Samstag, 28. März 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Fortbildung

März 2020

Schwindelerkrankungen: Prävention und Therapie mittels e-Health

Schwindelerkrankungen: Prävention und Therapie mittels e-Health
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Schwindel zählt in Deutschland zu den häufigsten Beschwerden, die zu einem Arztbesuch führen. Obwohl viele Schwindelursachen gut erkennbar und therapierbar sind, kommt es in bis zu 40% der Fälle zu einer längeren Krankschreibung oder sogar Arbeitsunfähigkeit. Das Symptom Schwindel kann durch verschiedene Erkrankungen aus unterschiedlichen Fachbereichen verursacht werden. Das nun vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) mit rund 4,5 Millionen Euro geförderte Projekt hat das Ziel, Schwindelpatienten mit Hilfe eines multimodalen Konzepts besser zu versorgen.

Gastroenterologen fordern Systemreform: Mediziner wollen sich um Menschen kümmern, nicht um Prozesse

Gastroenterologen fordern Systemreform: Mediziner wollen sich um Menschen kümmern, nicht um Prozesse
© DDRockstar - stock.adobe.com

Ärzte sollen endlich wieder das tun, was sie gelernt haben: Patienten medizinisch gut betreuen. Dies forderte der Berufsverband Gastroenterologie Deutschland (BVGD). Angesichts von Überbelastung und Dauerstress richtete dessen Vorsitzender einen eindringlichen Appell an die Politik: „Schützt die Ärzte, sonst fliegt uns das Gesundheitssystem um die Ohren.“

Alpha-1-Antitrypsin-Mangel: Mehr Flexibilität und Lebensqualität durch Heimselbsttherapie

Alpha-1-Antitrypsin-Mangel: Mehr Flexibilität und Lebensqualität durch Heimselbsttherapie
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Ein Ziel moderner Therapien ist es, individuell auf Patienten einzugehen. Bei der seltenen Lungenkrankheit Alpha-1-Antitrypsin (A1-AT)-Mangel ist zum Beispiel eine Heimselbsttherapie möglich. Indem geeignete Patienten sich ihr Präparat mit humanem A1-AT selbst verabreichen, werden sie stärker in das Management der Erkrankung eingebunden und können selbstbestimmter leben, berichteten Ärzte und Patienten auf dem ERS-Kongress in Madrid (1). Schon die bisherigen Erfahrungen zeigten, dass eine solche Selbstverabreichung, nach gründlicher Schulung, den...

Februar 2020

Darmkrebs: Exakte Therapieplanung schon im Frühstadium durch Endosonografie

Darmkrebs: Exakte Therapieplanung schon im Frühstadium durch Endosonografie
© crevis - stock.adobe.com

Tückisch, gefährlich und häufig: Darmkrebs verursacht im frühen Stadium oft keine Symptome, ist jedoch bei Frauen in Deutschland die zweithäufigste und bei Männern die dritthäufigste Tumorerkrankung. Die Endosonographie spielt bei den Enddarmtumoren eine äußert wichtige Rolle, um das Tumorstadium exakt einzugrenzen und damit die notwendige Therapie gezielt zu planen. Bisher gelingt es nur der Endosonografie die Tumoreindringung in die Darmwand sicher zu bestimmen, darauf machen Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der...

Seltene Erkrankungen: Fortschritte bei Erkrankungen des Verdauungstraktes

Seltene Erkrankungen: Fortschritte bei Erkrankungen des Verdauungstraktes
© Andrey Popov - stock.adobe.com

Erkrankungen, an denen nur sehr wenige Menschen leiden, stellen für die Betroffenen, ihre Angehörigen und für Ärzte eine besondere Herausforderung dar. Denn oft wird die Krankheit erst spät erkannt, es gibt nur wenige Spezialisten und manchmal kaum Therapiemöglichkeiten. In der EU gilt eine Erkrankung als selten, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen von ihr betroffen sind. Auch Krankheiten, die das Verdauungssystem betreffen, fallen in diese Kategorie – darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und...

