Mittwoch, 1. April 2020
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Medizin

Beiträge zum Thema: Hypertonie

Juli 2019

Pulmonale arterielle Hypertonie: Patientenbroschüre erleichtert die Aufklärung

Pulmonale arterielle Hypertonie: Patientenbroschüre erleichtert die Aufklärung
© magicmine - stock.adobe.com

Die Diagnose „pulmonale Hypertonie“ kann einem Patienten noch relativ einfach als „erhöhten Blutdruck im Lungengefäßsystem“ erklärt werden. Schwieriger wird es, wenn die Betroffenen über die Hintergründe und die therapeutischen Möglichkeiten einer pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) oder einer chronisch thromboembolischen Hypertonie (CTEPH) aufgeklärt werden sollen. Hilfestellung hierbei gibt die von MSD erstellte Patientenbroschüre „Wieder im Leben. PAH und CTEPH – Informationen zur Erkrankung und Tipps...

Ezetimib senkt Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle

Ezetimib senkt Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle
© yodiyim / Fotolia.com

Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) oder akutem Koronarsyndrom (ACS) in der Vorgeschichte ist es von höherem Nutzen, mit einem Statin in Kombination mit Ezetimib behandelt zu werden als mit einem Statin allein. Dafür, dass die Kombinationstherapie Statin + Ezetimib auch der Kombination eines Statins mit dem Lipidsenker Alirocumab überlegen ist, gibt es hingegen keinen Anhaltspunkt. Für andere lipidsenkende Kombinationspartner lagen keine Studien vor. Zu diesen Ergebnissen kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen...

Typ-2-Diabetes: Adipositas bei Kindern begünstigt metabolische Störungen

Typ-2-Diabetes: Adipositas bei Kindern begünstigt metabolische Störungen
© kwanchaichaiudom - stock.adobe.com

Sind Kinder erst einmal übergewichtig, dann entwickeln sie in den Folgejahren oft auch metabolische Störungen, wie etwa Hypertonie, schlechte Blutfettwerte, und erhöhte Glukose- oder Insulinwerte – Risikofaktoren für Diabetes Typ 2 oder Herzkreislauferkrankungen. Das ist das Ergebnis einer vor Kurzem im Fachmagazin „International Journal of Epidemiology“ veröffentlichten Studie, an der 10 europäische Institutionen unter Federführung des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS beteiligt waren.

Hypertonie: Unzureichende Behandlung in einkommensschwachen Ländern

Hypertonie: Unzureichende Behandlung in einkommensschwachen Ländern
© redaktion93 - stock.adobe.com

Das Gesundheitswesen in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen ist nur unzureichend auf die zunehmende Zahl von Hypertonie-Erkrankungen vorbereitet. Mehr als zwei Drittel aller betroffenen Menschen sind ohne Behandlung. Dies haben Forscher unter Leitung der Harvard T.H. Chan School of Public Health, der Universität Göttingen und der Medizinischen Fakultät Heidelberg herausgefunden. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „The Lancet“ erschienen.

KHK: Rivaroxaban + ASS senken kardiovaskuläre Ereignisrate besser als ASS-Monotherapie

KHK: Rivaroxaban + ASS senken kardiovaskuläre Ereignisrate besser als ASS-Monotherapie
© yodiyim / Fotolia.com

In einer innovativen, vaskulären Dosierung senken Rivaroxaban + Acetylsalicylsäure (ASS) die kardiovaskuläre Ereignisrate bei koronarer Herzerkrankung (KHK) und symptomatischer peripherer arterieller Verschlusserkrankung (pAVK) gegenüber einer ASS-Monotherapie (1.) Bei nicht valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und zusätzlich einer eingeschränkten Nierenfunktion ist Rivaroxaban in der reduzierten Dosierung vergleichbar wirksam wie im Gesamtkollektiv und zeigt Sicherheitsvorteile beim Erhalt der Nierenfunktion gegenüber Vitamin-K-Antagonisten (VKA)...

Krebsmedikament repariert Gefäßwände bei Lungenhochdruck

Krebsmedikament repariert Gefäßwände bei Lungenhochdruck
© ag visuell / Fotolia.com

Lungenhochdruck ist eine schwere, zum Tode führende Erkrankung, die durch eine starke Verengung der Lungengefäße gekennzeichnet ist. Die Betroffenen leiden bereits bei geringster Belastung oder sogar in Ruhe unter Atemnot, blauen Lippen, Beinödemen, Brustschmerzen, und klagen allgemein über schnelle Erschöpfung und Ermüdung. Die richtige Diagnose wird zumeist erst gestellt, wenn es durch die fortschreitende Überlastung zum Herzversagen kommt. Im an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) angesiedelten Sonderforschungsbereich 1213...

Juni 2019

Dyspnoe: Fallbeispiel aus der Praxis

Dyspnoe: Fallbeispiel aus der Praxis
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Wie die Zusammenarbeit zwischen Kardiologen, Pneumologen und Allgemeinmediziner bei einem Patienten, der mit akuter Luftnot zu seinem Arzt kommt, aussehen kann, wurde auf einem Symposium während des DGIM 2019 in Wiesbaden anhand einer Kasuistik erörtert. Dr. med. Petra Sandow, Allgemeinmedizinerin, stellte den Fall eines Patienten vor, der mit einer seit 5 Tagen bestehenden Dyspnoe bei geringster Belastung in ihre Praxis kam.

Hypotonie: Saunabesuche vertretbar

Hypotonie: Saunabesuche vertretbar
© BillionPhotos.com - stock.adobe.com

Anders als bisher angenommen sinkt der Blutdruck bei einem Saunabesuch nicht – er steigt. Und das sogar in einem vergleichbaren Maß wie bei einer kurzen, moderaten Sporteinheit. Das zeigt eine neue Studie von Sportwissenschaftlern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in Zusammenarbeit mit dem Medical Center Berlin (MCB), die ihre Versuchsteilnehmer sowohl in die Sauna geschickt als auch auf ein Fahrradergometer gesetzt haben. Auch der Puls erhöhte sich beim Saunieren und beim Sport gleichermaßen. Die Studie wurde kürzlich im internationalen...

Hypertonie: Update zu Definition und Medikation

Hypertonie: Update zu Definition und Medikation
© Zerbor - stock.adobe.com

Ein Blutdruck von ≤ 130/80 mmHg ist das Therapieziel, das die aktuelle ESC/ESH-Leitlinie für die meisten Hypertonie-Patienten empfiehlt. In der Mehrzahl der Fälle kommt man nur mit einer 2- oder 3-fach Kombination so weit. Ein ACE-Hemmer (oder AT1-Blocker) plus ein Kalziumantagonist und/oder ein Diuretikum sind Substanzen der ersten Wahl. Fixkombinationen, die nur einmal täglich eingenommen werden müssen, unterstützen die Adhärenz der Patienten. Und immer gehört auch eine Lebensstiländerung zum Hypertonie-Management.

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