Montag, 9. Dezember 2019
Navigation öffnen
Anzeige:

Medizin

Beiträge zum Thema: Herzinsuffizienz

September 2014

Endokrinologische Therapie steigert Überleben bei Herzinsuffizienz: LZ696 blockiert Gewebe- und Organhormone

Ergebnisse einer großen im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie zur Herzinsuffizienz weisen auf einen Paradigmenwechsel in deren Behandlung hin. Im Gegensatz zu bisherigen Medikamenten greift der neue Wirkstoff LZ696 gleich an zwei Stellen in das Hormonsystem ein. In der Studie konnte so die Zahl der kardiovaskulären Todesfälle und der Klinikeinweisungen wegen Herzschwäche deutlich gesenkt werden. Die Studie sei ein gutes Beispiel für die wichtige Rolle von Hormonen, die nicht nur in den endokrinen Drüsen, sondern wie bei...

Herzinsuffizienz: Kombination von zwei Biomarkern liefert bessere Prognose bei HFpEF

C-reatives Protein, ein Biomarker für generelle Entzündungsgeschehen, gemessen mittels einer hochsensitiven Messmethode (hsCRP), verbessert die Risikoeinschätzung und prognostische Vorhersage von Patienten mit einer speziellen Form der Herzinsuffizienz (HI mit erhaltener linksventrikulärer Ejektionsfraktion, Heart Failure With Preserved Ejection Fraction, HFpEF). Das spricht für das Vorliegen eines systemischen Entzündungsprozesses, der das Fortschreiten der Krankheit begünstigt.

PARADIGM-HF: LCZ696 zur Behandlung der Herzinsuffizienz kann die Zahl kardiovaskulär bedingter Todesfälle im Vergleich zum ACE-Hemmer um 20% senken

Bei zusätzlicher Gabe zur aktuell besten Behandlung von HF REF zeigte LCZ696 im Vergleich zu dem ACE-Hemmer Enalapril einen wesentlichen Vorteil bezüglich der Sterblichkeit (1). Die Studie ergab, dass signifikant mehr mit LCZ696 als mit Enalapril behandelte HF-REF-Patienten überlebten und dass diese zudem weniger häufig stationär eingewiesen werden mussten (1). In den USA und Europa leben 26 Millionen Menschen mit Herzinsuffizienz, (2)  die mit einem hohen Sterblichkeitsrisiko und einer schlechten Lebensqualität verbunden ist (3,4).

Das könnte Sie auch interessieren

Forsa-Umfrage: Jede dritte Frau hat Sorgen vor Klinikaufenthalt

Forsa-Umfrage: Jede dritte Frau hat Sorgen vor Klinikaufenthalt
© VILevi / Fotolia.com

Vergessenes OP-Besteck im Körper, Komplikationen durch fehlerhafte Medizinprodukte oder Infektionen mit Keimen – immer wieder kommt es in deutschen Krankenhäusern zu solchen Zwischenfällen. Laut Medizinischem Dienst der Krankenkassen (MDK) lag die offizielle Zahl der bestätigten Behandlungsfehler im vergangenen Jahr bundesweit bei knapp 3.500. Das verunsichert Patienten verständlicherweise vor wichtigen medizinischen Eingriffen. Frauen sorgen sich häufiger als Männer vor einem Klinikaufenthalt, so das aktuelle Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag...

Adipositas im Kindes- und Jugendalter

Adipositas im Kindes- und Jugendalter
© kwanchaichaiudom / fotolia.com

Laut der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle 2), die vom Robert Koch-Institut durchgeführt wurde, haben nach dem Referenzsystem der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 26,3% der 5- bis 17-Jährigen Übergewicht; 8,8% sind von Adipositas betroffen (1). In der Versorgung dieser Kinder und Jugendlichen gibt es erhebliche Defizite: So werden in Deutschland überzeugende, wissenschaftlich-basierte Behandlungs- und Betreuungskonzepte im Gesundheitssystem nicht unterstützt und in der Regel von den Kostenträgern nicht finanziert....

Lymphknoten–Transplantation: Hilfe bei Lymphödemen

Lymphknoten–Transplantation: Hilfe bei Lymphödemen
© pixologic / fotolia.com

Neues Verfahren bietet erstmals Heilungschance bei Lymphstauungen. Vor allem Krebspatienten haben darunter zu leiden: Zwar ist der Krebs erfolgreich behandelt, doch zurück bleiben Folgen wie beispielsweise Lymphstauungen an Armen und Beinen. Meist handelt es sich um geschwollene, schmerzende Extremitäten, in denen die Lymphflüssigkeit nicht mehr abfließen kann, weil das feine System der dafür nötigen Kanäle beschädigt wurde. Bisher konnten nur die Symptome gelindert werden, oft eine unbefriedigende und lebenslang leidvolle Situation für die...

12. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) 34. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG)

12. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)  34. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG)
© Racle Fotodesign / fotolia.com

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, pro Woche mindestens 2,5 Stunden an mäßig anstrengender Ausdaueraktivität sowie an mindestens zwei Tagen in der Woche muskelkräftigende Aktivitäten auszuführen. Laut Daten des Robert Koch-Instituts erreicht nur etwa ein Fünftel der Frauen (20,5%) und ein Viertel der Männer (24,7%) in Deutschland beide Empfehlungen. Mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung bewegt sich weniger als 2,5 Stunden pro Woche (1). Doch regelmäßige Bewegung schützt nicht nur vor Übergewicht...