Mittwoch, 18. September 2019
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Medizin

Beiträge zum Thema: Fatigue

Oktober 2018

CED: Eisenmangel erhöht den Leidensdruck

Anlässlich des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Verdauung und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) berichteten und diskutierten Experten über neue Erkenntnisse und praktische Aspekte zur Behandlung von Eisenmangel bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Bis zu 80% der Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) weisen einen Eisenmangel und etwa ein Drittel eine Anämie auf (1). Für die Patienten bedeutet dies eine erhebliche Erhöhung des Leidensdrucks und eine Einbuße an Lebensqualität (2,3). Zudem verschlechtern...

Primär Biliäre Cholangitis: Obeticholsäure auch langfristig mit gutem Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil

Obeticholsäure (Ocaliva®) ist für Patienten mit Primär Biliärer Cholangitis (PBC), die auf Ursodesoxycholsäure (UDCA) nicht adäquat ansprechen oder diese nicht vertragen, die erste und bislang einzige zugelassene Zweitlinienoption. In der Phase-III-Studie POISE senkte das Medikament prognostisch wichtige Laborparameter über einen Behandlungszeitraum von 12 Monaten signifikant stärker als Placebo (1). Aktuell veröffentlichte Daten zeigen nun, dass die therapeutischen Effekte weitere 3 Jahre lang anhielten und Obeticholsäure im...

MS: Wie das Nervenzell-Netzwerk auf den Entzündungsangriff antwortet

MS: Wie das Nervenzell-Netzwerk auf den Entzündungsangriff antwortet
© ag visuell / Fotolia.com

Die Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS) hat einen schubförmigen Verlauf. In der Erholungsphase nach einem Schub treten nicht selten Störungen der kognitiven Leistungsfähigkeit, Fatigue, Depression und Angst auf. In dieser Phase kommt es im Krankheitsmodell zu einer erhöhten Aktivität des Nervenzell-Netzwerks, die zunächst eine Kompensation darstellt, schließlich aber ein Sterben der Zellen begünstigt. Das haben Neurowissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz jetzt herausgefunden.

Juli 2018

International Congress on Neuromuscular Diseases (ICNMD): Erkenntnisse zur Genmodulation mit Nusinersen bei spinaler Muskelatrophie (SMA)

Spinale Muskelatrophie (SMA) ist eine genetisch bedingte, autosomal-rezessive Erkrankung, die zu einer Schwächung und Atrophie der Muskulatur führt. Durch den Einsatz von Nusinersen (Spinraza®) kann der Verlauf dieser neuromuskulären Erkrankung bei sowohl Säuglingen und Kleinkindern als auch Jugendlichen und Erwachsenen gezielt beeinflusst werden (1). Zu den Themen des diesjährigen 15. International Congress on Neuromuscular Diseases (ICNMD) in Wien gehörten unter anderem Erkenntnisse zur Anwendung des Genmodulators bei später einsetzender...

Patientenzentrierte, individualisierte Therapie der RRMS

Keine Krankheitsaktivität – so lautet das übergeordnete Therapieziel bei schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RRMS). Bei frühzeitigem Beginn einer auf den Patienten und seine individuellen Bedürfnisse zugeschnittenen Medikation ist es bereits heute möglich, dieses ambitionierte Ziel auch im klinischen Alltag zu erreichen – so Prof. Dr. Volker Limmroth aus Köln bei einer Presseveranstaltung von Sanofi Genzyme. Ein patientenfreundliches Therapieregime und der Nachweis eines günstigen Nutzen/Risiko-Verhältnisses sowie...

EULAR-Daten zu Tocilizumab in der Therapie der RA und RZA

EULAR-Daten zu Tocilizumab in der Therapie der RA und RZA
© TANABOON / fotolia.com

Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), die mit RoACTEMRA® (Tocilizumab) in Kombination mit Methotrexat (MTX) behandelt wurden und unter der Therapie eine niedrige Krankheitsaktivität erreicht haben, kann MTX bei anhaltend guter Krankheitskontrolle abgesetzt werden. Dies geht aus zwei neuen Auswertungen der Phase-III-Studie COMP-ACT hervor, die beim diesjährigen Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR) in Amsterdam präsentiert wurden. Die Analysen untersuchten die im MRT messbaren Veränderungen von Gelenkschäden sowie die...

Ixekizumab bei Psoriasis-Arthritis: langanhaltend stark wirksam über drei Jahre

Eine langanhaltende Wirksamkeit spielt sowohl für Ärzte als auch Patienten im praktischen Einsatz eine entscheidende Rolle. Für den Interleukin(IL)-17A-Inhibitor Ixekizumab (Taltz®) wurden beim diesjährigen EULARI-Kongress in Amsterdam neue Langzeitdaten der SPIRIT-P1-Studie bei aktiver Psoriasis-Arthritis (PsA) vorgestellt. Diese belegen, dass die starke Wirksamkeit auf die Gelenkbeschwerden auch über 3 Jahre erhalten bleibt (1). Darüber hinaus zeigen neue Auswertungen der Studien SPIRIT-P1 und -P2 positive Effekte auf...

Natalizumab bei hochaktiver RRMS: Gute Steuerbarkeit und positives Nutzen-Risiko-Verhältnis in der Langzeittherapie

Die Fortschritte im Bereich Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose (MS) haben in den vergangenen Jahren zu einer wesentlichen Verbesserung der Behandlungsergebnisse geführt. Häufig ist jedoch im Laufe der Zeit eine Therapieumstellung nötig. In diesen Fällen ist eine rasche Reversibilität und damit eine gute Steuerbarkeit des Wirkmechanismus von Vorteil. Mittlerweile vorliegende Langzeitdaten zu Natalizumab (Tysabri®) und Praxiserfahrungen über zwölf Jahre zeigen das positive Nutzen-Risiko-Profil des Wirkstoffs unter Anwendung des...

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