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Medizin

Beiträge zum Thema: Dysfunktion

November 2019

Typ-2-Diabetes: Therapeutisches Target für nichtalkoholische Fettleber

Typ-2-Diabetes: Therapeutisches Target für nichtalkoholische Fettleber
© nerthuz / Fotolia.com

Eine der wichtigsten Begleiterkrankungen bei Typ-2-Diabetes ist die nichtalkoholische Fettleber (NAFLD). Durch das weltweit verstärkte Aufkommen dieser Krankheit und den limitierten Behandlungsmöglichkeiten, ebnet NAFLD den Weg für weitere schwere Leberkrankheiten wie Leberzirrhose und Leberkarzinom. Eine Forschergruppe am Institut für Diabetes und Krebs am Helmholtz Zentrum München hat ein neues potenziell therapeutisches Target für die Behandlung von NAFLD entdeckt: Rab24. Die Studie wurde in Nature Metabolism veröffentlicht.

Diabetes: Entzündungen im Fettgewebe und im Hypothalamus ursächlich?

Diabetes: Entzündungen im Fettgewebe und im Hypothalamus ursächlich?
© Chinnapong - stock.adobe.com

Mit jedem weiteren Kilogramm Körpergewicht steigt das Risiko für Typ-2-Diabetes. Insbesondere bei einem Body-Mass-Index von über 30 kg/m2 ist das Risiko sehr hoch. Die Ursache hierfür, so zeigen neuere Studien, könnten Entzündungen im Fettgewebe und eventuell auch im Appetitzentrum des Gehirns sein. Für diese Vorgänge scheinen die genetische Veranlagung, aber auch die Zusammensetzung der Darmbakterien verantwortlich zu sein. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rät Betroffenen zu individuellen Lebensstilverbesserungen, um...

Cystische Fibrose: EMA nimmt Zulassungsantrag für Dreifachkombination Elexacaftor + Tezacaftor + Ivacaftor an

Cystische Fibrose: EMA nimmt Zulassungsantrag für Dreifachkombination Elexacaftor + Tezacaftor + Ivacaftor an
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Vertex hat bekanntgegeben, dass die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) den EU-Marktzulassungsantrag (MAA) für ein Dreifachkombinationsregime bestehend aus VX-445 (Elexacaftor), Tezacaftor und Ivacaftor angenommen hat. Die beiden CFTR-Modulatoren Tezacaftor und Ivacaftor bilden die Basis der Dreifachkombination und sind unter dem Handelsnamen SYMKEVI® bereits seit Oktober 2018 als Zweifachkombination mit Ivacaftor (KALYDECO®) für Patienten ab 12 Jahren mit bestimmten Mutationstypen zugelassen.

Oktober 2019

NDM: Verbesserung der myotonen Symptomatik unter Mexiletin

NDM: Verbesserung der myotonen Symptomatik unter Mexiletin
© Derya Cakirsoy - stockadobe.com

Bei den erblich bedingten nicht-dystrophen Myotonien (NDM) kommt es zu einer verzögerten Muskelentspannung und damit zu Myotonie, die den Alltag der Betroffenen erheblich einschränkt. „Der Patient muss jederzeit damit rechnen, dass er nach einem Händedruck oder beim Festhalten im Bus nicht mehr loslassen kann“, erläuterte Prof. Dr. Stephan Zierz, Halle (Saale), auf einer von Hormosan organisierten Veranstaltung im Rahmen des DGN-Kongresses in Stuttgart (1). Je nach Ausprägung könne die Myotonie auch von Muskelschwäche und Schmerzen begleitet...

Chronische Schmerzen: Ziconotid bietet potente intrathekale Alternative zu Opioiden

Chronische Schmerzen: Ziconotid bietet potente intrathekale Alternative zu Opioiden
© psdesign1 - stock.adobe.com

Bei chronischen Schmerzen, bedingt durch schwere Tumorerkrankungen, aber auch bei nichttumorbedingten Schmerzen, ist der Einsatz von Opioiden eine wichtige Säule der medikamentösen Schmerztherapie. Dennoch stoßen bei der Behandlung chronischer Schmerzen viele Opioide an ihre Grenzen. PRIALT® mit dem Wirkstoff Ziconotid bietet eine potente intrathekale Alternative in der medikamentösen Behandlung starker chronischer Schmerzen.

Periphere neuropathische Schmerzen: Symptomatisch und kausal behandeln

Periphere neuropathische Schmerzen: Symptomatisch und kausal behandeln
© VadimGuzhva / Fotolia.com

Polyneuropathien, chronische Rückenschmerzen wie auch Nervenengpass-Syndrome haben etwas gemeinsam. Bei all diesen Krankheitsbildern finden sich Schädigungen an der Myelinschicht des Neurons und/oder am  Axon selbst. Eine  ausschließlich symptomatische, vor allem analgetische Therapie ist weder leitliniengerecht noch suffizient und beinhaltet zudem längerfristig ein steigendes Abhängigkeitspotential. Auf einer Pressekonferenz im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses 2019 in Mannheim stellten Experten die Bedeutung eines frühzeitigen multimodalen...