Intergeschlechtlichkeit: Politisch geförderte Informationsplattform geht online

Intergeschlechtlichkeit: Politisch geförderte Informationsplattform geht online
© Sunflower - stockadobe.com

Informationen rund um das Thema Intergeschlechtlichkeit bietet ein Infoportal, das im Februar 2020 online gegangen ist. Das Portal, an dessen Entwicklung das Team des Lehrstuhls Gender Studies der Ruhr-Universität Bochum (RUB) beteiligt war, richtet sich an intergeschlechtliche Menschen, Eltern und Angehörige, deren Freundeskreis, pädagogisches und medizinisches Personal sowie an Medienschaffende und Interessierte. Es wird gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Typ-2-Diabetes: Prävention, Früherkennung und Behandlung

Typ-2-Diabetes: Prävention, Früherkennung und Behandlung
© Andrey Popov - stock.adobe.com

Am 7. und 8. Februar 2020 fand in München zum 9. Mal die Fortbildungsveranstaltung „Innere Medizin fachübergreifend – Diabetologie grenzenlos“ statt. Experten aus unterschiedlichsten medizinischen Fachgebieten präsentierten und diskutierten die aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der Diabetologie und den damit verbundenen Erkrankungen. Die 2 Tage im Hotel Hilton Munich Park boten wieder eine umfassende Fortbildungsmöglichkeit für die tägliche Patientenversorgung in Klinik und Praxis.

November 2019

Schweres Asthma: Optimaler Einsatz von Biologika verbessert Therapieergebnisse

„Mit dem optimalen Einsatz von Biologika lassen sich bei Patienten mit schwerem Asthma die Therapieergebnisse verbessern. Die Einführung von Dupilumab hat dabei die therapeutischen Optionen erweitert und es gibt heute mehr Möglichkeiten, die richtige Therapie für den richtigen Patienten auszuwählen“, erklärte Prof. Dr. Roland Buhl, Mainz, im Rahmen eines wissenschaftlichen ADVENT-Symposiums in München und ergänzte: „Orale Kortikosteroide (OCS) haben dagegen angesichts ihrer Nebenwirkungen insbesondere in der Langzeittherapie erheblich an...

Typ-2-Diabetes: Vermeidung von Hypoglykämien durch Intensivierung des Mahlzeiteninsulins

Mit dem Einstieg in die Insulintherapie wird bei Patienten mit Typ-2-Diabetes auch das Thema Hypoglykämien relevant: Bei der Wahl des Basalinsulins sollte deshalb das Hypoglykämierisiko möglichst gering gehalten werden. Zeigen sich unter der bisherigen Therapie zudem Blutzuckerspitzen nach dem Essen, kann eine Intensivierung mit einem Mahlzeiteninsulin notwendig werden. Im Rahmen eines Symposiums der DDG-Herbsttagung verdeutlichte Dr. Andreas Liebl, Bad Heilbrunn, welche Möglichkeiten moderne Basal- und Mahlzeiteninsuline wie Insulin degludec (Tresiba®)...

Pflegeheim: Zu häufig mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus

Pflegeheim: Zu häufig mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus

Pflegeheimbewohner werden häufig in Notaufnahmen und Krankenhäusern behandelt. „Zu häufig“, sagt Dr. Guido Schmiemann. Der Mediziner und Versorgungsforscher ist an der Studie HOMERN beteiligt. Die Abkürzung steht für „Hospitalisierung und Notaufnahmebesuche von Pflegeheimbewohnern“. Im Kern geht es darum, herauszufinden, wie häufig und warum die Betroffenen in Krankenhäuser eingeliefert werden. Außerdem sollen Versorgungsdefizite aufgedeckt und Verbesserungsmaßnahmen vorgeschlagen werden.

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