Dienstag, 29. September 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Harnwegsinfekt

September 2017

Hereditäres Angioödem und Morbus Gaucher: Schlüsselrolle von Gastroenterologen

Bei wiederholten abdominellen Schmerzen sollten Gastroenterologen auch erbliche Systemerkrankungen wie das hereditäre Angioödem (HAE) oder den Morbus Gaucher in die Differentialdiagnose einbeziehen, so die Empfehlung von Experten im Rahmen eines Symposiums beim diesjährigen deutschen Viszeralmedizinkongress. Rezidivierende kolikartige Bauchschmerzen können z.B. auf ein HAE hinweisen, wenn auch wiederholt Hautschwellungen auftreten. Dagegen kann die Ursache chronischer Bauchbeschwerden aufgrund einer vergrößerten Milz ein Morbus Gaucher sein, wenn gleichzeitig...

Ceftazidim-Avibactam – wirksame Alternative zu Carbapenemen

Das Antibiotikum Ceftazidim-Avibactam (Zavicefta™), seit März 2017 auf dem deutschen Markt verfügbar, hat sich inzwischen in der Klinik bewährt (1-3). Die Kombination aus dem Cephalosporin Ceftazidim und dem innovativen β-Laktamase-Inhibitor Avibactam ist eine wichtige zusätzliche Option in der Therapie von Infektionen mit multiresistenten gramnegativen Erregern (MRGN). Auf dem achten internationalen Kongress der Deutschen Sepsis-Gesellschaft e.V. (DSG)A stellten Experten aktuelle Studien sowie klinische Daten zum Einsatz von Ceftazidim-Avibactam bei...

Juli 2017

Ceftolozan/Tazobactam hochpotent bei Pseudomonas aeruginosa und Enterobacteriaceae

Im Krankenhaus oder anderen Gesundheitseinrichtungen erworbene Infektionen sind mit einer hohen Morbidität und Sterblichkeit assoziiert und verursachen hohe Kosten. Auslöser sind immer häufiger multiresistente gramnegative Erreger, vor allem Enterobacteriaceae, die Beta-Laktamasen mit erweitertem Spektrum (ESBL) produzieren und teilweise auch gegen Carbapeneme resistent sein können (CRE – Carbapenem-resistente Enterobacteriaceae). Eine weitere klinische Herausforderung stellen multiresistente Pseudomonas aeruginosa dar.

Typ-2-Diabetes: SGLT2-Hemmer erreicht primäre Endpunkte in 2 Phase-III-Studien

In 2 Phase-III-Studien (VERTIS MET und VERTIS SITA) mit dem in der Entwicklung befindlichen SGLT2-Hemmer Ertugliflozin wurden die primären Studienendpunkte erreicht. In beiden Studien senkte Ertugliflozin in einer Dosierung von 5 bzw. 15 mg täglich den HbA1c-Wert signifikant stärker als Placebo, wenn es zusätzlich zu Metformin oder initial in Kombination mit Sitagliptin gegeben wurde. Die Studienergebnisse wurden kürzlich auf der Jahrestagung der American Diabetes Association (ADA) vorgestellt.

Empagliflozin: kein erhöhtes Risiko für Amputationen der unteren Gliedmaßen sowie Knochenbrüche im Vergleich zu Placebo

Eine Analyse gepoolter Sicherheitsdaten aus insgesamt 15 Studien und 4 Erweiterungsstudien zeigte, dass eine Behandlung mit Empagliflozin (10 mg oder 25 mg) ein positives Nutzen-Risiko-Profil hat. Darüber hinaus zeigte sich kein erhöhtes Risiko für Amputationen der unteren Gliedmaßen sowie Knochenbrüche im Vergleich zu Placebo. An den Studien nahmen mehr als 12.500 Erwachsene mit Typ-II-Diabetes teil. Die Analyse wurde im vergangenen Monat in Advances in Therapy veröffentlicht und beinhaltet auch Daten der EMPA-REG OUTCOME®-Studie (1).

EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).
  • München führt Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein – Diese Regelung gilt ab kommendem Donnerstag, 24.09.2020 (dpa, 21.09.2020).