Mittwoch, 1. April 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Geriatrie

September 2019

Inkontinenz: Aktualisierte Leitlinie für geriatrische Patienten

Inkontinenz: Aktualisierte Leitlinie für geriatrische Patienten
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Inkontinenz ist immer noch ein Tabuthema. Doch vor allem ältere Menschen verlieren ungewollt Urin – etwa beim Husten – oder schaffen es nicht mehr rechtzeitig auf die Toilette. Schätzungen zufolge sind circa 40% der über 70-Jährigen in Deutschland inkontinent. Entsprechend viele ältere Patienten werden wegen ihrer Inkontinenz behandelt. Daher brauchen die betreuenden Ärzte Behandlungsleitfäden und Studien, um bestmöglich behandeln zu können. Die Arbeitsgruppe Inkontinenz der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) hat dieser...

Leitlinie zur Behandlung älterer Patienten: „Das geriatrische Assessment muss verändert werden“

Es gibt mittlerweile zahlreiche Methoden, mit denen die Probleme und noch erhaltenen Funktionen eines älteren Patienten bewertet werden. Bei diesem „Geriatrischen Assessment“ geht es in der ersten Stufe darum, ob es sich bei einer älteren Person überhaupt um einen Patienten mit Bedarf an geriatrischer Behandlung handelt. In einer zweiten Stufe kommen standardisierte Testverfahren unterschiedlicher diagnostischer Tiefe hinzu, teils als Befragung, teils als durchzuführende Aufgabe. Doch welche der zahlreichen Instrumente passen am besten zu einem bestimmten...

Influenza: Quadrivalenter Impfstoff schließt Risiko der Ei-Adaptation aus

Influenza: Quadrivalenter Impfstoff schließt Risiko der Ei-Adaptation aus
© psdesign1 - stock.adobe.com

Der neue zellbasierte quadrivalente Influenzaimpfstoff (QIVc) Flucelvax® Tetra wurde an Großhandel und Apotheken in Deutschland für die Saison 2019/2020 geliefert. Trotz der Verzögerung bei der Bekanntgabe des H3N2-Stamms durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) (1), konnte der Impfstoff rechtzeitig an Kunden übergegeben werden. Das bedeutet, dass Hausarztpraxen und Apotheken gut auf die Impfung von Risiko- und empfindlichen Gruppen vor der diesjährigen Grippesaison vorbereitet sind.

April 2019

Parkinson: Entstehung – Diagnostik – Therapie

Parkinson: Entstehung – Diagnostik – Therapie
© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Die Parkinson‐Krankheit ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Nur die Alzheimer‐Krankheit ist noch häufiger. Namensgeber ist der englische Arzt James Parkinson (1755-1824), der die Hauptsymptome 1817 erstmals beschrieben hat und auf dessen Geburtstag am 11. April der Welt‐Parkinson‐Tag fällt. Im Durchschnitt erkranken Patienten mit etwa 60 Jahren an Parkinson. Dem Ausbruch gehen aber vermutlich jahrzehntelange Veränderungen im Körper voraus.

Aphasie nach Schlaganfall: Individualisierte Therapie mit Brain-Computer-Interface

Aphasie nach Schlaganfall: Individualisierte Therapie mit Brain-Computer-Interface
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Sprachstörungen sind eine häufige Folge von Schlaganfällen. Ein vielversprechender neuer Therapieansatz zur Wiedererlangung des Sprachvermögens nutzt die Neuroplastizität, also die Fähigkeit des Gehirns, seine Strukturen ein Leben lang ändern zu können. Er setzt an der „Reparatur“ der durch Einblutung oder Blutgerinnsel gestörten Gehirnregelkreise für die Sprache an. Dabei misst ein EEG, das mit einem PC verbunden ist, live die Gehirnaktivität des Patienten (Brain-Computer-Interface (BCI)), während dieser...

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, pro Woche mindestens 2,5 Stunden an mäßig anstrengender Ausdaueraktivität sowie an mindestens zwei Tagen in der Woche muskelkräftigende Aktivitäten auszuführen. Laut Daten des Robert Koch-Instituts erreicht nur etwa ein Fünftel der Frauen (20,5%) und ein Viertel der Männer (24,7%) in Deutschland beide Empfehlungen. Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung bewegt sich weniger als 2,5 Stunden pro Woche (1). Doch regelmäßige Bewegung schützt nicht nur vor Übergewicht...

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