Sonntag, 31. Mai 2020
Navigation öffnen

Medizin

Beiträge zum Thema: Grundlagenforschung

Oktober 2013

Wichtiger Verteidigungsmechanismus menschlicher Zellen gegen springende Gene aufgeklärt

"Springende Gene" können genetische Erkrankungen verursachen und können auch an der Entstehung von Tumoren beteiligt sein. Forschern des Paul-Ehrlich-Instituts ist es gelungen, einen bisher unbekannten Mechanismus aufzuklären, den menschliche Zellen nutzen, um diese endogenen Retrotransposons in Schach zu halten. Im Mittelpunkt steht hierbei ein Mitglied der sogenannten APOBEC3-Proteinfamilie, die den Menschen auch vor der Ausbreitung pathogener Viren schützt. Über die Forschungsergebnisse berichtet Nucleic Acids Research in seiner Online-Ausgabe...

Körpereigenes Belohnungssystem: Glücksgefühl senkt Blutdruck

Ein mit dem Glückshormon Dopamin gesteuertes künstliches Gen-Modul produziert ein blutdrucksenkendes Mittel. Das eröffnet Wege für Therapien, die über das Unterbewusstsein ferngesteuert werden. Das körpereigene Hormon Dopamin löst Glücksgefühle aus. Seine Bildung wird unter anderem angeregt durch die Wohlfühl-Klassiker Sex, Drogen oder Essen. Das Hirn gibt sich jedoch nicht zufrieden mit einem Kick; es erinnert sich an den Glückszustand und will ihn immer wieder erreichen. Dopamin beeinflusst also unsere Entscheidungen so, dass...

Yin und Yang im Leben von Proteinen: Gegensätzliche Mechanismen beim Proteintransport in Peroxisomen

Recycling oder "Schrottpresse": Welche molekularen Maschinen über das Schicksal des Import-Rezeptors Pex18 entscheiden, haben Mediziner der Ruhr-Universität Bochum (RUB) herausgefunden. Pex18 ist für den Import von Proteinen in spezielle Zellbestandteile, die Peroxisomen, verantwortlich. Zwei gegensätzlich wirkende Regulationskreise bestimmen, ob der Rezeptor nach erfolgtem Transport weiter arbeitet oder abgebaut wird. "Damit vervollständigt sich das Bild der Regulation des Proteinimports in Peroxisomen und wird zu einem einheitlichen Modell ...

Lithium essenzielles Spurenelement? - Anreicherung in der weißen Substanz nur bei Depressiven

Experimente mit Neutronen an der Technischen Universität München (TUM) zeigen, dass sich in der weißen Gehirnsubstanz das Antidepressivum Lithium stärker anreichert als in der grauen. Das lässt vermuten, dass es anders wirkt als synthetische Psychopharmaka. Die Gewebestücke wurden an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) der TUM mit einem eigens entwickelten Detektor untersucht, um eine genaue Landkarte der Verteilung von Lithium im Gehirn anzufertigen und so die Wirkung des Stoffs auf die menschliche Psyche besser verstehen zu ...

November 2012

Inhibitor der Myelinbildung im zentralen Nervensystem identifiziert

Mainzer Wissenschaftler haben ein weiteres Molekül entdeckt, das eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Bildung von Myelin im zentralen Nervensystem spielt. Myelin beschleunigt die Reizweiterleitung in Nervenzellen, indem es deren Fortsätze, die sog. Axone, an definierten Stellen umhüllt - vergleichbar mit der Plastikisolierung eines Stromkabels. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler um Dr. Robin White vom Institut für Physiologie und Pathophysiologie der Universitätsmedizin Mainz kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift EMBO reports...

