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Medizin

Beiträge zum Thema: Diabetes Typ II

Mai 2019

Disease-Management-Programm: IQWiG sieht Aktualisierungsbedarf

Disease-Management-Programm: IQWiG sieht Aktualisierungsbedarf
© Sherry Yates / Fotolia.com

Disease-Management-Programme (DMP) sollen in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden, um sie an den jeweiligen Stand des medizinischen Wissens anzupassen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat deshalb aktuelle evidenzbasierte Leitlinien zu Diabetes mellitus Typ 2 recherchiert, deren Empfehlungen zu Kernaussagen zusammengefasst und überprüft, ob sich aus ihnen ein Aktualisierungsbedarf ergibt. Die vorläufigen Ergebnisse liegen nun vor. Demnach sollten oder könnten fast alle Aspekte des DMP...

Diabetes: Vermeidung von Lipohypertrophien durch Verringerung des Injektionsvolumens mit hochkonzentriertem Mahlzeiteninsulin

Diabetes: Vermeidung von Lipohypertrophien durch Verringerung des Injektionsvolumens mit hochkonzentriertem Mahlzeiteninsulin
© Andrey Popov / Fotolia.com

Die richtige Spritztechnik ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Diabetestherapie bei Patienten mit insulinpflichtigem Diabetes mellitus. Wird diese nicht richtig durchgeführt, kann das negative Auswirkungen auf die Blutzuckereinstellung haben. Um Komplikationen wie das Auftreten von Lipohypertrophien an Injektionsstellen zu minimieren, wird den Patienten u.a. der effektive Wechsel von Spritzstellen empfohlen. Der Einsatz eines hochkonzentrierten Mahlzeiteninsulins wie Liprolog® 200 E/ml KwikPen* kann Menschen mit Diabetes die korrekte Umsetzung...

März 2019

Patientenpräferenz-Studien zeigen die Erwartungen an eine Diabetestherapie

Patientenpräferenz-Studien zeigen die Erwartungen an eine Diabetestherapie
© Sherry Yates / Fotolia.com

Wenn bei Menschen mit Typ-2-Diabetes der Beginn einer Injektionstherapie zur glykämischen Kontrolle ansteht, sind Arzt-Patienten-Gespräche besonders wichtig. Die Mehrheit der Patienten wünscht sich, ihre Therapie flexibel in den Alltag zu integrieren und eine möglichst geringe Anzahl von Injektionen. Eine entsprechende Option bietet die einmal wöchentliche, mit den ADA/EASD-Empfehlungen konforme, Injektionstherapie mit einem GLP-1-Rezeptor-Agonisten.

Diabetes Typ II: G-BA bestätigt Zusatznutzen für Sitagliptin + Metformin

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute einen Zusatznutzen für Sitagliptin (JANUVIA®, XELEVIA®) in der Kombination mit Metformin bestätigt. Bereits im Oktober 2013 und im Dezember 2016 hatte der G-BA Sitagliptin einen Zusatznutzen in der Behandlung des Typ-2-Diabetes zugesprochen. MSD hatte im Oktober letzten Jahres ein drittes Dossier eingereicht, das weitere Studienergebnisse sowie zusätzliche Evidenz gemäß den Vorgaben des G-BA enthielt.

Gefäßverschlüsse bei Diabetes: 80% der Fußamputationen sind vermeidbar

Jedes Jahr verlieren Diabetes-Patienten mehr als 40.000 Füße und Beine. Durch die konsequente Prävention von Fußgeschwüren und die rechtzeitige Therapie von Gefäßverschlüssen ließen sich bis zu 80% dieser Amputationen vermeiden, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG). Wohin sich betroffene Patienten wenden sollen, werden Experten auf einer Pressekonferenz zum 136. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) erläutern.

Typ-2-Diabetes: Frühzeitige Intensivierung der Blutzuckerkontrolle

Typ-2-Diabetes: Frühzeitige Intensivierung der Blutzuckerkontrolle
© Andrey Popov / Fotolia.com

Laut einer Analyse der Daten des National Health and Nutrition Examination Surveys, die in den Jahren 2007 bis 2012 erhoben wurden, erreichte etwa ein Drittel der insgesamt 20,5 Millionen Erwachsenen mit diagnostiziertem Diabetes in den USA nicht ihren individuellen Hämoglobin-A1c-Zielwert (HbA1c) (1). Häufig wird die Behandlung nicht sofort intensiviert, wenn mit einer Metformin-Monotherapie keine zufriedenstellende Blutzuckerkontrolle erreicht wird (2). Eine ungenügende Kontrolle des Blutzuckers ist mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen...

