Samstag, 23. Januar 2021
Navigation öffnen

Medizin

Beiträge zum Thema: Gesundheit

Mai 2018

April 2018

NASH: Daten zu Kombinationstherapien aus der ersten 12-Wochen Studie ermutigend

NASH: Daten zu Kombinationstherapien aus der ersten 12-Wochen Studie ermutigend
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurden Daten zu experimentellen Kombinationstherapien für Patienten mit fortgeschrittener Fibrose aufgrund einer nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH), in der Selonsertib, Inhibitor der Apoptosesignal-regulierenden Kinase 1 (ASK1), entweder mit GS-0976, einem Inhibitor der Acetyl-CoA-Carboxylase (ACC), oder mit GS-9674, einem selektiven Agonisten des nichtsteroidalen Farnesoid-X-Rezeptors (FXR), kombiniert wurde, untersucht (1). Die Ergebnisse wurden auf dem International LiverCongress™ 2018 in Paris präsentiert.

Diabetes kultursensibel behandeln: Fortbildungkonzept für DiabetesberaterInnen

Sprachbarrieren, kulturelle Unterschiede – die Schulung von Diabetes-Patienten aus anderen Kulturkreisen ist oft eine Herausforderung. Gemeinsam mit Experten hat die BERLIN-CHEMIE AG ein einzigartiges Fortbildungskonzept für DiabetesberaterInnen entwickelt: Unter dem Motto (Ein)Leben – Diabetes kultursensibel behandeln, werden praxisnahe Lösungsansätze erarbeitet, die helfen, kulturbedingte Therapiehürden bei Patienten mit Migrationshintergrund abzubauen.

Gut aufgestellt bei cHI und COPD mit Sacubitril/Valsartan und Indacaterol/Glycopyrronium

Gut aufgestellt bei cHI und COPD mit Sacubitril/Valsartan und Indacaterol/Glycopyrronium
© Markus Schnatmann / Fotolia.com

Die chronische Herzinsuffizienz (cHI) sowie COPD haben signifikanten Einfluss auf Morbidität und Mortalität betroffener Patienten (1,2). Dabei ist Atemnot für beide Indikationen ein zentrales Symptom. Eine weitere Gemeinsamkeit: die frühestmögliche Patientenidentifizierung und rechtzeitige medikamentöse Intervention sind essentiell für den weiteren Verlauf der Erkrankung.

Emicizumab bei Hämophilie A und Inhibitoren gegen Faktor VIII zeigt hohe Wirksamkeit

Seit Ende Februar 2018 ist Emicizumab (Hemlibra®▼) für die prophylaktische Behandlung von Patienten mit Hämophilie A und Inhibitoren gegen Faktor VIII zugelassen (1). Der von Roche und Chugai entwickelte bispezifische Antikörper steht nicht nur medizinisch für einen Paradigmenwechsel – die einmal wöchentliche Therapie ist zudem wirtschaftlicher als die bisherigen Standardtherapien für die Prophylaxe. Im Rahmen einer Veranstaltung von Roche in Berlin anlässlich des Welt-Hämophilie-Tages wurden aktuelle Chancen und...

Ärztliche Gesundheitsuntersuchungen durch Betriebsärzte – DGAUM regt Richtlinienänderungen an

Im Rahmen der anstehenden Änderung der Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie (GU-RL) zur Anpassung der ärztlichen Gesundheitsuntersuchungen für Erwachsene nach § 25 Abs. 1 Satz 1 des SGB V hat die DGAUM als einschlägige wissenschaftliche Fachgesellschaft zuletzt eine Stellungnahme an den Gemeinsamen Bundesausschuss gerichtet. Morgen findet in Berlin nun die mündliche Anhörung dazu statt. Hier nochmals die Argumente der DGAUM im Überblick.

Weit verbreiteter Jodmangel mindert die Intelligenz bei Kindern

Weit verbreiteter Jodmangel mindert die Intelligenz bei Kindern
© mapoli-photo / Fotolia.com

Der Mikronährstoff Jod ist essentiell für die Entwicklung von Intelligenz bei Kindern und Jugendlichen. Mit der Krakauer Erklärung zu Jod (Kraków Declaration on Iodine) fordern Wissenschaftler des EU-geförderten Projektes EUthyroid und mehrere Interessengruppen Entscheidungsträger in Europa auf, jetzt politische Maßnahmen zu setzen, die dem weitverbreiteten Jodmangel entgegenwirken. Gestern präsentierten europäische Wissenschaftler aus 27 Ländern in Krakau (Polen) ihre Ergebnisse zu dem derzeitigen Stand von Jodmangelerkrankungen, die...

