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Medizin

Beiträge zum Thema: Immuntherapie

Juli 2019

Multiple Sklerose: Schädigung der Projektionsneuronen löst kortikale Atrophie aus

Multiple Sklerose: Schädigung der Projektionsneuronen löst kortikale Atrophie aus
© sdecoret - stock.adobe.com

Projektionsneurone spielen eine zentrale Rolle bei den Gehirnveränderungen, die mit der Multiplen Sklerose (MS) einhergehen. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Projektionsneurone durch körpereigene Immunzellen geschädigt werden und diese Schädigung die mit der MS verbundene Schrumpfung des Gehirns wie auch damit einhergehende kognitive Veränderungen unterstützen könnte. Die neuen Erkenntnisse bieten interessante Ansatzpunkte für die Entwicklung neuer, spezifischer Therapien für die Multiple Sklerose, die auf geschädigte Gehirnzellen...

MS: Tuberkulose-Reaktivierungsrisiko unter Immuntherapie im Blick haben

Werden Patienten mit Multipler Sklerose (MS) auf eine Immuntherapie eingestellt, spielte die Tuberkulose (TB) viele Jahre nur bei Vorliegen bestimmter Risikofaktoren eine Rolle. Seit 2015 ist jedoch eine starke Zunahme von gemeldeten TB-Fällen in Deutschland zu beobachten. Da die reduzierte Immunantwort unter MS-Therapien mit einem potentiell erhöhten Infektionsrisiko einhergeht, hat das Krankheitsbezogene Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS) Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie der TB erarbeitet.

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Jeder vierte Patient erhält die Diagnose bereits als Kind

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