Schutz vor kardiovaskulären Ereignissen: Statin-Gabe auch bei hochaltrigen Menschen sinnvoll

Auch Menschen über 75 Jahre profitieren von der Einnahme eines Cholesterin-Senkers und schützen sich damit vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Dies zeigt eine Meta-Analyse klinischer Studien zur Statin-Gabe (1). Da die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Alter steigt, könnte der Nutzen sogar höher sein als bei jüngeren Menschen, insbesondere dann, wenn schon arteriosklerotische Folgeerkrankungen oder ein Diabetes bestehen, meinen Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Die Medikamente werden bislang vorwiegend jüngeren Patienten...

Diabetes: Studien bestätigen Wirkprofil von Insulin glargin

Diabetes: Studien bestätigen Wirkprofil von Insulin glargin
© neirfy / Fotolia.com

Wie wirkt eine bestimmte Therapie bei einem individuellen Patienten? Diese Frage will die „Präzisionsmedizin“ mit Hilfe detaillierter Algorithmen beantworten. Lernende Maschinen verarbeiten dafür riesige Datenmengen aus zahlreichen unterschiedlichen Quellen. Einen wichtigen Beitrag zur Präzisionsmedizin liefert die Real-World-Evidenz, wie die von Professor Dr. Jochen Seufert, Freiburg, vorgestellten Studien Toujeo-1, TOP-2, Toujeo-Neo T2DM und Toujeo-Neo T1DM.* Die Untersuchungen bestätigen das positive Wirkprofil von Insulin glargin 300 Einheiten/...

Februar 2019

Darmmikrobiom: Zusammensetzung beeinflusst Gesundheitszustand

Darmmikrobiom: Zusammensetzung beeinflusst Gesundheitszustand
© Alex / Fotolia.com

Der menschliche Körper gleicht einer großen Wohngemeinschaft: Auf der Haut, im Darm und an vielen anderen Stellen des Körpers leben Milliarden von Mikroorganismen. In Studien mehren sich die Hinweise darauf, dass die Zusammensetzung des Darmmikrobioms mit darüber entscheidet, ob jemand gesund oder krank ist, an Gewicht zulegt und sich depressiv oder seelisch ausgeglichen fühlt. Ob und wie das Mikrobiom auch unseren Hormonhaushalt beeinflusst und beispielsweise das Polyzystische Ovar-Syndrom (PCOS), das mit Übergewicht und ungewollter Kinderlosigkeit...

Antikoagulation: Kasuistiken belegen breite Evidenz von Faktor Xa-Inhibitor bei Patienten mit Komorbiditäten

Entscheidungen zur Prophylaxe thromboembolischer Ereignisse beruhen im Praxisalltag auf der klinischen Evidenz, den Leitlinienempfehlungen sowie auf patientenindividuellen Faktoren. Anhand von typischen Kasuistiken lässt sich verdeutlichen, welche Risikofaktoren in der Praxis häufig vorkommen und welchen Einfluss das auf die Therapieentscheidung hat. Einen hohen Bedarf für eine Thromboembolieprophylaxe haben beispielsweise Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und Komorbiditäten wie eingeschränkter Nierenfunktion und Diabetes, Patienten mit...

Typ-2-Diabetes: Senkung des Hospitalisierungsrisikos aufgrund von Herzinsuffizienz

Typ-2-Diabetes: Senkung des Hospitalisierungsrisikos aufgrund von Herzinsuffizienz
© Chinnapong / Fotolia.com

Die Kohortenstudie EMPRISE (EMPagliflozin compaRative effectIveness and SafEty) analysierte Daten aus dem Versorgungsalltag von etwa 35.000 Menschen mit Typ-2-Diabetes in den USA hinsichtlich der Anwendung von Empagliflozin. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass Empagliflozin im Vergleich zu DPP4-Inhibitoren das relative Risiko von 44% bei Hospitalisierungen aufgrund von Herzinsuffizienz (HHI) im Praxisalltag senken kann (1).

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