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Medizin

Beiträge zum Thema: Diagnostik

November 2019

Typ-1-Diabetes bei Kindern: „Fr1da“-Studie verzeichnet 100.000 Studienteilnahmen

Typ-1-Diabetes bei Kindern: „Fr1da“-Studie verzeichnet 100.000 Studienteilnahmen
© Photographee.eu - stock.adobe.com

Das Institut für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums München hat im Rahmen der bayernweiten „Fr1da“-Studie zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes nun 100.000 Studienteilnahmen verzeichnet. Außerdem wird die Studie unter dem Namen „Fr1da-plus“ auf eine zusätzliche Altersgruppe erweitert: Neben 2-5 Jahren alten Kindern können ab sofort auch 9- und 10-Jährige an der Studie teilnehmen.

Polycythaemia vera: Ropeginterferon alfa-2b speziell für PV zugelassen

Polycythaemia vera: Ropeginterferon alfa-2b speziell für PV zugelassen
© fotomek - stock.adobe.com

Für die selten auftretende myeloproliferative Erkrankung Polycythaemia vera (PV), bei der es zu einer abnormen Vermehrung aller 3 Blutzellreihen kommt, stand lange Jahre als zytoreduktive Therapie Hydroxyurea als einzig zugelassene Erstlinien-Therapie zur Verfügung (1). Als Alternativtherapie in der Erstlinie wurde das – nicht für diese Indikation zugelassene – pegylierte Interferon alpha empfohlen, welches in einer wöchentlichen Applikationsform oft mit einer eingeschränkten Verträglichkeit einherging (1). Mit Ropeginterferon alfa-2b...

Chronischer Schmerz: Präventionsprojekt PAIN2020

Chronischer Schmerz: Präventionsprojekt PAIN2020
© Alexander Raths / Fotolia.com

Nach eineinhalbjähriger Aufbauzeit sind bundesweit rund 20 schmerzmedizinische Zentren dem von der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. und der BARMER ins Leben gerufenen Projekt PAIN2020 beigetreten. Ab sofort können Patienten, die schon längere Zeit an Schmerzen leiden, an dem Forschungsprojekt teilnehmen. Interessierte erhalten beim Teledoktor der BARMER unter der Telefonnummer 0800 8484 333 weitere Informationen. „Handeln, bevor Schmerzen chronisch werden – das ist der Grundgedanke des bundesweiten Projekts PAIN2020, dessen innovativer Untersuchungsansatz und...

Morbus Pompe: Diagnostik bei proximaler Muskelschwäche

Eine proximale Muskelschwäche, verbunden mit positivem Gowers-Zeichen, Trendelenburg-Gang und Zwerchfellschwäche, kann auf zahlreiche Myopathien hindeuten. Die seltene und erblich bedingte Glykogenspeicherkrankheit Morbus Pompe wird nur selten als Verdachtsdiagnose in Erwägung gezogen. „Bei Patienten mit proximalen Paresen und leichter bis moderater CK-Erhöhung sollte frühzeitig ein Trockenbluttest zur Messung der α-Glukosidase veranlasst werden“, erläuterte Prof. Dr. Matthias Vorgerd, Bochum, auf einer Veranstaltung von Sanofi Genzyme...

Mangelernährung: Alarmierende Zahlen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen

Mangelernährung: Alarmierende Zahlen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen
© freshidea - stock.adobe.com

Wenn es um den Ernährungszustand der Deutschen geht, denken die meisten Menschen an Übergewicht. Doch auch Mangelernährung ist bundesweit ein großes Problem. Vor allem ältere und kranke, pflegebedürftige Menschen sind betroffen. Das bestätigt auch eine Vorabveröffentlichung des 14. DGE-Ernährungsberichts der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) mit aktuellen Zahlen zur Ernährungssituation in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen, die im Rahmen des nutritionDays erhoben wurden. Fast ein Drittel der Patienten...

