Samstag, 30. Mai 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Dysfunktion

Juni 2019

Tiefe Hirnstimulation: Weiterentwicklung bietet Chancen bei der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen

Tiefe Hirnstimulation: Weiterentwicklung bietet Chancen bei der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen
© adimas / Fotolia.com

Im Rahmen der 70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC) wurden neue Erkenntnisse in der Therapie neurodegenerativer Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Dystonie und Tremor präsentiert. Die Weiterentwicklung der Tiefen Hirnstimulation (THS) erweist sich als eine effiziente Behandlungsmethode – gerade auch, wenn die Wirkung der bewährten, individuell angepassten medikamentösen Therapie nach einigen Jahren nachlässt, was für die Betroffenen eine erhebliche körperliche Beeinträchtigung und große psychische Belastung...

Lipodystrophie: Individueller Therapieplan mit Metreleptin

Lipodystrophie: Individueller Therapieplan mit Metreleptin
© by Dariusz T. Oczkowicz - stock.adobe.com

Mit der Einführung des rekombinanten humanen Leptin-Analogons Myalepta® kam im November 2018 die erste Therapie für Patienten mit generalisierter und partieller Lipodystrophie auf den Markt. Ergänzend zu der bisherigen 11,3 mg Packungsgröße sind seit 15. Mai auch 3 mg und 5,8 mg Dosen zur subkutanen Anwendung verfügbar. Da das Präparat in Proportion zum Körpergewicht des Patienten verabreicht wird, erleichtern weitere Packungsgrößen dem Arzt die Behandlung. Auch Dosisanpassungen, die im Therapieverlauf notwendig werden...

Mai 2019

Typ-2-Diabetes mit kardiovaskulärer Erkrankung: Kombinationsbehandlung verbessert Funktionsstörungen

Typ-2-Diabetes mit kardiovaskulärer Erkrankung: Kombinationsbehandlung verbessert Funktionsstörungen
© Sherry Young / Fotolia.com

Beim Typ-2-Diabetes (T2D) und kardiovaskulären Erkrankungen (CVD) handelt es sich um ein gefährliches Duo, weil sich beide Erkrankungen gegenseitig verstärken und zu einer potenziert schlechteren Prognose führen, erläuterte Dr. med. Anselm K. Gitt, Ludwigshafen, auf einem von MSD unterstützten Symposium während des Kardiologenkongresses 2019 in Mannheim. Daher sei, wie andere Fachärzte weiter ausführten, bei dieser Komorbidität eine – auch initiale – Kombinationsbehandlung indiziert.

Spinale Muskelatrophie: Verbesserung des Krankheitsverlaufs bei frühzeitiger Diagnose möglich

Spinale Muskelatrophie: Verbesserung des Krankheitsverlaufs bei frühzeitiger Diagnose möglich
© ralwel - stock.adobe.com

Die spinale Muskelatrophie (SMA) verläuft insbesondere bei einem frühen Krankheitsbeginn im Säuglings- oder Kleinkindalter oftmals schnell progredient. Aus diesem Grund spielt bei diesen Patienten eine frühzeitige Diagnose und Therapie eine besonders wichtige Rolle, wie auch aktuelle Daten zur präsymptomatischen Behandlung nahelegen (1). Über den hohen Stellenwert der frühen Diagnose und Therapie sprachen Dr. med. Katharina Vill, München, und Dr. med. Ralf Husain, Jena, auf der 45. Jahrestagung der Gesellschaft für Neonatologie und...

Rheumatoide Arthritis: Gentests sagen Erfolgsaussichten der Therapie mit Biologika voraus

Rheumatoide Arthritis: Gentests sagen Erfolgsaussichten der Therapie mit Biologika voraus
© koya979 - stock.adobe.com

Eine frühzeitige Behandlung mit dem Immunblocker Methotrexat kann bei der rheumatoiden Arthritis die Zerstörung der Gelenke nicht immer verhindern. Ob der zusätzliche Einsatz eines modernen Medikaments aus der Gruppe der Biologika sinnvoll ist, könnte in Zukunft durch Gentests ermittelt werden. Dies zeigen neue Studienergebnisse, die jetzt in der Fachzeitschrift „Clinical and Experimental Rheumatology“ vorgestellt wurden, worauf die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) hinweist.

CED: Spezielle Behandlung bei Kindern und Jugendlichen

CED: Spezielle Behandlung bei Kindern und Jugendlichen
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa bei Kindern und Jugendlichen stehen im Mittelpunkt bundesweit stattfindender Veranstaltungen der Gastro-Liga zum Welt-CED-Aktionstag am 19. Mai. Die Erkrankungen stellen in dieser Altersgruppe eine besondere Herausforderung für Betroffene, Angehörige, Mediziner und Pflegekräfte dar. In einer Spezialambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Ulm finden junge Patienten Hilfe. Die Klinik lädt zudem am Samstag, 18. Mai von 10:00 bis 15:00 Uhr...

