Sonntag, 27. September 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Depression

September 2020

Fatigue, Adipositas und Depression: Verdachtsdiagnose PKU

Fatigue, Adipositas und Depression: Verdachtsdiagnose PKU
© Brian Jackson / Fotolia.com

Der Patient ist adipös, oft müde und leidet zusätzlich noch an einer wiederkehrenden Depression – vielleicht nur eine zufällige Verkettung? Doch manchmal steckt auch mehr dahinter (1). Zum Beispiel: eine Phenylketonurie (PKU). Die seltene autosomal-rezessive Erbkrankheit wird im Rahmen des Neugeborenenscreenings diagnostiziert und im Kindesalter mit einer strengen Diät behandelt. Doch ist die Stoffwechselstörung nicht auf das Kindesalter beschränkt, sondern eine lebenslange Erkrankung. Sie erfordert deshalb auch eine dauerhafte strenge...

Juni 2020

Akute hepatische Porphyrien: Zulassung für Givorisan

Akute hepatische Porphyrien: Zulassung für Givorisan
© Mopic - stock.adobe.com

Für Patienten mit akuten hepatischen Porphyrien (AHP) gibt es ein neues zugelassenes Medikament zur Therapie. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Studie, die jetzt im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde. Das Klinikum Chemnitz mit seinem Zentrum für Innere Medizin II unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. habil. Ulrich Stölzel ist das einzige Krankenhaus in Deutschland, das an dieser mehrjährigen Medikamentenstudie beteiligt war. Insgesamt wurden 94 Patienten mit diagnostizierter AHP an 36 Studienzentren in 18...

Zwischen Ökonomisierung und Berufsethos: Grenzen der Versorgung im Klinikalltag

Durch die Finanzvorgaben im Krankenhaus stehen die Beschäftigten zunehmend unter Druck. Im Arbeitsalltag bleibt wenig Zeit, sich um die Kranken zu kümmern, wirtschaftliche Ziele stehen bei der pauschalen Fall-Abrechnung im Vordergrund. Für viele widerspricht das ihrem beruflichen Selbstverständnis und ihren Ansprüchen an eine gute Patienten-Versorgung. Diese Konflikte untersucht ein aktueller Report aus dem Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE).

Chronische Schmerzen: Intrathekale Analgesie als Opioid-Alternative

Chronische Schmerzen: Intrathekale Analgesie als Opioid-Alternative
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Die Behandlung starker chronischer Schmerzen mit konventionellen Medikationen wie z.B. Opioiden ist nicht bei allen Patienten zufriedenstellend möglich. Dies ist vor allem der Fall, wenn der Patient unter neuropathischen oder refraktären Schmerzen leidet oder die Schmerztherapie zu nicht tolerierbaren Nebenwirkungen führt. In diesen Fällen kann die intrathekale Analgesie (ITA) mit Ziconotid (Prialt®) eine zielführende Alternative darstellen (1-6). 

Häusliche Gewalt während der SARS-CoV-2-Pandemie: Erste große Studie veröffentlicht

Häusliche Gewalt während der SARS-CoV-2-Pandemie: Erste große Studie veröffentlicht
© VadimGuzhva - stock.adobe.com

Rund 3% der Frauen in Deutschland wurden in der Zeit der strengen Kontaktbeschränkungen zu Hause Opfer körperlicher Gewalt, 3,6% wurden von ihrem Partner vergewaltigt. In 6,5% aller Haushalte wurden Kinder gewalttätig bestraft. Dies zeigt die erste große repräsentative Umfrage zu häuslicher Gewalt während der „Corona“-Pandemie, ein Projekt der TUM und des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Waren die Frauen in Quarantäne oder hatten die Familien finanzielle Sorgen, lagen die Zahlen deutlich höher. Nur ein...

April 2020

Schilddrüse: Entwicklung und Pathologie in allen Lebensabschnitten

Schilddrüse: Entwicklung und Pathologie in allen Lebensabschnitten
© lom123 / Fotolia.com

Etwa ab der zwölften Schwangerschaftswoche beginnt die Schilddrüse mit der Hormonproduktion und begleitet uns danach ein Leben lang. Dabei beeinflusst das kleine Organ die geistige sowie motorische Entwicklung in jungen Jahren und reguliert auch später noch zahlreiche Körperfunktionen. Darunter fallen zum Beispiel das Herz-Kreislauf-System, der Energiestoffwechsel und das Wachstum von Knochen und Muskelgewebe. Eine Funktionsstörung der Schilddrüse kann entsprechend weitreichende Folgen haben. Da die Symptome oft unspezifisch sind, also zu mehreren Ursachen...

COVID-19 und Diabetes: Handlungsempfehlungen für die Praxis

COVID-19 und Diabetes: Handlungsempfehlungen für die Praxis
© Sherry Yates / Fotolia.com

In den letzten 2 Wochen ist die weltweite Mortalitätsrate durch COVID-19 um 2,5% auf 6,3% gestiegen. Auch in Deutschland liegt die zu Beginn der Pandemie sehr niedrige Mortalitätsrate derzeit (Stand 14.04.2020) bei 2,5%. Daher ist es angezeigt, vulnerable Patientengruppen wie Patienten mit diabetologischen Vorerkrankungen besonders in den Blick zu nehmen. Der Diabetologe Dr. Christian Toussaint, Berlin, gab heute Tipps für die Praxis.

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EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).