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Medizin

Beiträge zum Thema: Impfung

Mai 2021

COVID-19: Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit angeborenem Herzfehler berücksichtigen

COVID-19: Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit angeborenem Herzfehler berücksichtigen
© famveldman / Fotolia.com

„Die aktuelle Situation für chronisch herzkranke Kinder und Jugendliche und deren Familien ist nach über einem Jahr in der Corona-Pandemie aufgrund der fehlenden Impf-Perspektive nach wie vor unbefriedigend. Bis ein zugelassener Impfstoff für diese vulnerable Gruppe zur Verfügung steht, müssen ihre besonderen Bedürfnisse bei der Ausgestaltung und Umsetzung von Schutz-, Test-, und Impfkonzepten verstärkt in den Blick genommen werden. Das Ziel muss es sein, ihre Teilhabe am sozialen Leben durch einen bestmöglichen Schutz zu ermöglichen“, erklärt die...

SARS-CoV-2: Impfung unter Biologikatherapie

Seit über einem Jahr beeinflusst SARS-CoV-2 etliche Bereiche des alltäglichen Lebens. Erste Impfstoffe sind mittlerweile zugelassen. Was diese Situation für Patienten mit chronischen Erkrankungen wie atopischer Dermatitis (AD), Asthma oder chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP) und deren Therapiemanagement bedeutet, besprachen verschiedene Experten auf der von Sanofi Genzyme initiierten virtuellen wissenschaftlichen Fortbildungsreihe „SARS-CoV-2 Impfstoffe und Biologikatherapien“.

Sinusvenenthrombosen: Behandlungsempfehlungen für die seltene Nebenwirkung nach Vektorimpfung gegen SARS-CoV-2

Sinusvenenthrombosen: Behandlungsempfehlungen für die seltene Nebenwirkung nach Vektorimpfung gegen SARS-CoV-2
©freshidea - stock.adobe.com

Seit Mitte März 2021 sind in Deutschland und anderen Ländern nach Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 mit dem Impfstoff von AstraZeneca seltene Fälle von Hirnvenenthrombosen (Sinusvenenthrombosen) aufgetreten. Die Nebenwirkung der Impfung kann zur Folge haben, dass die Zahl der Thrombozyten im Blut der Betroffenen abnimmt und wird daher auch Vakzin-induzierte thrombotische Thrombozytopenie (VITT) genannt. An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) wurden 5 Patientinnen behandelt. Als erste deutsche Klinik hat die MHH jetzt ihre detaillierten Erfahrungen in Diagnostik,...

April 2021

COVID-19: Impfstrategie für Dialysepatienten nicht ausreichend?

COVID-19: Impfstrategie für Dialysepatienten nicht ausreichend?
©psdesign1 / Fotolia.de

Hämodialyse-Patienten haben bei Infektionen generell ein erhöhtes Komplikationsrisiko, so auch bei COVID‐19. Die Möglichkeit der SARS‐CoV‐2-Impfung hat bei Ärzten und Patienten für große Erleichterung gesorgt, jedoch bleiben Fragen offen. Eine Studie (1) zeigte, dass gerade ältere Hämodialysepatienten deutlich niedrigere Antikörper-Spiegel entwickeln als jüngere bzw. gesunde Kontrollpersonen. Was das für die künftige Impfstrategie bedeuten kann, muss nun dringend weiter untersucht werden.

Breites Studienprogramm über alle MS-Verlaufsformen mit BTK-Inhibitor Tolebrutinib

Breites Studienprogramm über alle MS-Verlaufsformen mit BTK-Inhibitor Tolebrutinib
© solvod - stock.adobe.com

Der BTK-Inhibitor Tolebrutinib wird derzeitig in einem breit angelegten Studienprogramm mit 4 Phase III-Studien in seiner klinischen Wirksamkeit und Sicherheit geprüft. Das Studienprogramm umfasst sowohl die schubförmigen Verlaufsformen (RRMS und SPMS mit Schüben) als auch die progredienten Verlaufsformen der Multiplen Sklerose (PPMS und SPMS ohne aufgesetzte Schübe) (1). Aktuell wird der erste Patient in Deutschland in eine der Phase III-Studien aufgenommen.

Krebsinstitutionen senden Notruf an Politik und Bevölkerung: Versorgung von Krebspatienten hochgefährdet

Krebsinstitutionen senden Notruf an Politik und Bevölkerung: Versorgung von Krebspatienten hochgefährdet
© Rido - stock.adobe.com

Dramatisch steigende Corona-Infektionszahlen und Intensivstationen, die keine Patienten mehr aufnehmen können – für Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs wird die Situation aufgrund zunehmender Versorgungsengpässe immer besorgniserregender. Die Corona Task Force von Deutscher Krebshilfe, dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zeichnet ein düsteres Bild: Sollte sich die Lage nicht kurzfristig entspannen, droht ein Kollaps des Versorgungssystems. Viele Patienten könnten dann nicht mehr intensivmedizinisch behandelt werden, mit...

