Donnerstag, 2. April 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Coronavirus

April 2020

Arzneimittelversorgung: Unterstützung in Italien während der COVID-19-Pandemie

Arzneimittelversorgung: Unterstützung in Italien während der COVID-19-Pandemie
© Uwe - stock.adobe.com

Chiesi hat als Antwort auf die anhaltende COVID-19-Pandemie eine Reihe neuer Maßnahmen zur Unterstützung von Mitarbeitenden, Patienten und Gesundheitsdienstleistern angekündigt. Die Maßnahmen beinhalten einen 3 Millionen-Euro-Fonds zur Unterstützung der Coronavirus-Bekämpfung in Italien. Die Notfall-Management-Teams auf Konzernebene und in allen Tochtergesellschaften beobachten seit der Ausrufung des Notstands sehr genau alle Entwicklungen der COVID-19-Pandemie. Es wurden eine Reihe von Maßnahmen eingeführt, um die kontinuierliche Versorgung mit...

COVID-19: Softwaregestütztes Ersteinschätzungsverfahren SmED

COVID-19: Softwaregestütztes Ersteinschätzungsverfahren SmED
© nerthuz / Fotolia.com

Seit dem 1. April 2020 verfügen die Vermittlungszentralen der Kassenärztlichen Vereinigungen über ein neues Instrument zur schnellen symptomatischen Ersteinschätzung auf eine mögliche Coronavirus‐Erkrankung. Das vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) für die Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 bereitgestellte softwaregestützte medizinische Ersteinschätzungsverfahren SmED (Strukturierte medizinische Ersteinschätzung in Deutschland) ist durch ein „COVID‐Modul“ ergänzt worden.

SARS-CoV-2: Aktueller Status aus infektiologischer, pneumologischer und allgemeinmedizinischer Sicht

SARS-CoV-2: Aktueller Status aus infektiologischer, pneumologischer und allgemeinmedizinischer Sicht
© goodluz / Fotolia.com

Mit der weltweiten Ausbreitung von SARS-Cov-2 steigen die Anforderungen an Allgemeinmediziner und Pneumologen in besonderem Maße. In einem Expertentalk wurde der aktuelle Status aus infektiologischer, pneumologischer und allgemeinmedizinischer Sicht beleuchtet. Petra Sandow, niedergelassene Allgemeinmedizinerin, Berlin, moderierte das Expertengespräch zwischen Prof. Dr. Thomas Weinke, Chefarzt des Ernst-von-Bergmann-Klinikums für Gastroenterologie und Infektiologie, und Dr. Thomas Schultz, niedergelassener Pneumologe in Berlin.

COVID-19: Start der Phase-II-Studie mit APN01

COVID-19: Start der Phase-II-Studie mit APN01
© New Africa - stock.adobe.com

Die Aufsichtsbehörden in Österreich, Deutschland und Dänemark haben die Genehmigung zum Start einer klinischen Phase-II-Studie zur Behandlung von COVID-19 Patienten erteilt. Der Medikamentenkandidat APN01 (rhACE2) ist ein synthetisches Enzym mit dem Potenzial, die Infektion von Zellen durch das neuartige Virus SARS-CoV-2 zu blockieren und entzündlichen Reaktionen in der Lunge entgegen zu wirken. Im Rahmen der Phase-II-Studie sollen 200 schwer an COVID-19 erkrankte Patienten behandelt werden.

COVID-19: Erster Patient erhält monoklonalen Anti-C5a-Antikörper zur Behandlung schwerer Pneumonie

COVID-19: Erster Patient erhält monoklonalen Anti-C5a-Antikörper zur Behandlung schwerer Pneumonie
© SciePro - stock.adobe.com

Der erste Patient hat im Rahmen einer multizentrischen randomisierten Studie den monoklonalen Anti-C5a-Antikörper zur Behandlung einer schweren COVID-19-Pneumonie erhalten. Die niederländische Studie startete auf Grundlage erster positiver Humandaten, die auf eine Rolle von C5a bei COVID-19 hinweisen. Weitere Studienzentren in Deutschland und anderen europäischen Ländern sind geplant.

