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Medizin

Beiträge zum Thema: Diagnostik

April 2017

Genauere Einteilung der Meningeome nach Analyse riesiger Datenmengen

Genauere Einteilung der Meningeome nach Analyse riesiger Datenmengen
©Universitätsklinikum Heidelberg

Wissenschaftlern gelang es, eine wesentlich genauere Einteilung der Meningeome zu erarbeiten als die aktuelle Klassifizierung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das neue System unterscheidet sicherer zwischen gutartigen Tumoren, bei denen in der Regel eine Operation ausreicht, und solchen, bei denen die Patienten zusätzlich eine Bestrahlung benötigen. Basis ist der "molekulare Fingerabdruck" der Tumorzellen, ihr sogenanntes Methylierungsmuster, also das Anheften kleiner biochemischer Gruppen an bestimmte Stellen der DNA. Diese Veränderungen können...

Schwere Herzinsuffizienz: Linksherzunterstützungssystem HeartMate3

Erreicht die Herzinsuffizienz eines Patienten ein fortgeschrittenes Stadium, ist das Herz nicht mehr in der Lage ausreichend Blut durch den Körper zu pumpen. In diesem Fällen dient die Implantation eines LVAD, eines Linksherzunterstützungssystems, entweder als eine Übergangslösung, als Bridge to Transplant-Therapy oder als dauerhafte Therapie, eine sogenannte Destination-Therapy. Um die Optionen, welche ein LVAD Patienten mit Herzinsuffizienz bietet, zu diskutierten, fand am 21. April 2017 im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie...

Patientenseite leber-ratgeber überarbeitet

Die Patientenseite leber-ratgeber wurde inhaltlich sowie optisch überarbeitet. Sie hält jetzt mehr Services und Wissenswertes rund um das Thema Leber bereit. Gesundheitsbewusste Menschen können sich auf der Plattform über die Funktion der Leber, potenzielle Erkrankungen sowie Präventionsmöglichkeiten informieren. Angeboten wird u. a. ein Expertenrat. Dort können Interessierte kostenlos ihre themenspezifischen Fragen an den PD Dr. Anton Gillessen, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster, richten.

Der Weg zur optimalen individualisierten Therapiestrategie bei CED

Der Weg zur optimalen individualisierten Therapiestrategie bei CED
© Syda Productions / Fotolia.com

Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC) sind die beiden häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Bei der Versorgung von CED-Patienten ist neben einer frühzeitigen Diagnose entscheidend, ein individuell auf den Patienten zugeschnittenes Behandlungskonzept zu entwickeln, das ihm eine hohe Lebensqualität ermöglicht. Es ist jedoch oft schwierig, aus der Vielzahl der aktuellen neuen Behandlungsoptionen den besten Ansatz für den einzelnen Patienten zu wählen. Eine wichtige Therapieoption stellt hierbei der...

Müde und erschöpft: EEG-Algorithmus hilft zu differenzieren

Tagesmüdigkeit ist ein belastendes Symptom bei psychischen Störungen wie Depression, Angst und Schlafstörungen. Neurophysiologen des Universitätsklinikums Leipzig haben nun eine Methode entwickelt, die dazu beitragen soll, zu erkennen, ob die Erschöpfung bei einem Patienten mit einem zu niedrigen oder zu hohen Erregungsniveau des zentralen Nervensystems einhergeht. Vom Vigilanz Algorithmus Leipzig (VIGALL 2.1) erhoffen sich Experten der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN), den Zusammenhang zwischen...

Adäquate Behandlung kann Amputation bei pAVK-Patienten verhindern

Aktuelle Daten aus der Versorgungsforschung zeigen, dass die Versorgung von pAVK-Patienten mit leitliniengerechten Therapieempfehlungen unzureichend ist. So werden deutschlandweit 40% der Amputationen bei Patienten mit kritischer Extremitätenischämie durchgeführt, obwohl zuvor keine adäquate Bildgebung (CT/MR-Angiographie) erfolgt ist. Der Anteil der Amputationen ohne eine Revaskularisationsmaßnahme, z. B. durch einen minimalinvasiven Kathetereingriff oder eine Bypass-OP, ist sogar noch höher.

März 2017

Herzinsuffizienz: Myokardbiopsie wegweisend für passgenaue Therapie

Bei Patienten, die sich mit Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen in der Klinik vorstellen, ist oftmals unklar, ob die Rhythmusstörung Ursache oder Folge der Herzinsuffizienz ist. Hat der Patient Rhythmusstörungen, weil er von vornherein ein schwaches Herz hatte? Oder hat er ein schwaches Herz, weil er längere Zeit unter Rhythmusstörungen litt? Von der Beantwortung dieser Frage hängt die Wahl der für den Patienten optimalen Therapie ab. Herzrhythmusspezialisten am Tübinger Uniklinikum konnten aus dem Herzmuskelgewebe jetzt Informationen gewinnen, um...

Jahreskongress der Geriater: Praxis und internationale Forschung verknüpfen

Beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) in Frankfurt am Main wird der Amerikaner John Morley darüber berichten, welche für die Altersmedizin relevanten Entwicklungen er in den nächsten Jahren erwartet und wie er die Zukunft des Fachs generell beurteilt. Tagungspräsident Prof. Dr. Jürgen M. Bauer hat mittlerweile drei herausragende Keynote-Speaker verpflichten können. „Die eingeladenen Kollegen gehören zur internationalen Spitze in der Geriatrie und weisen beeindruckende Karrieren auf“, wie er sagt.

