Mittwoch, 11. Dezember 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Fatigue

Oktober 2019

Morbus Fabry: Diagnostik in der neurologischen Praxis

Morbus Fabry: Diagnostik in der neurologischen Praxis
© Brian Jackson / Fotolia.com

Morbus Fabry wird häufig mit anderen Krankheiten, wie zum Beispiel Multipler Sklerose, verwechselt. Dabei ist eine frühzeitige Diagnose essenziell, da die Krankheit behandelbar ist und durch eine frühzeitige Therapie irreversible Organschäden vermieden bzw. verzögert werden können. Doch Morbus Fabry geht mit einer komplexen Pathologie, einer enormen Symptomvielfalt sowie unspezifischen Krankheitszeichen einher, wodurch die Diagnosestellung zu einer Herausforderung wird. Im Rahmen eines von der Shire Deutschland GmbH, jetzt Teil der Takeda Group, veranstalteten...

PsA: Umfassende Krankheitskontrolle unter IL-17A-Inhibitor Ixekizumab

Mit dem IL-17A-Inhibitor Ixekizumab (Taltz®) können nicht nur die klinischen Manifestationsformen der PsA, sondern auch patientenrelevante Bedürfnisse erfolgreich adressiert werden – bei guter Verträglichkeit (1). „Die für den Rheumatologen im Vordergrund stehenden Gelenkmanifestationen der Psoriasis-Arthritis sind für Patienten manchmal nicht die bedeutsamsten“, erläuterte PD Dr. Xenofon Baraliakos, Herne, zu Beginn seines Vortrags. „Die besondere Herausforderung bei der Behandlung der Psoriasis-Arthritis liegt in der...

5q-SMA: Positive Beeinflussung des Krankheitsverlaufs bei Kindern und Erwachsenen unter Nusinersen

5q-SMA: Positive Beeinflussung des Krankheitsverlaufs bei Kindern und Erwachsenen unter Nusinersen
© fotomowo - stock.adobe.com

Die Therapieziele in der Behandlung der 5q-assoziierten spinalen Muskelatrophie (5q-SMA) sind je nach Ausprägung der Erkrankung und dem Lebensalter der Patienten unterschiedlich. Die später einsetzende, adulte Form der SMA verläuft meist wesentlich langsamer als die früh einsetzende, infantile SMA, die unbehandelt potenziell lebensbedrohlich ist. Dennoch ist der Krankheitsverlauf auch bei jugendlichen und erwachsenen Patienten progredient und kann zu fortschreitenden, motorischen Defiziten führen. Ein wichtiges Ziel der Therapie bei älteren Patienten ist es...

Oktober 2018

CED: Eisenmangel erhöht den Leidensdruck

Anlässlich des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Verdauung und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) berichteten und diskutierten Experten über neue Erkenntnisse und praktische Aspekte zur Behandlung von Eisenmangel bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Bis zu 80% der Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) weisen einen Eisenmangel und etwa ein Drittel eine Anämie auf (1). Für die Patienten bedeutet dies eine erhebliche Erhöhung des Leidensdrucks und eine Einbuße an Lebensqualität (2,3). Zudem verschlechtern...

Primär Biliäre Cholangitis: Obeticholsäure auch langfristig mit gutem Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil

Obeticholsäure (Ocaliva®) ist für Patienten mit Primär Biliärer Cholangitis (PBC), die auf Ursodesoxycholsäure (UDCA) nicht adäquat ansprechen oder diese nicht vertragen, die erste und bislang einzige zugelassene Zweitlinienoption. In der Phase-III-Studie POISE senkte das Medikament prognostisch wichtige Laborparameter über einen Behandlungszeitraum von 12 Monaten signifikant stärker als Placebo (1). Aktuell veröffentlichte Daten zeigen nun, dass die therapeutischen Effekte weitere 3 Jahre lang anhielten und Obeticholsäure im...

MS: Wie das Nervenzell-Netzwerk auf den Entzündungsangriff antwortet

MS: Wie das Nervenzell-Netzwerk auf den Entzündungsangriff antwortet
© ag visuell / Fotolia.com

Die Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS) hat einen schubförmigen Verlauf. In der Erholungsphase nach einem Schub treten nicht selten Störungen der kognitiven Leistungsfähigkeit, Fatigue, Depression und Angst auf. In dieser Phase kommt es im Krankheitsmodell zu einer erhöhten Aktivität des Nervenzell-Netzwerks, die zunächst eine Kompensation darstellt, schließlich aber ein Sterben der Zellen begünstigt. Das haben Neurowissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz jetzt herausgefunden.

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Pilotprojekt: Stuhlkarten-Screening mit einfacher Farbkarte

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© jolopes / Fotolia.com

Genial einfach: Anfang Dezember 2016 wurden 100.000 so genannte Stuhlkarten zur Früherkennung der Gallengangatresie an alle stationären niedersächsischen Geburtskliniken verschickt und dort von Kinderärzten, Gynäkologen und Hebammen in das „Gelbe Heft“ eingelegt. „Dieses Projekt ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie mit einfachen Mitteln und ohne großen technischen Aufwand ein maximaler Erfolg erzielt werden kann. Mit übersichtlich gestalteten Karten wird es Eltern leicht gemacht, sich über die Gesundheit ihres neugeborenen...