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Medizin

Beiträge zum Thema: Crohn

September 2018

Rheumatoide Arthritis: Aktuelle Leitlinie empfiehlt Methotrexat mit optimaler Startdosis von 15 mg/Woche sowie rascher Dosissteigerung

Auf dem von Medac unterstützten Satellitensymposium (1) im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) rief Prof. Dr. Markus Gaubitz, Münster, die anwesenden Ärzte dazu auf, die Therapiechancen von Methotrexat (MTX) bei rheumatoider Arthritis (RA) auszureizen. Dabei berief er sich u.a. auf aktuelle Studienerkenntnisse, Daten aus der Praxis und die neue S2e-Leitlinie (2). Prof. Dr. Marc Schmalzing, Würzburg, und PD Dr. Nils Venhoff, Freiburg, gaben weiterführende Einblicke in neue Erkenntnisse der MTX-Therapie bei...

Colitis ulcerosa und Morbus Crohn: 4 Jahre Erfahrung mit Vedolizumab als Firstline-Biologikum

Bei Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) sollte möglichst in einem frühen Krankheitsstadium, im „window of opportunity“, eine geeignete Therapie mit guter Wirksamkeit zum Einsatz kommen, um Krankheitsprogression und Komplikationen zu verhindern (1). Der seit 2014 in Europa zugelassene darmselektiv wirkende (2) α4β7-Integrin-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®*) nimmt hierbei im Therapiealgorithmus einen wichtigen Stellenwert ein. Klinische Studien bestätigen Vedolizumab eine gute Langzeit-Wirksamkeit und...

Plaque-Psoriasis: Neuer, oraler, selektiver TYK2-Inhibitor erzielt in Phase-II-Studie Verbesserung der Hautsymptomatik

Daten einer Phase-II-Studie zu BMS-986165 bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis wurden bekannt gegeben. BMS-986165 ist ein oraler, selektiver Tyrosinkinase-2 (TYK2)-Inhibitor, der sich in der klinischen Prüfung befindet. Die Endpunkte zur Wirksamkeit, einschließlich der Reduktion des Psoriasis Area and Severity Index (PASI) um ≥ 75% und 90% (PASI 75, PASI 90), wurden nach 12 Wochen unter täglicher Einnahme von ≥ 3 mg BMS-986165 erreicht – bei einem günstigen Nutzen-Risiko-Profil. Die am häufigsten beobachteten...

Mai 2018

Allogene Stammzelltherapie zur Behandlung von komplexen Perianalfisteln bei Morbus Crohn

Eine häufige und schwerwiegende Komplikation bei Morbus Crohn sind komplexe perianale Fisteln, die eine starke Belastung für den Patienten darstellen und die Lebensqualität massiv beeinträchtigen (1). Die aktuell verfügbaren medikamentösen und chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten sind nicht immer kurativ. Hier könnte die allogene mesenchymale Stammzelltherapie Cx601 (Darvadstrocel/Alofisel®*#) den erwachsenen Patienten mit nicht-aktivem/gering aktivem luminalem Morbus Crohn, wenn die Fisteln unzureichend auf mindestens eine...

Nachhaltige Behandlungskonzepte bei CED

Ein wesentliches Ziel in der Therapie der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Colitis ulcerosa und Morbus Crohn ist für den behandelnden Arzt neben der Remission die endoskopisch bestätigte Mukosaheilung (1). Um das Fortschreiten der Erkrankung zu unterbinden und Komplikationen zu vermeiden, sollte möglichst in einem frühen Krankheitsstadium im „window of opportunity“ (2) eine geeignete Therapie mit guter Wirksamkeit – wie der darmselektiv wirkende α4β7-Integrin-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®*) (3) –...

CED: jeder fünfte Betroffene unter 20 Jahren

CED: jeder fünfte Betroffene unter 20 Jahren
© Halfpoint B / Fotolia.com

Jeder fünfte Patient mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED) ist unter 20 Jahren (1). Die meisten Neuerkrankungen werden im Alter zwischen 16 und 35 Jahren diagnostiziert (2). Somit erkranken die meisten Patienten bereits in jungen Jahren an CED und leiden während ihres gesamten Lebens an den Symptomen. Heilbar ist die Erkrankung nicht. Zum Welt-CED Tag am 19. Mai finden weltweit Aktivitäten statt, um Aufmerksamkeit auf chronisch entzündliche Darmerkrankungen zu lenken.  

CED: Bei der Diagnostik und Therapie steht ein Perspektivwechsel an

„Big Data“ hält derzeit auch Einzug bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED). So gibt es eine regelrechte Datenflut zu Faktoren, die die Pathophysiologie bedingen – vom Genom über das Exposom und das Immunom bis zum Mikrobiom. Die Daten zu bündeln, zu analysieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen, um die Diagnostik und Therapie der CED voranzutreiben, ist aktuell eine enorme medizinische Herausforderung, berichtete Prof. Claudio Fiocchi, Cleveland, beim Symposium 210 der Falk Foundation e.V. in Lissabon. Die Lösung der...

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