RA: CHMP empfiehlt Zulassung für Upadacitinib

RA: CHMP empfiehlt Zulassung für Upadacitinib
© ipopba - stockadobe.com

AbbVie hat bekannt gegeben, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) eine Positive Opinion für Upadacitinib erteilt hat. Upadacitinib ist ein selektiver und reversibler JAK-Inhibitor zur einmal täglichen Anwendung bei Erwachsenen mit moderater bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis, die auf ein oder mehrere DMARDs* nur unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben.

Diabetes: Forschungskooperation stellt pankreatische Betazell-Regeneration in den Fokus

Diabetes: Forschungskooperation stellt pankreatische Betazell-Regeneration in den Fokus
© Andrey Popov / Fotolia.com

Das Institut für Diabetes- und Regenerationsforschung des Helmholtz Zentrums München und das global tätige Pharmaunternehmen Eli Lilly and Company (Lilly) haben eine neue strategische Forschungskooperation auf dem Gebiet der pankreatischen Betazell-Regeneration ins Leben gerufen. Gemeinsames Ziel ist es, die Behandlung von Diabetes mellitus zu verbessern und zu beschleunigen.

Typ-2-Diabetes + kardiovaskuläre Erkrankung: VERTIS-CV-Studie untersucht Wirksamkeit und Sicherheit von SGLT2-Hemmer + DPP4-Hemmer

Typ-2-Diabetes + kardiovaskuläre Erkrankung: VERTIS-CV-Studie untersucht Wirksamkeit und Sicherheit von SGLT2-Hemmer + DPP4-Hemmer
© crevis - stock.adobe.com

Die kardiovaskuläre Wirksamkeit und Sicherheit des SGLT2-Hemmers Ertugliflozin (STEGLUJAN®), der als einzige fixe Kombination mit dem DPP4-Hemmer Sitagliptin verfügbar ist, werden derzeit in der VERTIS-CV-Studie bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und atherosklerotischen kardiovaskulären Erkrankungen untersucht (1). Erste Ergebnisse werden im Jahr 2020 erwartet.

Autoimmun-Enzephalitis: DFG-Forschungsgruppe sucht zielspezifische Therapieansätze

Autoimmun-Enzephalitis: DFG-Forschungsgruppe sucht zielspezifische Therapieansätze
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In der interdisziplinären und translational ausgerichteten Forschungsgruppe SYNABS erforschen Neurologen, Physiologen, Neuroimmunologen und Mikroskopieexperten die Krankheitsmechanismen von autoimmun bedingten Hirnentzündungen. Ihr Ziel ist die Entwicklung zielspezifischer Therapieansätze für diese Erkrankungen, die häufig von psychischen Symptomen begleitet sind. Die Gruppe mit Partnern von 9 Forschungsinstitutionen in Deutschland, Österreich und Spanien wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Osteoporose: Positive Stellungnahme für Romosozumab zur Behandlung postmenopausaler Frauen

Osteoporose: Positive Stellungnahme für Romosozumab zur Behandlung postmenopausaler Frauen
© zinkevych - stock.adobe.com

UCB und Amgen haben bekanntgegeben, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde (European Medicines Agency, EMA) nach einem erneuten Prüfungsverfahren eine positive Stellungnahme erlassen hat, mit der Empfehlung, eine Marktzulassung für Romosozumab (EVENITY®) zur Behandlung der manifesten Osteoporose bei postmenopausalen Frauen mit deutlich erhöhtem Frakturrisiko und ohne Myokardinfarkt oder Schlaganfall in der Vorgeschichte zu erteilen. Romosozumab ist ein neuer knochenbildender Wirkstoff, der sowohl die...

Einfluss von Funktionsstörungen der Endothelzellen auf Entwicklung einer Diabeteserkrankung

Einfluss von Funktionsstörungen der Endothelzellen auf Entwicklung einer Diabeteserkrankung
©Sebastian Kaulitzki /Fotolia.com

Eine Funktionsstörung der Innenschicht der Blutgefäße (endotheliale Dysfunktion) erhöht das Risiko, eine Vorstufe des Diabetes mellitus zu entwickeln. Das haben Wissenschaftler anhand von Daten der Gutenberg-Gesundheitsstudie der Universitätsmedizin Mainz (GHS) erstmalig nachgewiesen. Diese neuen Erkenntnisse aus der weltweit größten bevölkerungsbasierten Langzeitstudie wurden kürzlich in der Fachzeitschrift „Journal of the American Heart Association“ veröffentlicht.