Oktober 2019

Gewichtsreduktion: „Low Carb“ für Diabetes-Patienten nur unter begleitender Ernährungsberatung

Gewichtsreduktion: „Low Carb“ für Diabetes-Patienten nur unter begleitender Ernährungsberatung
© Daniela Staerk - stockadobe.com

In den letzten Jahren ist es schon beinahe zum Modetrend geworden: Wer abnehmen oder seinem Stoffwechsel etwas Gutes tun möchte, achtet auf „Low Carb“ – also eine Ernährung mit möglichst geringem Kohlenhydratanteil. Diese Ernährungsform ist grundsätzlich auch für Menschen mit Diabetes Typ 2 oder Prädiabetes zur Gewichtsabnahme geeignet. Eine Konsensus-Erklärung der Amerikanischen Diabetes Gesellschaft ADA betont jedoch, dass auch andere Ernährungsweisen dafür infrage kommen können. Betroffene sollten daher immer eine...

Periphere neuropathische Schmerzen: Symptomatisch und kausal behandeln

Periphere neuropathische Schmerzen: Symptomatisch und kausal behandeln
© VadimGuzhva / Fotolia.com

Polyneuropathien, chronische Rückenschmerzen wie auch Nervenengpass-Syndrome haben etwas gemeinsam. Bei all diesen Krankheitsbildern finden sich Schädigungen an der Myelinschicht des Neurons und/oder am  Axon selbst. Eine  ausschließlich symptomatische, vor allem analgetische Therapie ist weder leitliniengerecht noch suffizient und beinhaltet zudem längerfristig ein steigendes Abhängigkeitspotential. Auf einer Pressekonferenz im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses 2019 in Mannheim stellten Experten die Bedeutung eines frühzeitigen multimodalen...

Hypophosphatämie: Sicherheitsvorteil von Eisen(III)-Derisomaltose

Hypophosphatämie: Sicherheitsvorteil von Eisen(III)-Derisomaltose
© kamasigns / Fotolia.com

Ergebnisse des PHOSPHARE-Studienprogramms aus 2 identischen offenen Head-to-Head-Studien, die Eisen(III)-Derisomaltose mit Eisencarboxymaltose vergleichen, zeigen einen Sicherheitsvorteil von Eisen(III)-Derisomaltose hinsichtlich des Auftretens von Hypophosphatämie und anderer durch FGF-23 vermittelter Auswirkungen. Die Daten wurden erstmals im Rahmen der Jahrestagung der Endocrine Society in New Orleans, USA, präsentiert und zur Veröffentlichung eingereicht.

COPD: Real-Life-Studie TriOptimize bildet Versorgungsrealität ab

COPD: Real-Life-Studie TriOptimize bildet Versorgungsrealität ab
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Für den Erfolg einer Atemwegstherapie sind neben der Wirksamkeit der Substanzen weitere Faktoren wie die Adhärenz und die korrekte Anwendung des Inhalators maßgeblich. Unter kontrollierten Studienbedingungen weichen diese Faktoren häufig von der Realität ab (1). Nicht-interventionelle Real-Life-Studien hingegen beleuchten die Versorgungsrealität in der Praxis. Die so gewonnenen Erkenntnisse machen es möglich, die Real-World-Effektivität einer Therapie besser einschätzen und so die Versorgung von Patienten optimieren zu können, so das Fazit...

Herzinfarkt: Auf KI basierender Algorithmus ermöglicht präzise und schnelle Diagnostik

Herzinfarkt: Auf KI basierender Algorithmus ermöglicht präzise und schnelle Diagnostik
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Aktuelle Forschungen haben gezeigt, dass Abbotts auf Maschinellem Lernen beruhender Algorithmus Ärzten eine individuellere Bewertung ermöglichen könnte, indem er Faktoren wie Alter, Geschlecht und den Troponinspiegel im Blut nutzt, um die Herzinfarktdiagnose zu verbessern. Diese Technologie ist der erste auf maschinellem Lernen basierende Algorithmus, der hochsensitive Troponintests mit anderen Patientencharakteristika kombiniert, um Ärzte dabei zu unterstützen, besser festzustellen, ob ein Herzinfarkt vorliegt.