Tuberkulose und Antibiotikaresistenzen schnell nachweisen

Zunehmende Antibiotikaresistenzen erfordern diagnostische Testsysteme, die schnelle und ausführliche Informationen liefern. Der neue PCR-basierte Test FluoroType MTBDR weist Tuberkulose-(TB-)Erreger samt wichtigen Antibiotikaresistenzen innerhalb von drei Stunden nach. Die zu Grunde liegende Technologie wurde von einer Forschungsgruppe der Brandeis University in den USA erfunden und von Hain Lifescience zu einem In-vitro-Diagnostikprodukt weiterentwickelt.

Schmerzmedizin: Praxis und Theorie der Versorgung

„Wir brauchen mehr Verständnis für die Komplexität des Fachgebietes Schmerzmedizin“, erklärte Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. bei der gestrigen Auftakt-Pressekonferenz des 28. Deutschen Schmerz- und Palliativtages, der vom 23.-25. März  in Frankfurt stattfindet. „Nur wenn wir es schaffen, Ärzte davon zu überzeugen, die Schmerzmedizin als Querschnittsfach zu betrachten und so die Schmerzkompetenz auszubauen, können wir den zahlreichen chronisch...

Medizinische Forschung: Von Tumor-Genanalyse bis zu regenerativer Medizin

Medizinische Forschung: Von Tumor-Genanalyse bis zu regenerativer Medizin
© Universität Bielefeld

Die Universität Bielefeld verstärkt ihre Kooperationen zu medizinischer Forschung. In fünf neuen Projekten kooperieren Wissenschaftler der Universität mit den Universitätskliniken der Ruhr-Universität Bochum in der Region Ostwestfalen-Lippe. Der Forschungsfonds Medizin an der Universität Bielefeld fördert die Projekte, von denen die ersten im April starten. Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert den im Juli 2016 eingerichteten Fonds. Die Themen der neuen Kooperationen reichen von Herz- und Krebsforschung bis zu regenerativer Medizin.

Mit Gendaten sagen Bioinformatiker Antibiotikaresistenzen vorher

Mit Gendaten sagen Bioinformatiker Antibiotikaresistenzen vorher

Jedes Jahr sterben in der Europäischen Union etwa 25.000 Menschen an antibiotikaresistenten und damit schwer behandelbaren Bakterien. Zwar existieren Diagnoseverfahren, um solche Resistenzen vorab zu erkennen, jedoch sind diese zeitaufwendig. Forscher arbeiten daher mit dem Diagnostikentwickler Curetis zusammen, um die gefährlichen Resistenzen schneller aufzudecken. Ihre Geheimwaffe: Eine umfassende Gendatenbank und leistungsfähige Algorithmen. Ihre heutigen Schnelltests und ihren Ausblick auf die Zukunft präsentieren sie vom  20.-24.03.17 auf der Computermesse...

Versicherteninformation zu vorgeburtlichen Untersuchungen

Versicherteninformation zu vorgeburtlichen Untersuchungen
© Ilike / Fotolia.com

Welche Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen auf genetisch bedingte Erkrankungen gibt es? Und welche davon sind in welchen Situationen empfehlenswert? Fragen wie diese beschäftigen werdende Eltern. Um ihnen eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben, bringt der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) eine neue Versicherteninformation auf den Weg. Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) begrüßt das zukünftige Angebot – und informiert darüber, welche wichtigen Punkte es enthalten sollte.

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Bettruhe, Bewegung oder Medikamente – welche Behandlung ist bei Beschwerden im Kreuz die richtige? Was Fachleute derzeit empfehlen, lesen Patientinnen und Patienten in der neuen ÄZQ-Patientenleitlinie "Kreuzschmerz". Jeder kennt Kreuzschmerzen. Oft sind sie harmlos und gehen von alleine weg. Die Schmerzen können aber auch länger andauern oder wiederkehren. Das kann belasten und im Alltag einschränken. Gegen die Schmerzen werden viele Behandlungen angeboten: einige helfen, andere nicht.

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Fasten liegt im Trend: Immer mehr Deutsche halten es für gesundheitlich sinnvoll. Die Zahl der Fasten-Befürworter stieg in den vergangenen Jahren stetig an. Lag sie vor acht Jahren noch bei 53 Prozent, sind es nun 63 Prozent – ein Plus von fast 20 Prozent. Vor allem unter jungen Menschen ist der bewusste Verzicht weit verbreitet. Dabei möchten immer mehr Fasten-Fans auf Alkohol verzichten: Die geplante Abstinenz liegt mit 73 Prozent so hoch wie nie zuvor. Das zeigt eine aktuelle und repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit. Auch auf...

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Bei der Pflege demenzkranker Menschen sollten aus Sicht von Experten der Krankenkassen Alternativen zu Medikamenten eine größere Rolle spielen. Es gebe eine Vielzahl anderer Verfahren wie Training von Alltagstätigkeiten, Übungen zum Gestalten von Beziehungen oder körperliche Aktivierung, teilte der Medizinische Dienst der gesetzlichen Kassen in Berlin mit. Dabei müsse man sich im Klaren sein, dass dies personal- und zeitintensiv sei und Folgen für die Personalbemessung und die Besetzung habe.

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Trump bricht US-Beziehung zur WHO ab – Weil er die WHO neben China als verantwortlich für die SARS-CoV-2-Pandemie erachtet, hat der US-Präsident den Austritt der USA aus der WHO beschlossen (dpa, 30.05.2020).
  • Trump bricht US-Beziehung zur WHO ab – Weil er die WHO neben China als verantwortlich für die SARS-CoV-2-Pandemie erachtet, hat der US-Präsident den Austritt der USA aus der WHO beschlossen (dpa, 30.05.2020).

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