Kopplung von Zellskelett und Zellmembran in roten Blutkörperchen

Die Funktion von Erythrozyten kann durch die Entkopplung von Zellskelett und Zellmembran mittels Zufuhr des energiereichen Moleküls ATP reguliert werden. Wie sie zu diesem Ergebnis mit seinem hohem Anwendungspotential für die medizinische Diagnostik gekommen sind, berichten Augsburger Nanowissenschaftler um den Physiker Prof. Dr. Thomas Franke in einem zum Front Cover-Artikel gekürten Beitrag der Ausgabe 44/2012 der renommierten Zeitschrift "Soft Matter".

  ...  
Weiter

Das könnte Sie auch interessieren

Wenn das Herz stockt: Herzinfarkt erkennen und behandeln

Wenn das Herz stockt: Herzinfarkt erkennen und behandeln
© psdesign1 - stock.adobe.com

Nach wie vor stellen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems in Deutschland die häufigste Todesursache dar. Dennoch lässt sich in den vergangenen Jahren ein deutlicher Mortalitätsrückgang verzeichnen. Laut Deutschem Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e. V. ist die Zahl der Todesfälle rückläufig und hat sich seit dem Jahr 1980 sogar halbiert. „Aufgrund der guten Notfallversorgung können wir viele Patienten schnell und zielgerichtet behandeln“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Fehske, Chefarzt der Kardiologie und Inneren Medizin...

Wenn das Wetter krank macht: Tipps gegen Wetterfühligkeit

Wenn das Wetter krank macht: Tipps gegen Wetterfühligkeit
© Thaut Images - stock.adobe.com

Mal Sonne, mal Regen, mal warm, mal kalt: Der Frühling bringt – oft in schneller Abfolge – die unterschiedlichsten Wetterverhältnisse mit sich. Viele Menschen leiden dann unter der sogenannten Wetterfühligkeit. Genaue Zahlen gibt es nicht, schätzungsweise kämpft aber jeder zweite Deutsche mit den entsprechenden Symptomen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, gibt Tipps, wie Wetterfühlige gegensteuern können.

Rolle der Selbstmotivation bei schweren Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD

Rolle der Selbstmotivation bei schweren Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Neben den oft schweren körperlichen Einschränkungen leiden Patienten mit einer chronischen Lungenerkrankung häufig auch an starken seelischen und psychischen Belastungen. Die Angst vor Atemnot, vor dem Fortschreiten der Krankheit oder vor sozialer Ausgrenzung kann auf Dauer Mutlosigkeit und Depressionen nach sich ziehen. Ein Teil der Therapie kann daher auch die Behandlung psychischer Belastungen sein sowie das Erlernen von Ansätzen, sich in schwierigen Zeiten selbst zu motivieren.

12. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) 34. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG)

12. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)  34. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG)
© Racle Fotodesign / fotolia.com

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, pro Woche mindestens 2,5 Stunden an mäßig anstrengender Ausdaueraktivität sowie an mindestens zwei Tagen in der Woche muskelkräftigende Aktivitäten auszuführen. Laut Daten des Robert Koch-Instituts erreicht nur etwa ein Fünftel der Frauen (20,5%) und ein Viertel der Männer (24,7%) in Deutschland beide Empfehlungen. Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung bewegt sich weniger als 2,5 Stunden pro Woche (1). Doch regelmäßige Bewegung schützt nicht nur vor Übergewicht...

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Trump bricht US-Beziehung zur WHO ab – Weil er die WHO neben China als verantwortlich für die SARS-CoV-2-Pandemie erachtet, hat der US-Präsident den Austritt der USA aus der WHO beschlossen (dpa, 30.05.2020).
  • Trump bricht US-Beziehung zur WHO ab – Weil er die WHO neben China als verantwortlich für die SARS-CoV-2-Pandemie erachtet, hat der US-Präsident den Austritt der USA aus der WHO beschlossen (dpa, 30.05.2020).

Cookies

Diese Webseite benutzt Cookies, um den Nutzern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Ausserdem werden teilweise auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen erhalten Sie in den Allgemeine Geschäftsbedingungen und in den Datenschutzrichtlinien.

Verstanden