Schwerer COVID-19-Verlauf: Atemstillstand kann neural vermittelt sein

Schwerer COVID-19-Verlauf: Atemstillstand kann neural vermittelt sein
© dottedyeti - stock.adobe.com

Ein kleiner Anteil der Patienten mit SARS-CoV2-Infektion verstirbt an einem akuten Lungenversagen, meistens in Folge einer schweren Form der Lungenentzündung. Eine kürzlich publizierte Arbeit (1) beschreibt jedoch einen weiteren möglichen, bislang wenig erforschten Pathomechanismus des tödlichen Lungenversagens. Demnach könnte eine Beteiligung des Hirnstamms und somit des Atemzentrums eine Rolle spielen. Unbekannt ist, wie häufig das der Fall ist. Eine aktuelle Arbeit aus Science (2) gibt Anlass zur Hoffnung, dass schwere Verläufe grundsätzlich...

Globale Zugangsplattform für COVID-19-Arzneimittel

Globale Zugangsplattform für COVID-19-Arzneimittel
© chatree.jyy@gmail.com

Anaqua's ideaPoint hat eine strategische Partnerschaft mit WideTrial bekanntgegeben: Ziel der Zusammenarbeit ist es, Ärzten und Patienten, die weltweit mit COVID-19 zu tun haben, einen besseren Zugang zu klinischen Daten bei der COVID-19 Medikamentenforschung zu ermöglichen. In dem gemeinsamen Projekt wird ein einziger, zentraler Knotenpunkt eingerichtet, über den die Hersteller potenziell wirksamer COVID-19-Therapeutika ihre Produkte einer großen Anzahl von Personen im Rahmen der geltenden Vorschriften für den erweiterten Zugang zur Verfügung stellen...

März 2020

Corona in Deutschland: Aktuelles Statement des RKI

Corona in Deutschland: Aktuelles Statement des RKI
© dottedyeti - stock.adobe.com

Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Leiter des Robert-Koch-Instituts (RKI), gab am heutigen Dienstag Vormittag einen Bericht zur aktuellen Lage in der Corona-Pandemie: Die zu verzeichnenden Todefälle betreffen weiterhin hochaltrige Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen. Am DIVI-Intensivregister sind 63% der deutschen Intensivkliniken beteiligt. Eine Eindämmung der Infektion über Handydaten ist datenschutzrechtlich nicht durchführbar.

Deutscher Ethikrat: Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise

Deutscher Ethikrat: Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise
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Die gegenwärtige Pandemie fordert unsere Gesellschaft in beispielloser Form heraus und führt zu schwerwiegenden ethischen Konflikten. Der Deutsche Ethikrat befürwortet die aktuell zur Eindämmung der Infektionen ergriffenen Maßnahmen, auch wenn sie allen Menschen in diesem Land große Opfer abverlangen. Freiheitsbeschränkungen müssen jedoch kontinuierlich mit Blick auf die vielfältigen sozialen und ökonomischen Folgelasten geprüft und möglichst bald schrittweise gelockert werden. Für diesen schwierigen Abwägungsprozess...

Coronavirus in Bayern: Söder zieht Bilanz

Coronavirus in Bayern: Söder zieht Bilanz
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Heute Mittag zog der bayerische Ministerpräsident in einer Pressekonferenz eine erste Bilanz der seit dem 16. März geltenden Maßnahmen: Aktuell verdoppele sich die Zahl der Infizierten alle 5-6 Tage, vor den Ausgangsbeschränkungen sei eine Verdoppelung alle 2,8 Tage erkennbar gewesen. Da die Lage aber weiterhin „sehr, sehr enrst“ sei, sieht Söder keinen Anlass für einen vorzeitigen Exit und verlängert die bestehenden Ausgangsbeschränkungen bis einschließlich 19. April 2020.

SARS-CoV-2: Schnelltest erhält Notfall-Zulassung

SARS-CoV-2: Schnelltest erhält Notfall-Zulassung
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Anfang März wurde der weltweit erste hochsensible SARS-CoV-2-Schnelltest auf den Markt gebracht, der COVID-19 Antikörper sicher im Blut detektiert. Der Schnelltest erfüllt die Anforderung der Weltgesundheitsorganisation WHO und hat neben der CE-Kennzeichnung und einer internationalen Apothekennummer nun auch von der US-Arzneimittelbehörde FDA eine Notfall-Zulassung erhalten. „Die beschleunigte Zulassung ermöglicht eine Erhöhung der Verfügbarkeit unseres IDV-Tests. Gerade jetzt ist es besonders wichtig, Hausärzte, Mediziner sowie medizinisches...