Transthyretin-assoziierte Amyloidose: Wichtige Differentialdiagnose bei HFpEF-Patienten

Transthyretin-assoziierte Amyloidose: Wichtige Differentialdiagnose bei HFpEF-Patienten
© Zerbor - stock.adobe.com

Bei Patienten mit Herzinsuffizienz und erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) und bei vor allem älteren Patienten mit kardialer Hypertrophie ohne Bluthochdruck ist die Transthyretin-assoziierte Amyloidose (ATTR) eine wichtige kardiologische Differenzialdiagnose, die noch zu selten erkannt wird. Die Möglichkeiten der modernen Diagnostik (kardiale Bildgebung, Knochenszintigraphie und Myokardbiopsie) sollten genutzt werden, um diese seltene Erkrankung, die mit einer hohen Mortalität assoziiert ist, möglichst früh zu erkennen.

Multiple Sklerose: B-Zell-Zahl beeinflusst Risiko für Behinderungsprogression bei RMS und PPMS

Multiple Sklerose: B-Zell-Zahl beeinflusst Risiko für Behinderungsprogression bei RMS und PPMS
© ralwel - stock.adobe.com

Aktuelle Daten von pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Analysen sowie Expositionsanalysen zu Ocrelizumab (OCREVUS®) lassen erstmals Rückschlüsse auf einen Zusammenhang zwischen der Exposition des Anti-CD20-Antikörpers und einem Effekt auf die Behinderungsprogression bei schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) und früher primär progredienter MS (PPMS) zu. So konnte nachgewiesen werden, dass eine höhere Ocrelizumab-Exposition mit einem verringerten Risiko einer Behinderungsprogression einherging – ohne das Sicherheitsprofil zu...

Liraglutid bietet effektive Stoffwechselkontrolle mit signifikanter kardiovaskulärer Risikoreduktion

Liraglutid bietet effektive Stoffwechselkontrolle mit signifikanter kardiovaskulärer Risikoreduktion
© Chinnapong / Fotolia.com

Je jünger Menschen mit Typ-2-Diabetes zum Diagnosezeitpunkt sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie im Laufe ihres Lebens kardiovaskulär erkranken (1). Entscheidend für die spätere Prognose des Patienten mit Typ 2 Diabetes ist es, das individuelle kardiovaskuläre Risiko zu beachten und frühzeitig kardioorientiert zu therapieren. Überzeugende Evidenz im Sinne eines multifaktoriellen Ansatzes zeigt der GLP-1 Rezeptor-Agonist (RA) Liraglutid (Victoza®), der eine effektive Stoffwechselkontrolle mit signifikanter kardiovaskulärer...

April 2019

Hereditäre Transthyrethin-Amyloidose mit Polyneuropathie: Verzögerter Krankheitsverlauf durch frühzeitige Diagnose

Hereditäre Transthyrethin-Amyloidose mit Polyneuropathie: Verzögerter Krankheitsverlauf durch frühzeitige Diagnose
© fotomowo - stock.adobe.com

Die hereditäre Transthyrethin-Amyloidose mit Polyneuropathie (hATTR-PN) ist eine seltene und irreversible neurodegenerative Erkrankung mit letalem Verlauf (1). Die seltene Erkrankung wird oft erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt. Früh diagnostiziert kann sie z. B. durch eine orale Therapie mit Tafamidis (Vyndaqel®) behandelt und der Krankheitsverlauf verzögert werden (2,3). Die „Red Flags“ um eine hATTR-PN zu erkennen, erörterten Experten im Rahmen eines Symposiums von Pfizer bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für...

Gefäßverschluss: Risikogen verringert Aspirin-Wirkung

Gefäßverschluss: Risikogen verringert Aspirin-Wirkung
© blindturtle - stock.adobe.com

Ein großes Problem nach dem Einsetzen eines Stents in ein Blutgefäß sind Gerinnsel, die den Stent erneut verstopfen. Vorbeugend erhalten die Patienten deshalb blutverdünnende Medikamente, unter anderem Aspirin. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Deutschen Herzzentrum München, Klinik an der Technischen Universität München (TUM) konnten nun zeigen, dass das Risikogen GUCY1A3 die blutgerinnungshemmende Wirkung von Aspirin verringert und die Wahrscheinlichkeit eines erneuten...

