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Medizin

Beiträge zum Thema: Herzinsuffizienz

Februar 2019

Typ-2-Diabetes: Senkung des Hospitalisierungsrisikos aufgrund von Herzinsuffizienz

Typ-2-Diabetes: Senkung des Hospitalisierungsrisikos aufgrund von Herzinsuffizienz
© Chinnapong / Fotolia.com

Die Kohortenstudie EMPRISE (EMPagliflozin compaRative effectIveness and SafEty) analysierte Daten aus dem Versorgungsalltag von etwa 35.000 Menschen mit Typ-2-Diabetes in den USA hinsichtlich der Anwendung von Empagliflozin. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass Empagliflozin im Vergleich zu DPP4-Inhibitoren das relative Risiko von 44% bei Hospitalisierungen aufgrund von Herzinsuffizienz (HHI) im Praxisalltag senken kann (1).

Typ-2-Diabetes: Aktuelle Leitlinien

Typ-2-Diabetes: Aktuelle Leitlinien
© magele-picture Fotolia.com

Die Therapie des Typ-2-Diabetes wird neu ausgerichtet. „Wir haben durch die intensive Glukosesenkung keine Verbesserung der Sterblichkeit erreichen können“, resümierte Prof. Dr. Stephan Jacob, Villingen-Schwenningen, die Bemühungen der vergangenen Jahre. Deshalb werde es in Zukunft nicht mehr wichtig sein, den HbA1c-Wert so tief wie möglich zu senken, sondern vielmehr, auf welche Weise er gesenkt wird. Die Argumente hierfür liefern die kardiovaskulären Endpunktstudien, die für einige Substanzen zeigen konnten, dass sie die Mortalität...

Deutscher Herzbericht 2018 (Teil 1): Herzkrankheiten weiterhin Haupttodesursache

Deutscher Herzbericht 2018 (Teil 1): Herzkrankheiten weiterhin Haupttodesursache
© Ismagilov / Fotolia.com

Die Sterblichkeit durch Herzkrankheiten in Deutschland ist im Vergleich zum Vorjahr insgesamt gesunken. Auch wenn diese Entwicklung erfreulich sei, dürfe man trotzdem keine Entwarnung geben, betont Prof. Dr. med. Dietrich Andresen, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, anlässlich der Vorstellung des neuen Deutschen Herzberichts 2018, da es noch immer jährlich über 338.000 Sterbefälle aufgrund einer Herzerkrankung gebe.

Januar 2019

Schwangerschafts-Kardiomyopathie: Zeitnahe Diagnostik ist essentiell

Schwangerschafts-Kardiomyopathie: Zeitnahe Diagnostik ist essentiell
© anna / Fotolia.com

Kurzatmigkeit, Abgeschlagenheit und geschwollene Beine: Gegen Ende der Schwangerschaft oder nach der Geburt erscheinen solche Symptome bei einer Frau nicht ungewöhnlich. Sie können aber Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung sein, der schwangerschaftsbedingten Herzschwäche, medizinisch peripartale Kardiomyopathie (PPCM) oder Schwangerschafts-Kardiomyopathie genannt. „Ein möglicher Auslöser für diese Form der Herzschwäche ist das Stillhormon Prolaktin, das über eine komplexe molekulare Kette das Herz schädigt“, sagt Kardiologe Prof....

Deutsches Aortenklappenregister: Qualitätssicherung nutzt Patienten und herzmedizinischer Forschung

Deutsches Aortenklappenregister: Qualitätssicherung nutzt Patienten und herzmedizinischer Forschung
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GARY lautet die englische Abkürzung für das Deutsche Aortenklappenregister (German Aortic Valve Registry), einem wissenschaftlichen Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie- Herz- und Kreislaufforschung e. V. (DGK), gefördert von der Deutschen Herzstiftung. Oberstes Ziel des Registers: Die Qualität der Behandlung von Patienten mit operationsbedürftigen Aortenklappenerkrankungen zu sichern, den Einsatz neuer Therapieverfahren wissenschaftlich zu...

Europäische Leitlinie 2018: Bypass-Versorgung für Patienten mit schwerer Koronarer Herzkrankheit

Europäische Leitlinie 2018: Bypass-Versorgung für Patienten mit schwerer Koronarer Herzkrankheit
© magele-picture / Fotolia.com

Die jüngst in München vorgestellte Leitlinie der medizinischen Fachgesellschaften ESC (Europäische Gesellschaft für Kardiologie) und EACTS (Europäische Gesellschaft für Herz-Thorax-Chirurgie) zur invasiven Behandlung der KHK gibt nach Bewertung vieler Studienergebnisse eine eindeutige Empfehlung (IA) für die Koronare Bypass-Operation, wenn Patienten eine komplexe Erkrankung, sogenannte 3-Gefäß-Erkrankung*, aufweisen, bei der die Verkalkung der Arterien sehr ausgeprägt ist. Ebenso gilt die herzchirurgische Bypass-Operation als sogenannter...

November 2018

Herz- und Nierenerkrankungen: Kontrolle des Kalium- und Magnesiumspiegels dringend empfohlen

Herz- und Nierenerkrankungen: Kontrolle des Kalium- und Magnesiumspiegels dringend empfohlen
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Störungen des Salzhaushalts mit einem Mangel an Kalium und Magnesium können Vorhofflimmern und andere Herzrhythmusstörungen begünstigen. Dann müssen Kalium und Magnesium zugeführt werden. „Besonders bei Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, Nierenerkrankungen und bestimmten Herz- und Bluthochdruckmedikamenten sollte man regelmäßig die Konzentration von Kalium und Magnesium im Blut kontrollieren lassen, um sich vor möglichen Komplikationen bis hin zu Vorhofflimmern und lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen, wie Kammerflimmern,...

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© Photographee.eu / Fotolia.com

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