Beatmung schwerer COVID-19-Fälle: DGP veröffentlicht Empfehlungen für Ärzte

Beatmung schwerer COVID-19-Fälle: DGP veröffentlicht Empfehlungen für Ärzte
© Unbekannt / Fotolia.com

Aktuell ist nicht absehbar, wieviele der mit SARS-CoV-2 Infizierten tatsächlich eine Beatmung benötigen – geschätzt werden derzeit 5% sowie ca. 1% der Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden müssen, so die Einschätzung von Prof. Dr. Stefan Willig, Direktor Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité Berlin. Sollten wider Erwarten doch ethische Entscheidungen zu treffen sein, hat sich die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie (DGP) mit 7 weiteren Fachgesellschaften auf Empfehlungen für...

Beatmung schwerer COVID-19-Fälle: Marburger Team entwickelt Alternativen

Beatmung schwerer COVID-19-Fälle: Marburger Team entwickelt Alternativen
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Weltweit gibt es zu wenige hochleistungsfähige Beatmungsgeräte, um gleichzeitig viele schwere COVID-19-Fälle zu versorgen. Auch wenn die Kliniken in Deutschland gut vorbereitet sind, könnte sich ein Engpass ergeben, wenn die jetzt getroffenen Maßnahmen des Bundes und der Länder nicht greifen und es zu einer hohen Zahl von schweren Krankheitsfällen kommt. Das in Marburg entwickelte Gerät kann zur Kompensation fehlender Beatmungsplätze in der Corona-Pandemie eingesetzt werden.

Trendwende in der Corona-Krise: Politik sucht nach alternativen Lösungswegen

Trendwende in der Corona-Krise: Politik sucht nach alternativen Lösungswegen
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Die massiven Eingriffe in das öffentliche und private Leben der deutschen Bundesbürger als Reaktion auf die Corona-Pandemie können nicht über einen längeren Zeitraum erfolgen – vor allem nicht in Hinblick auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung Deutschlands, die Wirtschaft und die psychischen Folgen für die Bevölkerung. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will daher zeitnah ein Konzept für einen Weg aus den massiven Alltagseinschränkungen wegen der Corona-Krise erarbeiten. „Die Frage, wie wir diesen Krisenmodus wieder...

Coronakrise: Aktuelles vom Tage

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© Yakobchuk Olena - stock.adobe.com

Der 26. März ist ein neuer Tag unter dem Eindruck der geltenden Ausgangsbeschränkungen in Deutschland. Ortsteile in Jessen, Sachsen, sind unter Quaratäne gestellt worden. Die Ausweitung von Covid-19 bedeutet weiterhin für uns alle drastische Einschnittte in das öffentliche Leben. Möglichst im home office arbeiten, ausschließlich zur Arbeit, zum Arzt oder Einkaufen fahren, ansonsten zuhause bleiben. Irgendwie gewöhnt man sich doch an die Situation. Der Mensch ist so angelegt, sich an vieles anzupassen. Erstaunlich ist, wie digitales Arbeiten...

COVID-19 – Intensiv- und Notfallmediziner legen klinisch-ethische Entscheidungs-Empfehlungen vor: „Wir entscheiden nicht nach Alter!“

COVID-19 – Intensiv- und Notfallmediziner legen klinisch-ethische Entscheidungs-Empfehlungen vor: „Wir entscheiden nicht nach Alter!“
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Deutschlands Notfall- und Intensivmediziner bereiten sich auf die schwerste aller Entscheidungen vor: Welchen Patienten im Fall der Fälle intensivmedizinisch behandeln und welchen palliativmedizinisch versorgen, wenn die Intensivbetten und Ressourcen knapp werden? Noch ist es nicht so weit. „Aber sollten wir in die schwierige Situation kommen, zwischen Patienten entscheiden zu müssen, dann wollen wir gewappnet sein“, sagt Prof. Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). „Wir wollen...

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