Duchenne-Muskeldystrophie: App unterstützt Patienten und Angehörige

Duchenne-Muskeldystrophie: App unterstützt Patienten und Angehörige
© ra2 studio / Fotolia.com

Gute Nachrichten für alle Duchenne-Patienten und ihre Familien: Ab sofort steht die App „Duchenne und ich“ zum kostenlosen Download zur Verfügung! Die App ist ein hilfreicher Begleiter, der Duchenne-Patienten und deren Angehörigen die Organisation des täglichen Lebens mit der Krankheit erleichtern und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann. „Duchenne und ich“ bietet wichtige Informationen und zahlreiche Funktionen, um im Alltag den Überblick zu behalten. Die App wird von PTC Therapeutics bereitgestellt und unterstützt....

Diabetes in der Pubertät: TransitionsProgramm fördert Eigenverantwortung

Diabetes in der Pubertät: TransitionsProgramm fördert Eigenverantwortung
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Die Pubertät ist in vielerlei Hinsicht eine besondere Lebensphase. Für Jugendliche mit chronischen Krankheiten ist der Übergang vom Kind zum Erwachsenen unter Umständen mit großen Herausforderungen verbunden. Denn zusätzlich zu körperlichen und psychischen Veränderungen steht in dieser Lebensphase auch ein Wechsel der ärztlichen Betreuung an. Welche Hürden mit dem Übergang von der Jugend- in die Erwachsenenmedizin verbunden sind und wie die Transition trotzdem gelingen kann, diskutierten Experten auf einer Pressekonferenz, die im...

Herzinsuffizienz: Positive Studienergebnisse für Dapagliflozin auch bei Diabetes-Patienten

Herzinsuffizienz: Positive Studienergebnisse für Dapagliflozin auch bei Diabetes-Patienten

Zur Verringerung des Risikos für kardiovaskuläre Folgeerkrankungen werden in der Therapie des Typ 2 Diabetes aktuell Antidiabetika mit günstigen kardio-renalen Effekten vorrangig empfohlen (1). Für Dapagliflozin (Forxiga®) belegte die kardiovaskuläre Outcome-Studie DECLARE-TIMI 58 eine Verringerung kardiovaskulärer und renaler Endpunkte bei Patienten mit Typ 2 Diabetes (2, 3). Nun belegte die Endpunkt-Studie DAPA-HF erstmals auch die Wirksamkeit des SGLT-2 Hemmers bei Patienten mit Herzinsuffizienz – sowohl mit als auch ohne Typ 2 Diabetes...

Schaufensterkrankheit: Bei ersten Warnzeichen zur Ultraschall-Untersuchung

Durchblutungsstörungen in den Beinen werden oft unterschätzt. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) anlässlich ihrer 35. Jahrestagung hin. Die Patienten haben ein 4-6x erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Welche Warnzeichen zu beachten sind, wohin sich Patienten bei Verdacht wenden sollten und wie der Verlust von Zehen oder Bein abgewendet werden kann, erläutern Experten der DGG.

Katheterablation: Zulassungserweiterung für Apixaban

Katheterablation: Zulassungserweiterung für Apixaban
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Die Zulassung von Apixaban (Eliquis®) bei erwachsenen Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) mit mindestens einem Risikofaktor für einen Schlaganfall wurde erweitert: Sie können den Faktor Xa-Hemmer nun auch während und nach einer Katheterablation weiter einnehmen (1). Die Entscheidung der Europäischen Kommission stützt sich dabei auf Daten der prospektiven, randomisierten, offenen Phase-IV-Studie AXAFA-AFNET 52, in der die ununterbrochene Gabe von Apixaban im Vergleich zu Vitamin-K-Antagonisten (VKA) bei Patienten mit nvVHF...

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Die Osteoporose ist in Deutschland weit verbreitet: Etwa 6,3 Millionen sind davon betroffen. Die Techniker Krankenkasse fand im Jahr 2009 bei nahezu einem Viertel der über 50-jährigen Frauen in Deutschland einen Osteoporose-bedingten Knochenbruch oder knochenstabilisierende Medikamente. Auch Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 haben ein erhöhtes Osteoporoserisiko und dadurch auch für Knochenbrüche. Diese können Folgeerkrankungen wie Immobilität, Lungenentzündungen oder Langzeitbehinderung nach sich ziehen. Folgeerkrankungen sind mit erheblichen...

Jeder vierte Patient erhält die Diagnose bereits als Kind

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„In Deutschland sind etwa 400.000 Menschen von den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betroffen“, sagt der CED-Experte der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, PD Dr. Bernd Bokemeyer. „Die Diagnose wird bei etwa einem Viertel der Patienten schon vor dem 18. Lebensjahr gestellt. Ein Viertel dieser erkrankten Jugendlichen hat seine Diagnose sogar schon vor dem zehnten Lebensjahr erhalten.“