Pulmonale Alveolarproteinose: Therapieansatz mit hochpotenten induzierten pluripotenten Stammzellen

Zellen von Patienten so zu verändern, dass sie defekte oder fehlende Zellen des Patienten ersetzen können – diesem Ziel sind Forscher ein Stück näher gekommen. Sie beschäftigten sich mit der erblichen Pulmonalen Alveolarproteinose (PAP). Bei dieser seltenen, lebensgefährlichen Erkrankung sind die Makrophagen in der Lunge defekt. Um diese zu ersetzen, stellten die Forscher aus reifen menschlichen Zellen hochpotente induzierte pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen) her. Sie ließen diese im Labor zu Fresszellen heranreifen, um sie dann in die Lungen...

Immungedächtnis im Gehirn

Entzündungsreaktionen können die Immunzellen des Gehirns langfristig verändern – die Zellen haben also ein „Immungedächtnis“. Dieses Immungedächtnis beeinflusst möglicherweise den Verlauf später auftretender neurologischer Erkrankungen und stellt somit einen bislang unbekannten Faktor dar, der den Schweregrad dieser Krankheiten beeinflussen könnte. Das berichten Wissenschaftler am DZNE, dem Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) und der Universität Tübingen.

Starke translationale Lungenforschung in Berlin

Starke translationale Lungenforschung in Berlin
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und das Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) stärken die translationale Lungenforschung in Berlin. Mit der Berufung von Prof. Dr. Irina Lehmann auf die W3-Professur für „Environmental Epigenetics and Lung Research“ wird das Team für den neu etablierten wissenschaftlichen Schwerpunkt der translationalen Lungenforschung an der Charité erweitert.

Abschätzung des genetischen Risikos für Typ-1-Diabetes verbessert

Eine internationale Forschergruppe unter Leitung von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München hat ein Verfahren zur Risikoberechnung für Typ-1-Diabetes entwickelt, das älteren Methoden deutlich überlegen ist. Durch die Analyse von bis zu 41 Genregionen lassen sich ab der Geburt Kinder identifizieren, die ein mindestens 25-fach erhöhtes Risiko besitzen, Typ-1-Diabetes zu entwickeln. Der Test kommt bereits in einem europaweiten Präventionsprojekt zu Typ-1-Diabetes zum Einsatz. Die Arbeit könnte auch als Modell für andere Krankheiten dienen, an...

Wenige Minuten Bewegung pro Tag senken das Risiko für Herzleiden und Diabetes um 20%

Wenige Minuten Bewegung pro Tag senken das Risiko für Herzleiden und Diabetes um 20%
© LIGHTFIELD STUDIOS / Fotolia.com

Bereits ein Mindestmaß an körperlicher Aktivität kann die schlimmsten Folgewirkungen der Adipositas mildern und im günstigsten Fall sogar verhindern. Wer es schafft, täglich 7 bis 8 Minuten zügig spazieren zu gehen, reduziert sein Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Diabetes um 20%. Schon nach 6 bis 8 Wochen ist mit einem deutlich verbesserten Muskelstoffwechsel, einer erhöhten Elastizität der Gefäße und einer wieder gesteigerten diastolischen Herzfunktion zu rechnen.

Wie die Chronotherapie helfen kann, die Wirkung von Medikamenten zu verbessern

Der Wechsel von Tag und Nacht bestimmt unseren Lebensrhythmus – und das nicht nur im Hinblick darauf, wann wir müde werden und wann wir aufwachen. Auch die Körpertemperatur, der Energiestoffwechsel, die Ausschüttung verschiedener Hormone und die Aktivität von Immunzellen zählen zu den Körperfunktionen, die sich, orientiert am 24-Stunden-Takt, verändern. Dass gesundheitsrelevante Prozesse so eng mit dem Schlaf-Wach-Rhythmus verzahnt sind, kann auch therapeutisch genutzt werden. Wie die Chronotherapie dabei helfen kann, die Wirkung von Medikamenten zu...

Richtige Ernährung im Alter – so wichtig wie Medizin

Richtige Ernährung im Alter – so wichtig wie Medizin
© monticellllo / Fotolia.com

Ernährungsgewohnheiten und der Stoffwechsel ändern sich mit dem Alter: Senioren über 70 sind körperlich meist nicht mehr so aktiv wie in jüngeren Jahren, Grundumsatz und Kalorienbedarf sinken, der Appetit nimmt ab. Dennoch bleibt der Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen unverändert hoch. Im Vorfeld ihres Jahreskongresses warnen die Internisten daher vor Mangel- und Fehlernährung in den höheren Lebensjahren. Wie eine optimale Ernährung im Alter aussieht, was Senioren stärkt und was ihnen schadet – darüber informieren Experten...

  ... ...  
EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • COVID-19-Impfstoffkandidat JNJ-78436735 zur 1x-Gabe: Interimsdaten der Phase 1/2a
  • COVID-19-Impfstoffkandidat JNJ-78436735 zur 1x-Gabe: Interimsdaten der Phase 1/2a