundbedürfnisse zu kennen und zu schützen und sein Potenzial auszuschöpfen, ohne sich dauerhaft zu überfordern, sind wichtige Voraussetzungen für den Berufsalltag – vor allem in der Pflege. Welche Bedeutung Freude, Glück und Humor für Pflegekräfte und Patienten haben und wie es gelingen kann, sich durch frühes Persönlichkeitstraining vor den Belastungen des Berufsalltags zu schützen, war Thema eines von Servier unterstützten Symposiums beim Deutschen Pflegetag 2019.

Schlaganfall: Wiederherstellung des Sprachvermögens durch BCI-Technologie

Schlaganfall: Wiederherstellung des Sprachvermögens durch BCI-Technologie
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Sprachstörungen sind eine häufige Folge von Schlaganfällen. Ein vielversprechender neuer Therapieansatz zur Wiedererlangung des Sprachvermögens nutzt die Neuroplastizität, also die Fähigkeit des Gehirns, seine Strukturen ein Leben lang ändern zu können. Er setzt an der „Reparatur“ der durch Einblutung oder Blutgerinnsel gestörten Gehirnregelkreise für die Sprache an. Dabei misst ein EEG, das mit einem PC verbunden ist, live die Gehirnaktivität des Patienten (Brain-Computer-Interface (BCI)), während dieser...

März 2019

Biomarker: Methodik zur Messung der Verformbarkeit roter Blutkörperchen

Wissenschaftler haben eine neue Methode entwickelt, um die Verformbarkeit von Erythrozyten zu messen. Deren Elastizität gilt – wie viele andere Zelleigenschaften – als wichtiger Biomarker. Bei verschiedenen Krankheiten wie Sichelzellanämie, Malaria und Diabetes lässt sich eine allmähliche Versteifung der roten Blutzellen beobachten, an der sich das Auftreten und Fortschreiten der Erkrankung ablesen lässt. Die scheibchenförmigen roten Blutkörperchen sind normalerweise sehr flexibel und ändern häufig ihre Form. Das ermöglicht es...

Geschlechtskrankheiten: Diagnostik via Smartphone

Erstmalig können Patienten aus ganz Deutschland jetzt digital und anonym Auffälligkeiten im Intimbereich von einem Facharzt überprüfen lassen. Der Antrag für die Smartphone-Applikation speziell für Geschlechtskrankheiten ist genehmigt. Entwickelt haben das digitale Angebot auch Mediziner der Essener Uni-Klinik für Dermatologie am Universitätsklinikum Essen, zusammen mit Kollegen der Universitäts-Hautklinik in Heidelberg (UKHD), dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT).

Unterscheidung von Immunzellen anhand mechanischer Eigenschaften

Unterschiedliche Typen von Immunzellen voneinander zu unterscheiden, ohne sie vorher anzufärben – das ist Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK), der Universität Greifswald und der Universitätsmedizin Greifswald sowie der Technischen Universität Dresden gelungen. Sie haben eine Methode weiterentwickelt, mit der man Zellen innerhalb weniger Sekunden in nur einem Tropfen Blut anhand ihrer mechanischen Eigenschaften erkennen kann. Damit können nun erstmals bestimmte Zellen des Immunsystems, die B- und T-Lymphozyten,...

Komplikationen bei Transplantation: Frühzeitige Intervention durch KI

Wenn eine Strahlen- oder chemotherapeutische Behandlung von Leukämien oder Lymphomen keinen ausreichenden Erfolg bringt, ist Transplantation von Knochenmark- oder Blutstammzellen zumeist die einzige Chance auf Heilung. Ein Großteil der Patienten stirbt bisher leider trotz Transplantation, oft durch spontan auftretende Infektionen, Transplantat-gegen-Empfänger-Reaktion und Rezidive. Neuartige Vorhersagemodelle für den individuellen Krankheitsverlauf, wie sie im Forschungsprojekt „XplOit“ entwickelt werden, prognostizieren Auftreten und Ausmaß der...

  ...  

Das könnte Sie auch interessieren

Mit achtsamer Lebensweise Burn-out vorbeugen

Mit achtsamer Lebensweise Burn-out vorbeugen
© natalialeb - stock.adobe.com

Nach einer Studie des Lebensversicherungskonzerns Swiss Life lag der Personalausfall im Jahr 2018 zu 37 Prozent an Krankheiten bedingt durch psychische Belastung am Arbeitsplatz. Zu den häufigsten Gründen der Krankmeldungen zählten Burn-out und Depressionen. „Menschen leben heute in einer Welt von stetiger Erreichbarkeit. Auch am späten Abend nach der eigentlichen Arbeitszeit, am Wochenende oder sogar im Urlaub erreichen sie E-Mails oder Anrufe, sodass sie nicht zur Ruhe kommen. Deshalb fühlen sich immer mehr Menschen körperlich sowie emotional...

Klinikeinweisung wegen Herzschwäche: Welche Warnsignale müssen Betroffene kennen?

Klinikeinweisung wegen Herzschwäche: Welche Warnsignale müssen Betroffene kennen?
© freshidea / Fotolia.com

Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 440.000 Patienten mit Herzschwäche in eine Klinik eingewiesen, weil bei ihnen ihr Herz entgleist ist. Damit zählt die Herzschwäche zu den häufigsten Anlässen für einen Krankenhausaufenthalt. „Ganz konkrete Warnsignale zeigen das Entgleisen des Herzens an. Für diese müssen Betroffene wachsam sein, insbesondere für Wassereinlagerungen im Körper, an den Knöcheln, den Unterschenkeln oder im Bauchraum. Diese sogenannten Ödeme sind leicht zu erkennen, wenn man sich täglich wiegt....

Es ist mehr als nur eine Ausrede: Migräne am Arbeitsplatz

Es ist mehr als nur eine Ausrede: Migräne am Arbeitsplatz
© deagreez / fotolia.com

Mit starken Kopfschmerzen, Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit zur Arbeit? Für viele Migränepatienten ist das Alltag. Ein Großteil der 900.000 an Migräne leidenden Deutschen schleppt sich trotz starker Schmerzen zur Arbeit – aus Angst einen schlechten Eindruck bei Arbeitskollegen und Vorgesetzten zu hinterlassen. Denn wer über Kopfschmerzen klagt, trifft immer noch auf Vorurteile. Nicht selten wird Migräne belächelt und als Ausrede abgetan. Zum Tag der Arbeit berichten Migränepatienten und Nutzer der Kopfschmerz- und...