Autoimmun-Enzephalitis: DFG-Forschungsgruppe sucht zielspezifische Therapieansätze

Autoimmun-Enzephalitis: DFG-Forschungsgruppe sucht zielspezifische Therapieansätze
© ralwel - stock.adobe.com

In der interdisziplinären und translational ausgerichteten Forschungsgruppe SYNABS erforschen Neurologen, Physiologen, Neuroimmunologen und Mikroskopieexperten die Krankheitsmechanismen von autoimmun bedingten Hirnentzündungen. Ihr Ziel ist die Entwicklung zielspezifischer Therapieansätze für diese Erkrankungen, die häufig von psychischen Symptomen begleitet sind. Die Gruppe mit Partnern von 9 Forschungsinstitutionen in Deutschland, Österreich und Spanien wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Osteoporose: Positive Stellungnahme für Romosozumab zur Behandlung postmenopausaler Frauen

Osteoporose: Positive Stellungnahme für Romosozumab zur Behandlung postmenopausaler Frauen
© zinkevych - stock.adobe.com

UCB und Amgen haben bekanntgegeben, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde (European Medicines Agency, EMA) nach einem erneuten Prüfungsverfahren eine positive Stellungnahme erlassen hat, mit der Empfehlung, eine Marktzulassung für Romosozumab (EVENITY®) zur Behandlung der manifesten Osteoporose bei postmenopausalen Frauen mit deutlich erhöhtem Frakturrisiko und ohne Myokardinfarkt oder Schlaganfall in der Vorgeschichte zu erteilen. Romosozumab ist ein neuer knochenbildender Wirkstoff, der sowohl die...

Herzinsuffizienz: Positive Studienergebnisse für Dapagliflozin auch bei Diabetes-Patienten

Herzinsuffizienz: Positive Studienergebnisse für Dapagliflozin auch bei Diabetes-Patienten

Zur Verringerung des Risikos für kardiovaskuläre Folgeerkrankungen werden in der Therapie des Typ 2 Diabetes aktuell Antidiabetika mit günstigen kardio-renalen Effekten vorrangig empfohlen (1). Für Dapagliflozin (Forxiga®) belegte die kardiovaskuläre Outcome-Studie DECLARE-TIMI 58 eine Verringerung kardiovaskulärer und renaler Endpunkte bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2, 3). Nun belegte die Endpunkt-Studie DAPA-HF erstmals auch die Wirksamkeit des SGLT-2 Hemmers bei Patienten mit Herzinsuffizienz – sowohl mit als auch ohne Typ 2 Diabetes...

Hashimoto Thyreoiditis: Symptomfreiheit durch individualisierte Therapie

Hashimoto Thyreoiditis: Symptomfreiheit durch individualisierte Therapie
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Die Hashimoto Thyreoiditis ist die häufigste Ursache für eine Unterfunktion der Schilddrüse in Deutschland. Sie zählt zu den Autoimmunerkrankungen und gilt als nicht heilbar. „Mit einer geeigneten und individuellen Therapie ist es für die meisten Patienten aber möglich, symptomfrei zu leben. Dafür müssen Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen eng zusammenarbeiten“, fordert PD Dr. med. Joachim Feldkamp, Endokrinologe und Tagungspräsident des 24. Henning Symposiums zum Thema „Autoimmunität und Schilddrüse“....

Opioidabhängigkeit: Einsatz der zugelassenen Medikamente nicht ausreichend

Opioidabhängigkeit: Einsatz der zugelassenen Medikamente nicht ausreichend
© minoandriani - stock.adobe.com

Obwohl die Forschung zeigt, dass opioidabhängigen Menschen durch eine medikamentengestützte Behandlung geholfen werden kann, werden die 3 von der Food and Drug Administration (FDA) zugelassenen Medikamente nicht ausreichend eingesetzt, so eine Untersuchung der aktuellen medizinischen Daten zur Opioidabhängigkeit in den USA. Diese Untersuchung erscheint in der Oktoberausgabe der Mayo Clinic Proceedings.

Koronararterien-Bypass: Wiederholte Operation verbessert langfristiges Überleben

Koronararterien-Bypass: Wiederholte Operation verbessert langfristiges Überleben
© Christoph Burgstedt - stock.adobe.com

Wenn ein Koronararterien-Bypass-(CABG)-Patient wegen wiederholter Schmerzen im Brustkorb eine zweite Operation braucht, ist dies häufig eine perkutane Koronarintervention (PCI), gemeinhin als Koronarangioplastie mit Stents bekannt. Eine im September in Mayo Clinic Proceedings veröffentlichte Studie sagt, dass es eine bessere Option sein kann, den Koronarartieren-Bypass zu wiederholen. Die Kohortenstudie, die auf Gesundheitsdaten von 1.612 Patienten in der Mayo Clinic von 2000-2013 basiert, ergab, dass sich das Gesamtüberleben durch wiederholte...

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