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Medizin

Beiträge zum Thema: Herzinsuffizienz

April 2013

Herzschwäche: Herz im Synchron-Takt verbessert psycho-kognitive Leistungsfähigkeit

Die psychische und geistige Leistungsfähigkeit von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (HI) und deutlich reduzierter Pumpfunktion (linksventrikuläre systolischer Funktion) des Herzens verbessert sich durch kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) weit besser als bei einer reinen Therapie mit Defibrillatoren (ICD). Das berichtet Dr. David Duncker (Hannover) auf der 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim. Bei der CRT stimuliert ein implantierbares Gerät beide Herzkammern gleichzeitig, wodurch sie wieder synchron pumpen.

Baroreflex-Modulations-Implantat zur Behandlung der therapierefraktären Herzinsuffizienz

Als eine der ersten Kliniken in Deutschland wurde in der Klinik für Innere Medizin III - Kardiologie, Angiologie (Direktor Prof. Dr. Norbert Frey) des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, ein Implantat zur Modulation des Baroreflexes einer Patientin mit schwerer Herzschwäche eingesetzt. Dieses Verfahren, welches die Ausschüttung von Stresshormonen am Herzen deutlich reduziert, hat in Vorstudien bei Patienten mit starkem Bluthochdruck zu einer deutlichen Verbesserung der Blutdruckwerte geführt.

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