SCID: Neues Zentrum für zelluläre Immundefekte

SCID: Neues Zentrum für zelluläre Immundefekte
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SCID (severe combined immunodeficiency) ist eine Gruppe schwerer, seltener Immundefekte. Zwar erkrankt nur jeder 50.000 Säugling daran, aber der jeweilige Immundefekt führt meist zu einer schweren Störung der Bildung weißer Blutkörperchen. Die betroffenen Kinder können keine funktionierende Immunabwehr entwickeln. Krankheitserreger wie Bakterien, Pilze oder Viren führen zu schweren Infektionen. Unbehandelt sterben die an SCID erkrankten Kinder in den ersten Lebensmonaten.

CKD: Durchbruch in der Therapie mit Canagliflozin

CKD: Durchbruch in der Therapie mit Canagliflozin
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Die aktuell publizierte CREDENCE-Studie (1) stellt in vielerlei Hinsicht eine Sensation dar: Sie wurde vorzeitig abgebrochen, weil sich bereits vor dem geplanten Studienende eine signifikante Überlegenheit des Prüfmedikaments abzeichnete. Sie ist somit nicht nur eine der wenigen nephrologischen Studien der letzten Dekaden, die positiv ausfielen, sie gibt darüber hinaus Evidenz dafür, dass SGLT2-Hemmer das Fortschreiten der chronischen Nierenkrankheit (CKD) zusätzlich zur Standardtherapie mit RAAS-Inhibitoren wirksam aufhalten. Seit Jahren wird nach Therapien...

PTBS: Chronische psychosoziale Belastungen behindern Knochenheilung

Ein Forscherteam der Universität Ulm hat gemeinsam mit Fachkollegen aus Kalifornien herausgefunden, dass chronischer psychosozialer Stress die Knochenheilung massiv behindert. In der aktuellen Studie konnten sie zudem zeigen, dass sich diese stressbedingten Knochenheilungsstörungen mit Hilfe des Betablockers Propranolol beheben lassen. Dieser blockiert die Kommunikation von Stresshormonen des sympathischen Nervensystems mit verschiedenen Immunzellen und verhindert damit eine stressvermittelte Überreaktion des Immunsystems.

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6 von 10 Menschen in Deutschland nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt

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Sind Patienten müde, kraftlos und infektanfällig, kann gerade in der sonnenarmen Winterzeit ein Vitamin D-Defizit der Grund sein. Wie akut diese Gefahr ist, deutet eine vom Robert Koch-Institut durchgeführte Studie an. Hier wurde die Konzentration von 25-Hydroxy-Vitamin-D (25(OH)D) bei 6.995 Teilnehmern im Blutserum gemessen: Insgesamt wiesen 30,2 % der Erwachsenen zwischen 18 und 79 Jahren 25(OH)D-Serumkonzentrationen < 30 nmol/l und damit eine mangelhafte Versorgung auf. Eine ausreichende Versorgung mit 25(OH)D-Serumkonzentrationen von ≥ 50 nmol/l erreichten...

Rückenschmerzen: Ein Drittel der Deutschen geht mehrfach im Jahr nicht zur Arbeit

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Laut einer aktuellen GfK-Umfrage hat mehr als die Hälfte aller Deutschen mindestens zehnmal im Jahr Rückenschmerzen. Die von der Medserena AG beauftragte GfK-Umfrage zeigt, dass 34,5 Prozent aller Deutschen an bis zu sieben Tagen im Jahr aufgrund von Rückenschmerzen nicht ihren alltäglichen Aufgaben nachgehen. Betrachtet man die befragten Berufsgruppen genauer, so liegt der höchste Anteil bei den Angestellten (36,7 Prozent). Das verursacht Jahr für Jahr einen hohen wirtschaftlichen Schaden für die Arbeitgeber. Nur durch verbesserte medizinische...

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Schwere Atemwegserkrankungen und Lungenentzündungen – das sind bekannte gravierende Auswirkungen von COVID-19. Doch das Virus kann – insbesondere bei schweren Verläufen – auch zu einem Schlaganfall führen. Darauf macht die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich des Tages gegen den Schlaganfall aufmerksam, der am 10. Mai als bundesweiter Aktionstag stattfindet. Zudem betont die DSG, dass ein Schlaganfall immer ein medizinischer Notfall ist und Erkrankte ihre Anzeichen ernst nehmen und sich in Behandlung begeben sollten – auch...

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Söder wird bedroht – Wie bereits Christian Drosten und Karl Lauterbach vor ihm, hat nun auch Markus Söder eine postalische Drohung erhalten: Ein Umschlag mit einem Reagenzglas „voll“ SARS-CoV-2 und der Aufforderung dies zu trinken, um immun zu werden (dpa, 29.05.2020).
  • Söder wird bedroht – Wie bereits Christian Drosten und Karl Lauterbach vor ihm, hat nun auch Markus Söder eine postalische Drohung erhalten: Ein Umschlag mit einem Reagenzglas „voll“ SARS-CoV-2 und der Aufforderung dies zu trinken, um immun zu werden (dpa, 29.05.2020).

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