Gesundheits-Pass Diabetes: Erweiterte Auflage

Gesundheits-Pass Diabetes: Erweiterte Auflage
© Sebastian Kaulitzki / Fotolia.com

Seit dem 5. April steht Menschen mit Diabetes der aktualisierte Gesundheits-Pass Diabetes zur Verfügung. Er gibt Betroffenen und ihren Behandelnden einen Überblick über wichtige Daten wie Glukose- und HbA1c-Angaben, Blutdruck, Augenbefund sowie Nieren- und Fettstoffwechselwerte und verbessert die Arzt-Patienten-Kommunikation. Die überarbeitete Neuauflage erscheint erstmals auch in Englisch, Türkisch, Arabisch und Russisch. Zudem wurden Hinweise auf die Grippeschutz- und COVID-19-Impfungen sowie diagnostische Maßnahmen ergänzt. Die...

BioNTech/Pfizer-Impfstoff: Wirksamkeit bis zu 6 Monate nach Zweitimpfung

BioNTech/Pfizer-Impfstoff: Wirksamkeit bis zu 6 Monate nach Zweitimpfung
© cherryandbees - stock.adobe.com

Pfizer und BioNTech haben bekanntgegeben, dass eine weitere Datenanalyse nach 927 bestätigten, symptomatischen COVID-19-Fällen in ihrer Zulassungsstudie stattgefunden hat. Die zusätzlichen Daten, die bis zum 13. März 2021 erhoben wurden, zeigen, dass der Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff BNT162b2 7 Tage bis 6 Monate nach der zweiten Impfdosis mit einer Wirksamkeit von 91,3% vor einer COVID-19-Erkrankung schützt. Des Weiteren beugte der Impfstoff mit einer 100%igen Wirksamkeit einem schweren Verlauf gemäß den Richtlinien des U.S. Centers for Disease...

Chirurgen fordern: Vor dem Eingriff gegen COVID-19 impfen, bei SARS-CoV-2-Infektion Eingriff verschieben

Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus, die sich kurz vor oder nach einer Operation ereignen, führen zu einem deutlichen Anstieg postoperativer Komplikationen und Todesfälle. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der internationalen COVIDSurg Collaborative, einer von Wissenschaftlern der University of Birmingham ins Leben gerufenen weltweiten Forschungskooperation. Demzufolge erhöht eine Covid-19-Infektion das Sterberisiko von frisch Operierten um das 4- bis 8-Fache - abhängig von ihrem Alter und der Art der Operation. Angesichts dieses Anstiegs plädiert die Deutsche...

BioNTech/Pfizer-Impfstoff: Sehr hohe Antikörperantwort bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren

Pfizer und BioNTech gaben heute bekannt, dass der COVID-19-Impfstoff BNT162b2 von BioNTech und Pfizer sehr hohe Antikörperantworten bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren, mit oder ohne vorherige Anzeichen einer SARS-CoV-2-Infektion, zeigte. Die Antiköperantworten der untersuchten Jugendlichen übertrafen die robusten Antikörperantworten, die zuvor bei 16- bis 25-jährigen geimpften Erwachsenen beobachtet wurden. Der Impfstoff wurde gut vertragen und wies eine 100 %ige Wirksamkeit gegen COVID-19 auf. Die Ergebnisse stammen aus einer zulassungsrelevanten...

Verbesserter PCR-Test identifiziert kritische SARS-CoV-2-Mutationen

Der erste GSD NovaType RT-PCR-Kit wurde im Februar 2021 auf den Markt gebracht. Dieser Test führte umgehend zur Unterstützung der Gesundheitsbehörden: Varianten bei mehr als 100.000 Covid-positiven Patienten in ganz Europa konnten erkannt werden. Der neue GSD NovaType II-Kit kann nun auch die Mutationen N501Y und E484K, die den meisten VOCs gemeinsam sind, sowie die K417N (spezifisch für B.1.351, die erstmals in Südafrika identifiziert wurde) mit einer hohen Sensitivität nachweisen.

März 2021

Gesellschaft für Gefäßchirurgie rät zu Corona-Impfung vor größeren Eingriffen

Operationen an der Aorta, die Ausschaltung von Aneurysmen, die Wiederherstellung der Durchblutung an Körper- oder Beinschlagadern oder die Amputation von Extremitäten, die durch schwere Durchblutungsstörungen geschädigt sind – all dies sind operative Eingriffe, die während der COVID-19-Pandemie mit besonders hohen Risiken verbunden sind. Denn eine SARS-CoV-2-Infektion verläuft bei akut gefäßchirurgisch behandelten Patienten in auffallend vielen Fällen tödlich, so ein Ergebnis der internationalen COVER-Studie zur Versorgung...

Transfusionsmediziner finden Ursache für Hirnvenenthrombosen

Bei einer Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus kommt es zu Reaktionen des Immunsystems. In sehr seltenen Fällen können dabei Komplikationen entstehen, wie beispielsweise Thrombosen. Experten der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie e.V. (DGTI) haben herausgefunden, warum es zu solchen Reaktionen kommt und wie diese behandelt werden können. Die Fachgesellschaft bewertet diese Ergebnisse als einen Meilenstein für die Bewältigung der Corona-Pandemie.

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